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	<title>Mufflon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T08:10:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mufflon&amp;diff=121854&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von ~2026-22757-42 (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-13T07:51:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-22757-42&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-22757-42&quot;&gt;~2026-22757-42&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-22757-42&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-22757-42 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aka&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- kein Taxon --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ovis orientalis LC0267.jpg|mini|[[Europäischer Mufflon]] (&amp;#039;&amp;#039;Ovis gmelini musimon&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mufflons 31934.JPG|mini|Mufflons in Südmecklenburg]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mufflon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ovis-gmelini&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe) werden mehrere [[Art (Biologie)|Arten]] des [[Wildschaf]]s zusammengefasst. Im engeren Sinne wird damit eine einzige Unterart bezeichnet, der [[Europäischer Mufflon|Europäische Mufflon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Mufflon&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Lehnwort]], dessen [[Genus]] in Wörterbüchern meist als Maskulinum,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Einträge im [https://www.duden.de/rechtschreibung/Mufflon &amp;#039;&amp;#039;Duden&amp;#039;&amp;#039;] und dem [https://www.dwds.de/wb/Mufflon &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;  manchmal auch als Neutrum angegeben wird. Die romanischen [[Etymon|Etyma]] wie [[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;mouflon&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;muflone&amp;#039;&amp;#039; und [[Sardische Sprache|sardisch]]-[[Korsische Sprache|korsisch]] &amp;#039;&amp;#039;muvrone, mufrone&amp;#039;&amp;#039; des entlehnten Worts sind männlichen Geschlechts.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. den [http://www.cnrtl.fr/definition/mouflon Eintrag „mouflon“] im &amp;#039;&amp;#039;Trésor de la langue française informatisé&amp;#039;&amp;#039;; [https://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/italienisch-deutsch/muflone Pons Italienisch-Deutsch, Eintrag „muflone“].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Mufflons haben eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 130&amp;amp;nbsp;cm und eine [[Widerrist|Körperhöhe]] von 90&amp;amp;nbsp;cm. Widder (also männliche Mufflons) wiegen gewöhnlich 50&amp;amp;nbsp;kg, die Schafe (Weibchen) dagegen 35&amp;amp;nbsp;kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das [[Habitat]] des Mufflons sind gebirgige Landschaften. Hier bilden Weibchen mit einem, manchmal zwei [[Lamm|Lämmern]]&amp;lt;ref&amp;gt;Haseder, S.&amp;amp;nbsp;547 (Fortpflanzung).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Herde]]n von bis zu hundert Tieren, während die [[Huftiere|Böcke]] nur zur [[Paarungszeit]] zu den Herden stoßen. In ihren Einbürgerungsgebieten zeichnen sie sich dagegen vor allem dadurch aus, dass sie sich vorwiegend im Wald aufhalten. Waldnahe Agrarflächen werden nur zu bestimmten Tages- und Jahreszeiten aufgesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Piegert et al., S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl im ursprünglichen Lebensraum als auch in den Regionen, in denen Mufflons eingebürgert wurden, kommt es zu jahreszeitlichen Vertikalwanderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mufflons sind standorttreue Tiere; die Mutterfamilienverbände besetzen zum Teil über Generationen traditionelle Territorien. Die genaue Kenntnis ihres jeweiligen Lebensraumes ist wesentlicher Teil ihrer Feindvermeidungsstrategien. Nähern sich Wölfe, die zu den bedeutendsten Fressfeinden des Mufflons gehören, versucht das Muttertier mit dem Lamm klippiges Gelände zu erreichen. Dorthin kann der Wolf ihr in der Regel nicht folgen. In relativ flachen Gebieten, in denen sie vom Menschen angesiedelt wurden, beispielsweise in der niederländischen [[Veluwe]], aber auch anderswo, sind sie dem Wolf jedoch hilflos ausgeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destentor.nl/nunspeet/moeflon-is-een-jaar-spoorloos-op-de-noord-veluwe-uitgeroeid-door-de-wolf~a6af2ecc/ &amp;#039;&amp;#039;Moeflon is een jaar spoorloos op de Noord-Veluwe: Uitgeroeid door de wolf?&amp;#039;&amp;#039; bei destentor.nl.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peer Körner |Titel=Bedrohte Wildschafe: Wölfe löschen Mufflons in Deutschland aus |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2013-05-27 |Online=https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article116555961/Woelfe-loeschen-Mufflons-in-Deutschland-aus.html |Abruf=2018-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/artenschutz-oberharzer-mufflons-vor-dem-aus |titel=Oberharzer Mufflons vor dem Aus |abruf=2020-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lämmer sind außerdem durch Adler gefährdet; Muttertiere suchen mit ihren Lämmern deckungsreiches Gelände auf, wenn die Raubvögel sich am Himmel zeigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piegert14&amp;quot;&amp;gt;Piegert et al., S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mufflons besiedeln nur selten neue Territorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mufflons orientieren sich in ihrem Aktionsraum an auffallenden Geländemerkmalen. Ortswechsel erfolgen, indem sie hintereinander in einer langen Reihe laufen. In Mufflonterritorien sind deshalb deutlich sichtbare Wechsel auszumachen. Typisch für ihr Verhalten ist, dass sie Geländeerhöhungen nutzen, um sich einen Überblick zu verschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piegert14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Heute ist der Mufflon im [[Kaukasus]], in [[Kleinasien|Anatolien]], im nördlichen [[Irak]] und im nordwestlichen [[Iran]] verbreitet. Einst reichte sein Verbreitungsgebiet weiter über die [[Krim]] und den [[Balkanhalbinsel|Balkan]] bis zu den Karpaten. In diesen Gebieten ist er allerdings bereits in der Bronzezeit (vor ca. 3000 Jahren) oder sogar noch früher verschwunden. Darüber hinaus leben Mufflons auf [[Elba]], [[Zypern]], [[Korsika]] und [[Sardinien]]; umstritten ist allerdings, ob es sich hierbei um Wildschafe oder um Nachkommen sehr ursprünglicher Hausschafe handelt. In zahlreichen Gegenden Europas ist der Mufflon in jüngerer Zeit als Jagd[[wild]] ausgewildert worden. So sollen etwa im nördlichen [[Burgenland]] in Österreich alleine rund 1.000 Exemplare beheimatet sein, die Nachkommen einer in den 1960er-Jahren ausgesetzten Population sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=burgenland ORF at red |url=https://burgenland.orf.at/stories/3281582/ |titel=Mufflons machen zunehmend Probleme |datum=2024-11-18 |sprache=de |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Südwesten [[Berlin]]s leben seit fast 100 Jahren Mufflons. Im [[Düppeler Forst]] rund um den [[Königsweg (Berlin, Bezirk Steglitz-Zehlendorf)|Königsweg]] kann man mit viel Glück eine Gruppe von ca. 30 Tieren beobachten, eine weitere Gruppe von ca. 20 Tieren hält sich im westlichen Düppler Forst rund um den [[Schäferberg]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Berliner Morgenpost |url=https://www.morgenpost.de/printarchiv/biz/article105258020/Mufflon-mit-Migrationshintergrund.html |titel=Mufflon mit Migrationshintergrund |datum=2011-11-13 |sprache=de |abruf=2025-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mufflon-02.jpg|mini|Europäischer Mufflon, Widder]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muffellamm mit Mutter.JPG|mini|Europäischer Mufflon, Jungtier und Weibchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Colin Groves|Colin Peter Groves]] und [[Peter Grubb (Zoologe)|Peter Grubb]] (2011) unterscheiden drei [[Art (Biologie)|Arten]] des Mufflons:&amp;lt;ref&amp;gt;Colin P. Groves, David M. Leslie Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Family Bovidae (Hollow-horned Ruminants).&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Volume 2: &amp;#039;&amp;#039;Hooved Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2011, ISBN 978-84-96553-77-4, S.&amp;amp;nbsp;727–728.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Colin Groves, Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, S.&amp;amp;nbsp;1–317 (S.&amp;amp;nbsp;234–235).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Armenisches Wildschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis gmelini&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Blyth, 1841}}): Süd-Kaukasusgebiet in Armenien und [[Autonome Republik Nachitschewan|Nachitschewan]], Nordwest-Iran und südliche und östliche Teile [[Kleinasien]]s. Die [[Widerrist|Schulterhöhe]] beträgt 88 bis 94&amp;amp;nbsp;cm, die Hörner sind negativ schneckenförmig nach hinten gebogen, die Hornlänge beträgt bis zu 67&amp;amp;nbsp;cm, der Umfang der Hörner an der Basis liegt zwischen 22 und 27&amp;amp;nbsp;cm. Weibchen sind teilweise hornlos. Die Fellfärbung variiert zwischen rostrot und zimtfarben, bei den Männchen findet sich meist ein heller Flankenfleck variabler Größe an den Seiten. Brust und Unterseite sind durch verlängerte, dunkle Haare, die allerdings nicht bis zur Kehle reichen, gekennzeichnet. Da der [[Nomenklatur (Biologie)|nomenklatorische]] Status von &amp;#039;&amp;#039;Ovis orientalis&amp;#039;&amp;#039; umstritten ist, wird jetzt das jüngere Synonym &amp;#039;&amp;#039;Ovis gmelini&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Bisweilen wird die anatolische Form des Mufflons, von dem noch etwa 2000 Tiere in einem Schutzgebiet im Süden der Türkei bei [[Konya]] leben, als eigene Unterart (&amp;#039;&amp;#039;Ovis gmelini anatolica&amp;#039;&amp;#039;) vom Armenischen Wildschaf abgetrennt.&amp;lt;ref&amp;gt;Shackleton, D., M. (ed.) and the IUCN/SSC Caprinae Specialist Group, 1997. &amp;#039;&amp;#039;Wild Sheep and Goats and their Relatives. Status Survey and Conservation Action Plan for Caprinae.&amp;#039;&amp;#039; IUCN, Gland, Switzerland and Cambridge, UK. S.&amp;amp;nbsp;139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Isfahan-Wildschaf]] (&amp;#039;&amp;#039;Ovis isphahanica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Nasonov, 1910}}): [[Zāgros-Gebirge]] im Iran.&lt;br /&gt;
* [[Laristan-Wildschaf]] (&amp;#039;&amp;#039;Ovis laristanica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Nasonov, 1909}}): Der Laristan-Mufflon ist klein. Ausgewachsene Böcke erreichen kaum mehr als 34–35 kg Körpergewicht. Das Verbreitungsgebiet ist auf einige Reservate nahe der Stadt [[Lar (Iran)|Lar]] im Südiran beschränkt. Der Lebensraum sind heiße [[Wüste]]ngebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In älteren Systematiken wie bei Grubb 2005 gelten das Isfahan-Wildschaf und das Laristan-Wildschaf noch als Unterarten des Armenischen Wildschafs (unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ovis aries&amp;#039;&amp;#039;, einer Alternativbezeichnung für das Hausschaf).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Grubb |Hrsg=Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder |Titel=Order Artiodactyla |Sammelwerk=[[Mammal Species of the World]]. A Taxonomic and Geographic Reference |Auflage=3. |Verlag=Johns Hopkins University Press |Ort=Baltimore |Datum=2005 |ISBN=0-8018-8221-4 |Seiten=637–722 |Fundstelle=hier S. 708–710}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Unterarten des Armenischen Wildschafs werden teilweise noch folgende Formen anerkannt:&lt;br /&gt;
* [[Europäischer Mufflon]] (&amp;#039;&amp;#039;Ovis gmelini musimon&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Pallas, 1811}})): Etwa im fünften Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. gelangte der Europäische Mufflon nach Korsika und Sardinien, eingeführt wurde er in fast ganz [[Europa]].&lt;br /&gt;
* Zypern-Mufflon (&amp;#039;&amp;#039;Ovis gmelini ophion&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Blyth, 1841}}): Der Zypern-Mufflon wurde im Verlauf des 20. Jahrhunderts fast ausgerottet, konnte aber zwischenzeitlich durch Schutzmaßnahmen auf eine Population von 2000 gebracht werden. Nach Schätzungen von 1997 ist der Bestand infolge von [[Krankheit]]en auf 1200 gefallen, weshalb die Unterart stark gefährdet ist. Nahe der Forststation Stavros tis Psokas im westlichen Troodos hat die Forstverwaltung ein Gehege eingerichtet, in dem das scheue Wildtier gesehen werden kann.&lt;br /&gt;
* [[Hausschaf]] (&amp;#039;&amp;#039;Ovis gmelini aries&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Linnaeus, 1758}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehung zum Menschen ==&lt;br /&gt;
Vor 10.000 bis 11.000 Jahren wurde der Mufflon [[Domestizierung|domestiziert]]. Er ist damit nach dem Hund eine der ältesten domestizierten Arten überhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Melinda A. Zeder (2011): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.journals.uchicago.edu/pb-assets/docs/journals/CA_S4_origins_of_agriculture_supplement.pdf The Origins of Agriculture in the Near East]&amp;#039;&amp;#039;. [[Current Anthropology]] 52, Supplement 4: S.&amp;amp;nbsp;221–235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin S. Arbuckle, Levent Atici |Titel=Initial diversity in sheep and goat management in Neolithic south-western Asia |Sammelwerk=Levant |Band=45 |Nummer=2 |Datum=2013-11 |Seiten=219–235 |DOI=10.1179/0075891413Z.00000000026}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither gibt es [[Hausschaf]]e. Als wahrscheinlichster Ort der erstmaligen Domestikation wird Anatolien angesehen. Nach genetischen Daten ist die dort verbreitete Unterart &amp;#039;&amp;#039;Ovis gmelini anatolica&amp;#039;&amp;#039; die Stammform aller Hausschafe.&amp;lt;ref&amp;gt;Sevgin Demirci, Evren Koban Baştanlar, Nihan Dilşad Dağtaş, Evangelia Pişkin, Atilla Engin, Füsun Özer, Eren Yüncü, Şükrü Anıl Doğan, İnci Togan (2013): Mitochondrial DNA Diversity of Modern, Ancient and Wild Sheep (Ovis gmelinii anatolica) from Turkey: New Insights on the Evolutionary History of Sheep. [[PLOS ONE|PLoS ONE]] 8(12): e81952. [[doi:10.1371/journal.pone.0081952]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappentier ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zypern 2c.gif|mini|Zyprische Zwei-Cent-Münze]]&lt;br /&gt;
Die auf Zypern lebenden Mufflons gelten als verwilderte Nachkommen jener Tiere, die von jungsteinzeitlichen Siedlern auf die drittgrößte Mittelmeerinsel mitgebracht wurden. Ihr Bild prägt sowohl die Cent-Münzen der alten Währung [[Zypern-Pfund]] als auch [[zyprische Euromünzen]] ([[Avers (Numismatik)|Bildseite]] der verkupferten 1-, 2- und 5-Cent-Münzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschinen der staatlichen Fluggesellschaft Zyperns, [[Cyprus Airways]], trugen seit den 1960er Jahren bis zur Auflösung 2015 als Logo einen geflügelten Mufflon auf den Leitwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Colin Groves|Colin P. Groves]], [[Peter Grubb (Zoologe)|Peter Grubb]]: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, S.&amp;amp;nbsp;1–317 (S.&amp;amp;nbsp;234–235).&lt;br /&gt;
* Colin P. Groves, David M. Leslie Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Family Bovidae (Hollow-horned Ruminants).&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Hooved Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2011, ISBN 978-84-96553-77-4, S.&amp;amp;nbsp;727–728.&lt;br /&gt;
* V. G. Heptner: &amp;#039;&amp;#039;Mammals of the Soviet Union.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Ungulates.&amp;#039;&amp;#039; Leiden und New York 1989, ISBN 90-04-08874-1.&lt;br /&gt;
* Holger Piegert, Walter Uloth: &amp;#039;&amp;#039;Der Europäische Mufflon.&amp;#039;&amp;#039; DSV-Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3-88412-429-3.&lt;br /&gt;
* [[Ilse Haseder]], [[Gerhard Stinglwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Großes Jagdlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 2000, Stichwort: Muffelwild, S.&amp;amp;nbsp;545, ISBN 3-8289-1579-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ovis gmelini|Mufflon}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4170701-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4170701-1|LCCN=sh85087707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziegenartige|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haarwild]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
	</entry>
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