<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mulliner_Park_Ward</id>
	<title>Mulliner Park Ward - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mulliner_Park_Ward"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mulliner_Park_Ward&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T15:18:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mulliner_Park_Ward&amp;diff=1063595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mulliner_Park_Ward&amp;diff=1063595&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-05T22:21:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Mulliner Park Ward &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Kapitalgesellschaft (Vereinigtes Königreich)|Limited Company]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1961&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1991&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[London]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 750&lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Karosseriebauunternehmen]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mulliner Park Ward&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibweise: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mulliner, Park Ward&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Karosseriebauunternehmen|Hersteller von Automobilkarosserien]]. Das in London ansässige Unternehmen entstand 1961 aus der Fusion der beiden Karosseriebaubetriebe [[H. J. Mulliner &amp;amp; Co.]] und [[Park Ward]]. Es war eine [[Rolls-Royce Motor Cars|Rolls-Royce]]-Tochter und stellte abgesehen von einigen Karosserien für [[Alvis Cars|Alvis]] ausschließlich Aufbauten für Rolls-Royce- und [[Bentley]]-Fahrgestelle her. 1991 wurde Mulliner Park Ward in Rolls-Royce integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Karosseriebauunternehmen Park Ward gehörte seit 1939 zu Rolls-Royce. 1959 übernahm Rolls-Royce zudem die Anteilsmehrheit an dem Londoner Karosseriehersteller H.J. Mulliner. Ein wesentlicher Grund für die Übernahme war das Ziel, in einer Zeit, in der der Markt für traditionellen Karosseriebau kontinuierlich schrumpfte, entsprechendes Know-how zu erhalten, um auch zukünftig Kapazitäten für handwerklich gefertigte Sonderaufbauten zu haben. Aus den beiden Unternehmen formte Rolls-Royce 1961 das Tochterunternehmen Mulliner Park Ward und beschäftigte dort in Spitzenzeiten bis zu 750 Mitarbeiter. Die Geschäftsräume befanden sich am Standort von Park Ward, in der Hythe Road im Londoner Stadtteil [[Willesden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war Mulliner Park Ward für besondere Modelle von Rolls-Royce und Bentley zuständig. Sie wurden jeweils in kleiner Serie produziert. Gänzlich individuelle Aufbauten (sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Bespoke Bodies&amp;#039;&amp;#039;) fertigte Mulliner Park Ward anders als die Vorgängerbetriebe nicht. 1981 lief der Pachtvertrag für das Betriebsgelände in Willesden aus. Mulliner Park Ward bezog daraufhin neue Werksanlagen in [[Harlesden]] im Nordwesten Londons.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wood 75&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce &amp;amp; Bentley. Die Geschichte einer legendären Marke&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag 2003. ISBN 3-89880-106-3, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1991 beendete Rolls-Royce den Karosseriebau bei Mulliner Park Ward.&amp;lt;ref&amp;gt;Nick Walker: &amp;#039;&amp;#039;A–Z of British Coachbuilders 1919–1960&amp;#039;&amp;#039;, Shebbear 2007 (Herridge &amp;amp; Sons Ltd.) ISBN 978-0-9549981-6-5, S. 151–159.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit arbeiteten noch 500 Angestellte für das Unternehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden die Markennamen Mulliner und Park Ward von der [[Volkswagen]]-Tochter Bentley Motors Ltd. verwendet. Sie bezeichnen besondere Ausstattungslinien gängiger Modelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbauten für Rolls-Royce und Bentley ==&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Beheaded&amp;#039;&amp;#039;: S3 und Silver Cloud Drophead Coupés ===&lt;br /&gt;
[[File:Rolls Royce Silver Cloud III Drophead - Villa d&amp;#039;Este 2014 - (14238147490).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Beheaded&amp;#039;&amp;#039;: Rolls-Royce Silver Cloud III Drophead Coupé auf der Grundlage der Standardkarosserie]]&lt;br /&gt;
Mit dem 1955 neu vorgestellten [[Rolls-Royce Silver Cloud]] und dem Schwestermodell [[Bentley S1]] führte Rolls-Royce in Abkehr von der traditionellen Produktionsweise eine viertürige  Standardkarosserie ein, die werksseitig angeboten wurde. Sie entstand in maschineller Fertigung bei der in [[Swindon]] ansässigen [[Pressed Steel Company]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem vorher bereits mehrere Karosseriehersteller auf den Silver-Cloud- bzw. S1-Fahrwerken eine Reihe von Cabrioletaufbauten mit komplett eigenständigen Linien 1959 entworfen hatten, entwickelte Park Ward 1959 eine zweitürige Cabrioletversion, die die Grundform der Silver-Cloud- bzw. S1-Standardkarosserie übernahm. Nachdem Park Ward zwei Prototypen nach diesem inoffiziell &amp;#039;&amp;#039;Beheaded&amp;#039;&amp;#039; genannten Design hergestellt hatte, übernahm H.J. Mulliner die Serienproduktion und baute bis 1961 insgesamt 12 Cabriolets des Silver Cloud I und 107 des Silver Cloud II. Nahezu identische Ausführungen entstanden für den Bentley S1 (zwei Autos) und den S2 (15 Autos).&amp;lt;ref&amp;gt;James Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965&amp;#039;&amp;#039;, Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy, 2019, ISBN 978-1-906133-89-4, S. 68 und 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1962 setzte Mulliner Park Ward den Bau dieser Cabriolets auf der Basis des Rolls-Royce Silver Cloud III fort. Bis 1963 entstanden 38 &amp;#039;&amp;#039;Beheaded&amp;#039;&amp;#039; Rolls-Royces (Designnummer 2007); hinzu kam ein Auto auf Bentley-S3-Basis. Sie entstanden zwischen Juli 1962 und Dezember 1963.&amp;lt;ref&amp;gt;James Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965&amp;#039;&amp;#039;, Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy, 2019, ISBN 978-1-906133-89-4, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kamen fünf Autos, die als viertürige Cabriolets gestaltet waren.&amp;lt;ref&amp;gt;James Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965&amp;#039;&amp;#039;, Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy, 2019, ISBN 978-1-906133-89-4, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Continental-Reihe ===&lt;br /&gt;
Parallel zu den Standardmodellen bot Bentley ab 1952 mit der Continental-Reihe besonders sportliche und teure Fahrzeuge an, die heute begehrenswerte Klassiker sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Fagelson: &amp;#039;&amp;#039;Choice of the Connoisseurs&amp;#039;&amp;#039;. Modellgeschichte der R-Type- und S-Type-Continentals. In: Thoroughbred &amp;amp; Classic Cars, Heft 12/2010, S. 44 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Continental-Versionen gab es vom [[Bentley R-Type Continental|R-Type]], vom S1, vom [[Bentley S2 Continental|S2]] und vom [[Bentley S3 continental|S3]]. Für die Continentals gab es Karosserien verschiedener Hersteller. H.J. Mulliner baute die Fließheckcoupés, die in den ersten beiden Serien am häufigsten verkauft wurden; hinzu kamen Stufenheckvarianten von Park Ward und diverse andere Ausführungen. Mit der Einführung des S2 Continental im Jahr 1959 änderte sich die Continental-Modellpalette. Die Fließheckversion entfiel. H.J. Mulliner bot stattdessen zwei- und viertürige Stufenhecklimousinen mit runden Linien an, während Park Ward ein geradlinig gestaltetes, viersitziges Cabriolet neu ins Programm aufnahm, dessen Karosserie der norwegische Designer [[Vilhelm Koren]] entworfen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Markus Caspers]]: &amp;#039;&amp;#039;Designing Motion: Automobildesigner von 1890 bis 1990&amp;#039;&amp;#039;, [[Birkhäuser Verlag|Birkhäuser]], 2017, ISBN 9783035607772, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Zusammenlegung von H.J. Mulliner und Park Ward führte Mulliner Park Ward die beiden bisherigen Linien fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Koren Continentals ====&lt;br /&gt;
[[File:1966 Rolls-Royce Silver Cloud III DHC MPW.jpg|mini|Von Vilhelm Koren: Rolls-Royce Silver Cloud III &amp;#039;&amp;#039;Drophead Coupé&amp;#039;&amp;#039; (1966)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mulliner Park Ward setzte die Produktion des offenen Koren-Continental ab 1961 für den neu eingeführten Bentley S3 Continental fort (Designnummer 2006).  Ergänzend zum offenen &amp;#039;&amp;#039;Drophead Coupé&amp;#039;&amp;#039; war nun auch eine geschlossene Version mit trapezförmigem Metalldach erhältlich, die werkseitig als &amp;#039;&amp;#039;Two Door Saloon&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde (Designnummer 2035). Äußerlich unterscheiden sich die zweitürigen Continental der S3-Reihe von ihren Vorgängern durch die geneigt angeordneten vorderen Doppelscheinwerfer, die als &amp;#039;&amp;#039;Chinese Eyes&amp;#039;&amp;#039; in die Automobilgeschichte eingegangen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;James Taylor: Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965, Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy, 2019, ISBN 978-1-906133-89-4, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1966 entstanden 86 Cabriolets und 104 &amp;#039;&amp;#039;Two Door Saloons&amp;#039;&amp;#039; nach dem Koren-Entwurf für Bentley-Chassis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1963 waren die Zweitürer mit Koren-Design in offener (Nr. 2045) und geschlossener (Nr. 2045) Ausführung auch für das Fahrgestell des Rolls-Royce Silver Cloud III erhältlich. Abgesehen vom Kühlergrill, der Form der Motorhaube und einem Chromstreifen an den Wagenflanken stimmten die Aufbauten mit denen für Bentley-Fahrgestelle vollständig überein; allerdings hatten die Rolls-Royce-Versionen die stärker geneigte Lenksäule und die umfangreichere Instrumentierung der Bentleys.&amp;lt;ref&amp;gt;James Taylor: Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965, Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy, 2019, ISBN 978-1-906133-89-4, S. 121 f., 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Produktionsumfang für die Rolls-Royce-Versionen ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweitürigen Koren-Continentals gehören zu den schönsten und begehrtesten Bentley-Modellen der Nachkriegszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Graham Robson: &amp;#039;&amp;#039;Bentley. Die wiedergeborene Legende&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag (Königswinter) 2012. ISBN 978-3-86852-600-4, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.classicdriver.com/de/article/bentley-s2-continental-cabriolet-park-ward-vilhelm-koren |titel=Bentley S2 Continental Cabriolet, Park Ward by Vilhelm Koren |hrsg=www.classicdriver.com |autor=Mathias Paulokat |datum=2008-12-06|zugriff=2020-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Blow Up]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Michelangelo Antonioni]] aus dem Jahr 1966 fährt Thomas, der Fotograf, einen offenen Koren-Continental der S3-Reihe in der Rolls-Royce-Version.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Continental Flying Spur ====&lt;br /&gt;
[[File:Bentley S3 Continental Flying Spur by HJ Mulliner – Heckansicht (1), 10. August 2011, Düsseldorf.jpg|mini|Bentley S3 Continental Flying Spur &amp;#039;&amp;#039;Six Light&amp;#039;&amp;#039;]] &lt;br /&gt;
Mulliner Park Ward setzte nach der Fusion auch die Produktion der viertürigen Continental Flying Spur fort, die bis dahin von H.J. Mulliner gebaut worden waren. Der H.J.-Mulliner-Entwurf wurde weitestgehend unverändert übernommen; neu waren nur die vorderen Doppelscheinwerfer. Der Flying Spur von Mulliner Park Ward war mit Bentley- und Rolls-Royce-Kühler erhältlich. Erhältlich waren drei Karosserieversionen, die sich im Bereich des Dachaufbaus leicht voneinander unterscheiden. Die erfolgreichste Version war der &amp;#039;&amp;#039;Six Light Saloon&amp;#039;&amp;#039; mit drei Fenstern auf jeder Fahrzeugseite und einer sehr schmalen [[Fahrzeugsäule|D-Säule]] (Designnummer 2042). Von ihr entstanden 82 Autos mit Bentley- und 51 Wagen mit Rolls-Royce-Kühlermaske. Die &amp;#039;&amp;#039;Four-Light&amp;#039;&amp;#039;-Version (Designnummer 2011/E) hat dagegen zwei Fenster auf jeder Seite und eine breite, voll verkleidete C-Säule. Von dieser Ausführung baute Mulliner Park Ward 11 Fahrzeuge. Besonders selten war schließlich eine Mischversion, die ein sehr kleines Seitenfenster hinter den rückwärtigen Türen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;James Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965&amp;#039;&amp;#039;, Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy, 2019, ISBN 978-1-906133-89-4, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phantom V und VI ===&lt;br /&gt;
[[File:Rolls-Royce PhantomVI CannonSt Sheriff L2.jpg|mini|Rolls-Royce Phantom VI]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rolls-Royce Phantom V}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rolls-Royce Phantom VI}}&lt;br /&gt;
Die 1959 eingeführte Repräsentationslimousine Phantom V wurde zunächst werksseitig mit einer Karosserie von Park Ward (Designnummer 980) angeboten,&amp;lt;ref&amp;gt;James Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965&amp;#039;&amp;#039;, Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy, 2019, ISBN 978-1-906133-89-4, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Form Martin Bourne aus der Rolls-Royce-Designabteilung entworfen hatte.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;James 129&amp;quot;&amp;gt;James Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965&amp;#039;&amp;#039;, Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy, 2019, ISBN 978-1-906133-89-4, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Fusion mit H.J. Mulliner setzte Mulliner Park Ward den Bau dieser Karosserie fort, die nun die Designnummer 2003 erhielt. Die Mulliner-Park-Ward-Versionen wurden inoffiziell als Phantom V½ bezeichnet.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;James 129&amp;quot;/&amp;gt; Der deutlichste Unterschied zum ursprünglichen Design betraf die Frontpartie, an der nun Doppel- statt Einzelscheinwerfer angebracht waren. Außerdem waren der Kofferraumdeckel neu geformt. Das Design Nr. 2003 wurde zur Standardversion des Phantom V. Von 1963 bis 1968 baute Mulliner Park Ward 112 Exemplare in dieser Form.&amp;lt;ref Group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Vor der Fusion mit H.J. Mulliner hatte Park Ward bereits 126 Phantom V mit dem Standardaufbau nach Designnummer 980 hergestellt. Vgl. James Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965&amp;#039;&amp;#039;, Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy, 2019, ISBN 978-1-906133-89-4, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kamen fünf Autos mit [[Landaulet]]-Aufbau und einige werksintern &amp;#039;&amp;#039;Canberra&amp;#039;&amp;#039; genannte Sonderversionen mit erhöhtem Dach für das britische Königshaus. Alternative Aufbauten kamen in erster Linie von [[James Young Coachbuilder|James Young]]; sie erreichten ebenfalls dreistellige Stückzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 löste der Rolls-Royce Phantom VI den Phantom V ab. Von ihm entstanden bis 1991 insgesamt 374 Exemplare. 347 davon hatten die als &amp;#039;&amp;#039;Mulliner Park Ward Seven Passenger Enclosed Limousine&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Standardkarosserie, die dem schon beim Vorgänger verwendeten Entwurf 2003 entsprach. Im Laufe der Jahre gab es nur wenige Änderungen. Sie betrafen unter anderem die hinteren Türen und die Form der Rückleuchten.&amp;lt;ref&amp;gt; James Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965&amp;#039;&amp;#039;, Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy, 2019, ISBN 978-1-906133-89-4, S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Corniche Coupé und Cabriolet ===&lt;br /&gt;
[[File:Rolls Royce Corniche Coupé 1981.jpg|mini|Rolls-Royce Corniche Saloon (1981)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rolls-Royce Corniche}}&lt;br /&gt;
1965 lösten der [[Rolls-Royce Silver Shadow]] und der [[Bentley T-Series|Bentley T]] die Modelle Silver Cloud und S3 ab. Die viertürigen Limousinen hatten als erste Autos der beiden Marken eine [[selbsttragende Karosserie]], die maschinell in Serie bei Pressed Steel hergestellt wurde. Nachdem James Young bereits eigenverantwortlich einige Silver Shadow und T1 zu Zweitürern umgebaut hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Graham Robson: &amp;#039;&amp;#039;Bentley. Die wiedergeborene Legende&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag (Königswinter) 2012. ISBN 978-3-86852-600-4, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte Rolls-Royce 1966 werksseitig eine zweitürige Variante vor, die eine weitgehend eigenständige Karosserie hatte. Ihre Form geht auf Bill Allen zurück, den Assistenten des Rolls-Royce-Designchefs [[John Blatchley]].&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wood 99&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce &amp;amp; Bentley. Die Geschichte einer legendären Marke&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag 2003. ISBN 3-89880-106-3, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zur gradlinigen Gestaltung der Viertürer sind die hinteren Kotflügel der zweitürigen Modelle stark ausgeformt und greifen die sogenannte [[Coke-Bottle-Linie]] auf. Eineinhalb Jahre nach dem geschlossenen Zweitürer erschien im September 1967 die Cabrioletversion. Die Modellbezeichnungen der zweitürigen Rolls Royces und Bentleys wechselten mehrfach. Anfänglich hießen sie Silver Shadow &amp;#039;&amp;#039;Two Door Saloon&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Drophead Coupé&amp;#039;&amp;#039; und Bentley &amp;#039;&amp;#039;Two Door Saloon&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Drophead Coupé&amp;#039;&amp;#039;, wobei teilweise der Zusatz Mulliner Park Ward verwendet wurde. Ab 1971 wurden sowohl die Rolls-Royce- als auch die Bentley-Versionen in Corniche umbenannt. Die Rolls-Royce-Versionen behielt diese Bezeichnung bis zur Produktionseinstellung 1994 bei. Die zweitürigen Bentleys hingegen wurden 1984 in Bentley Continental umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Graham Robson: &amp;#039;&amp;#039;Bentley. Die wiedergeborene Legende&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag (Königswinter) 2012. ISBN 978-3-86852-600-4, S. 108 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Produktionsprozess war sehr aufwändig. Die Rohkarosserien aller Versionen entstanden bei Mulliner Park Ward. Der Aufbau jeder Karosserie dauerte mehr als drei Wochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Graham Robson: &amp;#039;&amp;#039;Bentley. Die wiedergeborene Legende&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag (Königswinter) 2012. ISBN 978-3-86852-600-4, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Einbau der Mechanik wurden die Coupés zu Rolls-Royce nach Crewe transportiert, um danach wieder bei Mulliner Park Ward lackiert zu werden. Die Komplettierung eines Autos dauerte sechs Monate. Die Cabriolets hingegen entstanden komplett bei Mulliner Park Ward.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wood 99&amp;quot;/&amp;gt; Ab 1981 wurde nur noch die offene Version angeboten. Ihre Produktion bei Mulliner Park Ward endete 1991. In den letzten Jahren wurden die offenen Rolls-Royces und Bentleys komplett bei Rolls-Royce in [[Crewe]] gebaut. &lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolls-Royce Camargue ===&lt;br /&gt;
[[File:1984 Rolls-Royce Camargue Classic-Gala 2025 DSC 1149.jpg|mini|Rolls-Royce Camargue]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rolls-Royce Camargue}}&lt;br /&gt;
Mit dem zweitürigen Camargue nahm Rolls-Royce 1975 ein exklusives Coupé ins Programm auf, das seinerzeit das teuerste in Serie produzierte Auto der Welt war.&amp;lt;ref Group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Phantom VI war zwar etwas teurer als der Camargue, er wurde ab 1976 jedoch nicht mehr in Serie gefertigt, sondern nur noch auf „besondere Bestellung“. Vgl. Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce &amp;amp; Bentley. Die Geschichte einer legendären Marke&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag 2003. ISBN 3-89880-106-3, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Camargue, dessen Technik der des Silver Shadow und später der des [[Rolls-Royce Silver Spirit|Silver Spirit]] entsprach, war der erste Nachkriegs-Rolls-Royce, dessen Karosserie nicht im hauseigenen Designstudio entstanden war. Den in der Presse sehr kritisch beurteilten&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce &amp;amp; Bentley. Die Geschichte einer legendären Marke&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag 2003. ISBN 3-89880-106-3, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufbau hatte vielmehr [[Paolo Martin]] für [[Pininfarina]] entworfen. Er war werksseitig nur als Rolls-Royce erhältlich; auf Kundenwunsch entstand allerdings ein einzelnes Auto mit Bentley-Kühler. Der Camargue wurde bis 1978 bei Mulliner Park Ward gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce &amp;amp; Bentley. Die Geschichte einer legendären Marke&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag 2003. ISBN 3-89880-106-3, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;House of Lords&amp;#039;&amp;#039;. Fahrbericht und Kaufberatung zum Rolls-Royce Camargue in: Motor Klassik, Heft 11/1997, S. 60 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fertigungsqualität dieser Modelle wird allgemein für niedrig gehalten; eine Quelle spricht von „Edelmurks“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;House of Lords&amp;#039;&amp;#039;. Fahrbericht und Kaufberatung zum Rolls-Royce Camargue in: Motor Klassik, Heft 11/1997, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1979 übernahmen Pressed Steel, [[Motor Panels]] und Rolls-Royce arbeitsteilig die Produktion des Camargue,&amp;lt;ref&amp;gt;Kevin Brazendale: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of classic cars&amp;#039;&amp;#039;. Advanced Marketing Services, London 1999, ISBN 1-57145-182-X, S. 560.&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem insgesamt 531 Exemplare entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce &amp;amp; Bentley. Die Geschichte einer legendären Marke&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag 2003. ISBN 3-89880-106-3, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolls-Royce Mulliner Spur ===&lt;br /&gt;
Eine letzte umfangreichere  Arbeit der &amp;#039;&amp;#039;Mulliner Park Ward Limited Company&amp;#039;&amp;#039;, bevor sie völlig in Rolls-Royce eingegliedert wurde, war der &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce Mulliner Spur&amp;#039;&amp;#039; von 1990 und 1991, auch als &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce Silver Spur Mulliner Park Ward&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Auf Basis des [[Rolls-Royce Silver Spur]] II entstand eine besonders hochwertig ausgestattete Sonderserie, die zunächst auf 25 Exemplare konzipiert war, wegen der hohen Nachfrage jedoch auf 71 Stück erweitert wurde. Äußerlich erkennbar sind sie an einer bordeauxroten Lackierung, dem Verzicht auf den Kunstlederüberzug des Daches, in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger und (bei den US-Versionen) entsprechende Scheinwerfereinfassungen. Hinzu kamen Zierelemente aus (teils poliertem) Edelstahl an den Türschwellern, den Radläufen, den unteren hinteren Kotflügeln und als Einlage in den Stoßfängern, ferner magnolienfarbene Zierlinien. Besonders hochwertig war der Innenraum mit Einlagen aus hochglanzpoliertem Wurzelholz von amerikanischen Walnussbäumen sowie aus Silber, ferner mit einem kleinen beleuchteten Kühlschrank, der zwischen den Rückenlehnen der hinteren Einzelsitze eingebaut war. Auf der Lehnenrückseite der Vordersitze befanden sich ausklappbare Picknicktische mit speziellen Fächern einschließlich edler Schreibutensilien und [[Humidor]], darunter lagen ausgekleidete Fächer mit geschliffenen Kristallgläsern und [[Dekantieren|Dekantierkaraffe]]. Besondere verschließbare Ablagefächer für Mobiltelefone, spezielle Leselampen im Fond und eine leistungsstarke Musikanlage gehörten ebenso zur Serienausstattung. Im ersten Jahr entstanden (primär für den US-amerikanischen und arabischen Markt) 26 Links- und nur ein Rechtslenker, 1991 jeweils 22 Exemplare.&amp;lt;ref&amp;gt;Marinus Rijkers: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rrsilverspirit.com/models/1990MullinerSpur.htm Rolls-Royce Mulliner Spur 1990–1991]&amp;#039;&amp;#039; auf dem Webportal &amp;#039;&amp;#039;rrsilverspirit.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 14. April 2020 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Modell war eine Reaktion der &amp;#039;&amp;#039;Mulliner Park Ward Limited Company&amp;#039;&amp;#039; und Rolls-Royce auf die vorübergehend sehr erfolgreichen Luxusumbauten des Londoner Karosseriebauunternehmens &amp;#039;&amp;#039;Hooper &amp;amp; Co. (Coachbuilders) Ltd.&amp;#039;&amp;#039;, letztlich einem Nachfolger des langjährigen Konkurrenten [[Hooper Coachbuilders]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbauten für Alvis ==&lt;br /&gt;
[[File:1964 Alvis TE 21 (Three Litre Series III) 3.0 Front.jpg|mini|Alvis TE21 (&amp;#039;&amp;#039;Three Litre Series III&amp;#039;&amp;#039;) mit Werkskarosserie von Mulliner Park Ward]]&lt;br /&gt;
1958 begann Park Ward eine Geschäftsbeziehung zu dem Oberklassehersteller Alvis Cars aus Coventry, der in kleinem Umfang Coupés und Cabriolets für wohlhabende Kunden herstellte. Alvis hatte kein eigenes Karosseriewerk und bezog die Werkskarosserien für seine Sechszylindermodelle in den 1950er-Jahren von diversen kleinen Karosserieherstellern. Nachdem 1955 der Vertrag mit [[Mulliners of Birmingham]] zu einem Ende gekommen war, half vorübergehend der Omnibushersteller [[Willowbrook Coachbuilders|Willowbrook]] aus, der in sehr geringen Stückzahlen und mit mangelhafter Qualität die Werksaufbauten für den [[Alvis TC 108/G]] baute.&amp;lt;ref&amp;gt;John Fox: &amp;#039;&amp;#039;Alvis Cars 1946-1967: The Post-War Years&amp;#039;&amp;#039;, Amberley Publishing Limited, 2016, ISBN  9781445656311.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Karosserien des Nachfolgers [[Alvis TD 21|TD 21]] wechselte Alvis zu Park Ward. Die Autos wurden komplett bei Park Ward aufgebaut; Alvis übernahm lediglich Funktionstests vor der Auslieferung. Für ein Coupé berechnete Park Ward einen Preis von 750&amp;amp;nbsp;£, ein Cabriolet kostete 800&amp;amp;nbsp;£.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wood 75&amp;quot;/&amp;gt; Nach Park Wards Fusion mit H.J. Mulliner führte Mulliner Park Ward ab 1961 den Vertrag mit Alvis fort. Das schloss auch die Nachfolgemodelle [[Alvis TE 21|TE 21]] und [[Alvis TF 21|TF 21]] ein. Insgesamt produzierten Park Ward und Mulliner Park Ward von 1958 bis 1967 etwa 1450 Werkskarosserien für Alvis, die neben den in der [[Schweiz]] gebauten Sonderversionen von [[Carrosserie Graber|Hermann Graber]] im Angebot waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die weitere Nutzung der Namen &amp;#039;&amp;#039;Mulliner&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Park Ward&amp;#039;&amp;#039; nach 1991 ==&lt;br /&gt;
Nachdem der Mutterkonzern Rolls-Royce 1991 den Karosseriebaubetrieb &amp;#039;&amp;#039;Mulliner Park Ward Limited Company&amp;#039;&amp;#039; aufgelöst und vollständig in die eigenen Strukturen integriert hatte, blieben die traditionsreichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Mulliner&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Park Ward&amp;#039;&amp;#039; zunächst nach außen hin ungenutzt; letzterer wurde ab 1996 als Bezeichnung für besonders exklusive Fahrzeugmodelle bzw. besonders hochwertige Ausstattungsvarianten wieder aufgegriffen, ersterer erst wieder ab 1998 mit dem Eigentümerwechsel zur [[Volkswagen AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Fortführung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Mulliner&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bentley Turbo RT.jpg|mini|Einer von 55 Bentley Turbo RT Mulliner, gebaut 1998]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2000 Bentley Continental R.jpg|mini|Das Coupé Bentley Continental R Mulliner (2000)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bentley Arnage R Mulliner (Facelift) – Fond (1), 28. Oktober 2011, Düsseldorf.jpg|mini|hochkant|Der Fond eines Bentley Arnage R Mulliner mit Fern&amp;amp;shy;sehern sowie Klapp&amp;amp;shy;tischen und Verklei&amp;amp;shy;dungen aus Wurzel&amp;amp;shy;holz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bentley-continental-gt-v8s-mulliner-driving-spec-vat-qualifying-234224106-1.jpg|mini|Bentley Continental GT Mulliner]]&lt;br /&gt;
Zeitlich korrespondierend zum Erwerb der [[Rolls-Royce Motor Cars]] Ltd. durch die Volkswagen AG 1998 wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Mulliner&amp;#039;&amp;#039; von da ab wieder zusammen mit der Marke Bentley genutzt.&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Bentley Mulliner Limousine&amp;#039;&amp;#039;, Einzelstück einer „Stretched Limousine“ auf Sonderwunsch eines Kunden, ausgeliefert nach [[New York (Bundesstaat)|New York]], USA; linksgelenkt, Gegenstück zur [[Rolls-Royce Silver Spirit #Modell Park Ward|Rolls-Royce Park Ward Limousine]]&amp;lt;ref&amp;gt;Marinus Rijkers: [https://www.rrsilverspirit.com/models/1999BMullinerLimo.htm Die &amp;#039;&amp;#039;Bentley Mulliner Limousine&amp;#039;&amp;#039; auf dem Webportal &amp;#039;&amp;#039;rrsilverspirit.com&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;April 2020 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil der &amp;#039;&amp;#039;Mulliner-Editions&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;Marinus Rijkers: [https://www.rrsilverspirit.com/models/index.htm Die &amp;#039;&amp;#039;Bentley Mulliner-Editions&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce Silver Spirit&amp;#039;&amp;#039;-Ära mit sieben Unterseiten auf dem Webportal &amp;#039;&amp;#039;rrsilverspirit.com&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;April 2020 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marinus Rijkers: [https://www.rrsilverspirit.com/models/indexSeraph.htm Die &amp;#039;&amp;#039;Bentley Mulliner-Editions&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce Silver Seraph&amp;#039;&amp;#039;-Ära mit zwei Unterseiten auf dem Webportal &amp;#039;&amp;#039;rrsilverspirit.com&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;April 2020 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marinus Rijkers: [https://www.rrsilverspirit.com/models3/indexPhantom.htm Die &amp;#039;&amp;#039;Bentley Mulliner-Editions&amp;#039;&amp;#039; der Ära ab 2003 mit drei Unterseiten auf dem Webportal &amp;#039;&amp;#039;rrsilverspirit.com&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;April 2020 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1998: [[Bentley Brooklands (1992)|Bentley Brooklands R Mulliner]], 100 Stück, nur Rechtslenker; Limousine mit langem Radstand, gegenüber dem Ausgangsmodell aufgewertete Innenausstattung und leistungsstärkerer Motor; davon die letzten 9 mit speziellem Exterieur und Interieur als &amp;#039;&amp;#039;Bentley Brooklands R Mulliner Jack Barclay Edition&amp;#039;&amp;#039; für den britischen Bentley-Händler Jack Barclay&lt;br /&gt;
* 1998: [[Bentley Turbo RT]] Mulliner SWB, Einzelstück, Rechtslenker; Limousine mit kurzem Radstand&lt;br /&gt;
* 1998–1999: Bentley Turbo RT Mulliner, geplante Kleinserie von 50 Stück, tatsächlich wegen hoher Nachfrage 55 Stück gebaut (1998: 38 Linkslenker, 16 Rechtslenker; 1989: ein Linkslenker); Limousine mit langem Radstand&lt;br /&gt;
:jeweils mit sportlicherem Exterieur und Interieur gegenüber dem Ausgangsmodell&lt;br /&gt;
* 1999–2003: [[Bentley Continental R]] Mulliner, 148 Stück (85 Linkslenker, 63 Rechtslenker); Coupé mit langem Radstand&lt;br /&gt;
* 1999–2002: [[Bentley Continental R #Continental T|Bentley Continental T Mulliner]], 23 Stück (21 Linkslenker, 2 Rechtslenker); Coupé mit kurzem Radstand&lt;br /&gt;
* 1999–2000: [[Bentley Continental R #Continental SC Sedanca|Bentley Continental SC Mulliner]], 6 Stück (nur Linkslenker, 5 in 1999, einer in 2000), Targa-Coupé („Sedanca“) mit langem Radstand&lt;br /&gt;
* 1999–2003: [[Bentley Continental R #Bentley Azure|Bentley Azure Mulliner]], 155 Stück (132 Linkslenker, 23 Rechtslenker), Cabriolet&lt;br /&gt;
:jeweils mit sportlicherem Exterieur, leistungsstärkerem Motor und sportlicherem Fahrwerk gegenüber dem Ausgangsmodell&lt;br /&gt;
* 2004: [[Bentley Arnage]] R Mulliner, 56 Stück (31 Linkslenker, 25 Rechtslenker); Limousine mit besonders luxuriöser Innenausstattung&lt;br /&gt;
* 2004: [[Bentley Arnage]] T-24 Mulliner, 40 Stück (24 Linkslenker für die USA; je acht Links- und Rechtslenker für Kontinentaleuropa und das Vereinigte Königreich); Limousine mit besonders sportlichem Exterieur und Interieur aus Anlass des sechsten Sieges der Marke beim [[24-Stunden-Rennen von Le Mans]]&lt;br /&gt;
* 2004–2017: [[Bentley Continental GT]] Mulliner, Coupé&lt;br /&gt;
* 2007–2013: [[Bentley Continental Flying Spur]] Mulliner, Limousine&lt;br /&gt;
* 2007–2017: [[Bentley Continental GTC]] Mulliner, Cabriolet&lt;br /&gt;
:jeweils mit sportlich-luxuriöserem Exterieur und Interieur gegenüber dem Ausgangsmodell&lt;br /&gt;
Weitere Sonderserien:&amp;lt;ref&amp;gt;Marinus Rijkers: [https://www.rrsilverspirit.com/models3/indexPhantom.htm Weitere &amp;#039;&amp;#039;Bentley Mulliner-Editionen&amp;#039;&amp;#039; der Ära ab 2003 mit einer weiteren Unterseiten auf dem Webportal &amp;#039;&amp;#039;rrsilverspirit.com&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;April 2020 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: [[Bentley Continental GT]] Mulliner Classic Pack, Coupé mit besonders sportlichem Exterieur&lt;br /&gt;
* Bentley Continental GT Mulliner Mansory Edition, ohne Werksunterstützung vom externen Tuner [[Mansory]] weiter modifiziertes Coupémodell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Fortführung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Park Ward&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Park ward limousine (6970261489).jpg|mini|hochkant=1.2|Rolls-Royce Park Ward Limousine]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Park Ward&amp;#039;&amp;#039; wurde bereits ab 1996 wieder genutzt, sowohl für Modelle der Marke Rolls-Royce als auch bei einem Bentley; die Vielfalt der Modelle und deren Stückzahl blieb jedoch deutlich hinter den „neuen“ &amp;#039;&amp;#039;Mulliner&amp;#039;&amp;#039;-Fahrzeugen zurück.&lt;br /&gt;
* 1996–1999: [[Rolls-Royce Silver Spirit #Modell Park Ward|Rolls-Royce Park Ward Limousine]], 49 Stück; ein in der Mitte um 24&amp;amp;nbsp;[[Zoll (Einheit)|Inch]] (etwa 61&amp;amp;nbsp;Zentimeter) verlängerter Rolls-Royce Silver Spur als Nachfolger der Silver Spur Touring Limousine für ausgewählte Kunden. Zehn Fahrzeuge gingen nach [[Japan]], acht nach [[Kuwait]], je sieben für [[Hongkong]], die Vereinigten Staaten und Großbritannien, drei gingen nach [[Deutschland]], je zwei nach [[Saudi-Arabien]] und [[Thailand]] und je einer in die [[Volksrepublik China]], nach [[Bahrain]] und [[Malaysia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Marinus Rijkers: [https://www.rrsilverspirit.com/models/1996ParkWardLimo.htm Die &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce Park Ward Limousine&amp;#039;&amp;#039; auf dem Webportal &amp;#039;&amp;#039;rrsilverspirit.com&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;April 2020 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000–2002: [[Rolls-Royce Silver Seraph #Modell Park Ward|Rolls-Royce Silver Seraph Park Ward]]: 124 Stück (97 Linkslenker, 27 Rechtslenker); ein im Bereich der hinteren Türen um 10&amp;amp;nbsp;[[Zoll (Einheit)|Inch]] (etwa 25&amp;amp;nbsp;Zentimeter) verlängerter Rolls-Royce Silver Seraph mit individuell abgestimmter Luxusausstattung&amp;lt;ref&amp;gt;Marinus Rijkers: [https://www.rrsilverspirit.com/models/indexSeraph.htm Die &amp;#039;&amp;#039;Park-Ward&amp;#039;&amp;#039;-Varianten der &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce Silver Seraph&amp;#039;&amp;#039;-Ära mit zwei Unterseiten auf dem Webportal &amp;#039;&amp;#039;rrsilverspirit.com&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;April 2020 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000: [[Bentley Arnage]] Red label Park Ward: ein linksgelenktes Einzelstück auf Kundenwunsch; Gegenstück von Bentley zum Rolls-Royce Silver Seraph Park Ward&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Culshaw, Peter Horrobin: &amp;#039;&amp;#039;The Complete Catalogue of British Cars 1895–1975.&amp;#039;&amp;#039; Veloce Publishing, Poundbury 2013, ISBN 978-1-84584-583-4.&lt;br /&gt;
* Graham Robson: &amp;#039;&amp;#039;Bentley. Die wiedergeborene Legende.&amp;#039;&amp;#039; Heel Verlag, Königswinter 2012, ISBN 978-3-86852-600-4.&lt;br /&gt;
* James Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Coachwork on Rolls-Royce &amp;amp; Bentley 1945–1965.&amp;#039;&amp;#039; Herridge &amp;amp; Sons, Beaworthy 2019, ISBN 978-1-906133-89-4.&lt;br /&gt;
* Nick Walker: &amp;#039;&amp;#039;A–Z of British Coachbuilders 1919–1960.&amp;#039;&amp;#039; Herridge &amp;amp; Sons, Shebbear 2007, ISBN 978-0-9549981-6-5.&lt;br /&gt;
* Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Rolls-Royce &amp;amp; Bentley. Die Geschichte einer legendären Marke.&amp;#039;&amp;#039; Heel Verlag, 2003, ISBN 3-89880-106-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mulliner Park Ward Coachwork}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rrab.com/mpw.htm Mulliner Park Ward, aus den Archiven von K.J. Roßfeldt (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Britische Karosseriehersteller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (London Borough of Brent)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Karosseriehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luxusgüterhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1991]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>