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	<title>Multiferroika - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T20:30:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-07-25T08:45:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Multiferroika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Multiferroics&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Sammelbegriff für alle Materialien, in denen mindestens zwei [[Ferroika|ferroische]] Ordnungsphänomene parallel existieren. Ein Beispiel wäre eine Substanz, die gleichzeitig [[Ferromagnetismus|ferromagnetisch]] und [[Ferroelektrizität|ferroelektrisch]] ist. In diesem Fall spricht man auch kurz von einem &amp;#039;&amp;#039;Ferroelektromagneten&amp;#039;&amp;#039; (die Namensgebung ist hier allerdings nicht allgemein anerkannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Interesse sind Multiferroika sowohl aus rein wissenschaftlicher als auch technologischer Sicht, denn die Koexistenz verschiedener langreichweitiger Ordnungen kann durch Wechselwirkung zwischen diesen zu neuen physikalischen Effekten und in der Folge neuen technischen Anwendungen führen. Am weitesten ist man hier auf dem Gebiet der simultan magnetisch und elektrisch geordneten Verbindungen. Erste Untersuchungen hierzu begannen Mitte des 20. Jahrhunderts in der ehemaligen [[Sowjetunion]] ausgehend von einer Initiative der russischen Physiker [[Georgi Anatoljewitsch Smolenski|Georgi Smolenski]] (1910–1986) und [[Abram Fjodorowitsch Joffe|Abram Joffe]]. Heute beschäftigen sich weltweit zahlreiche Forschergruppen mit diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem ferromagnetisch und ferroelektrisch geordneten Material kann es zu einer Wechselwirkung zwischen [[Magnetisierung]] und [[Elektrische Polarisation|elektrischer Polarisation]] durch den sogenannten [[Magnetoelektrischer Effekt|magnetoelektrischen Effekt]] kommen, der hier gegenüber konventionellen Materialien um Größenordnungen verstärkt sein kann. Dies eröffnet die Möglichkeit der direkten Manipulation der magnetischen Ordnung durch elektrische Felder bzw. der ferroelektrischen Ordnung durch magnetische Felder. Aus technischer Sicht lässt sich hier an die Anwendung dieses Effektes z.&amp;amp;nbsp;B. in der Speichertechnologie denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Zwei einführende Artikel bei Welt der Physik: [https://www.weltderphysik.de/gebiet/materie/multiferroika/] [https://www.weltderphysik.de/gebiet/materie/multiferroika/multiferroika-teil-2/]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/leicht-verschoben.676.de.html?dram:article_id=28726 Artikel des Deutschlandfunk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetwerkstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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