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	<title>Mundelfingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:51:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mundelfingen&amp;diff=163592&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Persönlichkeiten */ +1</title>
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		<updated>2026-04-03T20:30:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Mundelfingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hüfingen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Mundelfingen COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/52/06/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/28/00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 732 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 15.29&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 730&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 78183&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07707&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild = Landappbw 505704 1817 Mundelfingen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Mundelfingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mundelfingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dorf]] und heute [[Ortsteil]] von [[Hüfingen]] im Südwesten von [[Baden-Württemberg]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis]]. Die nächstgrößeren Orte sind Hüfingen, etwa 6,5&amp;amp;nbsp;km nördlich, [[Bonndorf im Schwarzwald|Bonndorf]] etwa 11&amp;amp;nbsp;km südwestlich und [[Blumberg]] etwa 6&amp;amp;nbsp;km südöstlich. [[Schaffhausen]] in der [[Schweiz]] befindet sich etwa 23&amp;amp;nbsp;km südlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mundelfinger Wasserfall Bild 1.jpg|mini|links|Mundelfinger Wasserfall]]&lt;br /&gt;
Das Dorf auf dem Hochplateau der [[Baar (Landschaft)|Baar]] zwischen [[Südschwarzwald]] und [[Südwestalb und Oberes Donautal|Südwestalb]] hat eine Höhe von 500 bis 800 Metern. Der im [[Kohlwald (Wald)|Kohlwald]] entspringende [[Aubach (Wutach)|Aubach]] fließt zuerst durch den Ort, hat dann einen 10 Meter hohen [[Wasserfall]] und mündet bei [[Aselfingen]] in die [[Wutach]]. &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Wasserfälle in Deutschland]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Das Dorf besteht neben dem Kerndorf aus dem Ober-, Unter- und Hinterdorf. In den 1970er und 1980er Jahren wurde das damalige Neubaugebiet „Alpenstraße“ und „Auf Breiten“ mit Zweifamilienhäusern erschlossen, in den 1990er Jahren der Randenweg durch eine Stichstraße parallel zum Aubach mit Wohnhäusern erweitert und seit der Jahrtausendwende wird das Neubaugebiet „Auf Engelen“ bebaut. Des Weiteren sind vier Landwirte in neu erbaute Höfe um das Dorf ausgesiedelt. Zu guter Letzt befindet sich ein alter Bauernhof auf der Jungviehweide in einem Tal zwischen Mundelfingen und [[Aselfingen]], derzeit als „Birk-Hof“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.birk-viehweide.de/ |wayback=20140517010859 |text=Birk-Hof |archiv-bot=2022-12-17 19:51:04 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; firmierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste nachgewiesene Erwähnung erfolgte 802 als „Munolvingas“ in einer Schenkungsurkunde des Grafen Berthold an das [[Kloster St. Gallen]]. (Die Erwähnung eines Ortes „Mundulfingen“ im Jahr 773 in einer Urkunde des [[Lorscher Codex]] anlässlich einer Schenkung an das [[Kloster Lorsch]] könnte sich evtl. auf Mundelfingen beziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0144 |titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3277, 13. Juni 773 – Reg. 903 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=138 |abruf=2020-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es besteht dafür allerdings keine hinreichende Sicherheit.) Zunächst gehörte die Ortschaft mit allen Pflichten und Rechten den [[Zähringer]]n, bis das Haus [[Fürstenhaus Fürstenberg|Fürstenberg]] im Jahr 1283 diese ablösten. Bis zum Jahr 1805 blieb der Ort bei den Fürstenbergern. Von 1380 bis 1619 belehnten die Fürstenberger die Edlen von [[Schellenberg (Adelsgeschlecht)|Schellenberg]] in Hüfingen mit der Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mundelfingen-um-1902.jpg|mini|Ansichtskarte von Mundelfingen um 1902]]&lt;br /&gt;
Im Oktober 1524 und April 1525 zogen Bauerntruppen durch den Ort, um sich – im Zuge des Bauernkrieges – gegen die Erpressung und Unterdrückung der adligen Herren zu wehren. Bedeutend Schlimmeres verursachte der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] in Mundelfingen: Nach den [[Hungersnot|Hungersnöten]] und Missernten in den Jahren 1622 und 1628 war das Dorf wirtschaftlich geschwächt; als dann 1632 die [[Franzosen]] und [[Schweden]] im Ort einfielen und ihn plünderten und verwüsteten, war Mundelfingen dem Ruin nahe. Es dauerte Jahrzehnte, bis die Ortschaft die schweren Schicksalsschläge überwunden hatte.&lt;br /&gt;
Wenige Jahre der Ruhe und des Friedens waren ihm vergönnt: Der [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzische Erbfolgekrieg]] im ausgehenden 17. Jahrhundert und die Einquartierungen und Kriegslieferungen während der Napoleonischen Zeit verhinderten für lange Zeit wirtschaftliche Prosperität. Am Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 beteiligten sich 12 Bürgersöhne, und im Ersten Weltkrieg wurden 116 Soldaten eingezogen. Im Zweiten Weltkrieg sollte das Dorf von 70 deutschen Mannschaften gegen die von Döggingen anrückenden Franzosen gehalten werden. In Mundelfingen wurden im Verlauf des Krieges 48 Häuser zerstört; die Schäden wurden von amtlicher Seite auf 34.000 Goldmark geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte hinweg bildete die [[Landwirtschaft]] die dominierende Haupterwerbsquelle der Einwohner von Mundelfingen. Erst mit dem Einzug der Industrialisierung begann sich die Sozialstruktur des Dorfes zu verändern. Die Zahl derer, die noch in der Landwirtschaft beschäftigt sind, reduzierte sich im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte erheblich und immer mehr Einwohner finden ihr Einkommen als Auspendler in den umliegenden Gemeinden mit Industriebetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinde]] Mundelfingen wurde im Rahmen der [[Verwaltungsreform]] im Kommunalbereich am 1. Januar 1975 in die Stadt Hüfingen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=517}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obgleich hierzu ein Eingliederungsvertrag zwischen der Gemeinde Mundelfingen und der Stadt Hüfingen unterzeichnet wurde, geschah dies angesichts einer Ankündigung der Landesregierung, welche die Verwaltungsreform notfalls per Gesetz zum Abschluss bringen wollte, gezwungenermaßen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hieronymus-online.de/eingemeindung-mundelfingen/ |titel=50 Jahre Hüfingen Mundelfingen |autor=Dr. rer. nat. Hannah Miriam Jaag |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Im Dorf wird von der Mehrheit der Einwohner [[Alemannische Dialekte|alemannisch]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Georg - Mundelfingen - Exterior 01.jpg|mini|hochkant|St. Georg]]&lt;br /&gt;
* Katholische [[Barock]]kirche [[St. Georg (Mundelfingen)|St. Georg]] von [[Peter Thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt an der [[Landesstraße]] 171, die die 19,4 Kilometer voneinander entfernten Städte Bonndorf und [[Donaueschingen]] verbindet. Des Weiteren beginnt jeweils eine [[Kreisstraße]] nach [[Döggingen]] und eine nach [[Opferdingen]].&lt;br /&gt;
Die Buslinie 7260 der [[Südbadenbus|SBG]] bedient alle Ortschaften an der Landesstraße 171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Das Dorf hat eine [[Grundschule]] mit den Klassenstufen 1 bis 4, die Schellenberger-Schule im Erdgeschoss des Rathauses. Des Weiteren gibt es eine katholische öffentliche Bücherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Evangelist Engesser]] (1778–1867), badischer Politiker und ehemaliger Direktor der katholischen Kirchensektion des Ministeriums des Innern in Karlsruhe, war mehrere Jahre Pfarrer in Mundelfingen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Antonius van der Linde]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Kaspar Hauser]]: Eine neugeschichtliche Legende&amp;#039;&amp;#039;, Chr. Limbarth, Wiesbaden 1887, S. 123, Fußnote 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Koppenhöfer (Maler)|Rudolf Koppenhöfer]] (1876–1951), Maler&lt;br /&gt;
* [[Willibald Strohmeyer]] (1877–1945), katholischer Priester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willibald Strohmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Dorfes und der Pfarrei Mundelfingen&amp;#039;&amp;#039; In: [[Freiburger Diözesan-Archiv]], Band [https://freidok.uni-freiburg.de/data/6166 36]/[https://freidok.uni-freiburg.de/data/6165 37], 1908/1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mundelfingen.de Website der Stadt Hüfingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schwarzwald-Baar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hüfingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Schwarzwald-Baar-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 802]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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