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	<title>Muhammad I. ibn Nasr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:14:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muhammad_I._ibn_Nasr&amp;diff=160272&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: + Weblink, Literaturangaben ergänzt</title>
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		<updated>2024-09-22T16:15:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Weblink, Literaturangaben ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Muhammad I Granada cropped CSM 185 (187).jpg|mini|Muhammad I. ibn Nasr (Mitte, mit rotem Schild). Darstellung der Mudejaren-Revolte 1264/66 aus den &amp;#039;&amp;#039;[[Cantigas de Santa Maria]]&amp;#039;&amp;#039; (Ausschnitt).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muhammad I. ibn Yūsuf ibn Nasr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|محمد بن يوسف بن نصر|d=Muḥammad b. Yūsuf b. Naṣr}}; * um [[1194]] in [[Arjona (Spanien)|Arjona]], [[Provinz Jaén]]; † [[22. Januar]] [[1273]] bei [[Granada]]), bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;al-Ahmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ar|الأحمر|d=al-Aḥmar|b=der Rote}}, wegen seines roten Bartes), bzw. auch &amp;#039;&amp;#039;[[Scheich|asch-Schaich]]&amp;#039;&amp;#039; ({{ar|الشيخ|d=aš-Šayḫ|b=der Alte}}) oder &amp;#039;&amp;#039;al-Ghālib bi-Llāh&amp;#039;&amp;#039; ({{ar|الغالب بالله|b=der Siegreiche für Allah|d=al-Ġālib bi-Llāh}}) war von 1232 bis 1273 [[Emir]] von [[Emirat von Granada|Granada]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mit der Niederlage der [[Almohaden]] in der [[Schlacht bei Las Navas de Tolosa]] (1212) wurde deren Kontrolle über [[Al-Andalus]] erheblich geschwächt. Zum endgültigen Zusammenbruch ihrer Herrschaft führte der Aufstand des [[Ibn Hud]] von [[Murcia (Region)|Murcia]]. Zwar unterwarf dieser fast alle muslimischen Gebiete in Andalusien, doch konnte er das Land nicht gegen die Angriffe von [[Königreich Kastilien|Kastilien]] und [[Königreich León|León]] verteidigen. Im Jahr 1232 erhob sich deshalb Muhammad ibn Nasr und ließ sich in Arjona zum Emir ausrufen. Sein Herrschaftsgebiet erstreckte sich über eine relativ kleine Region, die [[Jaén]], [[Guadix]] und [[Baeza]] einschloss. Von großer Bedeutung für die Sicherung der nasridischen Herrschaft war die Unterstützung einer anderen Familie aus Arjona, der Banū Aschqilūla; diese halfen Muhammad auch 1233 bei seinem erfolglosen Versuch, [[Sevilla]] der Herrschaft Ibn Hūds zu entreißen. Muhammad I. sicherte sich die Unterstützung der Banū Aschqilūla mit dem Versprechen, die Macht mit ihnen zu teilen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Islamic Spain, 1250 to 1500.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 32&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1234 musste er sich Ibn Hūd unterwerfen, um von ihm in seinem Heimatgebiet anerkannt zu werden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Reino Nazarí de Granada.png|mini|Emirat von Granada]]&lt;br /&gt;
Obwohl sich Muhammad 1236 der kastilischen Oberhoheit unterstellt hatte, konnte er im Jahr 1237 Granada erobern, das er zur Residenz seines Reiches erhob. Ein Jahr später (1238) fiel [[Almería]] in seine Hand, und wenig später sandte auch [[Málaga]] Gesandte aus, um ihn zur Machtübernahme einzuladen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Islamic Spain, 1250 to 1500.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 22&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1242 unterstellte sich Muhammad dem [[Hafsiden]]-Herrscher [[Abu Zakariya Yahya I.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Islamic Spain, 1250 to 1500.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1246 musste Muhammad [[Jaén]] aufgeben und in ein [[Vasall|Vasallenverhältnis]] zu dem kastilischen Herrscher [[Ferdinand III. (Kastilien)|Ferdinand III.]] treten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Islamic Spain, 1250–1500.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der größte Beweis seiner Loyalität gegenüber Kastilien war seine [[Heeresfolge]] bei der Eroberung von [[Sevilla]] (1248).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Islamic Spain, 1250 to 1500.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür konnte er als einziger muslimischer Herrscher auf der iberischen Halbinsel seine Herrschaft behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit gelang die Konsolidierung des [[Nasriden (Granada)|Nasriden]]reiches. Durch die Ansiedlung muslimischer Flüchtlinge aus den von den [[Christen]] eroberten Gebieten nahm die Bevölkerung erheblich zu und erreichte eine große Homogenität, so dass der alte Gegensatz zwischen [[Araber]]n und [[Berber]]n an Bedeutung verlor (siehe: [[Kalifat von Córdoba]]). Durch die muslimische Zuwanderung kam es zu einem erheblichen Wirtschaftsaufschwung. Allerdings blieb das Reich während seiner gesamten Existenz im Außenhandel von den christlichen Seemächten [[Krone Aragon|Aragon]] und [[Republik Genua|Genua]] abhängig. Unter Muhammad I. begann in Granada der Ausbau der [[Alhambra]] zur Festung und Residenz. Im Jahr 1257 ernannte Muhammad I. seine beiden Söhne Muhammad und Yūsuf zu seinen Thronfolgern. Damit brachte er allerdings die Banū Aschqilūla gegen sich auf, weil diese sich nun von der Macht ausgeschlossen fühlten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Islamic Spain, 1250 to 1500.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 25&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende seiner Regierung geriet Muhammad I. in Konflikt mit Kastilien, als dieses die Abtretung von [[Tarifa]] und [[Gibraltar]] forderte. Als Muhammad I. dies ablehnte und im Jahr 1265 den Aufstand der [[Mudéjares|Mudejaren]] in Kastilien förderte,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Islamic Spain, 1250 to 1500.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; zog [[Alfons X.]] bis nach Granada und erzwang eine Erhöhung der Tribute. Außerdem verbündete sich Kastilien mit den oppositionellen Banū Aschqilūla. Muhammad I. unterstützte umgekehrt den kastilischen Adel gegen Alfons X. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muhammad I. geriet während eines Feldzugs gegen einige Abtrünnige unweit von Granada in einen Hinterhalt und wurde getötet (1273). Bei seinem Tod hinterließ er ein weitgehend gefestigtes Reich, das noch weitere 200 Jahre dem christlichen Druck standhalten konnte. Nachfolger wurde sein Sohn [[Muhammad II. al-Faqih]] (reg. 1273–1302).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Freller: &amp;#039;&amp;#039;Granada. Königreich zwischen Orient und Okzident.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0825-4, S. 43–48.&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Singer: &amp;#039;&amp;#039;Der Maghreb und die Pyrenäenhalbinsel bis zum Ausgang des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Haarmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Arabischen Welt.&amp;#039;&amp;#039;  C.H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-38113-8, S. 264–322, hier S. 317&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* L.P. Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Islamic Spain, 1250–1500.&amp;#039;&amp;#039; University of Chicago Press, Chicago 1990, ISBN 0-226-31960-1, S. 20–40 ({{Google Buch|BuchID=nWyXAwAAQBAJ|Seite=20}}).&lt;br /&gt;
* Maḥmūd ʿAlī Makkī: &amp;#039;&amp;#039;Das nasridische Granada.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Almut von Gladiß]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schätze der Alhambra: islamische Kunst in Andalusien. [Ausstellung in den Sonderausstellungshallen am Kulturforum Berlin, 29. Oktober 1995 bis 3. März 1996.]&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Skira, Milano 1995, ISBN 88-8118-034-0, S. 39–59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Mohammed I ibn Nasr|Muhammad I. ibn Nasr}}&lt;br /&gt;
* Francisco Vidal Castro: [https://dbe.rah.es/biografias/6494/muhammad-i &amp;#039;&amp;#039;Muhammad I&amp;#039;&amp;#039;], Diccionario Biográfico electrónico (DB~e), Real Academia de la Historia (spanisch)&lt;br /&gt;
* [http://islamic-arts.org/2011/history-of-the-nasrids-of-granada/ &amp;#039;&amp;#039;Emirat von Granada&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=---|NACHFOLGER=[[Muhammad II. al-Faqih]]|AMT=[[Emirat von Granada#Herrscher von Granada|Emir von Granada]]|ZEIT=1232–1273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1148770658|VIAF=5017151353532952720009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muhammad 01 ibn Nasr}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emir (Granada)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nasride]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1273]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muhammad I. ibn Nasr&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ibn al-Aḥmar; aš-Šayḫ; al-Galib billah; Muḥammad I. ibn Yūsuf ibn Naṣr&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Emir von Granada (1232–1273)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1194&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Arjona (Spanien)|Arjona]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1273&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Granada]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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