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	<title>Mumpf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von ~2026-16876-22 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.13)</title>
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		<updated>2026-03-17T14:17:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-16876-22&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-16876-22&quot;&gt;~2026-16876-22&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-16876-22&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-16876-22 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.13)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Obermumpf Mumpferflue P6A9731.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Aussicht von der Mumpferflue&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Mumpf 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Mumpf AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Rheinfelden&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Rheinfelden&lt;br /&gt;
| BFS = 4255&lt;br /&gt;
| PLZ = 4322&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH MPF&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.54559&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.92286&lt;br /&gt;
| HÖHE = 286&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.14&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Eveline Güntert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://mumpf.ch/cms/politik/gemeinderat |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.mumpf.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mumpf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|mʊmpf}},&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=454–456 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1803 &amp;#039;&amp;#039;Niedermumpf&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Rheinfelden]] und liegt im Westen der Region [[Fricktal]] am [[Hochrhein]], an der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf erstreckt sich über eine Länge von fast zwei Kilometern in einem maximal 200 Meter breiten Engpass zwischen dem [[Rhein]] und den steil abfallenden Hängen des [[Tafeljura]]s. Der alte Dorfkern bildet den östlichsten Teil des Siedlungsbandes und liegt am Ausgang des [[Fischingertal]]s. Es wird vom [[Fischingerbach]] durchflossen und bildet eine tief eingeschnittene Schlucht zwischen der [[Mumpferflue]] ({{Höhe|511|CH|link=true}}) im Osten und dem Chriesiberg ({{Höhe|558|CH}}) im Südwesten. Der ganz im Westen gelegene Spitzgraben trennt den Chriesiberg vom Zeiningerberg. Das Siedlungsgebiet ist im Nordwesten fast mit demjenigen von [[Wallbach AG|Wallbach]] zusammengewachsen. An dieser Stelle weitet sich auch die Flussebene etwas aus, da der Rhein hier seine Fliessrichtung von West auf Nord ändert.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1048 und 1068, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 314 [[Hektar]]en, davon sind 137 Hektaren bewaldet und 72 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf {{Höhe|500|CH}} am Rand der Chriesiberg-Hochebene, der tiefste auf {{Höhe|280|CH}} am Rhein. Nachbargemeinden in der Schweiz sind [[Wallbach AG|Wallbach]] im Nordwesten, [[Zeiningen]] im Westen, [[Zuzgen]] im Süden, [[Obermumpf]] im Südosten und [[Stein AG|Stein]] im Osten. Im Norden grenzt Mumpf an die deutsche Gemeinde [[Bad Säckingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Verschiedene Funde weisen darauf hin, dass die Gegend bereits vor rund 4000 Jahren besiedelt war. 1991 gruben Archäologen auf dem Kapf eine mittel- bis spätneolithische befestigte Siedlung aus, die von Gräben und Palisaden umgeben war. Auch fanden sich grosse Mengen an Keramik und Steinwerkzeugen. Aus der zweiten Hälfte des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stammen ein Kastell der [[Römisches Reich|Römer]] und ein Soldatengrab. Die Mumpferfluh war zu jener Zeit ein wichtiger Beobachtungspunkt an der Nordgrenze des Imperiums. Auf dem Weg nach [[Stein AG|Stein]] kam das Fragment eines Meilensteins aus dem Jahr 139 zum Vorschein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=185–186 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Mumpher&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1218. Der Ortsname stammt vom [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;ad montem ferri&amp;#039;&amp;#039;, was «beim Eisenberg» bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Landesherren waren die Grafen von [[Thierstein (Adelsgeschlecht)|Homberg-Tierstein]], ab 1232 die [[Habsburg]]er, die nach dem [[Waldshuterkrieg]] von 1468 das gesamte [[Fricktal]] an [[Haus Burgund|Burgund]] verpfändeten. Als die Burgunder von den [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] während der [[Burgunderkriege]] vernichtend geschlagen worden waren, kam Mumpf 1477 wieder unter [[Habsburgermonarchie|österreichische]] Herrschaft. Als Folge der Reichsreform des Kaisers [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] gehörte Mumpf ab 1491 zu [[Vorderösterreich]] und lag in der Landschaft Möhlinbach, einer untergeordneten Verwaltungseinheit der [[Kameralherrschaft Rheinfelden]] (ab 1752 im [[Oberamt Breisgau]]). Die [[niedere Gerichtsbarkeit]] gelangte 1463 ebenfalls in den Besitz der Landesherren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hunziker, Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau.&amp;#039;&amp;#039; S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Mumpfer Dorfrecht]] von 1535 ist die [[Fähre Mumpf–Bad Säckingen]] bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Mumpf-LBS H1-012569.tif|mini|links|Luftansicht (1949)]]&lt;br /&gt;
Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es kaum längere Friedenszeiten. Im März 1612 fand in Mumpf eine Abgeordnetenversammlung von Untertanen statt, um gegen eine Erhöhung der Umsatzsteuer auf Wein zu protestieren. In der Folge brach der [[Rappenkrieg (Vorderösterreich)|Rappenkrieg]] aus. Dieser Bauernaufstand, der das Fricktal und angrenzende Gebiete am [[Hochrhein]] erschütterte, wurde im September 1614 nach Vermittlung der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] beendet. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährige Krieg]], der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurück. 1634 brannte es bis auf wenige Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Hunziker, Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau.&amp;#039;&amp;#039; S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] (1688–1697) zogen fremde Truppen durch die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1797 wurde das Fricktal nach dem [[Frieden von Campo Formio]] ein französisches [[Protektorat]]. Während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen [[Frankreich]]s und [[Habsburgermonarchie|Österreich]]. Am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1802 wurde Mumpf eine Gemeinde im Distrikt Rheinfelden des [[Kanton Fricktal|Kantons Fricktal]], der sich im August der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] anschloss. Seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Februar 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang lebten die Dorfbewohner von der Landwirtschaft und vor allem vom Fischfang sowie der Flösserei auf dem Rhein. [[Solebäder in Mumpf]] machten das Dorf ab 1854 für die nächsten 137 Jahre zum Kurort, mit den drei Badehotels Anker, Sonne und Schönegg sowie dem [[Strandbad Mumpf]]. Die Eröffnung der [[Bözbergstrecke|Bözbergeisenbahn]] am 1.&amp;amp;nbsp;August 1875 verursachte eine erste Verlagerung der Verkehrsströme. Nach dem Bau des [[Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt|Wasserkraftwerks Ryburg-Schwörstadt]] und dem Aufstauen des Rheins mussten die letzten Fischer und Flösser ihre Tätigkeit aufgeben. Der Schwerpunkt verlagerte sich auf Gewerbe und Dienstleistungen. Zwischen 1970 und 1990 nahm die Bevölkerungszahl um über zehn Prozent ab, seither ist jedoch ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Grün weisser Schrägfluss, begleitet von gelber Speerspitze und gelbem Ruder, beide schräg gestellt.» Auf den Gemeindesiegeln von 1811 und 1872 war ein Gebilde zu sehen, das um 1890 als Bienenkorb interpretiert wurde. Dieses Wappen blieb bis 1952 in Gebrauch. Ein Jahr später wurde das heute noch verwendete und historisch begründete Wappen eingeführt. Der Fluss und das Ruder symbolisieren den Rhein und die Schifffahrt. Die Speerspitze erinnert an die Wehrhaftigkeit der Bauern während des [[Rappenkrieg (Vorderösterreich)|Rappenkriegs]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=222 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Mumpf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mumpf, Kirche St. Martin.jpg|mini|[[Pfarrkirche St. Martin (Mumpf)|Pfarrkirche St. Martin]]]]&lt;br /&gt;
Die 1302 erstmals erwähnte katholische [[Pfarrkirche St. Martin (Mumpf)|Pfarrkirche St. Martin]] wurde 1957 umgebaut und vergrössert. Eine Pfarrei entstand in Mumpf noch vor der Jahrtausendwende als Gründung des [[Damenstift Säckingen|Stiftes Säckingen]]. Sie umfasste die beiden Dörfer [[Wallbach AG|Wallbach]] und Mumpf. 1938 trennten sich die Gemeinden kirchlich und bilden seither eigene Kirchgemeinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.mumpf.ch/ortsportrait.html|titel=Ortsporträt Mumpf| zugriff=2012-01-06| archiv-url=https://web.archive.org/web/20120130061648/http://www.mumpf.ch/ortsportrait.html| archiv-datum=2012-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Ausbau der Verkehrswege im 19. und 20. Jahrhundert fielen zahlreiche historische Bauwerke zum Opfer. Von den erhalten gebliebenen Bauwerken sind insbesondere das ehemalige Pfarrhaus von 1820 und der Säckingerhof (16. bis 18. Jahrhundert) erwähnenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Ortes wird im [[Dorfmuseum Mumpf]], das sich im &amp;#039;&amp;#039;Alten Dreschschopf&amp;#039;&amp;#039; befindet, nachgezeichnet. Als Bauwerk besonderer Art und einzigartiges Monument aus der Pionierzeit der allgemeinen Elektrifizierung gilt der [[Strompfeiler im Rhein bei Mumpf]], beim damaligen [[Strandbad Mumpf]] (heute Camping Park Mumpf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-11 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1768 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 319 || 448 || 492 || 513 || 598 || 765 || 903 || 816 || 807 || 1084 || 1310 || 1543&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4255}} Menschen in Mumpf, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4255}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 37,0 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]], 18,4 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 1,2 % als [[Christkatholische Kirche der Schweiz|christkatholisch]]; 43,4 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-11 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-17 19:36:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 87,3 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 4,5 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 2,9 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 2,0 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 1,1 % [[Englische Sprache|Englisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-11 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindehaus Mumpf P6A0135.jpg|mini|Gemeindehaus]]&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Rheinfelden zuständig. Mumpf gehört zum Friedensrichterkreis XIV (Rheinfelden).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Mumpf gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 200 Arbeitsplätze, davon 6 % in der Landwirtschaft, 23 % in der Industrie und 71 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-11 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-17 19:36:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in den grösseren Gemeinden des Fricktals und in der Agglomeration der Stadt [[Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Mumpf.JPG|mini|Bahnhof Mumpf]]&lt;br /&gt;
Die [[Hauptstrasse 3]] zwischen [[Basel]] und [[Zürich]] verläuft mitten durch das Dorf. Die nächstgelegenen Anschlüsse der Autobahn [[Autobahn 3 (Schweiz)|A3]] befinden sich bei [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] und [[Eiken]]. Am Bahnhof Mumpf, etwa einen Kilometer westlich des Dorfzentrums, hält die Linie S1 der [[S-Bahn Basel]] vom [[Bahnhof Basel SBB]] nach [[Frick]] und [[Bahnhof Laufenburg|Laufenburg]]. Für die Feinverteilung sorgt eine [[Postauto]]linie vom Bahnhof [[Möhlin]] durch das Fischingertal nach [[Schupfart]]. An Wochenenden verkehren eine Nacht-S-Bahn von Basel durch das Fricktal nach [[Bahnhof Brugg|Brugg]] sowie ein Nachtbus von Möhlin durch das [[Möhlintal]] und das [[Fischingertal]] zurück nach Möhlin. Hinzu kommt in den Sommermonaten die [[Fähre Mumpf–Bad Säckingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Bis 2005 waren auch die Oberstufenklassen der [[Realschule]] und der [[Sekundarschule]] in diesem Schulhaus. Danach zogen die Oberstufenklassen in das neu erbaute Oberstufenzentrum Fischingertal um. Nach der Aufhebung des Oberstufenzentrums Fischingertal in Mumpf vom Juli 2019 besuchen die Real- und Sekundarschüler nun den Unterricht an der Kreisschule Unteres Fricktal (KUF) in der Schulanlage Engerfeld Rheinfelden. Die Schulanlage Klostermatte (ehemaliges Oberstufenschulhaus) dient seit August 2021 der HPS Fricktal, (Heilpädagogische Schule der Stiftung MBF). Die [[Bezirksschule]] kann wahlweise in [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] oder [[Möhlin]] absolviert werden. Aufgrund einer interkantonalen Vereinbarung können Jugendliche aus Teilen des Fricktals das Gymnasium in [[Muttenz]] ([[Kanton Basel-Landschaft]]) oder in [[Basel]] absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Rachel (Schauspielerin)|Rachel]] (1821–1858), berühmte französische Schauspielerin des 19. Jahrhunderts, geboren im Gasthof „Sonne“&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Ignaz Fischinger]] (1768–1844), Politiker, Bürger von Mumpf&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gallati]] (1935–2020), Radrennfahrer, in Mumpf aufgewachsen&lt;br /&gt;
* [[Yannick Käser]] (* 1992), Weltklasseschwimmer, in Mumpf aufgewachsen&lt;br /&gt;
* [[Mathilde Riede-Hurt]] (1906–1988), Leinenstickerin&lt;br /&gt;
* [[Theophil Tschudy]] (1847–1911), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Wunderlin]] (1858–1931), Schulmeister und Theaterautor&lt;br /&gt;
* [[Otto Wyler]] (1887–1965), Kunstmaler, Zeichner und Grafiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1800|Autor=Dominik Sauerländer}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Edith Hunziker, Peter Hoegger |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band IX, Bezirk Rheinfelden |Ort=Bern |Jahr=2011 |ISBN=978-3-906131-94-8 |Seiten=359–367}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Trottmann: &amp;#039;&amp;#039;Mumpfer Heimatkunde,&amp;#039;&amp;#039; 2014, 172 Seiten A4-Format, ISBN 978-3-033-04831-7&lt;br /&gt;
* Gerhard Trottmann: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Mumpf&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentation zur Jubiläumsausstellung 2018 „Die alten Mumpfer kommen“, 132 Seiten, A4-Format, ISBN 978-3-033-06948-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mumpf.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Mumpf]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.mumpf.ch/ Online-Lexikon zur Gemeinde Mumpf: wiki.mumpf.ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Rheinfelden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher Ortsname lateinischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
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