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	<title>Mrs. Miniver - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mrs._Miniver&amp;diff=655053&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut am 14. März 2026 um 20:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-14T20:08:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = Mrs. Miniver&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Mrs. Miniver&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = USA&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1942&lt;br /&gt;
| Länge                  = 134&lt;br /&gt;
| FSK                    = 12&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdiF&amp;quot;&amp;gt;{{LdiF|30927|abruf=2025-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[Metro-Goldwyn-Mayer]]&lt;br /&gt;
| Regie                  = [[William Wyler]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = [[James Hilton]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[George Froeschel]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Claudine West]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Arthur Wimperis]]&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Sidney Franklin]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Herbert Stothart]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Joseph Ruttenberg]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Harold F. Kress]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              = &lt;br /&gt;
* [[Greer Garson]]: Mrs. Kay Miniver&lt;br /&gt;
* [[Walter Pidgeon]]: Clem Miniver&lt;br /&gt;
* [[Teresa Wright]]: Carol Beldon&lt;br /&gt;
* [[May Whitty]]: Lady Beldon&lt;br /&gt;
* [[Reginald Owen]]: Foley&lt;br /&gt;
* [[Henry Travers]]: Mr. Ballard&lt;br /&gt;
* [[Richard Ney]]: Vin Miniver&lt;br /&gt;
* [[Henry Wilcoxon]]: Vikar&lt;br /&gt;
* [[Christopher Severn]]: Toby Miniver&lt;br /&gt;
* [[Clare Sandars]]: Judy Miniver&lt;br /&gt;
* [[Brenda Forbes]]: Hausmädchen Gladys&lt;br /&gt;
* [[Marie De Becker]]: Ada&lt;br /&gt;
* [[Helmut Dantine]]: deutscher Pilot&lt;br /&gt;
* [[John Abbott (Schauspieler)|John Abbott]]: Fred&lt;br /&gt;
* [[Connie Leon]]: Simpson&lt;br /&gt;
* [[Rhys Williams (Schauspieler)|Rhys Williams]]: Horace&lt;br /&gt;
* [[Aubrey Mather]]: George&lt;br /&gt;
* [[Charles Irwin]]: Mac&lt;br /&gt;
* [[Frank Baker (Schauspieler)|Frank Baker]]: Polizist&lt;br /&gt;
* [[Leonard Carey]]: Chandler, Lady Beldons Butler&lt;br /&gt;
* [[Ian Wolfe]]: Zahnarzt&lt;br /&gt;
* [[Vernon Steele]]: Kapitän&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanisches]] [[Drama (Filmgenre)|Filmdrama]] von [[William Wyler]] aus dem Jahr 1942 mit [[Greer Garson]] und [[Walter Pidgeon]] in den Hauptrollen. Der Film über das Leben der fiktiven Familie Miniver in einem englischen Dorf, in dessen Beschaulichkeit zunehmend die Schrecken des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eindringen, wird teils auch dem [[Propagandafilm]] zugerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Melissa Dinsman: [https://modernismmodernity.org/articles/mrs-miniver &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver Builds the Home Front: Architecture and Household Objects as Wartime Propaganda.&amp;#039;&amp;#039;] modernismmodernity.org, 14. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinerzeit ein großer kommerzieller Erfolg, wurde &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver&amp;#039;&amp;#039; zudem mit sechs [[Oscar]]s ausgezeichnet und gilt als einer der wichtigsten Filme, die Hollywood in Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg drehte.  Als literarische Vorlage diente der Roman &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver erlebt die Vorkriegszeit&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Mrs. Miniver)&amp;#039;&amp;#039; der [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Autorin [[Jan Struther]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Mrs. Kay Miniver geht in [[London]] Kleidung einkaufen. Auf dem Rückweg trifft sie am Bahnhof von Belham, ihrem Wohnort, den Bahnhofsvorsteher Mr. Ballard. Er zeigt ihr eine rote Rose, die er gezüchtet und nach ihr benannt hat. Als Kay zu Hause eintrifft, wird sie von ihrem Mann Clem, einem Architekten, erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen holen die Minivers ihren Sohn Vin, der an der [[University of Oxford|Universität Oxford]] studiert, vom Bahnhof ab. Während des Tees erscheint die Nachbarin und Enkelin von Lady Beldon, die 18-jährige Carol. Sie berichtet, dass Mr. Ballard seine Rose „Mrs. Miniver“ zum Wettbewerb der jährlichen Blumenausstellung angemeldet habe. Da Lady Beldon seit vierzig Jahren die begehrte Trophäe jedes Jahr gewonnen hat, befürchtet Carol einen Konflikt zwischen Mr. Ballard und ihrer Großmutter. Vin mischt sich ein und provoziert einen Streit. Als Carol geschickt kontert, verlässt Vin verärgert den Tisch. Bei einem abendlichen Ball treffen Carol und Vin erneut aufeinander, versöhnen sich und tanzen miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während eines Gottesdienstes erhält der Pfarrer die Nachricht vom [[Überfall auf Polen]] und entschließt sich, die Messe nach nur wenigen Worten zu beenden. Einige Monate später wird Vin, der sich in der Zwischenzeit zum Piloten hat ausbilden lassen und seine Flugübungen mit Auszeichnung bestanden hat, zu einem Flugplatz in der Nähe seines Heimatdorfes versetzt. Am Abend, bevor er wieder gehen muss, macht er Carol einen Heiratsantrag. In der folgenden Nacht wird Clem gebeten, mit seinem Motorboot dabei zu helfen, 400.000 Soldaten aus dem „[[Schlacht von Dünkirchen|Kessel von Dünkirchen]]“ zu evakuieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche ist vergangen, und Mrs. Miniver hat ihren Ehemann und ihren Sohn noch nicht wiedergesehen. Sie trifft auf einen verletzten deutschen Piloten, der sie mit einer Pistole bedroht und Essen von ihr verlangt. Als er in ihrer Küche ohnmächtig wird, nimmt ihm Mrs. Miniver die Waffe ab und ruft die Polizei, die den Deutschen festnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Clems Rückkehr erscheint Lady Beldon und erklärt, ihre Enkelin sei zu jung, um Vin zu heiraten. Als Kay sie damit konfrontiert, dass sie selbst mit 16 Jahren gegen den Willen ihrer Eltern geheiratet habe, erwidert Lady Beldon, ihr Mann sei wenige Wochen nach der Hochzeit im Krieg gestorben. Diese schmerzvolle Erfahrung wolle sie Carol ersparen. Schließlich gibt sie jedoch nach, da sie erkennen muss, dass sie Carol von ihrem Plan nicht abbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den darauffolgenden Wochen wird das Dorf nachts von feindlichen Fliegern bombardiert, und das Haus der Minivers wird stark beschädigt. Bei der Blumenausstellung kann Kay Lady Beldon davon überzeugen, entgegen der Entscheidung der Jury Mr. Ballard den Preis für die beste Rose zu überreichen. Die Veranstaltung wird wegen sich nähernder deutscher Flieger abgebrochen. Auf dem Rückweg wird Carol durch Schüsse eines Fliegers verletzt. Zu Hause angekommen ruft Mrs. Miniver umgehend einen Krankenwagen, doch Carol stirbt, noch ehe sie medizinisch versorgt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim nächsten Gottesdienst werden alle kürzlich verstorbenen Mitglieder der Gemeinde in der zerstörten Kapelle betrauert. Lady Beldon sitzt allein in ihrer Reihe, bis Vin schließlich zu ihr geht, um ihr beizustehen. Der Pfarrer ruft die Gemeinde dazu auf, für ihre Freiheit zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Buchvorlage ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver&amp;#039;&amp;#039; basiert auf den Erzählungen der britischen Schriftstellerin Jan Struther (* 6. Juni 1901 als &amp;#039;&amp;#039;Joyce Anstruther&amp;#039;&amp;#039;, † 20. Juli 1953). Sie verfasste 1937 mehrere Erzählungen, die in der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[The Times]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurden. Die Protagonistin der Geschichten ist die fiktive Mrs. Miniver, die mit ihrer Familie in der Nähe von London lebt. In ihren späteren Geschichten nahm Struther immer mehr Bezug auf den bevorstehenden Zweiten Weltkrieg. 1939 schrieb sie die Geschichten in Briefform auf, um die Kriegserfahrungen der einzelnen Charaktere zu verdeutlichen. Danach veröffentlichte sie ein Buch, das in den Vereinigten Staaten ein großer Erfolg wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Produzent [[Sidney Franklin]] brachte schließlich die Verfilmung der Erzählungen ins Rollen, als er [[George Froeschel]], [[James Hilton]], [[Claudine West]] und [[Arthur Wimperis]] damit beauftragte, aus dem Stoff ein geeignetes Drehbuch zu schreiben. Das Skript beginnt 1939, als England Deutschland den Krieg erklärt, während die Buchvorlage an dieser Stelle endet. Die Handlung wurde komplett neu geschrieben, sodass nur die Charaktere der literarischen Vorlage treu blieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Troyan: &amp;#039;&amp;#039;A Rose for Mrs. Miniver. The Life of Greer Garson.&amp;#039;&amp;#039; The University Press of Kentucky, 1999, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreharbeiten ===&lt;br /&gt;
Im November 1941 begannen die Dreharbeiten. Obwohl der Film in England spielt, wurde er ausschließlich in [[Culver City]], [[Kalifornien]], gedreht. [[William Wyler]] wollte die Hauptrolle zunächst mit [[Norma Shearer]] besetzen, die jedoch wenig begeistert war, die Mutter halberwachsener Kinder zu spielen. Kurzzeitig war auch [[Irene Dunne]] als Mrs. Miniver im Gespräch. Schließlich übernahm [[Greer Garson]] die Hauptrolle, obwohl sie diese aus Altersgründen ebenfalls nicht spielen wollte. Sie fürchtete zudem den weithin bekannten Perfektionismus von Wyler, der Szenen besonders häufig wiederholen ließ, bis er mit dem Ergebnis zufrieden war. Am Set kam es deshalb wiederholt zu Spannungen zwischen Regisseur und Darstellern.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Troyan: &amp;#039;&amp;#039;A Rose for Mrs. Miniver. The Life of Greer Garson.&amp;#039;&amp;#039; The University Press of Kentucky, 1999, S. 129–130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Garson verstand sich hingegen besonders gut mit [[Richard Ney]], der im Film die Rolle ihres eigenwilligen Sohnes Vin Miniver spielte. Sie heirateten im Juli 1943, ließen sich jedoch im September 1947 wieder scheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Dreharbeiten erklärte Deutschland im Dezember 1941 den USA den Krieg. Daraufhin erlaubte das Studio Wyler, einige zuvor gegenüber der Romanvorlage abgemilderte Szenen neu zu drehen und die Deutschen negativer darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung und Nachwirkung ===&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 1942 fand die Weltpremiere in [[New York City|New Yorks]] [[Radio City Music Hall]] statt, wo der Film stolze zehn Wochen lang lief. In den späten 1940er Jahren wurde er auch in Europa gezeigt. Mit Produktionskosten von 1.344.000 Dollar war der Film für [[Metro-Goldwyn-Mayer|MGM]] eine durchschnittlich teure Produktion, die am Ende jedoch mit einem Einspielergebnis von 8.878.000 Dollar und einem Gesamtprofit von 4.831.000 Dollar zum finanziell erfolgreichsten Film von 1942 avancierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Troyan: &amp;#039;&amp;#039;A Rose for Mrs. Miniver. The Life of Greer Garson.&amp;#039;&amp;#039; The University Press of Kentucky, 1999, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver&amp;#039;&amp;#039; gewann bei insgesamt zwölf Nominierungen sechs [[Oscar]]s. Laut einer Umfrage des US-amerikanischen Magazins &amp;#039;&amp;#039;Film Daily&amp;#039;&amp;#039; wählten 555 von 592 Filmkritikern &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver&amp;#039;&amp;#039; zum „Film des Jahres 1942“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der britische Premierminister [[Winston Churchill]] soll behauptet haben, dass der Film dem Kriegsende mehr gebracht habe als eine Flotte von Zerstörern. US-Präsident [[Franklin D. Roosevelt]] war von der finalen Rede des Vikars in der zerbombten Kirche derart beeindruckt, dass er sie mit Flugblättern in Europa verteilen und über das Radio in den USA verkünden ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Troyan: &amp;#039;&amp;#039;A Rose for Mrs. Miniver. The Life of Greer Garson&amp;#039;&amp;#039;. The University Press of Kentucky, 1999, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Bewunderern des Films gehörte auch Propagandaminister [[Joseph Goebbels]]: „Hier ist alles das in Vollendung zu sehen, was ich seit Monaten, ja seit Jahren von der deutschen Filmproduktion verlange und fordere.“ Er präsentierte den Film deutschen Filmproduzenten, „um ihnen zu zeigen, wie es gemacht werden muß“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Tagebücher von Joseph Goebbels: Teil II: Juli–September 1943.&amp;#039;&amp;#039; K.G. Saur, München 1993, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland kam der Film erst am 21. Oktober 1960 in die Kinos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdiF&amp;quot; /&amp;gt; Wie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; in einer zeitgenössischen Kritik anmerkt, sei die Szene mit dem von Helmut Dantine gespielten Flieger dabei gekürzt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43364626.html &amp;#039;&amp;#039;Neu in Deutschland: Mrs. Miniver (USA).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Juni 1961, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2004 erschien der Film auf DVD.&amp;lt;ref&amp;gt;{{OFDb|13084|abruf=2025-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritiken ===&lt;br /&gt;
Für [[Bosley Crowther]] von der &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; war &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver&amp;#039;&amp;#039; seinerzeit der „bestimmt beste Film“, der bis dahin über den Zweiten Weltkrieg gedreht worden sei, und gleichzeitig ein „im höchsten Maße verherrlichender Tribut an die Briten“, die den Krieg „tapfer wegsteckten“. Regisseur William Wyler habe bei seiner Regie eine „Sensibilität“ an den Tag gelegt, die „selten in Filmen“ zum Vorschein komme. Die Besetzung sei in jeder Rolle „exzellent“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;“But certainly it is the finest film yet made about the present war, and a most exalting tribute to the British, who have taken it gallantly. […] William Wyler has directed with a sensitivity that rarely shows in films. […] every one in the cast […] are excellent.”&amp;#039;&amp;#039; [[Bosley Crowther]]: [https://archive.nytimes.com/www.nytimes.com/packages/html/movies/bestpictures/miniver-re.html &amp;#039;&amp;#039;Excellent Picture of England at War.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Juni 1942.&amp;lt;/ref&amp;gt; Herb Golden vom Branchenblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Variety]]&amp;#039;&amp;#039; fand den Film „so warmherzig, so gut gemacht, dass Mrs. Minivers Familie zur Familie des Publikums wird“. Die Geschichte der Familie Miniver „bringt den Krieg wahrlich in die eigene Familie“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;“The film is so warm, so well done, that Mrs. Miniver’s family is the audience’s family […]. &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver&amp;#039;&amp;#039; truly brings the war into one’s own family.”&amp;#039;&amp;#039; Herb Golden: [https://variety.com/1942/film/reviews/mrs-miniver-3-1200413926/ &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Variety]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Mai 1942.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Rahmen einer menschlich ansprechenden Familiengeschichte drängt Wylers Regie die Absicht, die USA auf den Krieg einzustimmen, soweit zurück, daß ein künstlerisch beachtliches Drama von allgemeiner Bedeutung entstand“, urteilte das &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des internationalen Films]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdiF&amp;quot; /&amp;gt; Die Fernsehzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Prisma (Fernsehzeitschrift)|Prisma]]&amp;#039;&amp;#039; nannte &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver&amp;#039;&amp;#039; ein „sorgfältiges Melodram über Zivilcourage und die psychischen Folgen eines Krieges“, das „den Menschen Mut […] machen“ sollte und „ein idealisiertes England“ zur Schau stelle: „Trotz Fliegerangriffe werden hier weiterhin preisgekrönte Rosen gepflegt.“ Gelobt wurde zudem die Hauptdarstellerin: „Greer Garson beeindruckt mit ihrer Oscar-preisgekrönten Darstellung.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Prisma|195593|abruf=2021-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Cinema]]&amp;#039;&amp;#039; zufolge handle es sich um ein „[z]u Herzen gehendes Kriegsmelodram“ und einen „clevere[n] Propagandafilm: Dem heiteren Auftakt folgt der Schrecken um so stärker“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cinema|1295611|abruf=2021-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutung der Kritiker ===&lt;br /&gt;
Trotz der positiven Resonanz der Zuschauer wurde der Film nach dem Zweiten Weltkrieg oft kritisiert. Die Filmkritiker werfen ihm fehlenden Realitätsbezug vor und bezeichnen ihn als [[Propagandafilm]] („An effective piece of wartime cinematic propaganda that helped defeat the Nazis.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.apolloguide.com/mov_revtemp.asp?CId=5208 |text=Vgl. Jamie Gillies auf apolloguide.com |wayback=20041013104435}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;) Regisseur William Wyler hat sich öffentlich zu dieser These geäußert. Er erwähnte in einem Interview, dass der Film den amerikanischen Zuschauern nur die Lage der englischen Soldaten im Krieg zeigen sollte. Wyler war der Ansicht, dass die Amerikaner ihre Isolation vom Krieg überwinden mussten, um den Engländern im Krieg beizustehen. Nach der [[Oscarverleihung 1943|Oscarverleihung von 1943]] meldete er sich freiwillig zum Dienst bei der [[United States Army]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver&amp;#039;&amp;#039; war in zwölf Kategorien für den [[Oscar]] nominiert. Bei der Verleihung am 4.&amp;amp;nbsp;März 1943 im [[Ambassador Hotel (Los Angeles)|Ambassador Hotel]] in [[Los Angeles]] gewann der Film insgesamt sechs Oscars und konnte sich gegen Filme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Gefundene Jahre]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Glanz des Hauses Amberson]]&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie [[Oscar/Bester Film|Bester Film]] durchsetzen. Greer Garson, die für ihre Titelrolle den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann, hielt bei der Verleihung eine fünfminütige Dankesrede, die bis heute als die längste gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewonnen:&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Bester Film|Bester Film]] ([[Sidney Franklin]])&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Beste Regie|Beste Regie]] ([[William Wyler]])&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]] ([[Greer Garson]])&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Beste Nebendarstellerin|Beste Nebendarstellerin]] ([[Teresa Wright]])&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Beste Kamera|Beste Kamera]] ([[Joseph Ruttenberg]])&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Bestes adaptiertes Drehbuch|Bestes adaptiertes Drehbuch]] ([[George Froeschel]], [[James Hilton]], [[Claudine West]], [[Arthur Wimperis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nominiert:&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Bester Hauptdarsteller|Bester Hauptdarsteller]] ([[Walter Pidgeon]])&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Bester Nebendarsteller|Bester Nebendarsteller]] ([[Henry Travers]])&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Beste Nebendarstellerin|Beste Nebendarstellerin]] ([[May Whitty|Dame May Whitty]])&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Bester Schnitt|Bester Schnitt]] ([[Harold F. Kress]])&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Beste visuelle Effekte|Beste visuelle Effekte]] ([[A. Arnold Gillespie]], [[Warren Newcombe]] und [[Douglas Shearer]])&lt;br /&gt;
* [[Oscar/Bester Ton|Bester Ton]] ([[Douglas Shearer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kulturgeschichtliche Bedeutung des Films wurde im Jahr 2009 durch seine Aufnahme in das [[National Film Registry]] gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Fassung {{Anker|Synchronisation}} ==&lt;br /&gt;
Die deutsche [[Synchronisation (Film)|Synchronfassung]] entstand 1960 im MGM-Synchronisationsatelier [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Bräutigam]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Film- und Fernsehsynchronisation. Mehr als 2000 Filme und Serien mit ihren deutschen Synchronsprechern etc.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-289-X, S. 260.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://synchrondatenbank.de/movie.php?id=8892 Vgl. synchrondatenbank.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Synchronkartei|film|12761|Abruf=2020-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Rolle&lt;br /&gt;
!Darsteller&lt;br /&gt;
!Synchronsprecher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mrs. Kay Miniver&lt;br /&gt;
|[[Greer Garson]]&lt;br /&gt;
|[[Tilly Lauenstein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Clem Miniver&lt;br /&gt;
|[[Walter Pidgeon]]&lt;br /&gt;
|[[Siegfried Schürenberg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Carol Beldon Miniver&lt;br /&gt;
|[[Teresa Wright]]&lt;br /&gt;
|[[Marion Degler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lady Beldon&lt;br /&gt;
|[[May Whitty]]&lt;br /&gt;
|[[Agnes Windeck]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Foley&lt;br /&gt;
|[[Reginald Owen]]&lt;br /&gt;
|[[Konrad Wagner (Schauspieler)|Konrad Wagner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mr. Ballard&lt;br /&gt;
|[[Henry Travers]]&lt;br /&gt;
|[[Hans Hessling]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vin Miniver&lt;br /&gt;
|[[Richard Ney]]&lt;br /&gt;
|[[Eckart Dux]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vikar&lt;br /&gt;
|[[Henry Wilcoxon]]&lt;br /&gt;
|[[Ernst Wilhelm Borchert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hausmädchen Gladys&lt;br /&gt;
|[[Brenda Forbes]]&lt;br /&gt;
|[[Käte Jaenicke]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ada&lt;br /&gt;
|[[Marie De Becker]]&lt;br /&gt;
|[[Alice Treff]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|deutscher Pilot&lt;br /&gt;
|[[Helmut Dantine]]&lt;br /&gt;
|[[Dietmar Schönherr]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Horace&lt;br /&gt;
|[[Rhys Williams (Schauspieler)|Rhys Williams]]&lt;br /&gt;
|[[Werner Peters (Schauspieler)|Werner Peters]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|George&lt;br /&gt;
|[[Aubrey Mather]]&lt;br /&gt;
|[[Robert Klupp]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mac&lt;br /&gt;
|[[Charles Irwin]]&lt;br /&gt;
|[[Günter Pfitzmann]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Polizist&lt;br /&gt;
|[[Frank Baker (Schauspieler)|Frank Baker]]&lt;br /&gt;
|[[Horst Niendorf]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chandler, Lady Beldons Butler&lt;br /&gt;
|[[Leonard Carey]]&lt;br /&gt;
|[[Gerd Prager]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zahnarzt&lt;br /&gt;
|[[Ian Wolfe]]&lt;br /&gt;
|[[Toni Herbert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kapitän&lt;br /&gt;
|[[Vernon Steele]]&lt;br /&gt;
|[[Friedrich Schoenfelder]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soundtrack ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Stothart]]: &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver. Suite.&amp;#039;&amp;#039; Auf: &amp;#039;&amp;#039;Great Stories From World War II.&amp;#039;&amp;#039; Film Spectacular Vol. 6. Decca, London 1976, Tonträger-Nr. PFS 4350 (LP) – Neueinspielung von Auszügen der Filmmusik durch das &amp;#039;&amp;#039;London Festival Orchestra&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von Stanley Black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mrs. Miniver (film)|Mrs. Miniver|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0035093}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|mrs_miniver}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20180711031058/http://www.tcm.com/tcmdb/title/329/Mrs-Miniver/ &amp;#039;&amp;#039;Mrs. Miniver&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Turner Classic Movies]] (englisch, Archivlink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von William Wyler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=1023588153|VIAF=266617520}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Literaturverfilmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von James Hilton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:William Wyler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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