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	<title>Mundloch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:00:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mundloch&amp;diff=84712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Z thomas: HC: Ergänze Kategorie:Baudenkmal in Langelsheim</title>
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		<updated>2026-04-16T06:28:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Baudenkmal_in_Langelsheim&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Baudenkmal in Langelsheim (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Baudenkmal in Langelsheim&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gegenglueckstolln Mundloch cropped.jpg|mini|hochkant=1.45|Mundloch eines Stollens in [[Johanngeorgenstadt]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mundloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stollenmundloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist in der [[Bergmannssprache]] die Bezeichnung für den Eingang eines [[Stollen (Bergbau)|Stollens]] an der Tagesoberfläche. Stollenmundlöcher befinden sich in der Regel im Gebirge.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Der Oberbegriff für Mundloch und [[Schachtöffnung]] ist [[Tagesöffnung]]. Auch der Eingang einer Höhle oder eines Tunnels wird Mundloch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Das Stollenmundloch wird so platziert, dass es über dem Hochwasserspiegel der [[Talsohle]] liegt, damit das [[Grubenwasser]] auch bei Hochwasser noch abfließen kann. Dabei wird die Stelle des Mundloches so ausgewählt, dass noch eine gewisse [[Haldensturzhöhe]] besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Zum Schutz vor Wasser wird am Stollenmundloch ein etwa vier [[Zoll (Einheit)|Zoll]] hohes [[Gesprenge (Bergbau)|Gesprenge]] erstellt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Bei tief angesetzten Stollen ist es oftmals erforderlich, dass zunächst größere Ablagerungen von lockerem oder [[Gewinnbarkeit#Grade der Gewinnbarkeit|rolligem Gestein]] durchfahren werden müssen. Da dies zu einem Missverhältnis von Kosten und Nutzen führt, werden Stollenmundlöcher nach Möglichkeit höher angesetzt. Ein tiefer Ansatzpunkt für ein Stollenmundloch wird nur in Ausnahmefällen gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Bei [[Gewinnbarkeit#Grade der Gewinnbarkeit|brächigem]] Nebengestein wird das Stollenmundloch durch einen Gewölbeausbau aus Ziegel- oder Natursteinen gesichert. In den Schlussstein der Gewölbemauerung wird meistens die Jahreszahl des Anschlagens, das ist der Beginn der [[Streckenauffahrung|Auffahrung]], eingearbeitet.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Die äußere Gestaltung des Mundlochs spiegelt zudem oft die Bedeutung des Stollens wider. Insbesondere bedeutende Entwässerungsstollen erhielten im 18./19. Jahrhundert eine teils aufwändige Gestaltung, die an Tore erinnert. Der Ansatzpunkt des Stollenmundloches richtet sich außerdem danach, welches Ansteigen der Stollen an seinem äußersten Ende haben soll.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Das Stollenmundloch dient als Eingang zum Stollenbetrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Je nach Verwendungszweck des Stollens werden über das Stollenmundloch frische [[Wetter (Bergbau)|Wetter]] in den Stollen geführt oder Grubenwässer abgeleitet. Über das Stollenmundloch werden die gewonnenen Mineralien aus dem Bergwerk nach [[Tag (Bergbau)|über Tage]] gefördert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Olympiastadion, 2012-07 CN-06.jpg|mini|Mundloch im [[Olympiastadion Berlin]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
In der Architektur des [[Stadion]]baus werden die Durchgänge vom Spielfeld nach draußen (unter der [[Tribüne (Architektur)|Tribüne]] hindurch) als &amp;#039;&amp;#039;Mundlöcher&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mundloch Roter Bär.jpg|Mit [[Türstock (Bergbau)|Türstockausbau]] gesichertes Mundloch der Grube „Roter Bär“ in [[Sankt Andreasberg]] im Harz&lt;br /&gt;
20110814 Wispertalsteig Bergstollen.JPG|Mundloch im Festgestein, Schiefer-Bergstollen am [[Wispertalsteig]] im Naturpark Rhein-Taunus&lt;br /&gt;
Salomonis Stolln Mundloch.jpg|In Bruchsteinmauerung ausgeführtes Mundloch des „Salomonis Stolln“ bei [[Reinsberg (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
Mundloch.jpg|Einfach gestaltetes Mundloch der Reinsberger [[Rösche]] in Sachsen&lt;br /&gt;
DE-NI Gittelde Mundloch-Ernst-August-Stollen.JPG|Aufwendig gestaltetes Mundloch des „[[Ernst-August-Stollen]]“ in [[Gittelde]] (Harz)&lt;br /&gt;
Siegen Reinhold Forster Erbstollen.jpg|Mundloch des „[[Reinhold-Forster-Erbstollen]]s“ im Siegener Revier&lt;br /&gt;
Hüttenstollen Osterwald Mundloch.jpg|Mundloch des [[Hüttenstollen Osterwald|Hüttenstollen in Salzhemmendorf-Osterwald]]&lt;br /&gt;
BGH ML (01) 2006-08.jpg|Mundloch des „Marie Louise Stolln“ in [[Berggießhübel]] mit dem Namen [[Hermann Gruson|H. Gruson]] (Grubenbesitzer ab 1870) im Bogen und kunstvoller sandsteinerner Inschriftenplatte&lt;br /&gt;
Mantrip entering mine. U.S. Coal and Coke Company, Gary Mines, Gary, McDowell County, West Virginia. - NARA - 540847.jpg|Durch das Mundloch mit der Grubenbahn einfahrende Bergleute in der „Gary Mine“ in [[West Virginia]] (USA)&lt;br /&gt;
PORTAL WYLOTU SZTOLNI GŁĘBOKIEJ FRYDERYK.jpg|Mundloch des [[Tiefer Friedrichstollen|Tiefen Friedrichstollen]] (heute: &amp;#039;&amp;#039;Sztolnia Czarnego Pstrąga&amp;#039;&amp;#039;) in [[Tarnowskie Góry|Tarnowitz]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Fritz Heise]], [[Friedrich Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Bergbaukunde mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, Verlag von Julius Springer, Berlin 1908.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Carl Friedrich Richter: &amp;#039;&amp;#039;Neuestes Berg- und Hütten-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band, Kleefeldsche Buchhandlung, Leipzig 1805.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Bischoff]], Heinz Bramann: &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Bergbaulexikon.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage, Verlag Glückauf, Essen 1988, ISBN 3-7739-0501-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Veith: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1871.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Die Blauen Bücher&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Langewiesche Nachfolger, Königstein im Taunus, 6., erweiterte und aktualisierte Aufl. 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9, S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;Gustav Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Bergbaukunde.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Adit mouths|Mundlöcher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.stollenmundlöcher.de/ Stollenmundlöcher &amp;amp; Stollenportale aus Deutschland] Fotos &amp;amp; Informationen, geschichtliches von alten und neuen Mundlöcher, aber auch eigentlich verschollen gegoltenen Mundlöchern&lt;br /&gt;
* [https://www.vnv-urbex.de/altbergbau/bergbau-mundloecher Sammlung von Mundlöchern] – vorindustriell und industriell genutzte Mundlöcher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergmannssprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Langelsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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