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	<title>Mundflora - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:28:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mundflora&amp;diff=390231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: wl</title>
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		<updated>2018-08-25T12:21:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mundflora&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die Gesamtheit der [[Mikroorganismus|Mikroorganismen]] bezeichnet, die die [[Mundhöhle]] besiedeln. Da die Bezeichnung vor allem in der [[Humanmedizin]] benutzt wird, wird sie meistens auf die Mundflora des [[Mensch]]en eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mundhöhle.JPG|miniatur|250px|rechts|Mundhöhle eines Erwachsenen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oral thrush Aphthae Candida albicans. PHIL 1217 lores.jpg|miniatur|250px|rechts|Schwere Kandidose der Mundhöhle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die (veraltete) Bezeichnung „Flora“ beruht auf der früher oft vertretenen Auffassung, [[Bakterien]] und viele andere Mikroorganismen gehörten zum [[Pflanzen]]reich, denn die in einem bestimmten Gebiet vorkommenden Pflanzen werden als „Flora“ dieses Gebiets bezeichnet. Heute spricht man von „Mikroorganismengemeinschaften“ oder „Mikroorganismengesellschaften“ und nicht mehr von „Mikroorganismenflora“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise wird der Mund von hunderten Bakterienarten und [[Hefen]] besiedelt. Diese Mundflora hat zum größten Teil eine Schutzfunktion gegen [[Krankheitserreger]], die sich in der Mundhöhle einnisten könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Pathogenität|pathogenen]] Bakterien der Mundflora hat &amp;#039;&amp;#039;[[Streptococcus mutans]]&amp;#039;&amp;#039; als einer der [[Zahnkaries]]-Auslöser eine besondere Bedeutung. Die Besiedelung konzentriert sich vor allem auf die bakterielle [[Zahnbelag|Plaque]] und wird erst nach der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen. Neuere Forschungsarbeiten versuchen, &amp;#039;&amp;#039;Streptococcus mutans&amp;#039;&amp;#039; selektiv aus der Mundflora zu verdrängen.&amp;lt;ref name=zahnonline /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pilze ([[Hefepilz]]e/Candida, [[Dermatophyt]]en, [[Schimmelpilz]]e) kommen beim Gesunden nur in Form von oberflächlichen Haut- und Schleimhautbesiedlungen vor (vgl. [[Mykose]]). Bestimmte Candida-Arten leben auch im Rachen der meisten Menschen als harmlose [[Saprophyt]]en; sie sind bei etwa 70 % aller gesunden [[Proband]]en nachgewiesen worden. Diese Haut- und Schleimhautbesiedlungen durch Candida werden unter der Sammelbezeichnung [[Kandidose]] subsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bissverletzungen ==&lt;br /&gt;
Während vor Einführung der Massenimpfungen noch [[Tollwut]] und [[Tetanus]] die gefürchtetsten Folgeerkrankungen bei [[Bissverletzung]]en waren, spielt heute die [[Infektion]]sgefahr durch Mikroorganismen der normalen Mundflora die größere Rolle. Diese ist gegeben bei [[Biss]]en durch Hunde, Katzen, Affen und Menschen.&amp;lt;ref name=aerzteblatt0 /&amp;gt; Besonders tiefe und gelenksnahe Verletzungen führen häufiger zu einer Infektion. Die [[Infektionsrate]] wird bei allen ärztlich versorgten Bissverletzungen mit etwa 15 bis 20 Prozent angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Infektionsrisiko ist dabei beim Menschenbiss am höchsten und liegt bei etwa 50 Prozent.&amp;lt;ref name=aerzteblatt1 /&amp;gt; Einer US-amerikanischen Veröffentlichung des Jahres 1989 zufolge erforderten in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre, also bevor Antibiotika zur Verfügung standen, bei einer ärztlichen Erstversorgung innerhalb einer Stunde 10 Prozent der Fälle von Menschenbissverletzungen [[Amputation]]en, während bei einer späteren Versorgung die Amputationsrate auf bis zu 33 Prozent anstieg.&amp;lt;ref name=goldstein /&amp;gt; Allerdings sind hier die meisten (Hand-)Verletzungen wohl nicht durch einen Biss verursacht worden, sondern Folge eines Faustschlags ins Gesicht und auf die Zähne des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bakterienflora]]&lt;br /&gt;
* [[Darmflora]]&lt;br /&gt;
* [[Kommensalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=aerzteblatt0&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.aerzteblatt.de/archiv/3608 |titel=Therapeutische Sofortmaßnahmen und Behandlungsstrategien bei Bissverletzungen. |autor=Michael Gawenda |werk=[[Deutsches Ärzteblatt]] |datum=1996 |zugriff=2014-06-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=aerzteblatt1&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.aerzteblatt.de/archiv/1123 |titel=Infektionsgefährdung durch Bissverletzungen. |autor=Peter Kuntz, Edeltraud Pieringer-Müller, Herbert Hof |werk=[[Deutsches Ärzteblatt]] |datum=1996 |zugriff=2014-06-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=goldstein&amp;gt;&lt;br /&gt;
Goldstein EJC: &amp;#039;&amp;#039;Management of human and animal bite wounds.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of the American Academy of Dermatology]]&amp;#039;&amp;#039; 1989; 21: 1275–127.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=zahnonline&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.zahn-online.de/presse/presse3229.php |titel=Karius gegen Baktus – ein gentechnisch modifizierter Stamm des Streptococcus mutans |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070111233029/http://www.zahn-online.de/presse/presse3229.php |archiv-datum=2007-01-11 |zugriff=2017-01-08 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4040732-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastroenterologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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