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	<title>Muckwar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muckwar&amp;diff=1788662&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Ortsgeschichte */</title>
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		<updated>2026-02-26T17:53:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ortsgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Luckaitztal&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/41/05/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/01/31/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 84&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.17 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeindeverzeichnis 1994 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 144&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://atlas.zensus2022.de/ &amp;#039;&amp;#039;Zensusatlas 2022.&amp;#039;&amp;#039;] Statistische Ämter des Bundes und der Länder, abgerufen am 23. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2002-03-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 03229&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035434&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Gutshof Muckwar Scheune 2020.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Wirtschaftsgebäude des früheren Gutshofes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muckwar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Mukwaŕ}}) ist ein Ort im [[Brandenburg|südbrandenburgischen]] [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]. Er gehört zur Gemeinde [[Luckaitztal]] im [[Amt Altdöbern]] und war bis zur Eingemeindung am 31. März 2002 eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Muckwar liegt in der [[Niederlausitz]] im [[Naturpark Niederlausitzer Landrücken]]. Nördlich von Muckwar befinden sich der [[Altdöbern]]er Ortsteil [[Ranzow (Niederlausitz)|Ranzow]] und der Ortsteil [[Ogrosen]] von [[Vetschau/Spreewald]]. Im Osten folgen weitere Ortsteile von Altdöbern [[Reddern]] und [[Peitzendorf]]. Im Süden und Südwesten liegt [[Schöllnitz]] mit seinen Ortslagen [[Rettchensdorf]] und [[Neudöbern]]. Schöllnitz ist ebenso wie das weiter im Westen folgende [[Gosda (Luckaitztal)|Gosda]] mit seinen Ortslagen [[Zwietow]] und [[Weißag]], ein Ortsteil von Luckaitztal. Im Nordwesten liegt der Ortsteil [[Buchwäldchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Muckwar gehören die Wohnplätze [[Alte Försterei (Luckaitztal)|Alte Försterei]] (früher Marienfasanerie) und Bohnenmühle. Ebenfalls in der Gemarkung lag das heute wüst gefallene Dorf [[Berlinchen (Luckaitztal)|Berlinchen]]. Der Ort liegt am [[Vetschauer Mühlenfließ]], am [[Muckwarer Dorfgraben]] und am [[Muckwar-Redderner Graben]]; die Siedlung Bohnenmühle liegt am [[Peitzendorfer Feldgraben]]. Die westlich des Ortes liegende [[Teichlandschaft Buchwäldchen-Muckwar]] gehört seit dem 16. Januar 1997 zu den [[Liste der Naturschutzgebiete in Brandenburg|Naturschutzgebieten des Landes Brandenburg]]. Direkt am Ort liegen der [[Liehracksteich]] und der [[Schenkenteich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Für die Deutung des Ortsnamens gibt es zwei Varianten. Nach der einen soll sich der Name vom sorbischen Wort &amp;#039;&amp;#039;Mokwjahs&amp;#039;&amp;#039; ableiten und &amp;#039;&amp;#039;nasses Dorf&amp;#039;&amp;#039; bedeuten, da der Ort an einem Gewässer angelegt wurde. Die andere Variante führt den Namen auf die sorbischen &amp;#039;&amp;#039;muka&amp;#039;&amp;#039; für Mehl und &amp;#039;&amp;#039;waris&amp;#039;&amp;#039; für kochen zurück. Letzte Variante wird von den meisten Sprachwissenschaftlern als wahrscheinlicher erachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnošt Muka]]: &amp;#039;&amp;#039;Serbski zemjepisny słowničk.&amp;#039;&amp;#039; Nakł. Maćica Serbska, Budyšin 1927, S. 101 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/179480/117/0/ Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Domowina-Verlag, Bautzen 1975, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/forst/auf-der-spur-der-sorbischen-siedler-35504232.html &amp;#039;&amp;#039;Auf der Spur der sorbischen Siedler.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 2. Mai 2005, abgerufen am 16. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1346 lautete der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Mugkwa&amp;#039;&amp;#039; und 1527 &amp;#039;&amp;#039;Mugkaw&amp;#039;&amp;#039;. 1543 wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Muckowar&amp;#039;&amp;#039; genannt, die heutige Form tauchte 1782 erstmals auf. Der sorbische Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Mukwaŕ&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1843 erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Körner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Siegfried Körner (Linguist)|Siegfried Körner]] |Titel=Ortsnamenbuch der Niederlausitz. Studien zur Toponymie der Kreise Beeskow, Calau, Cottbus, Eisenhüttenstadt, Finsterwalde, Forst, Guben, Lübben, Luckau und Spremberg |Reihe=Deutsch-Slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |BandReihe=36 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1993 |ISBN=3-05-000836-9 |Online={{Google Buch |BuchID=7w5oAAAAMAAJ |Hervorhebung=Muckwar |Seite=195}} |Seiten=195}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Muckwar feuerwehr.JPG|mini|links|Historisches Feuerwehrhaus (erbaut 1933); das neue [[Feuerwehrhaus]] befindet sich in der Gutsscheune]]&lt;br /&gt;
Das Rittergut Muckwar entstand zwischen den Jahren 1000 und 1200. Im Jahr 1346 wurde das Dorf erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Mugkwa&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Zum Gutshof gehörten neben dem Gutshaus Nebengelasse wie Scheune, Ställe, Lehmhäuser der Tagelöhner. Heute wird das Gutshaus als Wohnhaus genutzt. Bei seiner Ersterwähnung gehörte Muckwar zum [[Geschichte der Niederlausitz#Frühe Neuzeit|Markgraftum Niederlausitz]] und war somit ein Teil der [[Länder der böhmischen Krone|böhmischen Kronländer]], bis der Ort nach dem [[Prager Frieden (1635)|Frieden von Prag]] im Jahr 1635 zum [[Kurfürstentum Sachsen]] kam. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde das Gutshaus von Muckwar im Jahr 1643 angezündet. Da der Brand auch auf angrenzende Gebäude übergriff, wurde fast das ganze Dorf zerstört,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://freiwilligefeuerwehrmuckwar.jimdofree.com/chronik/ &amp;#039;&amp;#039;Chronik der FF Muckwar.&amp;#039;&amp;#039;] Freiwillige Feuerwehr Muckwar, abgerufen am 13. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; mindestens ein Kind starb dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 18. Jahrhunderts wurde Muckwar von der Adelsfamilie von [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|Köckritz]] erworben. Während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] wurde der Ort am 7. September 1759 von preußischen Truppen überfallen und geplündert. Im folgenden Jahr war Muckwar von einer [[Tierseuche]] betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;C. G. Th. Neumann: [https://carl-heinrich-von-heineken.de/wp-content/uploads/2017/01/Memorabilien-des-Pfarramtes-Altdöbern.pdf &amp;#039;&amp;#039;Neues Lausitzisches Magazin.&amp;#039;&amp;#039;] 30. Band, Oberlausitzisches Gesellschaft der Wissenschaften, Görlitz 1853, S. 166f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Schmettausches Kartenwerk|Schmettauschen Kartenwerk]] von 1767/87 ist das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Mouquar&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. 1774 lebten 16 [[Kossät]]en in dem Ort. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es in Muckwar 15 Häuser mit 80 Einwohnern, von den Haushalten waren je sieben [[Häusler]] und sieben Gärtner sowie eine Wüstung. Das Gut war dem Rittergut Altdöbern untergeordnet. Auch kirchlich gehörte der Ort zu Altdöbern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann1&amp;quot;&amp;gt;August Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungs-Lexikon von Sachsen Bd. 6. Lohmen bis Neudörfchen.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Schumann, Zwickau 1819 [https://books.google.de/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=eXoAAAAAcAAJ&amp;amp;q=Muckwar#v=snippet&amp;amp;q=Muckwar&amp;amp;f=false Online bei Google Books], S. 576&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1806 gehörte Muckwar zum neu gebildeten [[Königreich Sachsen]]. Im Ergebnis des [[Wiener Kongress]]es wurde das [[Teilung des Königreiches Sachsen|Königreich Sachsen geteilt]] und der [[Calauischer Kreis|Calauische Kreis]] kam zum [[Königreich Preußen]]. Im folgenden Jahr wurde der Kreis aufgelöst und Muckwar kam zum neu gegründeten [[Landkreis Calau|Kreis Calau]] im [[Regierungsbezirk Frankfurt]] der [[Provinz Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hinweistafel Muckwar 2020.jpg|mini|Touristische Informationstafel in Muckwar]]&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts hatte das Rittergut Muckwar eine Fläche von 2232 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] und eine [[Schatzung]] von 800 Gulden an die Lehnsherren abzugeben. Zusammen mit dem Rittergut [[Wüstenhain (Vetschau/Spreewald)|Wüstenhain]] hatte Muckwar im Bedarfsfall ein Pferd zu stellen. Die Bewohner lebten von der Landwirtschaft und der Karpfenzucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Niederlausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Becker, Potsdam/Brandenburg 1856, S. 572 ([https://books.google.de/books?id=FRq_DwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA572 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der &amp;#039;&amp;#039;Topografisch-statistischen Übersicht&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1844 gehörten zum Rittergut Muckwar zu dieser Zeit eine Kolonie und eine Schäferei. Der Ort hatte 31 Wohnhäuser und 174 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ew1844&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Frankfurt a. d. O.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Harnecker’s Buchhandlung, Frankfurt a. O. 1844 [http://books.google.de/books?id=hI9aAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA27 Online bei Google Books], S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Jahr 1852 werden in Muckwar 195 Einwohner gezählt, die zur Gemeinde gehörenden Wassermühlen [[Bohnenmühle]] (hier fälschlicherweise als Baummühle verzeichnet) und Lehracksmühle hatten vier bzw. zehn Einwohner.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;ew1852&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographische Uebersicht des Appellationsgerichts-Departements Frankfurt a/O.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Gustav Harnecker u. Co. 1856, S. 124 ([https://books.google.de/books?id=72MEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA124 Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Um diese Zeit war ein Herr Keyling, der auch Grundherr über mehrere andere umliegende Dörfer war, als Besitzer von Gut Muckwar verzeichnet. 1867 hatte die Landgemeinde Muckwar insgesamt 171 Einwohner, davon 164 in Muckwar. Zusätzlich zum Ort gehörten die Siedlungen Bohnenmühle mit zwei Einwohnern und Lehracksmühle mit fünf Einwohnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ew1867&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Frankfurt a. O.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Gustav Harnecker u. Co., 1867 [http://books.google.de/books?id=mKxYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA30 Online bei Google Books], S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Calauer Straße Muckwar 2020.jpg|mini|Ortsmitte]]&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung vom 1. Dezember 1871 setzte sich die Bevölkerung der Landgemeinde Muckwar wie folgt zusammen: Es gab 25 Familien im Ort, von den 132 Einwohnern waren 67 männlich und 65 weiblich. 40 Einwohner waren Kinder unter zehn Jahren und alle Einwohner waren evangelisch-lutherischer Konfession. Im Gutsbezirk lebten 10 Familien und insgesamt 51 Einwohner (davon 24 männlich und 27 weiblich), davon neun Kinder unter zehn Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preußischen Staats und ihre Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;. Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1873, S. 210f., Nr. 96 ([https://books.google.de/books?id=VP0_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA210 online]), und S. 216f., Nr. 219 ([https://books.google.de/books?id=VP0_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA216 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1875 hatte Muckwar 175 Einwohner. 1877 leitete [[Rudolf Virchow]] Ausgrabungen an einem Findling. Dabei wurden Urnenscherben, gefunden, die sich im Museum für Frühgeschichte in [[Potsdam]] befinden. Mit seinen Ausgrabungen wollte Virchow beweisen, dass es sich bei dem Findling um einen Opferstein oder eine Kultstätte handelt. Einige Urnenscherben, die auf ein Begräbnis hinweisen, wurden dabei geborgen, die im Museum für Frühgeschichte in Potsdam aufbewahrt werden. Bei der Volkszählung zum 1. Dezember 1910 lebten in der Landgemeinde Muckwar 228 Einwohner und im gleichnamigen Gutsbezirk 51 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?brandenburg/cottbus.htm |titel=Landkreis Cottubs |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241201012727if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?brandenburg/cottbus.htm |archiv-datum=2024-12-01 |abruf=2026-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1914 hatte das Gut Muckwar eine Gesamtfläche von 564 Hektar. Die Fläche bestand größtenteils aus Wald mit 267 Hektar und Ackerfläche mit 209 Hektar. Der Rest waren Wiesen, Wasserflächen und Wege. Zudem gehörte eine [[Ziegelei]] zu dem Gut. Damals wurde Muckwar von einem Rudolf Gleuck gepachtet. Die nächstgelegene Poststelle war in Altdöbern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Güter-Adreßbuch für die Provinz Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Becker, Potsdam 1914/2014, S. 224 ([https://books.google.de/books?id=C8O_DwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA224 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1917 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] gegründet. Mit der Auflösung der Gutsbezirke in Preußen am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Muckwar in die Landgemeinde eingegliedert. 1933 hatte Muckwar 256 Einwohner. Das Gut Muckwar gehörte zuletzt zu den Besitzungen des [[Heinrich Graf von Witzleben-Alt-Doebern]], dieser wurde nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und ab 1949 in der DDR gehörte Muckwar weiterhin zum Landkreis Calau, der 1950 in Landkreis Senftenberg umbenannt und bei der DDR-Kreisreform am 25. Juli 1952 aufgelöst wurde. Seitdem gehörte Muckwar zum [[Kreis Calau]] im [[Bezirk Cottbus]]. Am 1. April 1970 wurde in Muckwar eine [[Kindertagesstätte]] eingerichtet, die bis heute existiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/luebbenau/ein-luettchenhaus-fuer-luette-leute-34686018.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Lüttchenhaus für lütte Leute.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 7. September 2010, abgerufen am 16. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1980er Jahren lag Muckwar in einem Bergbauschutzgebiet des Feldes Calau-Süd im [[Lausitzer Braunkohlerevier]] und war durch die [[Devastierung]] bedroht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dorf-reuden.de/KarteBergbau.jpg &amp;#039;&amp;#039;Karte der Bergbauschutzgebiete von 1986.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 1. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=https://lbgr.brandenburg.de/media_fast/4055/Braunkohlenstudie_Mai2007.pdf |date=2022-03 |text=Studie zur Fortschreibung der Tagebauentwicklung im Lausitzer Braunkohlerevier}} Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg (Hrsg.), Mai 2007, S. 67. Abgerufen am 1. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] lag Muckwar im Landkreis Calau in Brandenburg, am 1. Oktober 1992 schloss sich die Gemeinde mit dreizehn weiteren Kommunen zum [[Amt Altdöbern]] zusammen. Die Planungen zur Öffnung des Kohlefeldes Calau-Süd wurden nach der Wende verworfen. Der Landkreis Calau ging bei der [[Kreisreform Brandenburg 1993|Kreisreform im Dezember 1993]] im neuen Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 2002 schloss sich Muckwar mit den Gemeinden Buchwäldchen, Schöllnitz und Gosda zur Gemeinde Luckaitztal zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehört zur Kirchengemeinde Altdöbern und damit zum [[Kirchenkreis Niederlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;14&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Einwohnerentwicklung in Muckwar von 1875 bis 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-08_2006u00_BB.pdf |titel=Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 |titelerg=Landkreis Oberspreewald-Lausitz |hrsg=Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg |datum=2006-12 |zugriff=2020-06-16 |format=PDF; 331&amp;amp;nbsp;KB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1875 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|172&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1933 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|256&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1964 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|211&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1989 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|137&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1993 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|153&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1997 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|149&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;2001 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1890 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|178&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1939 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|245&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1971 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|210&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1990 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|143&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1994 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|160&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1998 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|155&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1910 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|279&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1946 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|293&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1981 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|177&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1991 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|152&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1995 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|157&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1999 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|160&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1925 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|295&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1950 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|305&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1985 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|155&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1992 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|155&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1996 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|151&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;2000 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|164&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muckwar Denkmal Gefallene der Weltkriege.jpg|mini|Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
* Im Ort befindet sich ein Denkmal für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
* Auf dem Weg nach Neudöbern befindet sich der Opferstein, der auch &amp;#039;&amp;#039;Luttchenstein&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Der Stein hat ein Volumen von 4,5 Kubikmetern. Es wird vermutet, dass er teilzerstört wurde, da er kaum gerundete Formen und Bohrlöcher aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die Landesstraße 53 zwischen Calau und Altdöbern, im Ortszentrum zweigt die Verbindungsstraße nach Ranzow ab. Im nördlichen Gemarkungsteil von Muckwar zweigt außerorts zudem die Kreisstraße 6621 nach Buchwäldchen ab. Die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Bronkow&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 13]] liegt rund zwölf Kilometer Fahrstrecke westlich von Muckwar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/oberspreewald-lausitz/aktuell_20071021_muckwar_osl.html Beitrag in der RBB-Sendung Landschleicher vom 21. Oktober 2007]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Luckaitztal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Luckaitztal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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