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	<title>Muhammad Schaibani - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muhammad_Schaibani&amp;diff=38808&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Atirador: /* Innenpolitik */ typo</title>
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		<updated>2025-11-26T06:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Innenpolitik: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Muhammad Shaybani.jpg|mini|Porträt von Muhammad Schaibani, [[Behzād|Kamāl ud-Dīn Behzād]] um 1507]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The Battle between Shah Ismail and Abul-Khayr Khan.jpg|mini|Die Schlacht zwischen [[Ismail I. (Schah)|Schah Ismail]] und Schaibani Khan, 1510. Bild aus Isfahan, von 1688]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abu&amp;#039;l-Fath Muhammad Schaibani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[tschagataisch]] und {{faS|محمد شیبانی}}, {{uzS-Cyrl|Муҳаммад Шайбоний|Muhammad Shayboniy}}, * [[1451]]; † 29. November oder 1. Dezember [[1510]]) war ein zentralasiatischer Herrscher.&lt;br /&gt;
Er gilt als Wiederbegründer des [[Usbeken-Khanat]]s und als der Ahnherr der [[Schaibaniden]]-Dynastie. Er regierte von 1500 bis 1510 über weite Teile Zentralasiens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anke von Kügelgen |Titel=Die Legitimierung der mittelasiatischen Mangitendynastie |Verlag=Ergon Verlag Würzburg in Kommission |Ort=Istanbul |Datum=2002 |ISBN=978-3-89913-243-4 |Seiten=58}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
Bei Shaibani handelt es sich um einen selbstgegebenen Dichternamen, der sich auf seinen mongolischen Vorfahren bezieht, den [[Dschingis Khan]] Enkel [[Shibani Khan|Schaibani]].&lt;br /&gt;
Andere Namen, mit denen er bezeichnet wurde, waren &amp;#039;&amp;#039;Schahbakht&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schahibek&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schaybaq&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edward A. Allworth |Titel=The Modern Uzbeks |Verlag=Hoover Institution Press |Ort=Stanford |Datum=1990 |ISBN=9780817987312 |Seiten=47| Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters Budaq im Jahre 1459/60&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=R.D. McChesney&lt;br /&gt;
 | Titel=S̲h̲ībānī K̲h̲ān&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Encyclopaedia of Islam]] New Edition&lt;br /&gt;
 | Datum=2012-04-24&lt;br /&gt;
 | Sprache=en&lt;br /&gt;
 | ISSN=1573-3912&lt;br /&gt;
 | Seiten=426-428&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wuchs Schaibani bei seinem Großvater [[Abu&amp;#039;l-Chair|Abu&amp;#039;l-Chair Khan]] (* um 1412, † 1468) auf. Dieser hatte eine Konföderation aus 24 Usbekenstämmen zwischen [[Ural]], [[Irtysch]] und [[Syrdarja]] um 1430 gebildet. Schaibani und sein Bruder Mahmud Bahadur wurden von den Atabegs Uyghur Bay und Karatschin Beg erzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abu&amp;#039;l-Chair wurde jedoch 1468 von abtrünnig gewordenen [[Kasachen]] getötet und die Stammeskonföderation zerbrach. Muhammad Schaibani ging zunächst in das Khanat [[Astrachan]], später hielt er sich in der Gegend um die Stadt Sighnak auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später suchte Schaibani als junger Mann Zuflucht in [[Buxoro|Buchara]], wo er unter dem Schutz des Arghun-Amirs Sultan Ali Tarkhan stand und vermutlich im Gegenzug Militärdienst leistete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola di Cosmo, Allen J. Frank, Peter B. Golden |Titel=The Cambridge history of Inner Asia. The Chinggisid age. |Hrsg=Cambridge University Press |Nummer=1 |Verlag=Cambridge University Press |Ort=Cambridge |Datum=2009 |ISBN=9780521849265 |Seiten=291-292 | Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später ging er wieder zurück in die Gegend um Sighnak und stand im Dienste verschiedener Heerführer. Die Gegend um Sighnak war zu dieser Zeit ein Zankapfel zwischen den Kasachischen Stämmen, den Timuriden in Samarqand und Buchara sowie den Tschagataiern in Taschkent (Mahmud b. [[Yunus Khan|Yunus]] und Ahmad ben Yunus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dienste des [[Timuriden]]-Eirs Ahmad Mirza (reg. 1469–1494 in Samarqand) beteiligte er sich an einer Belagerung Taschkents 1488, bei der er zum Tschagatai-Khans Mahmud b. [[Yunus Khan|Yunus]] (reg. 1487–1503, hingerichtet 1508) überwechselte und von diesem zum Statthalter der Stadt Arkuk gemacht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts sammelte er die verstreuten usbekischen Stämme und eroberte 1500 [[Buchara]] und [[Samarkand]] von den [[Timuriden]]&amp;lt;ref&amp;gt;Marion Linska, Andrea Handl und Gabriele Rasuly-Paleczek, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt; und errichtete das [[Usbeken-Khanat]] neu. Zwar holte sich Babur Samarkand in einem Handstreich zurück, konnte es aber nicht halten (1500–01)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Robert Roemer]] |Titel=Die Nachfolger TImurs |Sammelwerk=Islamwissenschaftliche Abhandlungen: Fritz Meier zum sechzigsten Geburtstag |Ort=Wiesbaden |Datum=1974 |Seiten=244 |Online=https://freidok.uni-freiburg.de/fedora/objects/freidok:4630/datastreams/FILE1/content |Abruf=2025-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Juli 1501 schlossen Babur und Schaibani Khan Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1505–1506 belagerte er Chiwa und eroberte es nach einer zehnmonatigen Belagerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[René Grousset]] |Titel=The Empire of the Steppes: a history of central Asia |Verlag=Rutgers University Press |Ort=New Brunswick |Datum=1970 |ISBN=978-0813513041 |Seiten=481| Sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Timuridenherrschers Husain Baiqaras (1506) besetzte er 1507 [[Herat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jürgen Paul (Islamwissenschaftler)|Jürgen Paul]] |Titel=Zentralasien |Verlag=S. Fischer |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2012 |ISBN=9783100108401 |Seiten=275}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muhammad Schaibani forderte den [[Schia|schiitischen]] Perserschah [[Ismail I. (Schah)|Ismael I.]] ([[Safawiden]]) auf, die Unterdrückung der Sunniten zu beenden, was zum Krieg mit Persien führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Pech vereinigten sich die feindlichen Kasachen unter Qasim Khan (reg. 1509–1518) erneut in den Nordsteppen und rieben die Nordarmee seines Sohnes Muhammad Temür auf. Er selbst befand sich unterdessen im Feldzug gegen den Schah und wartete auf die Verstärkungen, die von seinem Sohn und seinem Neffen Ubaydallah angeführt wurden und letztlich zu spät eintrafen. Muhammad Schaibani fiel bei [[Merw]] 1510 an der Spitze seine Truppen in der Schlacht gegen die Perser [[Ismail I. (Schah)|Ismaels I]]. Aus seinem Schädel wurde eine Trinkschale gemacht, und seine Kopfhaut angeblich an den [[Osmanisches Reich|Osmanensultan]] gesandt. Schaibani wurde im Garten der von ihm gegründeten Medrese in Samarqand bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbliebene Usbekenarmee konnte aber in den folgenden Jahren Buchara und Samarkand gegen den Angriff des Timuriden Babur und der mit ihm verbündeten Perser behaupten. Ihr neuer Oberherr wurde Muhammad Schaibanis Onkel Kütschküntschi (1510/1530, in Samarkand), als bedeutendster Fürst kristallisierte sich sein Neffe [[Ubaidullah (Buchara)|Ubaydallah]] heraus (1510/1539 in Buchara, ab 1533 Oberherrscher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenpolitik ==&lt;br /&gt;
Schaibani bemühte sich, die fragile Konföderation zusammen zu halten und ihr Gebiet gegen die benachbarten Feinde zu verteidigen. Die Timuridischen Eliten von Samarqand wurden großteils enteignet und ihre Ländereien an Mitglieder des Schaibani-Clans als [[Apanage]] vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jürgen Paul (Islamwissenschaftler)|Jürgen Paul]] |Titel=Zentralasien |Verlag=S. Fischer |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2012 |ISBN=9783100108401 |Seiten=276}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Eroberung von Herat beließ er aber die timuridische Verwaltung in ihren Ämtern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Schwarz |Titel=Unser Weg schließt tausend Wege ein |Verlag=Klaus Schwarz Verlag |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3879972788 |Seiten=64f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionspolitik ==&lt;br /&gt;
Schaibani sah sich selbst als muslimischer Herrscher. An seinem Hof wurden theologische Debatten geführt und viele Geistliche der [[Hanafiten|hanafitischen Rechtsschule]] hielten sich an seinem Hof auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI2_shibanids&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=R.D. McChesney&lt;br /&gt;
 | Titel=S̲h̲ībānids&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Encyclopaedia of Islam]] New Edition&lt;br /&gt;
 | Datum=2012-04-24&lt;br /&gt;
 | Sprache=en&lt;br /&gt;
 | ISSN=1573-3912&lt;br /&gt;
 | Seiten=428-431&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1507 bezeichnete er sich auf seinen Münzen und in der [[Chutba|Hutba]] als [[Kalif]] und [[Imam]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwarz&amp;quot; /&amp;gt; In den Werken seiner Historiographen wurde er zum Verteidiger der Sunna gegen Schiiten und Paganisten (so wurden die Kasachen bezeichnet) stilisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ron Sela |Titel=The &amp;quot;Sultans of the Turks&amp;quot; |Sammelwerk=From the Khans Oven |Verlag=Brill |Datum=2022 |ISBN=978-90-04-47117-7 |Seiten=80,81 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sufi-Bruderschaft der [[Kubrawiyya]] stand er nah und schrieb ein [[Chronogramm]] auf den Todestag des Begründers [[Nadschm ad-Dīn al-Kubrā]]. Verschiedene Scheichs werden als Lehrer Schaibanis überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Yesevi-Tariqa|Yasawiya]]-Bruderschaft unterstützte Schaibani durch Lehrer und Prophezeiungen von seiner Weltherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug besuchte Schaibani auf seinen Feldzügen wichtige Sufi-Schreine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwarz2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine besondere Beziehung zur [[Naqschbandīya]] gibt es widersprüchliche Quellen. Während einige Quellen von guten Beziehungen zu verschiedenen Sufi-Scheichs berichten, spricht ein Ereignis eine andere Sprache. Nach der Eroberung von Samarqand erlaubte Schaibani dem lokalen Sufi-Führer Muhammaed Yahya, der gute Verbindungen zu Schaibanis Gegnern gehabt haben soll, den Aufbruch zur Hadsch, nur um ihn nach wenigen Kilometern in einen Hinterhalt zu locken und ermorden zu lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwarz2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Schwarz |Titel=Unser Weg schließt tausend Wege ein |Verlag=Klaus Schwarz Verlag |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3879972788 |Seiten=151ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bahtijar Babadžanov |Titel=La naqshbandiyya sous les premiers Sheybanides |Sammelwerk=Cahiers d’Asie centrale |Nummer=3/4 |Datum=1997 |ISBN=2-85744-955-0 | Sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst &amp;amp; Kultur ==&lt;br /&gt;
Obwohl Schaibani im Baburname von seinem Gegner als ungebildet beschrieben wird, hatte er wohl eine verhältnismäßig gute Bildung, denn er schrieb selbst Gedichte und Glaubensunterweisungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter B. Golden |Titel=Central Asia in World History |Verlag=Oxford University Press |Datum=2011 |ISBN=9780195338195 |Seiten=106 | Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muhammad Schaibani gilt als Förder von Kunst und Wissenschaft. Viele Intellektuelle, die vor den schiitischen Safawiden nach Zentralasien flohen, fanden an seinem Hof Aufnahme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ron Sela |Titel=The &amp;quot;Sultans of the Turks&amp;quot; |Sammelwerk=From the Khans Oven |Verlag=Brill |Datum=2022 |ISBN=978-90-04-47117-7 |Seiten=79}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaibani schrieb selber Gedichte in [[Tschagataische Sprache|Tschagataischer Sprache]]. Eine Abschrift seines [[Diwan (Dichtung)|Diwan]] befindet sich in der Bibliothek des [[Topkapı-Palast]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Yakup Karasoy |Titel=Şiban Han Divânı |TitelErg=Dissertation |Verlag=[[Gazi Üniversitesi]] |Ort=Ankara |Datum=1989 | Online=[https://archive.org/details/siban-han-divani]| Abruf=2025-07-20|Sprache=tr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Qasīda]] &amp;#039;&amp;#039;Bahrü’l-Hüdâ&amp;#039;&amp;#039; („Meer der Rechtleitung“) ist ein Lobgedicht auf Gott und den Propheten Muhammad. Eine Abschrift befindet sich heute im [[British Museum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kemal Eraslan |Titel=Şibânî Han’ın ‘Bahru’l-Hüdâ’ Adlı Eseri |Sammelwerk=Türk Kultürü Araştırmaları |Band=XXVII |Nummer=1-2 |Ort=Ankara |Datum=1991 |Seiten=103-177|Sprache=tr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im British Museum befindet sich eine Abschrift des an seinen Sohn Muhammad Timur gerichteten Werks &amp;#039;&amp;#039;Risâle-i Maârif.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Architekturprojekten in seiner Herrschaftszeit ehören eine Medrese in Samarqand, eine Brücke über den [[Serafschan]], ein Palast in Khan-i Gil (heute Vorort von Samarqand) und ein Palast in [[Qarshi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie &amp;amp; Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Schaibani war dreimal verheiratet. Mihr Nigar Hanım war eine Tochter von Yunus Khan (und damit eine Tante Baburs).&lt;br /&gt;
Im Jahr 1501 hat Muhammad Schaibani Khan Baburs Schwester Khanzada Begim geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zahiruddin Muhammad Babur |Titel=Die Erinnerungen des ersten Großmoguls von Indien. Das Babur-nama. |Auflage=2. Auflage |Verlag=Manesse |Ort=Zürich |Datum=1990 |ISBN=9783717580829 |Seiten=98}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine dritte Frau war die Tochter von Muhammad Mazid Tarchan einem Emir aus [[Otrar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edward A. Allworth |Titel=The Modern Uzbeks |Verlag=Hoover Institution Press |Ort=Stanford |Datum=1990 |ISBN=9780817987312 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind mehrere Söhne überliefert, Muhammad Temür, Hürrem Schah, sowie Sujuntsch Muhammad.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=İsmail Türkoğlu&lt;br /&gt;
 | Titel= Şeybânî Han&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi&lt;br /&gt;
 | Band=39&lt;br /&gt;
 | Verlag=Türkiye Diyanet Vakfı&lt;br /&gt;
 | Ort=İstanbul&lt;br /&gt;
 | Datum=2010&lt;br /&gt;
 | Seiten=43-45&lt;br /&gt;
 | Online=[https://islamansiklopedisi.org.tr/seybani-han]&lt;br /&gt;
 | Abruf=2025-05-18&lt;br /&gt;
 | Sprache=tr&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historiographische Werke über Schaibani ==&lt;br /&gt;
Schon zu Lebzeiten wurden mehrere Werke über Muhammad Schaibani geschrieben. Die Dichter [[Muhammad Salih]] und Binā&amp;#039;ī, welche am Hofe Muhammad Schaibanis lebten, schrieben je ein &amp;#039;&amp;#039;Šībānīnāma&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Das Werk &amp;#039;&amp;#039;Tawāriḫ-i guzīda nuṣratnāma&amp;#039;&amp;#039; wurde von Schaibani beauftragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwarz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Schwarz |Titel=Unser Weg schließt tausend Wege ein |Verlag=Klaus Schwarz Verlag |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3879972788 |Seiten=61, 65}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls schon zu Lebzeiten erschien das Werk &amp;#039;&amp;#039;Mihman-nama-yi Buhara&amp;#039;&amp;#039; von Fadlallah b. Ruzbihan Hungi.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ursula Ott |Titel=Transoxanien und Turkestan zu Beginn des 16. Jahrhunderts: Das Mihman-nama-yi Buhara des Fadlallah b. Ruzbihan Isfahani Hung. |Verlag=Klaus Schwarz Verlag |Ort=Freiburg |Datum=1978 |ISBN=9783879970346}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zeitgenössische Quellen sind das &amp;#039;&amp;#039;Fatḥ-nāma&amp;#039;&amp;#039; von Mullā S̲h̲ādī sowie das &amp;#039;&amp;#039;Zubdat al-āt̲h̲ār&amp;#039;&amp;#039; eines ʿAbd Allāh b. Muḥammad b. ʿAlī Naṣrallāhī Balk̲h̲ī welches ca. 1525 geschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ron Sela |Titel=The &amp;quot;Sultans of the Turks&amp;quot; |Sammelwerk=From the Khans Oven |Verlag=Brill |Datum=2022 |ISBN=978-90-04-47117-7 |Seiten= 82 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das &amp;#039;&amp;#039;Moasakhkher-e belad&amp;#039;&amp;#039;(1604/1605) von Mohammad Yar Qataghan beschreibt den Aufstieg der Schaibaniden. Die Schlacht bei Marw wird ausführlich geschildert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Maria Szuppe | Titel=Looking Across the Frontier: A Shaybanid (Non-)View of the Early Safavid State|Sammelwerk=Iran und Iranisch geprägte Kulturen|Datum=2008 | ISBN=9783895006074 |Seiten=94-105 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in obigen Werken meist positiv beschrieben wird, wird er im &amp;#039;&amp;#039;Baburname&amp;#039;&amp;#039; seines Gegner Babur mit negativen Eigenschaften als ungebildeter Barbar diffamiert. Auch in Quellen aus dem safawidischen Iran wie z.&amp;amp;nbsp;B. K̲h̲wāndamīrs &amp;#039;&amp;#039;Ḥabīb al-siyar&amp;#039;&amp;#039; wird Schaibani nicht besonders positiv beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Shahzad Bashir | Titel= A Perso-Islamic universal chronicle in its historical context: Ghiyās̱ al-Dīn Khwāndamīr’s Ḥabīb al-siyar | Sammelwerk=Religionsgeschichtliche Versuche und Vorarbeiten 68 | Verlag= De Gruyter | Datum = 2015 | ISBN=9783110444544 | Seiten = 213 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Weitere Bilder&lt;br /&gt;
|Größe=300&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
|captionalign=left&lt;br /&gt;
|Datei:Sheybanid_S3.jpg|Münzen aus Buchara 1510&lt;br /&gt;
|Datei:Antiquities of Samarkand. Madrasah of Shaybani Khan and Ruins of the Tomb of the Kuchkunji Khans. View of the Inner Courtyard and Crypt of Shaybani Khan WDL3824.png|Medrese von Schaibani. Foto entstanden zwischen 1868 und 1872&lt;br /&gt;
|Datei:Shayboniylar_dahmasi_3.jpg|Mausoleum Mohammed Schaibani&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Rezeption in Usbekistan ==&lt;br /&gt;
Laut dem usbekischen Autor Xurshid Davron wird Muhammad Schaibani in der Forschung und der offiziellen Geschichtsschreibung Usbekistans nur stiefmütterlich behandelt und ist hauptsächlich dafür bekannt, die Timuridenherrschaft in Zentralasien beseitigt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Xurshid Davron | Titel = Shayboniyxon | Online = https://kh-davron.uz/kutubxona/uzbek/muhammad-shayboniyxon-gazallar-xurshid-davron-muhammad-shayboniyxon-haqida.html | Abruf = 2025-07-22 | Sprache = uz | Datum = 2024 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Usbeken-Khanat]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Usbekistans]]&lt;br /&gt;
* [[Schaibaniden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marion Linska, Andrea Handl und Gabriele Rasuly-Paleczek: [https://www.researchgate.net/publication/242753381_Einfuhrung_in_die_Ethnologie_Zentralasiens, &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Ethnologie Zentralasiens&amp;#039;&amp;#039;], Skriptum. Wien, 2003, abgerufen am 26. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=İsmail Türkoğlu&lt;br /&gt;
 | Titel= Şeybânî Han&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi&lt;br /&gt;
 | Band=39&lt;br /&gt;
 | Verlag=Türkiye Diyanet Vakfı&lt;br /&gt;
 | Ort=İstanbul&lt;br /&gt;
 | Datum=2010&lt;br /&gt;
 | Seiten=43-45&lt;br /&gt;
 | Online=[https://islamansiklopedisi.org.tr/seybani-han]&lt;br /&gt;
 | Abruf=2025-05-18&lt;br /&gt;
 | Sprache=tr&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=R.D. McChesney&lt;br /&gt;
 | Titel=S̲h̲ībānī K̲h̲ān&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Encyclopaedia of Islam]] New Edition&lt;br /&gt;
 | Datum=2012-04-24&lt;br /&gt;
 | Sprache=en&lt;br /&gt;
 | ISSN=1573-3912&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   | Autor=[[Hermann Vámbéry]]&lt;br /&gt;
   | Titel = Geschichte Bochara&amp;#039;s oder Transoxaniens von den frühesten Zeiten bis auf die Gegenwart&lt;br /&gt;
   | Band = 2&lt;br /&gt;
   | Kapitel = 13&lt;br /&gt;
   | Datum = 1872&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
    | Autor=Scott Levi, Ron Sela&lt;br /&gt;
    | Titel = Islamic Central Asia: an anthology of historical sources&lt;br /&gt;
    | Datum = 2010&lt;br /&gt;
    | Sprache = en&lt;br /&gt;
    | ISBN = 9780253013590&lt;br /&gt;
    | Verlag = Indiana University Press&lt;br /&gt;
    | Kapitel = Part 5: Central Asia in the Sixteenth and Seventeenth Centuries&lt;br /&gt;
    | Seiten = 197ff&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133250326|LCCN=nr90015811|VIAF=25787369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaibani, Muhammad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaibanide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Khan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Usbekistans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Usbeke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1451]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1510]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaibani, Muhammad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scheibani, Abu &amp;#039;I-Fath Mohammed&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=usbekischer Khan und Staatsbegründer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1451&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. November 1510 oder 1. Dezember 1510&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atirador</name></author>
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