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	<title>Munderkingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Stadt&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Munderkingen COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 48/14/07/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 09/38/38/O&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Munderkingen in UL.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk = Tübingen&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Alb-Donau-Kreis&lt;br /&gt;
| Höhe             = 516&lt;br /&gt;
| PLZ              = 89597&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 07393&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 08425081&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE MDK&lt;br /&gt;
| Straße           = Marktstraße 1&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.munderkingen.de/ www.munderkingen.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Thomas Schelkle&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Donaubrücke Munderkingen-03.jpg|mini|300px|Ortsansicht von Munderkingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Litho - Stadt Munderkingen - Kunike - Alt - 1824.jpg|mini|300px|Ansichtskarte der Stadt von 1824]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Munderkingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die kleinste Stadt im [[Alb-Donau-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der [[Historischer Stadtkern|historische Stadtkern]] liegt in einer Schleife der [[Donau]], etwa 33&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich von [[Ulm]]. Er hat sich zu beiden Seiten des Flusses ausgedehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Stadt grenzt im Norden an die Stadt [[Ehingen (Donau)|Ehingen]], im Osten an [[Rottenacker]], im Süden an [[Unterstadion]], [[Emerkingen]] und [[Hausen am Bussen]] sowie im Westen an [[Obermarchtal]] und [[Untermarchtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Munderkingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Munderkingen hat Anteil am [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Flusslandschaft Donauwiesen zwischen Zwiefaltendorf und Munderkingen]]. Die Waldgebiete [[Mochental (Schonwald)|Mochental]] und [[Lautertal-Wolfstal]] sind als Schonwälder ausgewiesen. Einige Landschaftsteile auf dem Stadtgebiet wurden als [[Munderkingen (Landschaftsschutzgebiet)|Landschaftsschutzgebiet Munderkingen]] ausgewiesen. Die Stadt hat überdies Anteile am [[FFH-Gebiet]] [[Donau zwischen Munderkingen und Riedlingen]] und am Vogelschutzgebiet [[Täler der Mittleren Flächenalb]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/54l2I1BVgCtfZARa65X1dE Daten- und Kartendienst] der LUBW&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Munderkingen ist zwar die kleinste Stadt im Alb-Donau-Kreis, sie dürfte aber mit der Nennung als Ort &amp;#039;&amp;#039;Muntaricheshuntare&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Innenministerium und Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg |Titel=Die Stadt- und Landkreise Baden-Württembergs in Wort und Zahl |Band=41 |Datum= |Online=https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/BWMonografie_derivate_00000037/41Saulgau.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2020-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Munterichshuntare&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munderkingen.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=141 |titel=Geschichte: 1200 Jahre Munderkingen |hrsg=Stadt Munderkingen |abruf=2020-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (792) und der Stadterhebung (1230) eine der ältesten Stadtgründungen des Alb-Donau-Kreises sein. Funde aus der [[Römerzeit]] weisen darauf hin, dass das Gebiet der heutigen Stadt Munderkingen schon in [[Spätantike|spätantiker Zeit]] besiedelt war. Von einer durchgehenden Besiedlung bis ins [[Frühmittelalter]] kann indes nicht ausgegangen werden, obwohl die Siedlung an einer wichtigen Donaufurt gelegen war, die den Zugang zum nahe gelegenen römischen Kastell in Emerkingen (3 km) erlaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Munderkingen wird dabei erst im 13. Jahrhundert in den schriftlichen Quellen genannt. Hierbei wird vermutet, dass der Name aus dem [[Altgermanisch|altgermanischen]] Wort „Munt“ kommt, welches für Schutz steht. Dieses Wort kommt dabei in anderen Dörfern aus der Umgebung, wie [[Mundingen (Ehingen)|Mundingen]] oder [[Mundeldingen]] ebenfalls vor. Die Endung -ingen werden dabei mit einem Namen eines Adligen verbunden, welche hierbei ihre Zugehörigkeit ausdrücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Chronik I, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls gibt es in Bayern mit [[Mintraching]] oder [[Mundraching]] Dörfer, welche einen ähnlichen Namen wie Munderkingen tragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Dies hängt damit zusammen, dass sowohl das schwäbische als auch das bayrische Herzogshaus eine zusammengehörende [[Sippe]] bildete.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik I, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Munderkingen Fachwerkhaus.jpg|mini|hochkant=0.7|[[Fachwerkhaus]] in der mittelalterlichen Innenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Munderkingen Bahnhof A.jpg|mini|hochkant=0.8|Der 1870 erbaute Bahnhof von Munderkingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Erstmals wurde Munderkingen im Jahr 792 in einer Urkunde des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters Sankt Gallen]] erwähnt; genannt wird darin die &amp;#039;&amp;#039;Munterichshuntare&amp;#039;&amp;#039;, nach einer anderen Quelle &amp;#039;&amp;#039;Muntarihes huntari&amp;#039;&amp;#039;. Eine [[Huntare]] war eine Verwaltungseinheit des fränkischen Reiches, die einen Verband von Kriegern oder von Landgütern bezeichnen konnte; sie entspricht der altenglischen Verwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Hundred&amp;#039;&amp;#039; und näherungsweise der skandinavischen und norddeutschen &amp;#039;&amp;#039;[[Harde]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stadtrecht]] wurde Munderkingen im Jahr 1230 von den Herren von Emerkingen verliehen. Ende des 14. Jahrhunderts verpfändeten die [[Habsburger]] Munderkingen an die [[Truchsess (Hofamt)|Truchsessen]] von [[Haus Waldburg|Waldburg]]. Die Stadt schloss sich daraufhin mit den ebenfalls an die Truchsessen verpfändeten Städten [[Mengen]], [[Riedlingen]], [[Saulgau]] und [[Bad Waldsee|Waldsee]] zum Bündnis der [[Donaustädte]] zusammen. 1680 gelang es diesen, die Pfandherrschaft abzuschütteln und wieder direkt unter die Herrschaft der österreichischen [[Vorderösterreich|Vorlande]] zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergische Zeit ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Friede von Pressburg|Pressburger Frieden]] kam Munderkingen 1805 zu [[Württemberg]]. Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im [[Königreich Württemberg]] wurde die Stadt dem [[Oberamt Ehingen]] zugeordnet, wobei sie bis 1819 den Sitz eines eigenen Unteramts bildete. War Munderkingen früher von Handel und Handwerk geprägt, so führte der Bau der [[Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen]] und der damit 1870 erfolgte Anschluss an das Netz der [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Württembergischen Eisenbahn]] auch zur Ansiedlung von Industriebetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 wurden die Mühlen an der Donau auf die Erzeugung von Elektrizität umgestellt. Noch heute besteht in der Stadt ein größeres Elektrizitäts- und Umspannwerk der [[EnBW]]. Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Munderkingen 1938 zum [[Landkreis Ehingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
1945 wurde Munderkingen zuerst durch [[US-Streitkräfte|Amerikanische Truppen]] besetzt und kurze Zeit später der französischen Militärverwaltung übergeben. Munderkingen war nun Teil der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] und erfuhr somit 1947 die Zuordnung zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging. 1973 vollzog sich die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]], bei der Munderkingen zum [[Alb-Donau-Kreis]] kam.&lt;br /&gt;
[[Datei:Munderkingen vom Inselbad.jpg|mini|hochkant=0.8|Munderkingen mit Donau und katholischer Stadtpfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Munderkingen ist von jeher [[Katholizismus|katholisch]] geprägt. Zwar gab es in der [[Reformation]]szeit hier protestantische Bestrebungen, die jedoch von den Stadtoberen bekämpft wurden. Gemäß [[Zensus 2011]] sind 58,7 Prozent der Bevölkerung katholisch, 18,2 Prozent evangelisch und 23,1 Prozent gehören sonstigen oder keiner Religionsgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:084255010081,BEK_4_2_6,m,table Zensusdatenbank – Munderkingen, Stadt – Bevölkerung im regionalen Vergleich nach Religion – in %]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Der nahe gelegene Weiler [[Algershofen]] ist Teil der Stadt Munderkingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Es handelt sich um Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/SRDB/Tabelle.asp?H=BevoelkGebiet&amp;amp;U=02&amp;amp;T=01035010&amp;amp;E=GE&amp;amp;K=425&amp;amp;R=GE425081 |text=Bevölkerungsentwicklung in Baden-Württemberg von 1871 bis 2012 |archivebot=2019-05-02 15:06:26 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (nur [[Wohnsitz (Deutschland)#Haupt- und Zweitwohnsitz|Hauptwohnsitze]]).&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1871 ¹ || 2041&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1880 ¹ || 2035&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1890 ¹ || 1953&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1900 ¹ || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1910 ¹ || 2048&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 1925 ¹ || 1944&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 1933 ¹ || 1914&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939 ¹ || 1840&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950 ¹ || 2270&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Juni 1961 ¹ || 3435&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970 ¹ || 4583&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1980 || 4858&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1987 ¹ || 4667&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1990 || 4849&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995 || 5206&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2000 || 5055&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005 || 5099&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010 || 4912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015 || 5119&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2020 || 5430&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Kommunalwahl 2024|JAHRALT=2019|JAHRNEU=2024|GUV=ja|PARTEI1=CDU|ERGEBNIS1=46.4|ERGEBNISALT1=47.5|PARTEI2=UWG|ERGEBNIS2=37.6|ERGEBNISALT2=24.8|PARTEI3=Grüne|ERGEBNIS3=16.0|ERGEBNISALT3=24.7|PARTEI4=SPD|ERGEBNIS4=0|ERGEBNISALT4=3.0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Munderkingen wurde bis 2019 der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Der Gemeinderat in Munderkingen hat nach der letzten Wahl 18 Mitglieder (unverändert). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Kommunalwahl am 9. Juli 2024 führte zu folgendem Endergebnis (mit Vergleichszahlen der beiden vorigen Wahlen):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08425081/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=4827&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-15108_id_24059 |titel=Ergebnis |abruf=2024-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=text-align:left | Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
| rowspan=7 bgcolor=#fff | &lt;br /&gt;
| %&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
|Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
|%&amp;lt;br /&amp;gt;2014&lt;br /&gt;
|Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | CDU&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 46,4&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 47,5&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 50,7&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=left | UWG&lt;br /&gt;
| align=left | [[Wählergruppe|Unabhängige Wählergemeinschaft]]&lt;br /&gt;
| 37,6&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 24,8&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 28,7&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=left | GRÜNE&lt;br /&gt;
| align=left | [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| 16,0&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 24,7&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 20,6&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | SPD&lt;br /&gt;
| align=left | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
| 3,0&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=text-align:left | Gesamt&lt;br /&gt;
! 100 %&lt;br /&gt;
! 18&lt;br /&gt;
| 100 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 100 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=text-align:left | Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 55,7 %&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 53,4 % &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 49,3 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Munderkingen Rathaus.jpg|mini|hochkant=0.8|Rathaus von Munderkingen]]&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister wird in Baden-Württemberg für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Bürgermeister ist seit dem 1. Juli 2023 Thomas Schelkle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Amrei Oellermann |url=https://www.swp.de/lokales/ehingen/buergermeister-von-munderkingen-so-war-der-erste-arbeitstag-des-neuen-rathauschefs-thomas-schelkle-71073897.html |titel=So war der erste Arbeitstag des neuen Rathauschefs Thomas Schelkle |werk=swp.de |datum=2023-07-03 |abruf=2023-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 21. Mai 2023 mit 62,5 Prozent der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebische.de/regional/ulm-alb-donau/munderkingen/munderkingen-hat-einen-neuen-buergermeister-1632270 |titel=Munderkingen hat einen neuen Bürgermeister |werk=schwaebische.de |datum=2023-05-21 |abruf=2023-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schelkle folgte Michael Lohner nach, der von 1999 bis 2023 amtierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.staatsanzeiger.de/staatsanzeiger/wahlen/buergermeisterwahlen/munderkingen/ staatsanzeiger.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Munderkingen ist Sitz des 1973 gegründeten [[Gemeindeverwaltungsverband „Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen“]], dem neben der Stadt die Gemeinden Emeringen, Emerkingen, Grundsheim, Hausen am Bussen, Lauterach, Obermarchtal, Oberstadion, Rechtenstein, Rottenacker, Untermarchtal, Unterstadion und Unterwachingen angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells float-left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:DEU Munderkingen COA.svg|100px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:DEU Munderkingen Banner.svg|50px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild   = ignore&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Silber ein golden gekrönter roter Löwe, rechts oben begleitet von einem sechsstrahligen roten Stern.&lt;br /&gt;
 |Begründung   = Die Stadt Munderkingen wurde vor 1260 von den Herren von Emerkingen gegründet und vor 1297 an die Herzöge von Österreich verkauft. Obwohl die Stadt mehrfach verpfändet wurde, blieben die Herzöge bis 1805 die lokalen Herrscher. Das erste Stadtsiegel, von dem Abdrücke seit 1289 bekannt sind, zeigt einen nach links gewandten, gekrönten Löwen, der als habsburgischer Löwe gilt. Ab 1340 wurde der Löwe nach rechts blickend dargestellt, mit einem Stern hinter seinem Schwanz. Im 17. Jahrhundert wurde die Position des Sterns verändert und der Löwe auf einem Dreiberg platziert. Die Habsburger verliehen der Stadt das alte Wappen ihrer Familie: den steigenden, roten und gekrönten Löwen. Ein Siegel aus dem Jahre 1286 gilt als erster Beleg für dieses Wappen. Die erste farbige Darstellung des Wappens findet sich auf einer Scheibe von 1614 im Rathaus.&lt;br /&gt;
 |Quelle       = &lt;br /&gt;
 |Zusatz       = Die rot-weiß gestreifte Flagge trägt das nach oben versetzt aufgelegte Stadtwappen, das am 21. Oktober 1957 vom Innenminister Baden-Württembergs verliehen wurde.&lt;br /&gt;
}}{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1987 besteht eine [[Städtepartnerschaft]] zwischen Munderkingen und der französischen Stadt [[Riedisheim]] im [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Elsass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Munderkingen Regionalexpress.jpg|mini|hochkant=0.8|Regional-Express nach Neustadt (Schwarzwald) im Bahnhof Munderkingen]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Munderkingen liegt an der [[Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen]]. Es besteht ein Stundentakt mit [[Regional-Express]]-Zügen der Linie [[Liste der SPNV-Linien in Baden-Württemberg#RE, RB und MEX|RE&amp;amp;nbsp;55]] nach Ulm, [[Sigmaringen#Verkehr|Sigmaringen]] und weiter nach [[Bahnhof Donaueschingen|Donaueschingen]] sowie ein Stundentakt mit Zügen der [[Regio-S-Bahn Donau-Iller]] nach Ulm. Die Stadt gehört zum [[Donau-Iller-Nahverkehrsverbund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Munderkingen über [[Rottenacker]] mit [[Ehingen (Donau)|Ehingen]] und in der anderen Richtung über [[Untermarchtal]] und [[Obermarchtal]] mit [[Riedlingen]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Munderkingen liegt am [[Radfernweg]] [[Donauradweg]], der von [[Donaueschingen]] über [[Passau]], [[Wien]] und [[Budapest]] bis zur Mündung in das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] führt. Er wird ab [[Tuttlingen]] auch als [[EuroVelo]]-Route EV6 und zwischen Tuttlingen und Passau als [[D-Route]] 6 geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.eurovelo.com/ev6/from-basel-to-ulm Eurovelo 6 Basel bis Ulm auf de.eurovelo.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp D-Netz auf dem Radroutenplaner Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Munderkingen verfügt je über eine [[Grundschule|Grund-]], [[Hauptschule|Haupt-]], [[Realschule|Real-]] und [[Förderschule (Deutschland)|Förderschule]]. Ein [[Gymnasium]] gibt es in Munderkingen nicht, obwohl die Stadt früher eine eigene [[Lateinschule]] besaß. Die nächsten Schulstädte sind [[Ehingen (Donau)]] und [[Biberach an der Riß]]. Die Erwachsenenbildung wird von der stadteigenen [[Volkshochschule]] organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trommgesellenzunft Munderkingen Wusele Narrentreffen Meßkirch 2006.jpg|mini|hochkant=0.8|Narrenfigur &amp;#039;&amp;#039;Wusele&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Trommgesellenzunft Munderkingen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Munderkingen liegt an der Hauptroute der [[Oberschwäbische Barockstraße|Oberschwäbischen Barockstraße]] sowie am [[Donauradweg]] von Donaueschingen nach [[Wien]]. Munderkingen ist so vor allem im Sommer ein beliebter Rastpunkt für viele Radwanderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Wasserbrunnen ====&lt;br /&gt;
* In der Mitte des Marktplatzes steht der Löwenbrunnen. Der Löwe auf der Spitze der Säule wurde erneuert und das Original befindet sich heute im Rathaus. Die Statue ist das Symbol der damaligen Herrschaft, die das Geschehen auf dem Markt überwacht. Die Löwenfigur trägt das Wappen der Stadt sowie das Wappen Österreichs auf seinen Pfoten.&lt;br /&gt;
* Der Martinsbrunnen ziert den zweiten Brunnen der Stadt. Der Name des Brunnens leitet sich von der Martinskapelle ab, die einst neben dem heutigen Café Blank stand. Erst im Jahr 1861 wurde die Statue auf dem Brunnenpfeiler aufgesetzt und im 20. Jahrhundert nochmals erneuert.&lt;br /&gt;
* Der Dionysiusbrunnen erhielt seinen Namen von der naheliegenden Kirche, der katholischen [[St. Dionysius (Munderkingen)|Pfarrkirche St. Dionysius]]. Erst im 19. Jahrhundert bekam der Brunnen das Marienbild, vermutlich als Ersatz eines verlorenen Standbildes des heiligen Dionysius. Im Jahr 1975 kam es zu Renovierungsarbeiten und der Standortversetzung des Brunnens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rathaus ====&lt;br /&gt;
Das Rathaus mit seinem Giebelsockel befindet sich auf dem Marktplatz, welches 1563 vom damaligen Bürgermeister Dionysos Ruoff erbaut wurde. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude durch einen Brand beschädigt, wobei aber das charakteristische Dach aus dem 16. Jahrhundert erhalten werden konnte. Der alte Pranger befindet sich noch an der Frontseite des Gebäudes in einer Nische, in dem mit einem Bild der Vollzug einer Strafe dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pfarrhof ====&lt;br /&gt;
Der Pfarrhof wurde in den Jahren 1706 und 1707 erbaut. Das Gebäude entstand als Wohnung für die Pfarrei und diente auch als Sommersitz und Residenz der Äbte des Prämonstratenser-Reichsstifts Marchtal. Das Bauwerk ist ein dreigeschossiger hochbarocker Bau mit risalitartig vorspringenden Flügelbauten, deren Giebel dreigeteilt und mit Voluten ausgestattet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Donaubrücke ====&lt;br /&gt;
Die sogenannte „[[Munderkinger Donaubrücke|Neue Donaubrücke]]“ war 1893 die erste massive [[Bogenbrücke|Betonbogenbrücke]], die mit [[Dreigelenkbogen]] und mit einer Bogenspannweite von mehr als 50&amp;amp;nbsp;m erbaut wurde: Ingenieur [[Karl von Leibbrand|Leibbrand]] aus Stuttgart war der Erbauer, die Arbeiten wurden von der Baufirma Buck aus Ehingen durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{structurae |Typ=bauwerke |ID=20006250 |Name=Munderkinger Donaubrücke |Abruf=2013-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{RöllEnzyklopädie |Band=2 |Seiten=271 ff. |Lemma=Betonbrücken |Kommentar=Mit Darstellung des Längsschnittes und Gelenks der Donaubrücke}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bautechnik der Munderkinger Donaubrücke wird heute als herausragende Brückenbauleistung im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] in München dargestellt. Die Brücke wurde bei Kriegsende, am 22. April 1945, von abrückenden deutschen Pioniertruppen, unter Aufsicht einer SS-Einheit, gesprengt. Der Wiederaufbau begann unmittelbar nach dem Krieg. Bereits im Juni 1948 wurde die wiedererstellte Donaubrücke durch die Besatzungsmacht der französischen Zone eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Altes Krankenhaus ====&lt;br /&gt;
Das 1889/90 errichtete [[historistisch]]e Bauwerk gehört zu den stadtbildprägenden Bauwerken der Stadt im Alb-Donau-Kreis. Der Kunsthistoriker Guido Hinterkeuser würdigte es als „bedeutendes Baudenkmal“: „Blickfang des Gebäudes, dessen zweigeschossige Hauptschaufront sich entlang der Schillerstraße erstreckt, ist ein markanter Turm, der für viele Munderkinger auch ein Stück Identität verkörpert. Mit einem Fachwerkgeschoss spielte der aus Ehingen stammende Architekt Joseph Breig auf die traditionelle Munderkinger Bauweise an, während der neogotische [[Knickhelm]] als Anleihe aus der rheinischen Gotik interpretiert werden kann. Damit erweist sich der Turm als typischer Vertreter des historistischen Baustils. Das geböschte Erdgeschoss und die unregelmäßige Eckquaderung entlang der Mauerkanten verleihen ihm Wehrhaftigkeit. Das Portal vereint Elemente von Gotik und Renaissance, einen besonderen Akzent setzen hier die hervorstehenden Kragsteine“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehinger Tagblatt&amp;#039;&amp;#039;, 26. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirchen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Dionysius (Munderkingen).jpg|mini|hochkant=0.8|Chorraum in der Dionysiuskirche]]&lt;br /&gt;
* Die katholische [[St. Dionysius (Munderkingen)|Pfarrkirche St. Dionysius]] verbindet mittelalterliche [[Gotik|gotische]] Bausubstanz mit Veränderungen aus der Zeit der [[Renaissance]] und des [[Barock]]. Chor und Kirchenschiff wurden um 1700 gänzlich neu im Stil des Barock ausgeschmückt. Einige Tafelbilder des ehemaligen gotischen Hochaltars finden sich heute an den Seitenwänden. Die Kirche und die von dem namentlich nicht bekannten [[Meister des Munderkinger Altars]] geschaffenen Bilder dieses gotischen Altars gelten heute als eine besondere Sehenswürdigkeit des Alb-Donau-Kreises.&amp;lt;ref&amp;gt;Alb-Donau-Kreis –Tourismus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;kultiurraum albdonaukreis&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe 08/2009 (Ulm 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wohl noch im Spätmittelalter entstand an Stelle der heutigen Frauenbergkirche eine erste Kapelle mit einem Einsiedlerhaus. Die damalige Kapelle wurde 1715 durch einen Brand weitgehendst zerstört, aber das Gnadenbild aus der Zeit um 1500 „Ansicht von Norden“ konnte gerettet werden. Bis 1721 erfolgte der Wiederaufbau und es entstand die neue Kirche. Die Außenwand des Chores und der Sakristei zeigen im Osten einen zweigeteilten Volutengiebel. Die Wallfahrtskirche hat einen Westturm mit kreuzgewölbter Vorhalle, viereckigem Untergeschoss, achteckigem zweigeschossigem Aufbau und Kuppelhaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
St. Dionysius Munderkingen.jpg |[[St. Dionysius (Munderkingen)|Kirche St. Dionysius]]&lt;br /&gt;
Interior of Pfarrkirche St. Dionysius (Munderkingen).jpg |Innenansicht der Kirche St. Dionysius&lt;br /&gt;
Orgeln, Pfarrkirche St. Dionysius (Munderkingen).jpg |Orgel in der Kirche&lt;br /&gt;
Friedhofskapelle (Munderkingen).jpg |Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
Main altar of Cemetery Chapel (Munderkingen).jpg |Altar in der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
Munderkingen-09 Pfarrhaus.jpg |Ehemaliges Pfarrhaus&lt;br /&gt;
Munderkingen-13 Museum.jpg |Museum&lt;br /&gt;
Munderkingen-02 Donaustr 21.jpg |Hotel Garni mit Café Knebel&lt;br /&gt;
Löwenbrunnen Munderkingen Marktstraße.jpg |Löwenbrunnen&lt;br /&gt;
Donaustraße, Munderkingen.jpg |Ortsansicht in der Donaustraße&lt;br /&gt;
Monument of I World War near Cemetery Chapel in Munderkingen.jpg |Gefallenendenkmal aus dem Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
Frauenberg Wallfahrtskirche (2).jpg |Wallfahrtskirche auf dem Frauenberg&lt;br /&gt;
Frauenberg Wallfahrtskirche (3).jpg |Blick auf den Altar in der Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
Frauenberg Wallfahrtskirche (7).jpg |Empore mit Orgel&lt;br /&gt;
Munderkingen-01 Spital.jpg |Ehemaliges Heilig-Geist-Spital&lt;br /&gt;
Munderkingen-10 Gemeindehaus.jpg |Gemeindehaus&lt;br /&gt;
Christuskirche Munderkingen.jpg |Evangelische Christuskirche&lt;br /&gt;
Munderkingen-12 Alter Schulhof.jpg |Alter Schulhof mit Gasthaus zum „Lamm“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Das Städtische Museum ist im ehemaligen Heilig-Geist-Spital untergebracht, welches 1563 erbaut wurde. Es widmet sich den Römern und Alemannen, der Stadtgeschichte, dem Handwerk der Munderkinger Bürstenmacher Menne und Bremensdorfer, der Postgeschichte, Munderkinger Persönlichkeiten, Radhauben und Puppen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Burghart (khb): [http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/munderkingen/stadtnachrichten-munderkingen_artikel,-Nach-der-Zwangspause-oeffnet-das-Munderkinger-Museum-wieder-_arid,5275782.html &amp;#039;&amp;#039;Nach der Zwangspause öffnet das Munderkinger Museum wieder&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Schwäbische Zeitung]] vom 26. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Munderkingen ist traditionell eine Hochburg der [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|schwäbisch-alemannischen Fasnet]]. Allerdings beginnt sie mit dem [[Rathaussturm]] am [[Schmutziger Donnerstag|Glombigen Doschdig]] eine Woche früher als üblich, also am 2. Donnerstag vor Aschermittwoch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munderkingen.de/index.php/kultur-bildung-soziales/brauchtum-fasnet/fasnetsgeschichte |titel=Fasnetsgeschichte |hrsg=Stadt Munderkingen |abruf=2019-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie findet ihren Höhepunkt im &amp;#039;&amp;#039;Brunnensprung&amp;#039;&amp;#039;, der früher am Aschermittwoch stattfand, heute jedoch am [[Fastnachtssonntag|Fasnetssonntag]] und [[Fastnachtsdienstag|Fasnetsdienstag]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munderkingen.de/index.php/kultur-bildung-soziales/brauchtum-fasnet/brunnensprung |titel=Brunnensprung |hrsg=Stadt Munderkingen |abruf=2019-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport- und Kulturvereine ==&lt;br /&gt;
[[Datei:VSAN LI 2016 So 508.jpg|mini|Trommgesellenzunft Munderkingen e. V. Belagerungsgruppe ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VSAN Wgt 2015 353 Munderkingen.jpg|mini|Trommgesellenzunft Munderkingen e. V. Damenwusele beim Tanz]]&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr – Jugendgruppe&lt;br /&gt;
* Initiativgruppe Jugendarbeit Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Jugendrotkreuz Munderkingen&lt;br /&gt;
* KIM (Kinder in Munderkingen)&lt;br /&gt;
* Fischereiverein Munderkingen e. V.&lt;br /&gt;
* Jazztanzgruppe Bochen&lt;br /&gt;
* Schützengilde Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* VfL Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V. – Gesamtverein mit verschiedenen Abteilungen&lt;br /&gt;
* Munderkinger Umwelt- und Kulturinitiative&lt;br /&gt;
* Gruppe Jauner&lt;br /&gt;
* Geschichtsverein Raum Munderkingen&lt;br /&gt;
* Evang. Kirchenchor&lt;br /&gt;
* Evang. Posaunenchor&lt;br /&gt;
* Katholischer Kirchenchor&lt;br /&gt;
* Liederkranz Munderkingen&lt;br /&gt;
* Musikverein Stadtkapelle Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
* MKK Munderkingen&lt;br /&gt;
* Historische Bürgerwehr Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Trommgesellenzunft Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Verein zum Erhalt und zur Pflege der Feuerwehrtradition e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Verein zur Pflege des heimatlichen Brauchtums e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Vereinigte Zünfte&lt;br /&gt;
* Evangelischer Altenclub&lt;br /&gt;
* Kath. Arbeitnehmerbewegung (KAB)&lt;br /&gt;
* Kath. Frauenbund&lt;br /&gt;
* DRK OV Munderkingen&lt;br /&gt;
* Kolpingsfamilie Munderkingen&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Munderkingen&lt;br /&gt;
* Donau-Station / BUND OG Munderkingen&lt;br /&gt;
* Obstbauverein&lt;br /&gt;
* Schwäbischer Albverein e.&amp;amp;nbsp;V. OG Munderkingen&lt;br /&gt;
* Verein der Gartenfreunde Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Hundeausbildungsgruppe Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Kleintierzuchtverein Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Pferdesportfreunde Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr&lt;br /&gt;
* Handel- und Gewerbeverein Munderkingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Neue Heimat e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Unabhängige Wählergemeinschaft Raum Munderkingen e.V&lt;br /&gt;
* Royal Rangers Munderkingen, Stamm 621&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Töchter und Söhne der Stadt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Munderkingen1906.jpg|mini|Ansicht von Munderkingen (1906) mit einem Porträt [[Carl Borromäus Weitzmann|Weitzmanns]]]]&lt;br /&gt;
* [[Konrad Kner]] (1637–1660), Prämonstratenser-Abt des Klosters [[Obermarchtal|Marchtal]]&lt;br /&gt;
* [[Carl Borromäus Weitzmann]] (1767–1828), Heimatdichter&lt;br /&gt;
* [[Karl von Schmid (Politiker, 1832)|Karl von Schmid]] (1832–1893), [[Stadtschultheiß]], Abgeordneter des Landtags, des Reichstags und Württembergischer Minister des Innern&lt;br /&gt;
* [[Dominikus Aßfalg|Dominikus (Franz Xaver) Aßfalg]] OCSO (1847–1922), Abt der Trappistenabtei Mariastern&lt;br /&gt;
* [[Virgil Mayer]] (1834–1889), homöopathischer Apotheker&lt;br /&gt;
* [[Alfred Doll]] (1871–1942), württembergischer Oberamtmann und Landrat&lt;br /&gt;
* [[Lorenz Locher]] (1903–1974), Heimatforscher, Buchausgaben Fasnacht Munderkingen 1934, Carl Borromäus Weitzmann 1955, Conradus Kner Abbas Marchtalensis XII. 1960, Sebastian Sailer 1965&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Schmid (Kunsthistoriker)|Franz Xaver Schmid]] (* 1937), römisch-katholischer Priester und Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Thomas Sattelberger]] (* 1949), Manager und Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
* [[Wolf Reiser]] (* 1955), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Thomas Locher]] (* 1956), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Rolf Assfalg]] (* 1963), Informatiker&lt;br /&gt;
* [[Meinrad Kneer]] (* 1970), Jazzbassist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Ehingen |Titel=Munderkingen |Seite=157–163 |Wikisource=Kapitel B 31}}&lt;br /&gt;
* Nuber, Winfried (2023): Munderkingen Chronik I. Federsee-Verlag, Auflage 2023. Munderkingen.&lt;br /&gt;
* Nuber, Winfried (2023): Munderkingen Chronik II. Federsee-Verlag, Auflage 2023. Munderkingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/16882/Munderkingen Munderkingen] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
* [https://www.munderkingen.de/ Offizielle Internetpräsenz der Stadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Alb-Donau-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115285-2|LCCN=n85207537|VIAF=140788954}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt im Alb-Donau-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Munderkingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1230]]&lt;/div&gt;</summary>
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