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	<title>Muntehe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muntehe&amp;diff=108855&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Quelle */ https</title>
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		<updated>2023-04-05T17:47:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quelle: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Leider keine mit Einzelnachweisen versehene Geschichte der Muntehe. Welches war die früheste nachgewiesene Muntehe, welches die letzte? Wie verlief die (im Artikel lediglich beiläufig erwähnte) Christianisierung der Muntehe? Durch welche Eheform wurde die Muntehe abgelöst und wann und warum? Maike Vogt-Lüerssen, auf deren (leider nicht sehr zuverlässigem) Text dieser Artikel offenbar basiert, ist keine Historikerin. Für den Artikel sollte dringend auch echte Fachliteratur ausgewertet werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muntehe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;[[munt]]&amp;#039;&amp;#039; „[Rechts]schutz, Schirm“, und &amp;#039;&amp;#039;ēwa&amp;#039;&amp;#039; „Ehe[vertrag], Recht, Gesetz“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden-Munt-Ehe&amp;quot; /&amp;gt; bezeichnet eine [[Patriarchat (Soziologie)|patriarchale]] [[Ehe]]form, die bei freien [[Germanen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saar 2002&amp;quot; /&amp;gt; und nachfolgend im Mittelalter bei [[Adel]]sfamilien die gebräuchlichste Form der Heirat war. Sie beinhaltete einen auf Recht und Gesetz beruhenden Wechsel der [[Vormundschaft]] und Bestimmungs&amp;amp;shy;gewalt über eine Frau: Die Autorität über sie wechselt von ihrem Vater zu ihrem Ehemann, vergleichbar der [[Römisches Recht|römischen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Manusehe]]:&amp;#039;&amp;#039; aus der „Hand“ des Vaters in die des Ehemannes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Übertragung der Munt erhielt der Ehemann das alleinige Verfügungsrecht über das eheliche Vermögen, das &amp;#039;&amp;#039;alleinige&amp;#039;&amp;#039; [[Scheidung]]srecht, die Verfügungs&amp;amp;shy;gewalt über seine Ehefrau und ihre Sexualität sowie über die gemeinsamen Kinder (vergleichbar dem römischen Vaterrecht &amp;#039;&amp;#039;[[Patria Potestas|patria potestas]]&amp;#039;&amp;#039;). Im Gegenzug war er dazu verpflichtet, seine Frau zu schützen. Im Frühmittelalter (etwa 500 bis 1050 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) waren Mädchen ab 13&amp;amp;nbsp;Jahren heiratsfähig, im Spätmittelalter (1250 bis 1500) lag ihr Heiratsalter bei 15&amp;amp;nbsp;bis 18&amp;amp;nbsp;Jahren; Jungen waren mit 12&amp;amp;nbsp;bis 15&amp;amp;nbsp;Jahren heiratsfähig. Nach dem [[Kirchenrecht #Bedeutung für die römisch-katholische Kirche|katholischen Kirchenrecht]] konnten bereits 7-jährige Kinder miteinander verlobt werden (siehe [[Kinderverlobung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Muntehe war ein reines [[Rechtsgeschäft]] zwischen zwei [[Familie]]n, wobei der Vertrags&amp;amp;shy;gegenstand die Verheiratung einer Frau war, für die ein „[[Brautpreis]]“ vereinbart wurde. Die [[Hochzeit|Trauung]] stellte einen weltlichen, öffentlichen und bezeugten [[Rechtsakt]] dar. Das [[Brautpaar]] stand in einem Kreis, den die Verwandten bildeten. Dort wurden sie vom Familien&amp;amp;shy;oberhaupt in einer rechtlich vorgeschriebenen Weise befragt. Mit dem Ja-Wort gab sich die Braut von der Muntgewalt ihres Vaters in die Muntgewalt ihres Bräutigams. Bereits ab dem 4. Jahrhundert wurde es üblich, dass ein Priester – nach der Trauung durch den [[Sippe]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;nältesten – das Paar segnete. Nach der Trauung folgte die Heimführung der Braut in das Haus des Ehemannes (Gatten), wo in der Regel ein Hochzeitsmahl stattfand. Teilweise war es üblich, das erste [[Beilager]], den [[Vollzug der Ehe]] mit dem ersten gemeinsamen Geschlechtsverkehr, die „Hochzeitsnacht“, unter Zeugen erfolgen zu lassen, um die Ehe rechtskräftig werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Muntehe gab es im Mittelalter auch die [[Kebsehe]] mit einer unfreien „Nebenfrau“, die [[morganatische Ehe]] („Ehe zur linken Hand“), die [[Heimliche Ehe|Winkelehe]] als „Heimliche Ehe“ sowie die [[Brautraub|Raub- oder Entführungsehe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Widerlage]] (Witwenabsicherung)&lt;br /&gt;
* [[Wittum]] (Witwengut)&lt;br /&gt;
* [[Geschlechtsvormundschaft]] (über Frauen)&lt;br /&gt;
* [[Ehe im Römischen Reich]]: [[Matrimonium]] – [[Matrona]] (römische Ehefrau) – [[Conubium]] (Ehefähigkeit/Ehe) – [[Pater familias]] (Familien&amp;amp;shy;oberhaupt)&lt;br /&gt;
* [[Frauentausch]]&lt;br /&gt;
* [[Heiratskreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Maike Vogt-Lüerssen]]&lt;br /&gt;
   |url=https://www.kleio.org/de/geschichte/mittelalter/alltag/kap_V11/&lt;br /&gt;
   |titel=Die Muntehe&lt;br /&gt;
   |werk=Alltagsgeschichte des Mittelalters – kleio.org&lt;br /&gt;
   |abruf=2019-11-02&lt;br /&gt;
   |kommentar=ein ausführliches Unterkapitel; 1999–2014&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Chr. Saar: &amp;#039;&amp;#039;Die Muntehe.&amp;#039;&amp;#039; In: Derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Ehe – Scheidung – Wiederheirat. Zur Geschichte des Ehe- und des Ehescheidungsrechts im Frühmittelalter (6.–10. Jahrhundert)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ius Vivens.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;6). Lit, Münster 2002, ISBN 3-8258-3081-0, S. 101–250 ({{Google Buch| Land=DE| BuchID=6os-euULGycC| Seite=101| Linktext=Leseprobe| Hervorhebung=Muntehe}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden-Munt-Ehe&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=[[Duden#Duden online|Duden online]]&lt;br /&gt;
 |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Munt&lt;br /&gt;
 |titel=Munt&lt;br /&gt;
 |abruf=2019-11-02&lt;br /&gt;
 |zitat=Munt, die […] im germanischen Recht Gewalt des Hausherrn über die in der Hausgemeinschaft lebenden, von ihm zu schützenden Personen […] Herkunft: mittelhochdeutsch, althochdeutsch munt = (Rechts)schutz, Schirm}}.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenda: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Ehe &amp;#039;&amp;#039;Ehe:&amp;#039;&amp;#039;] {{&amp;quot;|Text=Herkunft: mittelhochdeutsch ē(we), althochdeutsch ēwa = Ehe(vertrag); Recht, Gesetz, vielleicht ursprünglich = seit ewigen Zeiten geltendes Recht oder vielleicht = Gewohnheitsrecht}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saar 2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stefan Chr. Saar: &amp;#039;&amp;#039;Die Muntehe.&amp;#039;&amp;#039; In: Derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Ehe – Scheidung – Wiederheirat: Zur Geschichte des Ehe- und des Ehescheidungsrechts im Frühmittelalter (6.–10. Jahrhundert)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ius Vivens.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Lit, Münster 2002, ISBN 3-8258-3081-0, S. 101 ({{Google Buch |Land=DE |BuchID=6os-euULGycC |Seite=101 |Linktext=Seitenansicht |Hervorhebung=Muntehe}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eheform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtsgeschichte des Mittelalters]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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