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	<title>Mozabiten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kolja21: Normdaten korrigiert: VIAF 247684841 jetzt ungültig</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert: VIAF 247684841 jetzt ungültig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ghardaia Hochzeit.jpg|mini|Präsentation der Berber-Kavallerie, Hochzeitszeremonie in Ghardaia]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mozabiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mzabiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beni Mzab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{tzmS|ⴰⵜ ⵎⵥⴰⴱ|At Mẓab}}, {{arS|بني ميزاب|d=Banī Mīzāb}}) genannt, sind eine strenggläubige [[Ibaditen]]-Gemeinschaft von [[Berber]]n in der [[Algerien|algerischen]] [[Sahara]]. Sie leben im Distrikt [[Mzab]] und der gleichnamigen [[Oase]] und sprechen eine eigene [[Berbersprache]], das [[Mzab-Wargla]]. Ihr Zentrum ist [[Ghardaia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mozabiten sind eine der wenigen noch existierenden Gemeinschaften der [[Ibaditen]], eines Zweigs der [[Charidschiten]], im [[Maghreb]]. Die Mitglieder der Gemeinschaft trennen sich strikt von anderen Gruppen des [[Islam]]s und werden ihrerseits von anderen als [[Häresie|Häretiker]] angesehen. Als Oberhaupt erkennen sie nur einen gewählten Kalifen an, der von Allah als bester Muslim zu erkennen gegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang des Emirates der [[Rustamiden]] von [[Tiaret|Tahert]] und der Siedlungen um Sedrata im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zogen sich die [[Ibaditen]] in das Gebiet des Wadi Mzab zurück. Dort bauten sie mit großem Aufwand die Oasen mit Hilfe von Bewässerungsanlagen aus und pflanzten große Palmenhaine an. Wirtschaftliche Bedeutung erlangten die Mozabiten durch die Kontrolle des Karawanenhandels in der zentralen [[Sahara]] (siehe: [[Transsaharahandel]]), wobei vor allem der Handel mit [[Sklaven]], [[Elfenbein]] und [[Gold]] erhebliche Gewinne abwarf. Die Arbeit in den Oasengärten war Sache der Sklaven. Das Handwerk lag in den Händen der Juden und die Nomaden schützten die Handelskarawanen und die Städte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede kleine Stadt der Mozabiten war als eine [[theokratisch]]e Republik organisiert, wobei ein Rat von zwölf religiösen [[Notabeln]] für die Rechtsprechung zuständig war, während ein Rat der Laien die Verwaltung leitete. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kam es zu mehreren Rechtsreformen bei den Mozabiten. So fasste Scheich Abd al-Aziz ibn Ibrahim al-Musabi († 1808) das Recht der Ibaditen im Kitab an-Nil zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 wurden die Mozabiten dem französischen [[Protektorat]] und 1882 der französischen Verwaltung unterstellt und sind seit 1962 Teil des unabhängigen [[Algerien]]. Die wichtigsten Orte der [[Pentapolis (M&amp;#039;zab)|mozabitischen Pentapolis]] sind [[Ghardaia]] und die heilige Stadt [[Beni Isguen]]. Daneben gibt es die Ortschaften [[Melika]], [[Bou Noura]] und [[Atteuf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan und Nandy Ronart: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Arabischen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Artemis Verlag, 1972&lt;br /&gt;
* Birgit Agada, Adolf Schuster, Algerien, Trescher Verlag 2010, ISBN 978-3-89794-155-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1378588339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam in Algerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ibaditen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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