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	<title>Muffelofen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T11:40:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muffelofen&amp;diff=604376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von ~2026-49498-2 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.13)</title>
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		<updated>2026-01-23T09:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-49498-2&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-49498-2&quot;&gt;~2026-49498-2&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-49498-2&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-49498-2 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.13)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Muffelofen BMK.jpg|mini|Muffelofen zur Mineralstoffbestimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbrennofen.jpg|mini|Muffelofen in der Zahntechnik]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muffelofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ofen]], in dem die Wärmequelle von der Brenngutkammer durch einen hitzebeständigen Einsatz – eine Muffel&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Muffel_Gefaesz Muffel im Duden]&amp;lt;/ref&amp;gt; – getrennt ist. Die Muffel besteht üblicherweise aus [[Schamotte]] und – je nach Ausführung – Einbauten aus Stahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgebiete ==&lt;br /&gt;
Muffeln werden im Laboreinsatz gebraucht, um das Einsatzgut vor Flammen oder der direkten Heizelementstrahlung zu schützen oder um die elektrischen Heizelemente vor [[Gas]]en zu schützen, die vom Einsatzgut ausgehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebel&amp;quot;&amp;gt;[[Siegfried Ebel|S. Ebel]] und [[Hermann J. Roth|H. J. Roth]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Pharmazie&amp;#039;&amp;#039;, Georg Thieme Verlag, 1987, S. 449, ISBN 3-13-672201-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Muffelöfen werden zum Veraschen und Glühen sowie zur thermischen Behandlung von Werkstücken (z.&amp;amp;nbsp;B. Härten von Stahl, keramischen Probebränden oder Verkokungen etc.) verwendet.&amp;lt;ref name=Wittenberger&amp;gt;Walter Wittenberger: &amp;#039;&amp;#039;Chemische Laboratoriumstechnik&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag, Wien, New York, 7. Auflage, 1973, S.&amp;amp;nbsp;149–150, ISBN 3-211-81116-8. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Muffelöfen werden für verschiedene [[Gravimetrie (Chemie)|gravimetrische Verfahren der chemischen Analytik]] verwendet, um kleine Mengen einer Substanz in die [[Wägeform]] zu bringen und einen Fremdeintrag zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bodenkunde]] und [[Geomorphologie]] dienen Muffelöfen der Bestimmung der organischen Substanz und des [[Kohlenstoff]]gehalts in Böden durch Verglühen. Dazu werden Temperaturen um 430&amp;amp;nbsp;°C benötigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leser&amp;quot;&amp;gt;Leser, H. (1977): Feld- und Labormethoden der Geomorphologie. Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brennkammer eines [[Krematorium]]s (zu Details siehe auch [[Feuerbestattung]]) wird ebenfalls als Muffelofen bezeichnet. Sie ist mit [[Schamotte]] ausgemauert, die vor der Kremation auf eine Temperatur von etwa 900&amp;amp;nbsp;°C aufgeheizt wurden. Die erste Phase der Kremation (Verbrennung des Sarges) erfolgt ausschließlich mit der so gespeicherten Hitze; während dieser Phase der Einäscherung wird keine zusätzliche Energie durch Gasbrenner zugeführt. Eine optimale und umweltfreundliche Kremation wird durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Temperatur und dem über ein Gebläse zugeführten Luftsauerstoff erreicht. Über Sensoren im Muffelofen werden diese Parameter von einem Computer optimal gesteuert. Während der Einäscherung können – auch durch die Verbrennung des Sarges – Temperaturen bis zu 1000&amp;amp;nbsp;°C entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Muffelofen oder Muffel wird seit dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auch ein speziell für den Farbbrand keramischer [[Aufglasurfarben]] konstruierter Ofen bezeichnet, bei dem die Brandgase („der Rauch“) und die aufgewirbelte Asche aus der Brennkammer nicht in Berührung mit der [[Keramik]] kommen können, sondern außen, entlang der abgedichteten Wände einer getrennten Brandgutkammer und schließlich durch einen Abzug abziehen. Diese Kammer wird durch die Wände hindurch auf bis zu 800&amp;amp;nbsp;°C erhitzt, so dass die Aufglasurfarben – auch [[Muffelfarben]] genannt – in die [[Glasur (Keramik)|Glasur]] der Keramik einsinken. Ein gesonderter Abzug auf der Oberseite lässt die Dämpfe der Farb- und Lösungsstoffe aus dieser Kammer entweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bensberg-Gladbacher Zinkhütte.3.jpg|mini|Arbeiter an einem dreireihigen Muffelofen in der [[Bensberg-Gladbacher Zinkhütte]]]]&lt;br /&gt;
== Zinkmuffelofen ==&lt;br /&gt;
Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts verwendete man spezielle Muffelöfen mit liegenden Muffeln zur Gewinnung von [[Zink]] in so genannten [[Zinkhütte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Induktionsofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruno Kerl: &amp;#039;&amp;#039;Th. Bodemanns Anleitung zur Berg- und Hüttenmännischen Probierkunst.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage, Verlag der Grosseschen Buchhandlung, Clausthal 1857 ({{Google Buch|BuchID=GN86AAAAcAAJ|Hervorhebung=&amp;quot;Th. Bodemanns Anleitung zur Berg- und Hüttenmännischen Probierkunst.&amp;quot;|Linktext=Online}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallurgischer Ofen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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