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	<title>Mschatta-Fassade - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T17:07:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mschatta-Fassade&amp;diff=233531&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Tunsch: /* Abbau und Umzug */ stil.</title>
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		<updated>2025-07-12T16:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Abbau und Umzug: &lt;/span&gt; stil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mschatta-Fassade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die mit [[Relief]]s bedeckte [[Fassade]] der [[Jordanien|jordanischen]] Wüstenresidenz von [[Mschatta]] aus der Mitte des 8. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mshatta facade.jpg|mini|hochkant=1.5|Die Mschatta-Fassade (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mschatta-Fassade vor 1930 Bod2158a.jpg|mini|Turmfries (Aufstellung im Kaiser-Friedrich-Museum)]]&lt;br /&gt;
Die Fassade gehörte zu dem Palast von Mschatta, dessen Ruine ca. 30&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt [[Amman]] liegt. Noch heute befinden sich Teile auf dem Gelände des Flughafens von Amman in Jordanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei der Gesamtanlage um eine [[Umayyaden|umayyadische]] Anlage von quadratischem Grundriss mit 144 Meter innerer Seitenlänge und einem zentralen Hof von 57 Meter Länge. Der Palast darin wurde wahrscheinlich in der Regierungszeit des [[Kalif]]en [[Al-Walid II.]] (743–744) begonnen. Er blieb nach der Ermordung des Kalifen unbeendet und wurde wenig später von einem Erdbeben zerstört. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mschatta&amp;#039;&amp;#039; („Winterlager“) wurde von den [[Beduinen]] übernommen, da man keine Überlieferung des ursprünglichen Namens fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1840 europäischerseits „wiederentdeckt“. Weil befürchtet wurde, dass nach dem Bau der [[Hedschasbahn]] in unmittelbarer Nähe der Ruine aus dem [[Kulturdenkmal]] wertvolle Bauteile verwendet werden könnten, gewann [[Josef Strzygowski]] [[Wilhelm von Bode]] für die Idee, die Fassade für die Berliner Museen zu erwerben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enderlein 1987&amp;quot;&amp;gt;[[Volkmar Enderlein]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erwerbung der Fassade von Mschatta&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Berichte,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 26, (1987), S. 81–90, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt; Bode schlug dies [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] zunächst in einer Audienz und anschließend in einer Denkschrift vom 3. April 1902 vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enderlein 1987&amp;quot;/&amp;gt; Schließlich wurde die Fassade zum Abbau durch den [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Sultan [[Abdülhamid II.]] an Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] verschenkt. Die Hedschasbahn ermöglichte dann auch den unproblematischen Abtransport der Fassade. Der größere Teil gelangte 1903 in das damals im Bau befindliche Kaiser-Friedrich-Museum (heute [[Bodemuseum]]). Da sich kurz nach Bode auch [[Julius Euting]] mit einem Vorschlag zur Anfertigung von Gipsabgüssen an den Kaiser gewandt hatte, folgte 1904 ein öffentlich ausgetragener Streit über die Urheberschaft der Idee.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volkmar Enderlein]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erwerbung der Fassade von Mschatta&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Berichte,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 26, (1987), S. 81–90, S. 86; vgl. {{Webarchiv | url=http://tiss.zdv.uni-tuebingen.de/webroot/ve/vesra01_S99_1/euting_life.html | wayback=20070827225236 | text=Julius Euting (1839-1913)}}: &amp;#039;&amp;#039;Durch Vermittlung J. Eutings kam ein Teil der Fassade des Wüstenschlosses Mschatta als Geschenk des Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde die Südfassade im [[Pergamonmuseum]] aufgebaut. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde sie schwer beschädigt. Sie ist heute neben dem [[Aleppo-Zimmer]] einer der Hauptanziehungspunkte im [[Museum für Islamische Kunst (Berlin)|Museum für Islamische Kunst]] im Pergamonmuseum in [[Berlin]]. Dort war die Fassade auf einer Länge von 33 Metern und einer Höhe von 5 Metern mit zwei Tortürmen aufgebaut und vermittelte ein anschauliches Bild frühislamischer Baukunst, die von römischer naturalistischer Darstellung und frühbyzantinischen Steinmetztechniken in [[Syrien]] geprägt ist. Die kombinierte Verlegetechnik von Hausteinen und Ziegeln an den Wänden des Gebäudes, die Anordnung der Räume und die Konstruktion der Gewölbe wird dagegen auf persisch-irakischen Einfluss zurückgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Trümpelmann, S. 13, 18 / Frank Rainer Scheck: &amp;#039;&amp;#039;Jordanien. Völker und Kulturen zwischen Jordan und Rotem Meer.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1994, S. 252&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbau und Umzug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20250505 PMU NF Mschatta DSC4316.jpg|mini|Aufbau im Nordflügel des Pergamonmuseums mit Ergänzungen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holger Groenwald Qasr al Mschatta.jpg|mini|links|Dokumentation des Bauornaments durch [[Holger Grönwald]] (2012)]]&lt;br /&gt;
Ab Frühjahr 2022 wurde die Fassade abgebaut und für den Umzug in den Nordflügel des Pergamonmuseums vorbereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/goodbye-mschatta/ Goodbye Mschatta]&amp;lt;!--https://web.archive.org/web/20220104150928/https://www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/goodbye-mschatta/--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In der neuen Dauerausstellung wird die Fassade durch behutsame Ergänzungen und einen breiteren Tordurchgang insgesamt 45 Meter Länge erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Brockschmidt: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesspiegel.de/kultur/islamische-kunstgeschichte-auf-der-berliner-museumsinsel-tor-zur-welt/28024966.html Tor zur Welt]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Der Tagesspiegel]], 31. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Volkmar Enderlein]]: &amp;#039;&amp;#039;Bautechnische Beobachtungen an der Fassade von Mschatta.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kunsthandwerk im Islam: 2. Bamberger Symposium der Islamischen Kunst, 25. – 27. Juli 1996.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oriente moderno,&amp;#039;&amp;#039; Nuova serie 23 (84), Nr. 2, 2004, S. 417–426.&lt;br /&gt;
* Volkmar Enderlein: &amp;#039;&amp;#039;Mschatta – ein Kalifenschloss&amp;#039;&amp;#039;. [[Staatliche Museen zu Berlin]] Preußischer Kulturbesitz, Führungsblatt Nr. ISL. 1, 1994&lt;br /&gt;
* Volkmar Enderlein, [[Michael Meinecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Graben, Forschen, Präsentieren. Probleme der Darstellung vergangener Kulturen am Beispiel der Mschatta-Fassade&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Berliner Museen,&amp;#039;&amp;#039; 34. Band, 1992, S. 137–172&lt;br /&gt;
* [[Ernst Herzfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Genesis der islamischen Kunst und das Mshatta-Problem.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Der Islam]], [https://archive.org/details/derislam01berluoft/ 1 (1910)], S. 27-63 (I. Teil) und 105-144 (II. Teil).&lt;br /&gt;
* Eva-Maria Troelenberg: &amp;#039;&amp;#039;Mschatta in Berlin. Grundsteine Islamischer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kettler, Dortmund 2014, ISBN 978-3-86206-334-5&lt;br /&gt;
* [[Leo Trümpelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Mschatta. Ein Beitrag zur Bestimmung des Kunstkreises, zur Datierung und zum Stil der Ornamentik.&amp;#039;&amp;#039; Max Niemeyer, Tübingen 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mshatta facade|Mschatta-Fassade}}&lt;br /&gt;
* {{SMB-digital|1525479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4329054-1}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/31/15/N |EW=13/23/47/E |region=DE-BE |type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fund (Jordanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamische Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum für Islamische Kunst (Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Tunsch</name></author>
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