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	<title>Mundschenk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mundschenk&amp;diff=92683&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 15. Juni 2025 um 14:22 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-15T14:22:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Banquet cup-bearer Louvre G467.jpg|mini|Mundschenke (rechts) in der Antike waren oft Sklaven – hier etwa im antiken Griechenland (460–450 v. Chr.).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mundschenk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Butigler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{DtRechtswörterbuch|Butigler|SpalteAb=662}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hofschenk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;pincerna&amp;#039;&amp;#039;}} oder {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;buticularius&amp;#039;&amp;#039;}}, davon abgeleitet wohl Pütker,&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Fahlbusch, Simone Peschke: &amp;#039;&amp;#039;Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Familiennamenatlas.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Walter de Gruyter, Berlin 2016, ISBN 978-3-11-042782-0, S. 206 ({{Google Buch |BuchID=Dp_UCwAAQBAJ |Seite=206 |Hervorhebung=pütker mundschenk}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; wie das Hofamt im [[Fürstentum Lüneburg]] genannt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Ernst von Beust: &amp;#039;&amp;#039;Von des Post-Rechts und der heutigen Posten Beschaffenheit.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Cröker, Jena 1748, S. 916 u. 918 ({{Google Buch|BuchID=4m5dAAAAcAAJ|Seite=918|Hervorhebung=&amp;quot;pütker-amt&amp;quot;|Linktext=Digitalisat}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; – siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[[Cellarius]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kellerer&amp;#039;&amp;#039;, lat. {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;cellarius&amp;#039;&amp;#039;}}) war im [[Mittelalter]] ein Hofbediensteter, der für die Versorgung mit Getränken –&amp;amp;nbsp;vor allem mit [[Wein]]&amp;amp;nbsp;– zuständig war, ab [[Karolinger|karolingischer]] Zeit auch für die Verwaltung der königlichen Weingärten. An größeren Fürstenhöfen entwickelte sich die Funktion des Mundschenks zum [[Hofamt]], das als Ehrenamt oft in einer hochrangigen Adelsfamilie erblich wurde, faktisch meist aber von einem Stellvertreter ausgeübt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Erwähnungen des Mundschenkenamtes gibt es bereits in der [[Bibel]] in {{B|Genesis|40|1–23}}, wo in der [[Josefsgeschichte]] der Mundschenk des [[Pharao]] erwähnt wird, sowie in {{B|Neh|1|11}}/{{B|Neh|2|1}} und {{B|1 Kön|10|5|Lut}}. [[Buch Nehemia#Die Person Nehemia|Nehemia]] selbst war Mundschenk des [[Perserreich|persischen]] Königs [[Artaxerxes I.|Artaxerxes]] Longimanus, des Sohnes von [[Xerxes I.]] in [[Susa (Persien)|Susa]]. Auch vom [[Assyrer|assyrischen]] Hof ist das Amt belegt (etwa Aššur-bunaja-usur unter [[Salmānu-ašarēd III.|Salmanasser III.]]). Dort war der Mundschenk ein hoher Beamter, der zum Beispiel das Amt des [[Eponymenliste|eponymen Beamten]] wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mundschenkenamt war ein Amt mit einer sehr hohen [[Verantwortung]], aber auch Vertrauensstellung. Ähnlich dem bereits in der Antike bekannten Amt des [[Vorkoster]]s vertraute der Herrscher dem Mundschenken seine Gesundheit und sein Wohlergehen an. Des Weiteren hatte der Mundschenk direkten Zugang zum König, wenn dieser in guter Stimmung und für Gefälligkeiten zugänglich war. Diese Vertrauensstellung führte zu dem hohen Ansehen des Amtes bis ins [[Hochmittelalter]]. In der [[Staufer]]zeit (11. – 13. Jahrhundert) war der &amp;#039;&amp;#039;Butigler&amp;#039;&amp;#039; der höchste königliche Verwaltungsbeamte und hatte zugleich den Vorsitz des kaiserlichen Landgerichts inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schieber: &amp;#039;&amp;#039;Nichts als dichter Wald?&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Schieber, u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Feucht – Ein Streifzug durch die Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; Sandberg-Verlag, Nürnberg 2011, ISBN 978-3-930699-72-8, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]] gehörte das Amt des Mundschenks zu den vier [[Erzamt|Erzämtern]], die mit der weltlichen [[Kurfürst]]en&amp;amp;shy;würde verbunden waren. So war der [[Liste der böhmischen Herrscher|König von Böhmen]] der Erzmundschenk des [[Römisch-deutscher Kaiser|römisch-deutschen Kaisers]]. All dies waren aber reine Ehrentitel. Die mit den Ämtern verbundenen tatsächlichen Aufgaben nahmen stellvertretend für die Kurfürsten die Inhaber der sogenannten [[Erbamt|Reichserbämter]] wahr. Der [[Reichserbschenk]] &amp;#039;&amp;#039;({{lang|la|pincerna imperii}})&amp;#039;&amp;#039; war beispielsweise bei den Feierlichkeiten zur Krönung des römisch-deutschen Kaisers in [[Frankfurt am Main]] unter anderem dafür zuständig, dass kostenlos Wein ans Volk ausgeschenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schenk als Adelstitel ==&lt;br /&gt;
Mit dem Amt des Mundschenk verwandt ist der [[Schenk (Adelstitel)|Adelstitel Schenk]], der sich jedoch von der eigentlichen Tätigkeit gelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cup-bearers|Mundschenke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4390981-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Amtsbezeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Essen und Trinken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofamt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hoftitel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mundschenk| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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