<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mudra</id>
	<title>Mudra - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mudra"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mudra&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T20:30:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mudra&amp;diff=151840&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mudra&amp;diff=151840&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-10T05:01:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Goddess Saraswati with Abhaya Mudra.JPG|mini|Hinduistische Göttin [[Sarasvati]] dargestellt bei Ausführung des Mudras (Handgeste) [[Abhayamudra]]]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mudra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]], f., {{lang|sa|मुद्रा}}, {{IAST|mudrā}}, urspr.: „Siegel“) ist eine symbolische Handgeste (Handbewegung, Handstellung), die sowohl im alltäglichen Leben (siehe die Gruß-Geste [[Namaste]]), in der religiösen Praxis als auch im [[Indischer Tanz|indischen Tanz]] ihre Anwendung findet. Übersetzt aus dem Sanskrit bedeutet Mudra „das, was Freude bringt“. &amp;#039;&amp;#039;Mud&amp;#039;&amp;#039; heißt Freude, aber auch Geste, um den Göttern zu gefallen. &amp;#039;&amp;#039;Ra&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „das, was gibt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Mudra-Gesten werden heutzutage vor allem mit der [[Hinduismus|hinduistischen]] und [[Buddhismus|buddhistischen]] (im letzten Fall insbesondere im [[Vajrayana|esoterischen Buddhismus]]) Praxis in Verbindung gebracht und sind auch bei vielen Darstellungen von [[Buddha]]s, [[Bodhisattva]]s oder hinduistischen Gottheiten zu finden. Einerseits dienen sie der Darstellung einer religiösen [[Symbolik]], andererseits haben sie auch eine ganz konkrete Funktion – etwa als Teil einer Reinigungshandlung, um zum Beispiel Wohnräume spirituell zu reinigen. Besonders im [[Tantra|Tantrismus]] werden die Mudras komplexer und zahlreicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Darstellungen von Gottheiten sind die Mudras ein wesentlicher Bestandteil. Die Stellung von Hand und Fingern deutet gewöhnlich eine Tätigkeit an, mit der die oder der Dargestellte beschäftigt ist, und diese Tätigkeit ist Ausdruck einer Idee. Die häufigste Mudra früherer Zeiten war die &amp;#039;&amp;#039;[[abhayamudra]]&amp;#039;&amp;#039;, welche die Idee „Fürchte dich nicht“ darstellt. Diese Mudra ist vor allem im Buddhismus sehr bekannt. Eine weitere wichtige Handgeste in der Darstellung des „Erleuchteten“ ist die &amp;#039;&amp;#039;[[dharmachakra]]&amp;#039;&amp;#039;-Mudra – sie ist das Zeichen des „Raddrehens“, d.&amp;amp;nbsp;h. (des Beginns) der Lehrtätigkeit Buddhas und deshalb eng verbunden mit der heiligen Stätte von [[Sarnath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Mudra im tantrischen Buddhismus gehören immer ein [[Mantra]] und [[Mandala]]. Zusammen bilden sie die drei Geheimnisse des Universums, Gedanke, Wort und Tat (jap. Sanmitsu).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bouddha Abhaya-Mudra.JPG|[[Abhayamudra]]: Geste der Furchtlosigkeit&lt;br /&gt;
Bouddha Bhûmisparsha-Mudra.JPG|Bhumisparshamudra: Geste der Erdanrufung&lt;br /&gt;
Buddha in Sarnath Museum (Dhammajak Mutra).jpg|Dharmachakramudra: Geste der Lehre&lt;br /&gt;
VajraMudra.JPG|Vajramudra: Geste des Wissens oder der Weisheit&lt;br /&gt;
Seated Buddha Amitabha statue.jpg|Dhyanamudra: Geste der Versenkung&lt;br /&gt;
KamakuraDaibutsu3969.jpg|Nur in Japan typische Meditationsgeste des Buddhas [[Amitabha|Amida]] ({{JaS|弥陀定印|mida-no-jōin|Script=Hani}})&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yoga ==&lt;br /&gt;
Für einige Richtungen des [[Yoga]] haben Mudras, über die symbolische Bedeutung hinausgehend, die Funktion, auf den Organismus zu wirken, und sind so Teil der Yogapraxis. Die &amp;#039;&amp;#039;chinmudra&amp;#039;&amp;#039; (Zeigefinger und Daumen zusammen, Hände liegen auf den gekreuzten Beinen) soll den Energiefluss begünstigen. Die rechte Handfläche in der auf den gekreuzten Beinen liegenden Linken charakterisiert den Meditierenden (&amp;#039;&amp;#039;dhyanamudra&amp;#039;&amp;#039;). Die &amp;#039;&amp;#039;vishnumudra&amp;#039;&amp;#039; (Zeige- und Mittelfinger zur Handfläche) wird bei Atemübungen eingesetzt. Mudra bezeichnet in den alten Hatha-Yoga-Texten energetisch in besonderem Maße wirksame Übungen. In diesem Sinne kann jedes [[Asana]] (yogische Körperhaltung) – wird dies in Verbindung mit bestimmten Konzentrationen ausgeführt – ebenfalls zur Mudra (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Viparita Karani Mudra&amp;#039;&amp;#039;) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tanz ==&lt;br /&gt;
Mudras spielen eine wichtige Rolle im klassischen [[Indischer Tanz|indischen Tanz]] und im [[Indisches Theater|indischen Schauspiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parallelen ==&lt;br /&gt;
Eine Bronzefigur um 1000 v. Chr., die den Windgeist [[Pazuzu]] der mesopotamischen Mythologie darstellt, hält eine Hand im &amp;#039;&amp;#039;abhayamudrā&amp;#039;&amp;#039; vor sich und die andere im &amp;#039;&amp;#039;varadamudra&amp;#039;&amp;#039; nach unten. Die frühesten mutmaßlich religiösen Gesten und Körperhaltungen in Südasien finden sich an Tonstatuetten der [[Industal-Kultur|Industalkultur]]. Einige asiatische [[Kampfkunst]]stile enthalten Positionen, die indischen Mudras gleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nathan J. Johnson: &amp;#039;&amp;#039;Barefoot Zen: The Shaolin Roots of Kung Fu and Karate.&amp;#039;&amp;#039;Samuel Weiser,  York Beach 2000, S. 48f&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Tendai]] und [[Shingon-Buddhismus]] leiten kraftvolle Gesten aus dem Mikkyo-Buddhismus ab, die in vielen [[Koryū]] („alten Kampfkunstschulen“), die vor dem 17. Jahrhundert gegründet wurden, zu finden sind. Zum Beispiel ist die „Messerhand“-Geste (japanisch &amp;#039;&amp;#039;shuto&amp;#039;&amp;#039;), die das Schwert der Erleuchtung darstellt, in einigen  Koryū-Formen (&amp;#039;&amp;#039;[[Form (Kampfkunst)|kata]]&amp;#039;&amp;#039;) und an buddhistischen Statuen enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20071215031615/http://www.furyu.com/onlinearticles/mudra.html |titel=Mudra in the Martial Arts |abruf=28.03.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skulpturale Beispiele ==&lt;br /&gt;
* [[Statue der Tara (British Museum)]], aus dem späten 8. oder frühen 9. Jahrhundert in [[Sri Lanka]].&lt;br /&gt;
* [[Dhyana#Dhyanamudra|Dhyanamudra]], Meditationshaltung Buddhas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Jin Shin Jyutsu]]&lt;br /&gt;
* [[Friedenszeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Gekreuzte Finger]]&lt;br /&gt;
* [[Glossar hinduistischer Begriffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gertrud Hirschi: &amp;#039;&amp;#039;Mudras – Yoga mit dem kleinen Finger.&amp;#039;&amp;#039; 18. Auflage. Verlag Hermann Bauer, Freiburg im Breisgau 2002, ISBN 3-7626-0567-X.&lt;br /&gt;
* Maria Köhne: &amp;#039;&amp;#039;Mudras. Gesund und ausgeglichen durch Finger-Yoga.&amp;#039;&amp;#039; Falken-Verlag, Niedernhausen 2000, ISBN 3-635-60623-5 (deutsch), ISBN 5-8183-0371-3 (russisch), ISBN 83-88872-04-4 (polnisch).&lt;br /&gt;
* [[Matthias Mala]]: &amp;#039;&amp;#039;Kundalini-Mudra. Ein weißmagisches Ritual zur Erlangung der Glückseligkeit.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand GmbH, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8334-6268-9 (&amp;#039;&amp;#039;Reihe Theurgia&amp;#039;&amp;#039; 3).&lt;br /&gt;
* Kim da Silva: &amp;#039;&amp;#039;Gesundheit in unseren Händen. Mudras – die Kommunikation mit unserer Lebenskraft durch unsere Hände.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete Neuausgabe. Droemer/Knaur, München 2008, ISBN 978-3-426-87394-6 (&amp;#039;&amp;#039;Knaur&amp;#039;&amp;#039; 87394 &amp;#039;&amp;#039;Mens sana&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* P. de Kat Angelino (Text); [[Tyra Kleen]] (Zeichnungen): &amp;#039;&amp;#039;Mudras auf Bali. Handhaltung der Priester&amp;#039;&amp;#039;, Folkwang Verlag, Hagen i.W. und Darmstadt, 1923 [http://warburg-archive.sas.ac.uk/pdf/dac1725b2373902.pdf Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mudras|Mudra}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.thangka.de/Icono/Mudras/Mudras.htm &amp;#039;&amp;#039;Dharmapala Thangka Centre: Mudras im Tibetischen Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;] &lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= Bernhard Scheid|url=https://religion-in-japan.univie.ac.at/Handbuch/Ikonographie/Ordnungssysteme#Handgesten|titel=Ordnungssysteme im buddhistischen Pantheon|werk=Religion-in-Japan: Ein digitales Handbuch.|hrsg= Universität Wien |datum=2001 |abruf=2022-04-09 |sprache=}}&lt;br /&gt;
* [http://huntingtonarchive.osu.edu/resources/downloads/webPresentations/mudraInAsianBuddhism.pdf &amp;#039;&amp;#039;John C. Huntington: Mudra In Pan-Asian Buddhism. Part 1: Primary Mudras of the Major Buddhas – Verschiedene Mudras, Fotos + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (englisch; PDF; 12,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4193761-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Symbol (Hinduismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Symbol (Buddhismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handgeste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
	</entry>
</feed>