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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Multiple_Virtual_Storage</id>
	<title>Multiple Virtual Storage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-18T21:01:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Multiple_Virtual_Storage&amp;diff=22266&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Zitat lt. Quelle</title>
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		<updated>2025-05-23T06:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Zitat lt. Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herculmv.gif|mini|hochkant=2.5|MVS per Emulator [[Hercules (Emulator)|Hercules]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MVS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Multiple Virtual Storage&amp;#039;&amp;#039;) war das gebräuchlichste [[Betriebssystem]] auf den [[IBM]]-[[Großrechner]]n [[System/370]] (S/370) und [[System/390]] (S/390).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Gegenwart ==&lt;br /&gt;
MVS ist ein Abkömmling des [[OS/360]]. Mit der Einführung der S/370 wurde zunächst OS/VS1 (oder auch OS/VS MFT, &amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;ultiprogramming with a &amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039;ixed number of &amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;asks, analog zu DOS/VS bzw. DOS/VSE und der Weiterentwicklungen zu VSE/ESA) ausgeliefert, welches bis in die 1980er Jahre parallel zu seiner späteren Ablösung OS/VS2 weiterentwickelt wurde. Release 1 von OS/VS2 unterstützte einen einzelnen [[Virtueller Adressraum|virtuellen Adressraum]] (SVS – Single Virtual Storage) und hatte auch die Bezeichnung OS/VS MVT (&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;ultiprogramming with a &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;ariable number of &amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;asks). Release 2 von OS/VS2 wurde im Juli 1974 freigegeben. Seine vollständige Bezeichnung war &amp;#039;&amp;#039;OS/VS2 MVS Release 2&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wurde – meist verbunden mit der Änderung der Hardware-Architektur – auch der offizielle Name des Systems geändert. So wurde beim Wechsel der S/370-Architektur nach S/370XA (eXtended Architecture – 31-Bit- statt 24-Bit-Adressierung) der Name des Betriebssystems in MVS/XA umbenannt. Mit Einführung der S/390 Hardware (Erweiterung der 31-Bit-Adressierung um Dataspaces, Hiperspaces, expanded Storage) war der Name dann MVS/ESA (MVS/Enterprise Systems Architecture).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MVS umfasste nur das reine Betriebssystem und konnte ohne weitere Produktlizenzen eigentlich kaum benutzt werden. Rechenzentren mussten sich zum Betrieb eine Vielzahl weiterer Programmprodukte von [[IBM]] oder alternativen Anbietern lizenzieren lassen. Mitte der 1990er Jahre änderte IBM die Lizenzpolitik und den Produktnamen von MVS in [[OS/390]] – hierin waren nun eine Vielzahl der von fast allen benötigten Programmprodukte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[ISPF]]) enthalten. Mit Erscheinen der z/Architektur (64-Bit-Adressierung) wurde das System erneut umbenannt und heißt nun [[z/OS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im umgangssprachlichen Gebrauch der Mainframe-Spezialisten ist MVS auch heute noch gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
MVS führte das mehrfach virtuelle Speichermodell ein. Die einzelnen Anwendungen laufen in Adressräumen und sehen den Speicher der anderen Anwendungen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MVS war auf die [[Prozessorarchitektur]] des S/370 zugeschnitten. Es unterstützte zunächst die 24-Bit-[[Adressierung (Rechnerarchitektur)|Adressierung]], was Adressräume von 16 Megabyte erlaubte. Als die [[Hardware]] 31-Bit-Adressierung möglich machte, wurde dies von MVS/XA unterstützt. Ein weiterer Schritt war MVS/ESA, welches es möglich machte, Expanded Memory zu verwenden (sogenannte Hiperspaces).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benutzerschnittstellen des MVS sind im Wesentlichen dieselben wie die des z/OS, allerdings ohne die Unix System Services. Neben Konsolbefehlen für den Operator sind dies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Job Control Language|JCL]] (Job Control Language) für [[Stapelverarbeitung]] und &amp;#039;&amp;#039;Started Tasks&amp;#039;&amp;#039; (Systemdienste)&lt;br /&gt;
* [[Time-Sharing Option|TSO]] (Time Sharing Option). TSO wird in der Regel mit [[Interactive System Productivity Facility|ISPF]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die typischen Online-Anwendungen unter MVS liefen unter [[Information Management System|IMS]] oder [[Customer Information Control System|CICS]] und basierten auf [[IBM 3270|IBM-3270]]-Terminals. Ab 1983 stand auch bereits [[Db2]] als Datenbank zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Dateisystem]] wurde von OS/360 übernommen. Zusätzlich zu den dort existierenden Dateitypen (sequentiell, partitioniert, direkt und indexsequentiell) wurde [[VSAM]] eingeführt. Die einzelnen Dateien heißen [[Dataset (IBM-Großrechner)|Datasets]]. Als Zeichencodierung wird [[Extended Binary Coded Decimals Interchange Code|EBCDIC]] verwendet, anstelle des sonst üblichen [[ASCII]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die weitere Evolution zum z/OS brachte [[Parallel Sysplex]], [[Unix System Services]], 64-Bit-Adressierung und weitere Verbesserungen, wobei auf Kompatibilität Wert gelegt wurde. Auf Systemen unter z/OS ist es durchaus möglich, gleichzeitig moderne [[Java (Programmiersprache)|Java]]-Web-Anwendungen neben [[COBOL]]-Programmen laufen zu lassen, die bereits in den 1960er-Jahren kompiliert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versionen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !!Monat !! Betriebssystem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964||April||IBM System/360 (OS/360)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967||||IBM System/360 (OS/MFT)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1968||||IBM System/360 (OS/MVT)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1972||||IBM System/370 (SVS1 und SVS2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1974||||IBM System/370 (MVS)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1981||||IBM System/370 (MVS/XA)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||IBM System/370 (MVS/ESA)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||||IBM System/390 (MVS/ESA)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||||IBM System/390 (OS/390)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001||März||z/OS 1.0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||Feb.||z/OS 1.4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||März||z/OS 1.5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||Sept.||z/OS 1.6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006||Jan.||z/OS 1.7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011||Sep.||z/OS 1.13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||Sep.||z/OS 2.1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emulationen ==&lt;br /&gt;
Es ist möglich, das inzwischen kostenlos erhältliche MVS bis und mit Version 3.8 auf einem [[Microsoft Windows|Windows]]- oder [[Linux]]rechner mit dem [[Emulator]] [[Hercules (Emulator)|Hercules]] zu betreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.prince-webdesign.nl/index.php/software/mvs-3-8j-turnkey-5 MVS 3.8j Tur(n)key 5-System]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuere Versionen sind für diesen Zweck nicht erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://os390-mvs.hypermart.net/mvs.htm | wayback=20030212090411 | text=MVS: the operating system that keeps the world going}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großrechner-Betriebssystem (IBM)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Proprietäre Software]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Software]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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