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	<title>Mu (Kontinent) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-03-09T06:56:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Book map1.jpg|mini|hochkant=1.3|Die hypothetischen Kontinente &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und [[Atlantis]] nach James Churchward]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein sagenhafter [[Kontinent]], der je nach Autor meist im [[Pazifischer Ozean|Pazifik]], aber auch im [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] verortet wird. Ähnlich wie [[Atlantis]] soll dieser Kontinent während einer [[rezent]]en Periode der [[Erdgeschichte]] in den Meeresfluten verschwunden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausdehnung dieser vermeintlichen Landmasse existieren unterschiedliche Vorstellungen. Allgemein wurde von Anhängern dieser [[Hypothese]] vorausgesetzt, Mu habe sich zur Zeit seiner größten Ausdehnung im Westen von den Gewässern, die an das heutige [[Ostchinesisches Meer|Ostchinesische Meer]] grenzen, bis in den östlichen Pazifik hinein erstreckt, und im Süden bis zur [[Osterinsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ideengeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Vorstellung, es habe einen versunkenen Kontinent namens Mu gegeben, geht zurück auf die Arbeiten des französischen [[Historiker]]s, [[Ethnologie|Ethnologen]] und [[Archäologie|Archäologen]] [[Brasseur de Bourbourg|Charles Étienne Brasseur de Bourbourg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zum Thema Atlantis/Mu von ihm vor allem: Charles Étienne Brasseur de Bourbourg: &amp;#039;&amp;#039;Grammaire de la langue quichée&amp;#039;&amp;#039;, Paris, 1862; Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Monuments anciens du Mexique (Palenque, et autres ruines de l’ancienne civilisation du Mexique)&amp;#039;&amp;#039;, Paris, 1866; sowie Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Quatre Lettres sur le Méxique&amp;#039;&amp;#039;, Paris, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; im 19. Jahrhundert, der sich allerdings auf [[Platon]]s Atlantis bezog, das er im westlichen [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] verortete. Da er die alten Texte der [[Quiché (Volk)|Quiché]] und [[Maya]] nur mit Hilfe des unzureichenden [[Landa-Alphabet]]s entzifferte, meinte er irrigerweise, ihnen den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mu&amp;#039;&amp;#039; entnehmen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Umberto Eco]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der legendären Länder und Städte.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2013, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Katastrophismus|katastrophistisches]] Szenario zum Untergang des putativen Kontinents lieferte Brasseur erst in seiner letzten Veröffentlichung, einer Arbeit mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Chronologie historique des Mexicains&amp;#039;&amp;#039; (1872). Darin identifizierte er unter Bezugnahme auf den [[Azteken|aztekischen]] [[Codex Chimalpopoca]] vier Perioden weltweiter [[Kataklysmus|Kataklysmen]], die um etwa 10.500 v. Chr. begonnen haben sollen und die er auf Verschiebungen der [[Erdachse]] zurückführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später griff auch der Fotograf, Schriftsteller und Amateur-Archäologe [[Augustus Le Plongeon]] die Vorstellung eines im Atlantik versunkenen Mu auf. Le Plongeon, der die [[Liste der Maya-Ruinen|Maya-Ruinen]] von [[Yucatán (Halbinsel)|Yucatán]] untersuchte und ab 1875 gemeinsam mit seiner Gattin [[Alice Dixon Le Plongeon]] die ersten systematischen Ausgrabungen der Relikte von [[Chichén Itzá]] vornahm,&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu z.&amp;amp;nbsp;B.: Lawrence G. Desmond: {{Webarchiv |url=http://maya.csueastbay.edu/archaeoplanet/LgdPage/Livak%20homage%20paper08.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Exavation Of The Platform Of Venus, Chichén Itzá, Yucatán, México: The Pioneering Field Work Of Alice Dixon Le Plongeon And Augustus Le Plongeon&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20140810041735}} abgerufen: 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; meinte auf Grundlage der – äußerst zweifelhaften&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Robert B. Stacy-Judd: &amp;#039;&amp;#039;Atlantis: Mother of Empires&amp;#039;&amp;#039;. Santa Monica, CA. (USA), 1939, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt; – Sprachforschungen von [[Diego de Landa]] sowie mit Hilfe der ebenfalls auf Landas Fehldeutungen basierenden Arbeiten Brasseurs, alte Maya-Aufzeichnungen (einen Teil des [[Codex Tro-Cortesianus]]) entschlüsselt zu haben, in denen vom versunkenen Land Mu die Rede sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Augustus le Plongeon: &amp;#039;&amp;#039;Queen M’oo and the Egyptian sphinx&amp;#039;&amp;#039;. New York 1896; {{archive.org|queenmooandegyp00plongoog|Blatt=}}(Online-Version abgerufen: 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2012) Dort (Kap. VI, S. 66) heißt es: “In our journey westward across the Atlantic we shall pass in sight of that spot where once existed the pride and life of the ocean, the Land of Mu, which, at the epoch that we have been considering, had not yet been visited by the wrath of Humen, that lord of volcanic fires to whose fury it afterward fell a victim. The description of that land given to Solon by Sonchis, priest at Sais; its destruction by earthquakes, and submergence, recorded by Plato in his Timaeus, have been told and retold so many times that it is useless to encumber these pages with a repetition of it.”&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Aufzeichnungen wiesen angeblich darauf hin, dass die Maya-Zivilisation ein weitaus höheres Alter aufweise als jene der Ägypter. Gegründet worden sei sie durch Überlebende des Untergangs des von ihm vermuteten Kontinents.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu z.&amp;amp;nbsp;B.: [[Lyon Sprague de Camp]]: &amp;#039;&amp;#039;Versunkene Kontinente – Von Atlantis, Lemuria und anderen untergegangenen Zivilisationen&amp;#039;&amp;#039;, München, 1975, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:James churchward.jpg|mini|hochkant|James Churchward (1851–1936)]]&lt;br /&gt;
Der britische Erfinder, Bauingenieur, Schriftsteller und Weltenbummler [[James Churchward]], ein jüngerer Zeitgenosse und Bekannter Le Plongeons,&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Percy Tate Griffith: &amp;#039;&amp;#039;My Friend Churchey and His Sunken Island of Mu: Biography of Colonel James Churchward&amp;#039;&amp;#039;, Dick Lowdermilk, 2004 (verfasst 1937/1938); sowie: Jack E. Churchward: [http://www.my-mu.com/index.html My-Mu.com] abgerufen: 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; war schließlich der erste Autor, der in diversen Abhandlungen und Büchern (siehe: [[#Literatur|Literatur]]) die Idee eines pazifischen Mu präsentierte und populär machte. Angeblich hatte ein [[Indien|indischer]] Priester uralte Täfelchen gezeigt, die darauf hindeuteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Umberto Eco: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der legendären Länder und Städte.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2013, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hawaii]] sowie alle heutigen Pazifik-Inseln seien, so Churchward, vormalige Berggipfel und Überreste dieses versunkenen Kontinents, der vor etwa 50.000 bis 25.000 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;L. Sprague de Camp erklärte (1975, S. 57, 58), laut Churchward sei die finale Katastrophe vor 13.000 Jahren erfolgt, leider ohne exakte Quellenangabe. Möglicherweise hat Churchward hierzu divergierende Daten genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Verlauf wiederholter kataklysmischer, u.&amp;amp;nbsp;a. durch den Einsturz gewaltiger unterirdischer Höhlen verursachter Erdbeben zerbrochen und versunken sei. Bei der größten dieser Katastrophen sollen ca. 64 Millionen Menschen ums Leben gekommen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu z.&amp;amp;nbsp;B.: Lyon Sprague de Camp: [http://atlantisforschung.de/index.php?title=James_Churchward &amp;#039;Mu&amp;#039; – James Churchward und das Atlantis des Pazifik] abgerufen: 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2012; sowie: [http://www.bibliotecapleyades.net/arqueologia/esp_churchward01.htm Books of Col. James Churchward – Summary], bei: Biblioteca Pleyades; abgerufen: 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diese angebliche, von Churchward als &amp;#039;[[Naacal]]&amp;#039; bezeichnete&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: James Churchward: &amp;#039;&amp;#039;The Lost Continent of Mu, Motherland of Man&amp;#039;&amp;#039;, 1926&amp;lt;/ref&amp;gt; Urkultur hatte sich vor ihm bereits Le Plongeon bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Augustus Le Plongeon: &amp;#039;&amp;#039;Queen Moo and the Egyptian Sphinx&amp;#039;&amp;#039;, 1896&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie jener behauptete auch Churchward (1926), die Zivilisation des Alten Ägyptens stamme letztlich von den Naacal ab. So erläuterte er, der Name des ägyptischen Sonnengottes [[Re (Ägyptische Mythologie)|Ra]] sei ein Begriff aus der vermeintlichen Nacaal-Sprache, in welcher &amp;#039;Rah’ sowohl eine Bezeichnung für die Sonne als auch für ihren Gott und Herrscher gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Churchwards Veröffentlichungen und Vorstellungen zum Thema &amp;#039;Mu&amp;#039; – wie schon zuvor die Le Plongeons&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu: Lyon Sprague de Camp: &amp;#039;&amp;#039;Versunkene Kontinente&amp;#039;&amp;#039; (1975), S. 54–55&amp;lt;/ref&amp;gt; – in wissenschaftlichen Kreisen auf Ablehnung&amp;lt;ref&amp;gt;Zu einer frühen Zurückweisung der von auch Churchward vertretenen Annahme, die Osterinsel sei der Überrest eines versunkenen Kontinents, siehe die 1940 – mehrere Jahre nach seinen dortigen Feldstudien – erschienene Monographie des Schweizer Anthropologen [[Alfred Métraux]]: {{Webarchiv |url=http://www.davidmetraux.com/daniel/docs/alfred/alfred_metraux_mysteries_of_easter_island.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Mysteries Of Easter Island&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 129,2&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20080406124306}} abgerufen: 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Desinteresse stießen und lediglich bei esoterischen Autoren völlig kritiklose Zustimmung fanden, blieb die Vorstellung einer im Pazifik versunkener Landmasse und einer darauf beheimateten Urkultur weiterhin populär. Bereits 1924 hatte der schottisch-neuseeländische Universitätsprofessor [[John Macmillan Brown]],&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe über ihn: Cherry Hankin, &amp;#039;[http://www.teara.govt.nz/en/biographies/2b41/1 Brown, John Macmillan – Biography]&amp;#039;; aus: [[Dictionary of New Zealand Biography]] / Te Ara – the Encyclopedia of New Zealand; abgerufen: 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Philologe, vermutet, die [[megalith]]ischen Strukturen auf vielen Inseln des Pazifikraums stellten einen deutlichen Hinweis auf die vormalige Existenz einer uralten Hochkultur sowie auf eine sehr spät versunkene Landmasse dar, auf welcher diese Kultur beheimatet gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: John Macmillan Brown: &amp;#039;&amp;#039;The Riddle of the Pacific&amp;#039;&amp;#039;, London 1924&amp;lt;/ref&amp;gt; In den späten 1930er Jahren ließ dann [[Mustafa Kemal Atatürk]], der Begründer der heutigen Türkei, intensiv nach Mu forschen, wie in einigen türkischen Publikationen&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.&amp;amp;nbsp;B.: Sinan Meydan: [http://www.truvayayinlari.com/mu.asp &amp;#039;&amp;#039;Atatürk Ve Kayip Kita Mu&amp;#039;&amp;#039;.] İnkılap Kitabevi, 2008 (türkisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlicht wurde. Ziel von Atatürk war es, die Hintergründe für die vermeintlichen Parallelen der Ursprungskultur der [[Turkvölker]] mit den zahllosen [[Indianer|indianischen]] Kulturen, wie den Azteken und Mayas, auf dem amerikanischen Kontinent zu ermitteln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knüppel_1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von späteren Anhängern der Mu-Hypothese – der Annahme einer großen, versunkenen Landmasse im Pazifik und darauf beheimateter Urkultur – wird darauf hingewiesen, dass auch das &amp;#039;&amp;#039;Book of the Hopi&amp;#039;&amp;#039; aussage, es habe im Pazifik einst ein solcher Kontinent gelegen, den die nordamerikanischen [[Hopi]] Kásskara nennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: J. F. Blumrich: &amp;#039;&amp;#039;Kasskara und die sieben Welten&amp;#039;&amp;#039;. München 1985; sowie online: [[Roland M. Horn]]: [http://atlantisforschung.de/index.php?title=K%C3%A1sskara_und_Tal%C3%A1wait%C3%ADchqua &amp;#039;&amp;#039;Kásskara und Taláwaitíchqua&amp;#039;&amp;#039;.] und Ders.: [http://atlantisforschung.de/index.php?title=Erinnerungen_der_Hopi_an_Atlantis &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen der Hopi an Atlantis&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen: 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Nikolai Zhirov&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zu ihm: Bernhard Beier: [http://atlantisforschung.de/index.php?title=Dr._Nikolai_Zhirov &amp;#039;&amp;#039;Dr. Nikolai Zhirov – Nikolai Zhirov und die autonome Entwicklung der Atlantologie in der UdSSR&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen: 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt unter Bezugnahme auf [[Thor Heyerdahl]] eine Legende der Osterinsel-Bewohner, der zufolge ein Riese namens Uwoke in einem Wutausbruch den Untergang eines großen Kontinents verursacht habe, dessen Überrest die Osterinseln seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: N. Zhirov: &amp;#039;&amp;#039;Atlantis – Atlantology: Basic Problems&amp;#039;&amp;#039;. Honolulu / Hawaii, 2001, S. 155 (Reprint von 1970, Moskau)&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben solchen mythologischen Indizien werden zur Stützung dieser Hypothese aber auch – wie bereits von Macmillan Brown&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: J. Macmillan Brown: &amp;#039;&amp;#039;The languages of the Pacific&amp;#039;&amp;#039;, Honolulu (Bishop museum press), 1920&amp;lt;/ref&amp;gt; – linguistische Argumente vorgebracht&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu etwa: Frank Joseph: {{Webarchiv |url=http://www.efodon.de/html/archiv/vorgeschichte/mu/mu.htm |text=„Mu“ gefunden? - Im Pazifik versunkene Hochkultur zwischen Japan und Taiwan entdeckt! |wayback=20120718160427}}; aus: &amp;#039;&amp;#039;Efodon-Synesis&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 22/1997; sowie:  Bernhard Beier: [http://atlantisforschung.de/index.php?title=Mythologische_Grundlagen_f%C3%BCr_die_Pazifika-Hypothese%3F &amp;#039;&amp;#039;Mythologische Grundlagen für die Pazifika-Hypothese?&amp;#039;&amp;#039;] Abschnitt: Churchwards &amp;#039;Mu&amp;#039; – in australischen und japanischen Mythen? beide abgerufen: 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, und es wird zudem auf die Entdeckung ca. 9.000 bis 7.000 Jahre alter Spuren z.&amp;amp;nbsp;T. [[Landwirtschaft#Intensiv|intensiver Landwirtschaft]] mit ausgedehnten Kanalsystemen im Hochland von [[Neuguinea]] verwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu: William R. Corliss: [http://www.science-frontiers.com/sf086/sf086a02.htm &amp;#039;&amp;#039;Where Did Agriculture Really Begin?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Science Frontiers&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 86, März / April 1993 (Corliss verweist dazu als Referenz auf Leigh Dayton: &amp;#039;&amp;#039;Pacific Islanders Were World’s First Farmers&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[New Scientist]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 14, 12. Dezember 1992); sowie: Peter Marsh: [http://www.polynesian-prehistory.com/ &amp;#039;&amp;#039;Polynesian Pathways&amp;#039;&amp;#039;.] unter: [http://www.users.on.net/~mkfenn/page6.htm &amp;#039;&amp;#039;Lapita pottery&amp;#039;&amp;#039;.] (Marsh nimmt dort Bezug auf Ergebnisse der Untersuchungen von Tim Denham von der [[University of Adelaide]] im [[Kuk Swamp]], Wahgi Valley im Hochland von Neuguinea, zwischen 1998 und 1999.) Beide Links abgerufen am: 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Auftrieb bekam die Mu-Hypothese zu Beginn der 1990er Jahre auch durch die Veröffentlichungen des [[Meeresgeologie|Meeresgeologen]] [[Masaaki Kimura]] zum so genannten [[Yonaguni-Monument]], einer seit Jahrtausenden überfluteten – vermutlich natürlich entstandenen, aber vormals von Menschen bearbeiteten und genutzten – Felsstruktur vor der heutigen Küste der japanischen Insel [[Yonaguni]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu etwa: Masaaki Kimura: &amp;#039;&amp;#039;Mu tairiku wa Ryukyu ni atta&amp;#039;&amp;#039; (The Continent of Mu was in Ryukyu), Tokuma Shoten, 1991; Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Sunken Citadel off Yonaguni Island&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ancient American&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 6, S. 39; sowie: Robert M. Schoch: [http://www.morien-institute.org/yonaguni_schoch1.html &amp;#039;&amp;#039;Ancient underwater pyramid structure off the coast of Yonaguni-jima&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen: 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische und filmische Adaptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema des untergegangenen Kontinents Mu wird aufgegriffen in dem japanischen Science-Fiction-Film &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;2000 – Tauchfahrt des Grauens]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Honda Ishirō]], in dem die immer noch auf dem Meeresboden wohnenden Bewohner von Mu versuchen, die Überwasser-Welt zu erobern. Auch in [[James Rollins]] Roman &amp;#039;&amp;#039;Im Dreieck des Drachens&amp;#039;&amp;#039; tauchen Mu und seine Bewohner auf, dort allerdings ist der Kontinent bereits vor langer Zeit im Meer versunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Cthulhu-Mythos]] spielt Mu eine gewisse Rolle als eine der ersten Zivilisationen, über die verschiedene kosmische „Gottheiten“ herrschten. Dies wird in unterschiedlichen Geschichten von [[H.&amp;amp;nbsp;P. Lovecraft]] und [[Robert E. Howard]] geschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Popkultur spielt der Name des sagenhaften Kontinents ebenfalls gelegentlich eine Rolle: Etwa in &amp;#039;&amp;#039;[[Illuminatus!]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Robert Anton Wilson]] und [[Robert Shea]], in Videospielen, wie den [[Super Nintendo|Super-Nintendo]]-Spielen &amp;#039;&amp;#039;[[Terranigma]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem es als Insel auftaucht, und &amp;#039;&amp;#039;[[Illusion of Time]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie den Texten der englischen Musiker &amp;#039;&amp;#039;[[The KLF]]&amp;#039;&amp;#039; oder der Schweden &amp;#039;&amp;#039;[[Therion]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Walt Disney|Disney]]-Zeichner [[Massimo DeVita]] verfasste die 63-seitige Geschichte &amp;#039;&amp;#039;Der geheimnisvolle Kontinent Mu&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht im &amp;#039;&amp;#039;[[Lustiges Taschenbuch|Lustigen Taschenbuch]]&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;141 (Buchtitel: &amp;#039;&amp;#039;Der Tiger von Masalia&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hugo Pratt]] verarbeitete den Mythos Mu in seiner Comic-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Corto Maltese]]&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Reich Mu&amp;#039;&amp;#039; ([[Carlsen Verlag|Carlsen Comic]] 1997, vergriffen; farbige Neuauflage Kult Editionen, 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem [[Anime]] &amp;#039;&amp;#039;[[Rahxephon]]&amp;#039;&amp;#039; gibt es ebenfalls das Volk von Mu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 erscheint der &amp;#039;&amp;#039;[[Spirou und Fantasio|Spirou-und-Fantasio]]&amp;#039;&amp;#039;-Sonderband &amp;#039;&amp;#039;Les géants pétrifiés&amp;#039;&amp;#039; (Yoann/Vehlmann, 58 Seiten, dt. &amp;#039;&amp;#039;Die steinernen Riesen&amp;#039;&amp;#039;), in dem die Suche nach Mu als Wettrennen zwischen zwei verfeindeten Archäologengruppen geschildert wird. Die Bewohner von Mu sind an den [[Mosasaurus]] camperi erinnernde Fischechsen, Mu selbst ein gigantischer heiliger Friedhof dieser Geschöpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur Tao aus der französisch-japanischen TV-Serie „[[Die geheimnisvollen Städte des Goldes]]“ ist der letzte Nachfahre des Volkes von Mu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Apocalypsis-Trilogie (Teil 2) des deutschen Autors [[Mario Giordano]] spielt das Volk der Mu ebenfalls eine zentrale Rolle. Der Titelfigur Peter Adam wird durch Methoden der Mu das Leben gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James Churchward: &amp;#039;&amp;#039;Mu, der versunkene Kontinent&amp;#039;&amp;#039;. Windpferd Verlagsges. Mbh, 1990, ISBN 3-89385-068-6.&lt;br /&gt;
* James Churchward: &amp;#039;&amp;#039;Lost Continent of Mu: The Motherland of Men&amp;#039;&amp;#039;. [[Kessinger Publishing]], 2003, ISBN 0-7661-4680-4 (englisch).&lt;br /&gt;
* James Churchward: &amp;#039;&amp;#039;The Children of Mu&amp;#039;&amp;#039;. Kessinger Publishing, 2005, ISBN 0-7661-9260-1 (englisch).&lt;br /&gt;
* James Churchward: &amp;#039;&amp;#039;The Sacred Symbols of Mu&amp;#039;&amp;#039;. Kessinger Publishing, 2005, ISBN 0-7661-9258-X (englisch).&lt;br /&gt;
* Christine Hayes: &amp;#039;&amp;#039;Red tree: insight into lost continents, Mu and Atlantis&amp;#039;&amp;#039;. Naylor Co, 1972, ISBN 0-8111-0465-6 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mu (lost continent)}}&lt;br /&gt;
* [http://ukko.free.fr/mu.htm kritische Analyse des MU-Mythos] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.my-mu.com/ My-Mu.com] (englischsprachige Webseiten des Urenkels von James Churchward)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knüppel_1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Michael Knüppel&lt;br /&gt;
 |Titel=Hasan Reşit Tankut und der türkische Ursprung der Mayas&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Materialia Turcica&lt;br /&gt;
 |Band=Band 22&lt;br /&gt;
 |Ort=&lt;br /&gt;
 |Datum=2001}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fiktiver Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologischer Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagenumwobener versunkener Kontinent oder Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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