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	<title>Mukarrib - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:41:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mukarrib&amp;diff=976353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-03-19T09:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mukarrib&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altsüdarabische Sprache|altsüdarabisch]] &amp;#039;&amp;#039;mkrb&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Altes Südarabien|altsüdarabischer]] Amtstitel, der von altsüdarabischen Herrschern alternativ zum Titel &amp;#039;&amp;#039;malik&amp;#039;&amp;#039; („König“) getragen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel Mukarrib gehört etymologisch möglicherweise zu einer [[Wurzel (Linguistik)|Wurzel]] &amp;#039;&amp;#039;krb&amp;#039;&amp;#039; „(einen Befehl) ausführen“ (?)&amp;lt;ref&amp;gt;A.F.L. Beeston, M.A. Ghul, W.W. Müller, J. Ryckmans: &amp;#039;&amp;#039;Sabaic Dictionary / Dictionnaire sabéen &amp;#039;&amp;#039; (Englisch-Französisch-Arabisch) Louvain-la-Neuve, 1982, ISBN 2-8017-0194-7, S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Albert Jamme]] leitete ihn dagegen von &amp;#039;&amp;#039;krb&amp;#039;&amp;#039; „flechten“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;in: Bibliotheca Orientalis, 12 (1953), S. 219 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz dieser Etymologien ist die Funktion des Mukarribs und insbesondere der Unterschied zwischen den Titeln „Mukarrib“ und „König“ noch nicht gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Mukarribe finden sich in [[Saba (Antike)|Saba]], dessen Herrscher vom Beginn der schriftlichen Überlieferung im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;Daten nach der [[Altes Südarabien#Chronologie|Langen Chronologie]].&amp;lt;/ref&amp;gt; beginnend mit [[Karib&amp;#039;il I.]], bis kurz vor dem Verlust der Hegemonie über große Teile Südarabiens im späten 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. diesen Titel trugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann von Wissmann, Sammlung Eduard Glaser III, Zur Geschichte und Landeskunde von Alt-Südarabien, Genealogische Tafel I. &amp;#039;&amp;#039;Die Mukarribe von Saba&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;etwa zur Hälfte zitiert als [[Eduard Glaser|Gl.]] 1703&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Dhakar&amp;#039;il Lihyan]] von [[Ausan]], der vermutlich um 700 v.&amp;amp;nbsp;Chr. regierte, war Mukarrib. Nur wenige Jahrzehnte nachdem die sabäischen Herrscher den Titel „Mukarrib“ abgelegt hatten, nahmen die Könige von [[Qataban]] für fünf Generation diesen Titel an. Auch [[Yashhur&amp;#039;il Yuhar&amp;#039;ish]], der um Christi Geburt im [[Hadramaut (Antike)|Hadramaut]] herrschte, nannte sich „Mukarrib“. In [[Ma&amp;#039;in]] gab es dagegen keine Mukarribe, wohl aber im von Saba beeinflussten Reich [[Da’amot]] im heutigen [[Eritrea]]. Auffällig ist, dass der Titel Mukarrib nur in Herrscherinschriften erscheint, während Untertanen und feindliche Herrscher fremde Mukarribe als „Könige“ bezeichneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in Qataban nahm der Mukarrib priesterliche Funktionen wahr und trug priesterliche Titel: Er war Priester des Reichsgottes [[Amm]] und verwaltete das Tempelvermögen. In Saba vollzog der Mukarrib den &amp;#039;&amp;#039;Bundesschluss&amp;#039;&amp;#039;, bei dem offenbar bestimmten Gemeinden Götter oder Patrone zugeordnet wurden, eine Zeremonie, die von den Trägern des Königstitels nicht vollzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der offensichtlichen kultischen Funktionen der Mukarribe schlug [[Nikolaus Rhodokanakis]] eine Übersetzung mit „Priesterkönig“ vor, die lange Bestand hatte. Spätere Forscher lehnten dagegen eine rein sakrale Interpretation ab und schlugen stattdessen eine Übersetzung mit „Vereiniger (des Landes)“ vor. Die Aufgabe des Mukarribs sei also gewesen, die Stämme seines Reichsgebietes unter seiner Herrschaft zu vereinigen. [[Maria Höfner]] bezog dagegen eine vermittelnde Position: In einem theokratisch geprägten Staatswesen habe es letztlich keinen Unterschied zwischen sakralen und profanen Handlungen gegeben, weshalb die stark sakrale Deutung Rhodokanakis&amp;#039; überflüssig sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Alfred Felix Landon Beeston]]: In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Seminar for Arabien Studies 7 (1977)&amp;#039;&amp;#039;, S. 5 ff.&lt;br /&gt;
* [[Maria Höfner]]: &amp;#039;&amp;#039;War der sabäische Mukarrib ein „Priesterfürst“?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgendlands.&amp;#039;&amp;#039; Band 54, 1957, S. 77–85.&lt;br /&gt;
*[[Andrey Korotayev]]. &amp;#039;&amp;#039;Pre-Islamic Yemen&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 1996, ISBN 3-447-03679-6.&lt;br /&gt;
*Nikolaus Rhodokanakis: &amp;#039;&amp;#039;Die Bodenwirtschaft im alten Südarabien.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1916&lt;br /&gt;
*Jacques Ryckmans: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Institution Monarchique en Arabie Méridionale avant l&amp;#039;Islam (Ma&amp;#039;in et Saba)&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Bibliothèque du Muséon 28&amp;#039;&amp;#039;). Louvain 1951 (Zu den Mukarriben: S. 51 ff.).&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Wissmann (Geograph)|Hermann von Wissmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte und Landeskunde von Alt-Südarabien. (Sammlung [[Eduard Glaser]], Nr. III = Österreichische Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse, Sitzungsberichte, Band 246)&amp;#039;&amp;#039;, Böhlaus, Wien 1964 (Zur Genealogie der sabäischen Mukarribe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschertitel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altes Südarabien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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