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	<title>Muotathal - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-01-23T02:27:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die politische Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Muotathal&amp;#039;&amp;#039;, für das Tal selbst siehe [[Muotatal]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Muotathal&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Muotathal 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Muotathal-blazon.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Muotathal01.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Muotathal, Blick vom Grossen Band&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SZ&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Schwyz&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Schwyz&lt;br /&gt;
| BFS = 1367&lt;br /&gt;
| PLZ = 6436&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH MTH&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.974713&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.75805&lt;br /&gt;
| HÖHE = 610&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 172.15&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 4,8 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sz.ch/documents/Wohnbevoelkerung_2015.pdf |text=Archivierte Kopie |wayback=20160504100950 |archiv-bot=2019-05-02 15:38:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.muotathal.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muotathal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Schwyz]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Schwyz|Schwyz]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist nach dem Tal &amp;#039;&amp;#039;[[Muotatal]]&amp;#039;&amp;#039; benannt, das wiederum seinen Namen vom Fluss &amp;#039;&amp;#039;[[Muota]]&amp;#039;&amp;#039; hat. Zur Namensherkunft siehe dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Muotathal-LBS H1-021574.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1958]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von {{Höhe|610|CH|link=1}} und bildet den südöstlichen Teil des Kantons Schwyz, grenzt im Süden an den [[Kanton Uri]] und im Osten an den [[Kanton Glarus]]. Mit 172 km² zählt Muotathal zu den zehn flächenmässig grössten Gemeinden der Schweiz und ist fast so gross wie der [[Kanton Appenzell Innerrhoden]]. Muotathal besteht aus den Ortschaften Muotathal, [[Hinterthal (Schweiz)|Hinterthal]], [[Bisisthal]] und [[Ried (Muotathal)|Ried]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muotathal_Schwyz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sz.ch/xml_1/internet/de/application/d2/d57/f795.cfm |titel=Muothatal auf der Webseite des Kantons Schwyz |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304114117/http://www.sz.ch/xml_1/internet/de/application/d2/d57/f795.cfm |archiv-datum=2016-03-04 |abruf=2016-03-03 |archiv-bot=2019-05-02 15:38:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf dem Gipfel des [[Schijen (Schwyzer Alpen, 2608 m)|Schijen]] findet sich ein [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] zu den Kantonen Glarus und Uri ({{Coordinate|NS=46.9199|EW=8.9354|type=landmark|dim=1|region=CH-GL/CH-SZ/CH-UR|text=ICON2|name=Schijen – Dreikantonseck GL, SZ, UR}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grösste Länge, Klingentobel–Eggstock, beträgt 29&amp;amp;nbsp;km und die grösste Breite, Glatten–Fläschenspitz, 16&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet liegt eine der längsten Höhlen der Welt: Das [[Hölloch]] hat eine Gesamtlänge von über 200&amp;amp;nbsp;km (Stand: 2013) und liegt im Karstgebiet [[Silberen]]. Im selbigen liegt ein weiteres Höhlensystem, das [[Silberensystem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Tales Muotatal mit dem Ort Muotathal ==&lt;br /&gt;
Eine Landnahme des Muotatals durch Alemannen erfolgte wahrscheinlich im 8. oder 9. Jahrhundert. Archäologische Spuren belegen temporäre Siedlungen ab dem 10. Jahrhundert. Diese [[Alm (Bergweide)|Alp]]-Siedlungen hatten nachbarschaftliche Verbindungen zu Uri und Glarus. Die Ahaburg wurde im 13. und 14. Jahrhundert bewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Ahaburg in Muotathal SZ&amp;#039;&amp;#039;, Nachrichten des Schweizerischen Burgenvereins Band (Jahr): 32 (1959)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1235 siedelten fromme Männer und Frauen am Ufer der Muota. Das Minoritinnen-Kloster Muotathal wurde im Jahr 1288 gegründet. 1530 starb das Kloster aus und wurde 1590 wieder belebt. Aufgrund von Hochwassergefahren musste die Klosteranlage 1684 an einer neuen Stelle errichtet werden. Im 18. Jahrhundert hatte das Kloster seine Blütezeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://magic-places.ch/franziskanerinnenkloster-st-josef/ |titel=Das Franziskanerinnenkloster St. Josef im Muotathal |abruf=2018-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich wurde eine erste Pfarrkirche im 9. Jahrhundert errichtet, sicher bezeugt ist eine Kirche im Jahre 1369. Die Kirche wurde 1786 abgebrochen und durch die heutige spätbarocke Pfarrkirche St. Sigmund und Waldburga ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|731|Muotathal|Autor=Erwin Horat|Datum=2009-11-26|Abruf=2018-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 war das Tal meist von Truppen Österreichs besetzt, das die Anhänger des [[Ancien Régime]] im Kampf gegen die französischen [[Protektorat|Protektoren]] der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] unterstützte.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Wiget: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte unserer Zeiten. Erinnerungen eines Illgauers an die Franzosenzeit 1798/99.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz,&amp;#039;&amp;#039; 86 (1994), S. 39–54 ({{Digitalisat |1=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001:1994:86::154#41}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Schliesslich kam es am 30. September und am 1. Oktober zur [[Schlacht im Muotatal]], in der die von [[General der Infanterie]] [[Andrei Grigorjewitsch Rosenberg|Andrei Rosenberg]] geführte Nachhut der russischen Italienarmee unter [[Feldmarschall]] [[Alexander Wassiljewitsch Suworow|Alexander Suworow]] die von [[Brigadegeneral]] [[Adolphe Édouard Casimir Joseph Mortier|Édouard Mortier]] geführte Vorhut der französischen Donauarmee unter [[Divisionär|Divisionsgeneral]] [[André Masséna]] zurückwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl von Clausewitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldzüge von 1799 in Italien und der Schweiz,&amp;#039;&amp;#039; 2. Theil (&amp;#039;&amp;#039;Hinterlassene Werke,&amp;#039;&amp;#039; 6. Band). Ferdinand Dümmler, Berlin 1834, S. 203 f. ({{Digitalisat |GB=sasWAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA203}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 7000 Russen verloren dabei ca. 500, die 9000 Franzosen vor allem wegen einer Panik auf der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Suworowbrücke]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Wiget: &amp;#039;&amp;#039;Die Suworow-Brücke oder die ehemalige Steinerne Brücke über die Muota im Schlattli, Schwyz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz,&amp;#039;&amp;#039; 88 (1996), S. 53–58 ({{Digitalisat |1=https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=mhv-001:1996:88::152}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; 2000 Mann, die Hälfte davon durch Gefangennahme.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gaston Bodart]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Militär-historisches Kriegs-Lexikon (1618–1905).&amp;#039;&amp;#039; C. W. Stern, Wien/Leipzig 1908, S. 344 ({{Digitalisat |https://archive.org/details/bub_gb_A0kNAAAAYAAJ/page/344/mode/1up}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Versorgung tausender Soldaten führte im Tal zu Futtermangel und Elend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte war das Tal nur über Saumpfade zu erreichen. Die erste Fahrstrasse entstand 1865 nach Schwyz. Seit 1922 ist das Tal an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Am 27.&amp;amp;nbsp;August 1938 ereignete sich ein [[Flugunfall an den Muotathaler Heubergen]], bei dem vier von fünf Flugzeugen einer Formation von Kampfflugzeugen der Schweizer Luftwaffe an den Heubergen im Muotathal zerschellten. Es gab sieben Tote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum und Kultur ==&lt;br /&gt;
Im Dorf Muotathal findet jährlich ein &amp;#039;&amp;#039;Käse- und Älplermarkt&amp;#039;&amp;#039; statt. Das Theater Muotathal spielt von Mitte Oktober bis Anfang Dezember hauptsächlich volkstümliche Stücke im Muotathaler Dialekt. 1974 gewann die Mannschaft aus Muotathal für die Schweiz in [[Leiden (Stadt)|Leiden]] das internationale Finale im [[Spiel ohne Grenzen]]. Muotathal ist Gründungsort der [[Muotathaler Wetterschmöcker]]. Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Erbe der Bergler]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Erich Langjahr (Regisseur)|Erich Langjahr]] über das [[Wildheuen]] im Muotatal treten auch die Wetterschmöcker vor die Kamera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Muotathal ist eine Hochburg der traditionellen [[Ländlermusik]], des konzertanten Innerschweizerstils. Vor allem [[Franz Schmidig]] senior (1917–2008) entwickelte als [[Akkordeon]]ist eine Stilrichtung, die noch heute weitverbreitet ist. Mit dem Argentinier [[Domingo Rey]] lebt in Muotathal ein Interpret südamerikanischer Volksmusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2001 bis 2011 fand jedes Jahr Ende August das &amp;#039;&amp;#039;Mountains of Death Open Air&amp;#039;&amp;#039; statt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vampster.com/artikel.php?id=38885 &amp;#039;&amp;#039;MOUNTAINS OF DEATH 2011: Ein unbeugsames Festival in den Schweizer Voralpen&amp;#039;&amp;#039;] Interview vom 6. Juni 2011 bei vampster.com zum 11. und letzten MOD&amp;lt;/ref&amp;gt; welches in der [[Death Metal|Death-Metal]]-Szene über die Schweizer Grenzen hinaus bekannt war. Die&lt;br /&gt;
Melodic-Metal-Band [[Infinitas]] wurde 2009 in Muotathal gegründet und ist seitdem dort ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; margin-top:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1850 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1680&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1900 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|2220&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1950 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|2475&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1980 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|2896&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1999 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|3578&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|2010 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|3561&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Muotathal hat 3485 Einwohner. 3180 Personen (91,2 %) sind Mitglied der römisch-katholischen Kirche (Stand: Ende 2015).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muotathal_Schwyz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sz.kath.ch/index.php?&amp;amp;na=3,1,0,0,d |titel=Kirchgemeinden im Kanton Schwyz |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160305023801/http://www.sz.kath.ch/index.php?&amp;amp;na=3,1,0,0,d |archiv-datum=2016-03-05 |abruf=2016-03-03 |archiv-bot=2022-03-28 12:09:34 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41 % der berufstätigen Bevölkerung arbeitet in Gewerbe und Industrie, ein Drittel (33 %) im Dienstleistungssektor und 26 % in der Land- und Forstwirtschaft (Stand: 2010).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.muotathal.ch/gemeinde/portrait/zahlen-und-fakten.html |titel=Gemeinde Muotathal - Zahlen und Fakten |abruf=2016-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde lebt heute nicht mehr nur von der Landwirtschaft, es haben sich auch diverse holzverarbeitende Betriebe angesiedelt, ausserdem touristische und andere Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulwesen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1798 besuchten 60 Kinder die Schule, 30 im Sigristenhaus, 20 im Kaplanenhaus Ried, 10 im Frauenkloster. 1820 wurde das erste Schulhaus im Wil erbaut. Im Jahr 1849 wurde der Schulbesuch obligatorisch. Im selben Jahr brachte man die Mädchenschule im Frauenkloster unter. 1880 wurde das zweite Schulhaus im Wil erbaut (&amp;#039;&amp;#039;«altes Schulhaus»&amp;#039;&amp;#039;). 1896 folgte der Bau des Kaplanenhauses im Bisisthal mit Schulzimmer und 1899 der Bau des Schulhauses im Ried.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1954 wurde das Mädchenschulhaus Sankt Josef errichtet. 1962 entstand das zweite Schulhaus im Ried. 1972 wurde die Schulanlage &amp;#039;&amp;#039;Muota&amp;#039;&amp;#039; erbaut. 1973 erfolgte die Eröffnung dieser Schulanlage, die neben dem Schulhaus aus Turnhalle, Schwimmbad und Aussensportanlage besteht. Im Jahr 1974 stellte man die Schule im Bisisthal ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 wurde das dritte Schulhaus im Ried gebaut. 1993 entstand die Mehrzweckanlage &amp;#039;&amp;#039;Stumpenmatt&amp;#039;&amp;#039; und 1994 das Oberstufenschulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Muotathal ist eine schweizerische [[Handball]]hochburg. Der bekannteste Verein des Ortes ist die Handballer-Riege des [[KTV Muotathal]]. In der Saison 2006/2007 war sie nach einem Jahr in der 1. Liga (dritthöchste Liga der Schweiz) wieder in die [[Nationalliga B (Handball)|Nationalliga B]] (zweithöchste Liga der Schweiz) aufgestiegen. Daneben hat der Schwingklub Muotathal bekannte Schwinger hervorgebracht, die im urschweizerischen Sport [[Schwingen]] zu den besten des Landes gehörten. Das Dorf hat einen Fussballklub (3. Liga) und eine Unihockeyriege (höchste Amateur-Kleinfeldliga).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muotathal war vom 30. Mai bis 3. Juni 2018 Ausrichter der [[Wildwasserrennsport-Weltmeisterschaften 2018|Wildwasserrennsport-Weltmeisterschaften]] auf der Muota.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. August 1974 nahm Muotathal an der [[Spiel ohne Grenzen 1974|6. Runde]] von [[Spiel ohne Grenzen]] teil. Das Team belegte, im englischen [[Northampton]], zusammen mit der englischen und holländischen Mannschaft, mit 39 Punkten den zweiten Platz. Diese Punktzahl reichte für die Qualifikation für das grosse Finale im niederländischen [[Leiden (Stadt)|Leiden]]. Am 18. September 1974 gewannen die Muotathaler, völlig überraschend, dieses Finale vor den Italiener, Franzosen und Deutschen. Nach [[La Chaux-de-Fonds]] 1972 war dies der zweite Sieg einer Schweizer Mannschaft im internationalen Final von Spiel ohne Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Muotathal ist aufgrund der Schlacht im Muotatal am 1. Oktober 1799 zwischen den Franzosen und den Russen auf dem [[Arc de Triomphe]] in Paris verewigt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andres Wysling |url=https://www.nzz.ch/international/siegreiche-schlachten-ld.1402816 |titel=Nur Siege zählen |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2018-07-14 |abruf=2022-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Mutta Thal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne- und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Suter]] (1882–1947), Ständeratspräsident&lt;br /&gt;
* [[Christoph Ulrich]] (* 1972), Autorennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Peter Föhn]] (* 1952), Unternehmer und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Muotathal}}&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die barocke Pfarrkirche St. Sigismund und St. Waldburga.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kirchemuotathal.cms4people.de/ Pfarrkirche St. Sigismund und St. Waldburga]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ruedi Weber, Isabelle Rucki: &amp;#039;&amp;#039;Muotathal. Pfarrkirche St. Sigismund und Walburga.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Nr. 225). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1977, ISBN 978-3-85782-225-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2015-Muotathal-Muota.jpg|Muota&lt;br /&gt;
 2015-Muotathal-Fliegerdenkmal.jpg|Fliegerdenkmal&lt;br /&gt;
 2015-Muotathal-Wil.jpg|Dorfteile Wil und Schachen&lt;br /&gt;
 Muotathal pfarrkirche5.jpg|Pfarrkirche Muotathal&lt;br /&gt;
 Muotathal kloster.jpg|Das Frauenkloster&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Muotathal, Hoch-Ybrig, Druesberg, Pragel, Glarneralpen, Glärnisch v. W. aus 2300 m-Inlandflüge-LBS MH01-005611.tif|Muotathal, historisches Luftbild von 1928, aufgenommen aus 2300 Metern Höhe von [[Walter Mittelholzer]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Linus Birchler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz, Band II: Die Bezirke Gersau, Küssnacht und Schwyz. Kunsthistorischer Überblick.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1930.&lt;br /&gt;
* Josef Kessler: &amp;#039;&amp;#039;Die Ahaburg: Gemeinde Muotathal SZ: ein Beitrag zur mittelalterlichen Burgenkunde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 54. 1961. S. 183–205 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A1961%3A54#202 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Georges Descœudres: &amp;#039;&amp;#039;Die Alte Pfarrkirche in Muotathal: Surveygrabung 1994&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 86. 1994. S. 71–80 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A1994%3A86#73 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Angela Dettling: &amp;#039;&amp;#039;Das Frauenkloster Muotathal&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 100. 2008. S. 100–103 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A2008%3A100#104 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Urs Leuzinger; Jehanne Affolter; Jean Nicolas Haas: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelsteinzeitliche Fundstelle Berglibalm im Bisistal, Gemeinde Muotathal&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 108. 2016. S. 11–21 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A2016%3A108%3A%3A15 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Urs Leuzinger; Walter Imhof: &amp;#039;&amp;#039;Von Steinzeitjägern und Laubsammlern: archäologische Untersuchungen in der Gemeinde Muotathal&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 110. 2018. S. 23–33 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A2018%3A110%3A%3A26 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Urs Leuzinger; Irka Hajdas; Walter Imhof: &amp;#039;&amp;#039;Kohlen und Knochen: Kelten und Römer im Muotatal?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 112. 2020. S. 11–16 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A2020%3A112%3A%3A15 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Urs Leuzinger, Jehanne Affolter, Jean Nicolas Haas: &amp;#039;&amp;#039;Die alt- und mittelsteinzeitliche Fundstelle Flözerbändli im Bisital, Gemeinde Muotathal (Kt. Schwyz, Schweiz)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 113. 2021. S. 11–18 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A2021%3A113%3A%3A15 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Muotathal}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|731|Autor=Erwin Horat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.muotathal.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Muotathal]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3274|Muotathal|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=4196017-8|LCCN=n78051973|VIAF=167589845}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Kanton Schwyz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Schwyz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muotathal| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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