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	<title>Muckerwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:03:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muckerwitz&amp;diff=2480999&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dusdia: /* Literatur */</title>
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		<updated>2022-06-16T07:58:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Muckerwitz Siebmacher T38.png|mini|Wappen derer von Muckerwitz&amp;lt;ref&amp;gt;Mülverstedt (1894), Tafel 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Familie von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muckerwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in älteren Schriften auch &amp;#039;&amp;#039;Mukerviz&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mokerwyz&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[Pommern|pommersches]] [[Adel]]sgeschlecht, das im 16. Jahrhundert ausgestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1294 trat erstmals ein [[Schildknappe|Knappe]] &amp;#039;&amp;#039;Andreas Mukervitse&amp;#039;&amp;#039; als Zeuge in einer Urkunde der [[Greifen]]herzöge [[Barnim II. (Pommern)|Barnim II.]] und [[Otto I. (Pommern)|Otto I.]] auf, in der diese der Stadt [[Wolin (Stadt)|Wollin]] Stadtgebiet und Gerichtsbarkeit bestätigten. Möglicherweise hatte das Geschlecht seinen Ursprung auf der Insel [[Wolin|Wollin]], wie der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Mukriz&amp;#039;&amp;#039; ([[Mokrzyca Wielka|Groß]] und [[Mokrzyca Mała|Klein Mokratz]]) vermuten lässt. Jedoch lässt sich nur der Besitz eines [[Fischwehr]]es im Bach &amp;#039;&amp;#039;Salwerke&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;Dartzvitze&amp;#039;&amp;#039; ([[Darsewitz]]) durch eine Urkunde von 1324 für die Vettern &amp;#039;&amp;#039;Conrad&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tymmo Mukrauitze&amp;#039;&amp;#039; belegen. In derselben Urkunde, die in [[Trzebież|Ziegenort]] ausgestellt wurde, traten die beiden als Besitzer der Orte [[Laska (Wolin)|Laatzig]] und [[Piaski Wielkie|Paatzig]] sowie Anteilen von Sarnow und Lanke östlich der [[Dziwna|Dievenow]] sowie als Inhaber der Fischereigerechtigkeit auf dem Martenthiner See und Teilen des [[Stettiner Haff]]s auf. Im Gebiet zwischen der Mündung der [[Uecker]] und dem [[Neuwarper See]] im Norden der [[Ueckermünder Heide]] traten die Familien Muckervitz und Bröker dabei erstmals als Teilbesitzer der Orte Bellin, Damgarten und [[Vogelsang-Warsin|Warsin]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1410 bezeugte &amp;#039;&amp;#039;Henning Colze Mukerkvitze tho Murauitze&amp;#039;&amp;#039; ([[Moracz|Moratz]]) eine Urkunde. 1428 wurden &amp;#039;&amp;#039;Scire&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Slaweke Mukervitcze&amp;#039;&amp;#039; in die Bruderschaft des Dominikanerklosters zu [[Kamień Pomorski|Cammin]] aufgenommen, dem sie erlaubten, in der Heide bei Moratz Holz zu schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog [[Joachim (Pommern)|Joachim]] überließ 1449 dem &amp;#039;&amp;#039;Bernd Mukerviz&amp;#039;&amp;#039; [[Vogt]]ei und [[Schloss Ueckermünde]] auf „Schlossglauben“. 1454 kaufte Bernd Mukerviz von Herzog [[Wartislaw IX.]] das Schloss Alt-[[Torgelow]] mit der Vogtei und zugehörigen Gütern für 3000 [[Rheinischer Gulden|rheinische Gulden]]. Herzog [[Wartislaw X.]] bestätigte ihm 1456 die Fischerei mit dem [[Fischernetz|großen Garn]] auf dem zu Ueckermünde gehörenden Teil des Haffs, wie sie ihm bereits von Joachim verliehen worden war, als erbliches Privileg. Herzog [[Otto III. (Pommern)|Otto III.]] gewährte ihm 1458 die [[Exemtion]] von der Gerichtsbarkeit der Burgrichter mit Ausnahme bei Kriminalfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;Bernd Muckerwitz&amp;#039;&amp;#039; († 8. Mai 1575) starb die Familie im Mannesstamm aus. Die Muckerwitzschen Lehen wurden von den pommerschen Herzögen eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage ==&lt;br /&gt;
Bereits [[Johannes Bugenhagen]] und [[Thomas Kantzow]] erwähnen einen vornehmen Ritter &amp;#039;&amp;#039;Vidante Mukerwiz&amp;#039;&amp;#039;, der um 1290 auf Vogelsang gesessen haben soll. Dieser soll 1295 den Herzog Barnim II. bei [[Hintersee (Vorpommern)|Hintersee]] erstochen und seine Frau lebendig begraben haben, nachdem er beide zuvor beim Ehebruch angetroffen hatte. Das sogenannte Barnimskreuz soll am Sterbeort des Herzogs aufgestellt worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.hintersee-online.de/barnim.html|titel=Das Barnimskreuz|archiv-url=https://web.archive.org/web/20120904025657/http://www.hintersee-online.de/barnim.html|archiv-datum=2012-09-04|zugriff=2011-12-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1, W. Dietze, Anklam-Berlin 1865, S. 1091f ([http://books.google.de/books?id=gtQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1091 Google bücher]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang des möglicherweise gewaltsamen Todes des Herzogs mit den Muckerwitz ist jedoch eine Sage. Zum Ende des 13. Jahrhunderts können die Muckerwitz nicht als sesshaft in Vogelsang nachgewiesen werden. Die Bedeutung der Familie wird bei Kantzow stark überhöht, erst mit &amp;#039;&amp;#039;Bernd Mukerviz&amp;#039;&amp;#039; gelang ihnen der Aufstieg in einen den schlossgesessenen Geschlechtern ebenbürtigen Rang. &amp;#039;&amp;#039;Vidante&amp;#039;&amp;#039; kommt als  Vorname bei den Muckerwitz nicht vor, es handelt sich vielmehr um den Familiennamen eines niederadeligen Geschlechts &amp;#039;&amp;#039;von Vidante&amp;#039;&amp;#039;. Diese Familie hatte keinen Besitz im Bereich der Ueckermünder Heide, sondern war in [[Hinterpommern]] ansässig und starb Mitte des 15. Jahrhunderts aus. Bei dem Barnimskreuz handelte es sich wahrscheinlich ursprünglich um eine Grenzmarkierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen ist nur in Form eines Siegels des &amp;#039;&amp;#039;Slawemer Mokerwytze&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1380 überliefert. Es zeigt im Schild einen herschauenden Löwenkopf. Die Tingierung ist nicht bekannt. Auf dem unvollständig überlieferten Siegel des &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Muckerwitz&amp;#039;&amp;#039; von 1459 ist eine auf Federn reduzierte Helmzier dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Theodor Bagmihl: &amp;#039;&amp;#039;Pommersches Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Stettin 1843, Band 1, Tafel XXXVI, Nr. 5–6 ([http://books.google.de/books?id=rfhBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA269 Google bücher]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* {{Balt|31|259|306|Georg Haag|Das Geschlecht der Mukerviz und Vidante Mukerviz|4}}&lt;br /&gt;
* [[Julius Theodor Bagmihl]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommersches Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Stettin 1843, Band 1, S. 96–98 ([http://books.google.de/books?id=rfhBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA96 Google bücher]).&lt;br /&gt;
* [[George Adalbert von Mülverstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;[[J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6 (&amp;#039;&amp;#039;Abgestorbene, erloschene Geschlechter&amp;#039;&amp;#039;), 9. Abt.: &amp;#039;&amp;#039;Ausgestorbener preußischer Adel, Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;, Nürnberg 1894, S. 62 und Tafel 38 ([https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN830276521 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pommersches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dusdia</name></author>
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