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	<title>Moxibustion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moxibustion&amp;diff=264581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-23T05:04:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bansho-myohoshu-1853-Moxibustion.jpg|mini|Japanische Moxibustion im medizinischen Hausbuch &amp;#039;&amp;#039;Banshō myōhōshū&amp;#039;&amp;#039; (1853)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moxa-samples-from-Japan.jpg|mini|Proben japanischer Moxa. Von links nach rechts: getrockneter Beifuß (1. Verarbeitungsstufe); dito (2. Verarbeitungsstufe); grobe Moxa für die indirekte Moxibustion; gewöhnliche Qualität für die indirekte oder direkte Moxibustion; höchste Qualität für die direkte Moxibustion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moxa-Hütchen.JPG|mini|Moxa-Zigarre und Moxa-Hütchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaempfer Moxaspiegel.jpg|mini|Kaempfers Wiedergabe eines japanischen &amp;#039;&amp;#039;Spiegels der Moxibustionspunkte&amp;#039;&amp;#039; (17.&amp;amp;nbsp;Jh.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ibuki moxa set.jpg|mini|Traditioneller Behandlungsset aus Ibuki, einem seit alters her berühmten Produktionsgebiet in Japan, mit der watteartigen Moxa und Glimmstäbchen zum Entzünden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:stick-on-moxa-rolls-japan.jpg|mini|Selbstklebende Moxa-Hütchen und Moxa-Rollen zur indirekten Behandlung. Die Hütchen sind eine neuere Entwicklung anstelle des traditionellen indirekten Brennens durch Aufsetzen von Moxa-Kegelchen auf Ingwerscheiben u.&amp;amp;nbsp;ä. Die Moxa-Rolle rechts stammt aus der für ihre feine Moxa seit alters her berühmten Gegend um den Berg [[Ibuki-yama|Ibuki]] (Japan). Die linke Rolle stammt von den Tempeln des Bergs [[Kōya-san|Koya]] (Japan) und geht auf den Gründer des [[Shingon-Buddhismus]] [[Kūkai]] zurück, der das Moxabrennen aus China nach Japan gebracht haben soll. Solche Rollen werden noch heute von Mönchen in stark ritualisierten Behandlungen eingesetzt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kyutoshin.JPG|mini|Nadeln mit glimmender Moxa in Japan. Die runden Rötungen stammen von einer zuvor durchgeführten [[Schröpfen|Schröpftherapie]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HaraShimetaro-1941-Zusanri-St36.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Zusanli&amp;#039;&amp;#039; (ST 36), einer der für Hara Shimetarō wichtigsten Moxibustionpunkte, um die Abwehrkräfte des Körpers zu stimulieren. Aus: Hara Shimetarō: &amp;#039;&amp;#039;Saishin kyūryō hōten&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moxibustion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Moxa-Therapie&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moxen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet den Vorgang der Erwärmung von speziellen Punkten des Körpers. Die Therapie in ihrer heutigen Form wurde in der [[Traditionelle Chinesische Medizin#Altchinesische Medizin|chinesischen Medizin]] entwickelt, hat aber in den umliegenden Ländern, besonders in Japan, weitere Wandlungen erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
In China wird die Moxibustion bei entsprechender Indikation als eine der [[Akupunktur]] gleichrangige Therapie geachtet. Der in westlichen Publikationen oft als Akupunktur verkürzt übersetzte Oberbegriff &amp;#039;&amp;#039;zhēn jiǔ&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=針灸}}) umfasst neben der Nadel ({{zh|kurz=1|p=zhēn|t=針}}) auch die Moxa ({{zh|kurz=1|p=jiǔ|t=灸}}) und bedeutet so viel wie „Nadeln und Brennen“. Das westliche Wort Moxibustion setzt sich aus {{jaS|艾|mogusa}},&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;das ‚u‘ wird kaum bis überhaupt nicht ausgesprochen&amp;lt;/ref&amp;gt; das die getrockneten und fein geriebenen Fasern von Blättern des [[Beifuß]]es (&amp;#039;&amp;#039;[[Artemisia princeps]]&amp;#039;&amp;#039;, {{jaS|ヨモギ|yomogi}}) bezeichnet, und {{laS|combustio}} („Verbrennen“) zusammen. Die Wirksamkeit der Moxa-Therapie ist seit dem frühen 20. Jahrhundert Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die ersten wissenschaftlichen Studien führte der japanische Arzt Hara Shimetarō an der Kaiserlichen Universität Kyushu durch. Er ist zugleich der erste, der über dieses Thema promovierte (1929)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Moxibustion verglimmen kleine Mengen von getrockneten, feinen Beifußfasern (Moxa) auf oder über bestimmten Therapiepunkten. Den traditionellen chinesischen Lehren zufolge wirkt die Hitze auf den Fluss des so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Qi]]&amp;#039;&amp;#039; in den darunter liegenden Leitbahnen (auch [[Meridian (TCM)|Meridiane]]) ein. Neben diesen vorwiegend für die Moxibustion genutzten Punkten gibt es weitere Punkte, die der Akupunktur vorbehalten sind. Der [[Beifuß]] (&amp;#039;&amp;#039;Artemisia vulgaris&amp;#039;&amp;#039;, in Ostasien nutzt man mehrere Varietäten) gilt in Ost und West seit alters her als Heil- und Gewürzpflanze. Die im Frühjahr gesammelten Blätter werden getrocknet, gereinigt, zerrieben und zu einer feinen Watte aufbereitet. Wichtig für das gleichmäßige Verglimmen ist eine einheitliche Konsistenz der Fasern sowie deren Feinheit, welche die Brenntemperatur entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon im 16. Jahrhundert berichteten portugiesische Jesuiten aus Japan, dass man dort Krankheiten mit „Feuerknöpfen“ (&amp;#039;&amp;#039;botoẽs de fogo&amp;#039;&amp;#039;) behandelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Michel: &amp;#039;&amp;#039;Japans Rolle in der frühen Vermittlung der Akupunktur nach Europa.&amp;#039;&amp;#039; In:  &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitschrift für Akupunktur.&amp;#039;&amp;#039; Band 36, Nr. 2, April 1993, S. 40–46. Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Frühe westliche Beobachtungen zur Akupunktur und Moxibustion&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sudhoffs Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 77, Nr. 2, 1993, S. 194–222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allgemein bekannt wurde die Moxa in Europa in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts durch ein Buch des [[Batavia (Niederländisch-Indien)|batavischen]] Pfarrers [[Hermann Buschoff]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Michel: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Buschof – Das genau untersuchte und auserfundene Podagra, Vermittelst selbst sicher=eigenen Genäsung und erlösenden Huelff=Mittels&amp;#039;&amp;#039;. Haug Verlag, Heidelberg 1993, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Buschoff: &amp;#039;&amp;#039;The gout, more narrowly searcht, and found out; together with the certain cure thereof.&amp;#039;&amp;#039; London 1676 / Wolfgang Michel, edition Fukuoka, März 2003, [[hdl:2324/2936]] (PDF; 10,6&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Engelbert Kaempfer]] veröffentlichte in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Amoenitates Exoticae&amp;#039;&amp;#039; (1712) einen Aufsatz mit einem japanischen &amp;#039;&amp;#039;Spiegel der Moxibustionspunkte&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|灸所鑑|kyūsho kagami}}), der 60 Behandlungspunkte aufführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Michel: &amp;#039;&amp;#039;Engelbert Kaempfers merkwürdiger Moxa-Spiegel – wiederholte Lektüre eines deutschen Reisewerks der Barockzeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dokufutsu Bungaku Kenkyū.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 33, 1983, S. 185–238, [[hdl:2324/2999]] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im 17. Jahrhundert besonders in Mitteleuropa heftig diskutierte Therapie wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts zeitweilig weniger beachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Michel: &amp;#039;&amp;#039;Far Eastern Medicine in Seventeenth and Early Eighteenth Century Germany&amp;#039;&amp;#039;. [[hdl:2324/2878]] (PDF; 8&amp;amp;nbsp;MB); ders.: &amp;#039;&amp;#039;Traditionelle Medizin in Japan: Von der Frühzeit bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Kiener Verlag, 2017, S. 89f., 165–168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste moderne wissenschaftliche Arbeit zur Moxibustion war die Dissertation des japanischen Arztes [[Hara Shimetarō]], die er 1929 an der [[Universität Kyūshū|Kaiserlichen Universität Kyushu]] einreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurden [[Akupunktur]] und Moxibustion als Teile der [[Traditionelle chinesische Medizin|Traditionellen chinesischen Medizin]] in die [[Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit|UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ich.unesco.org/en/RL/00425 &amp;#039;&amp;#039;Acupuncture and moxibustion of traditional Chinese medicine.&amp;#039;&amp;#039;] UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen der Anwendung ==&lt;br /&gt;
=== Behandlung mit Moxakegeln ===&lt;br /&gt;
Beim indirekten Brennen legt der Therapeut [[Ingwer]]scheiben auf die betreffenden Therapiepunkte und entzündet auf diesen kleine Kegel aus Moxa, welche langsam verglimmen. Sobald der Patient ein Hitzegefühl spürt, wird der Kegel zum nächsten Therapiepunkt geschoben. Jeder Punkt wird mehrmals erhitzt, bis die Haut deutlich gerötet ist. Bei dieser „indirekten Moxibustion“ hat die Moxa keinen Kontakt zur Haut. Heute vertreibt der Fachhandel auch fertige, auf Papierscheibchen geklebte Kegelchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China und Japan setzte und setzt man teils noch heute den Kegel direkt auf die Haut („direkte Moxibustion“). Die anfangs entstehenden Brandblasen wie auch kleine Entzündungen sind beabsichtigt, um die Abwehrkräfte des Körpers anzuregen. Später bildet sich an der betreffenden Stelle eine kleine Kruste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moxazigarre ===&lt;br /&gt;
Der Therapeut entzündet eine &amp;#039;&amp;#039;Moxazigarre&amp;#039;&amp;#039; (in dünnes Papier gerollte Stangen aus Moxa) und nähert die glühende Spitze dem Therapiepunkt auf ungefähr einen halben Zentimeter. Wenn der Patient ein deutliches Hitzegefühl spürt, entfernt er die Spitze kurz. Die Prozedur wird wiederholt, bis die Haut am Therapiepunkt deutlich gerötet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moxa-Nadeln ===&lt;br /&gt;
Dies ist eine Erfindung des japanischen Therapeuten Akabane Kōbei/Kōbē (1895–1983) aus den 1920er Jahren. Mit speziellen Stahlnadeln, an denen die glimmende Moxa befestigt ist, leitet der Therapeut die Hitze konzentriert in den betreffenden Therapiepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moxa-Pflaster ===&lt;br /&gt;
Dies sind Pflaster, deren klebende Seite mit Heilkräutern beschichtet ist. Diese erzeugen eine Wärmereaktion und werden auf die betreffenden Therapiepunkte geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Die Moxa enthält unter anderem [[ätherisches Öl|ätherische Öle]], darunter [[1,8-Cineol|Cineol]] und [[Thuja]]öl, außerdem [[Cholin]], Harze und [[Gallotannin|Tannin]]. In der traditionellen chinesischen Medizin regt Moxa den Fluss des Qi an und wirkt gegen so genannte „kalte“ Zustände. [[Hara Shimetarō]], der das herkömmliche Meridiansystem ablehnte, wies eine Reihe von Effekten bei der direkten Moxibustion nach (Zunahme der weißen und roten Blutkörperchen, schnellere Koagulation des Blutes, Zunahme des Kalziums, höhere Kapazität bei der Produktion von Antikörpern etc.).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu eine [http://vitaldirections.com/moxibustion2/ englische Zusammenfassung der Befunde Haras]. Weiter Shinichirō Watanabe, Hiroshi Hakata, Takashi Matsuo, Hiroshi Hara, Shimetarō Hara: &amp;#039;&amp;#039;Effects of Electronic Moxibustion on Immune Response.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zen Nihon Shinkyu Gakkai zasshi.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Journal of the Japan Society of Acupuncture and Moxibustion.&amp;#039;&amp;#039;) Band 31, Nr. 1, 1981, S. 42–50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikationen und Kontraindikationen ==&lt;br /&gt;
Hauptanwendungsgebiete der Moxa-Therapie sind aus Sicht ihrer Befürworter: Schwäche nach [[Chronische Krankheit|chronischen Erkrankungen]] und Erkrankungen der Atemwege wie chronische [[Bronchitis]] und [[Asthma]]. Moxa dürfen nicht im Gesicht, am Kopf oder in der Nähe von Schleimhäuten angewendet werden. Auch bei Fieber, akuten Entzündungen, Schlaflosigkeit oder während der [[Menstruation]] sollte diese Technik nicht eingesetzt werden. In der Schwangerschaft wird die Moxibustion des [[Zhiyin-Punktes]] bei [[Beckenendlage]] eingesetzt, um das Drehen des Kindes in [[Schädellage]] zu bewirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu eine jüngere Arbeit: M. E. Coyle, C. A. Smith, B. Peat: &amp;#039;&amp;#039;Cephalic version by moxibustion for breech presentation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Cochrane database of systematic reviews.&amp;#039;&amp;#039; Nummer 2, 2005, S.&amp;amp;nbsp;CD003928, {{ISSN|1469-493X}}. [[doi:10.1002/14651858.CD003928.pub2]]. PMID 15846688. (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China und vielen umliegenden Ländern wird die Moxa nicht nur zur Heilung angewendet, sondern auch zur Vorbeugung gegen Krankheiten. So besagt ein Sprichwort, dass man keine weite Reise unternehmen soll, ohne vorher das &amp;#039;&amp;#039;Qi&amp;#039;&amp;#039; durch Moxa angeregt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risiken ==&lt;br /&gt;
Als Folge von moxibustionsbedingten Hautverbrennungen&amp;lt;ref&amp;gt;D. Fisman: &amp;#039;&amp;#039;Unusual skin findings in a patient with liver disease.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;CMAJ: Canadian Medical Association journal = journal de l’Association medicale canadienne.&amp;#039;&amp;#039; Band 166, Nummer 12, Juni 2002, S.&amp;amp;nbsp;1567, {{ISSN|0820-3946}}. PMID 12074126. {{PMC|113805}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nhu Chau: &amp;#039;&amp;#039;Moxibustion burns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Hospital Medicine.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, 2006, S.&amp;amp;nbsp;367–367, [[doi:10.1002/jhm.138]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Condé-Salazar, M. A. González, D. Guimarens, C. Fuente: &amp;#039;&amp;#039;Burns due to moxibustion&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Contact Dermatitis]].&amp;#039;&amp;#039; November 1991, Band 25, Nr. 5, S. 332–333, PMID 1809540.&amp;lt;/ref&amp;gt; bleiben häufig Narben zurück, weshalb manche Anwender unter die &amp;#039;&amp;#039;Moxa&amp;#039;&amp;#039; präventiv ein Stück Ingwerwurzel oder Knoblauch auf die Haut legen.&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret M. Lock: &amp;#039;&amp;#039;Scars of Experience: The Art of Moxibustion in Japanese Medicine and Society. Culture&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Medicine and Psychiatry.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, 1978, S. 151–175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feldman&amp;quot;&amp;gt;Kenneth Feldman: &amp;#039;&amp;#039;Pseudoabusive Burns in Asian Refugees&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[American Journal of Diseases of Children]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 138, 1984, S. 768–769.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ian A. Canino, Jeanne Spurlock: &amp;#039;&amp;#039;Culturally Diverse Children and Adolescents. Assessment, Diagnosis, and Treatment&amp;#039;&amp;#039;. Guilford Press, New York (NY) 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechende Narben können bei Kindern mit den Folgen einer Misshandlung verwechselt werden,&amp;lt;ref&amp;gt;B. Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Diagnostik bei körperlicher Kindesmisshandlung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Jugendarzt&amp;#039;&amp;#039;, 36. Jg., 2005, Nr. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;K. M. Look, R. M. Look: &amp;#039;&amp;#039;Skin scraping, cupping, and moxibustion that may mimic physical abuse&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Forensic Sciences.&amp;#039;&amp;#039; Januar 1997, Band 42, Nr. 1, S. 103–105, PMID 8988581.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. C. Wong, J. K. Wong, N. Y. Wong: &amp;#039;&amp;#039;Signs of physical abuse or evidence of moxibustion, cupping or coining?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Canadian Medical Association Journal.&amp;#039;&amp;#039; 23. März 1999, Band 160, Nr. 6, S. 785–786, PMID 10189420.&amp;lt;/ref&amp;gt; beispielsweise einer Verbrennung durch Zigaretten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feldman&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Anwendung derartiger Moxibustionstechniken an Kindern wohl nur selten als [[Kindesmisshandlung]] zu werten ist, wirft sie dennoch erhebliche moralische und rechtliche Probleme auf. Jede [[Trauma (Medizin)|Körperverletzung]] birgt das Risiko ungewollter Komplikationen (z.&amp;amp;nbsp;B. Infektion der Wunden) mit möglicherweise gefährlichen Folgen. Narben können potentiell lebenslang kosmetisch entstellend wirken. Nur bei [[Informed consent|informierter Einwilligung]] des Kindes (bzw. der gesetzl. Vertreter) und medizinisch fachgerechter Durchführung ist ein solcher Eingriff keine strafbare Körperverletzung. Da wissenschaftlich keine Wirksamkeit der Moxibustion nachgewiesen werden kann, ist eine medizinisch fachgerechte Durchführung nach herrschender Meinung (in Deutschland) unmöglich. Ob Eltern, die den Eingriff an ihrem Kind vornehmen lassen, ihrer elterlichen Verantwortung damit gerecht werden, ist also zumindest zweifelhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verbrennung entstehen auch Stoffe und [[Staub|Stäube]] bzw. [[Feinstaub|Feinstäube]], die während der Behandlung eingeatmet werden können. Modellrechnungen zeigen, dass die bei der Moxibustion entstehende Rauchbelastung mit dem Passivrauchen in Gaststätten und Diskotheken vergleichbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Eickmann, Matthias Kaul, Quian Zhang, Eberhard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Luftbelastung durch Pyrolyseprodukte bei Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft.&amp;#039;&amp;#039; Band 70, Nr. 6, 2010, S. 261–266, {{ISSN|0949-8036}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die [[Empirische Evidenz|Evidenzlage]] für Moxibustion ist eher als schlecht zu bewerten&amp;lt;ref&amp;gt;Myeong Soo Lee, Jung Won Kang, Edzard Ernst: Does moxibustion work? An overview of systematic reviews. [https://bmcresnotes.biomedcentral.com/articles/10.1186/1756-0500-3-284  BioMed Central Research Notes 3, Article number: 284 (2010)  abgerufen am 5. Juli 2023 (englisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die wenigen durchgeführten Studien sind von niedriger Vertrauenswürdigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zhang HW, Lin ZX, Cheung F, Cho WC-S, Tang J-L |url=https://www.cochrane.org/de/CD010559/GYNAECA_moxibustion-zur-linderung-der-nebenwirkungen-von-chemo-oder-strahlentherapie-bei-krebspatienten |titel=Moxibustion zur Linderung der Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie bei Krebspatienten |werk=Cochrane |datum=2018-11-13 |sprache=de |abruf=2023-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder zeigen keine bis geringe [[Statistische Signifikanz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;cochrane2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Meaghan E Coyle Caroline Smith Brian Peat |url=https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD003928.pub4/full/de |titel=Drehung in die Schädellage durch Moxibustion bei Beckenendlage |werk=Cochrane |datum=2023-05-09 |sprache=de en |abruf=2023-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gleichzeitig ist auch die Durchführung von [[Blindstudie|doppelblinden]] Studien erschwert, da die Schaffung einer geforderten [[Plazebo]]therapie kaum möglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cochrane2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[World Federation of Acupuncture-Moxibustion Societies]]&lt;br /&gt;
* [[Ethnomedizin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* U.A. Casal: [http://www.nanzan-u.ac.jp/SHUBUNKEN/publications/afs/pdf/a136.pdf &amp;#039;&amp;#039;Acupuncture, Cautery and Massage in Japan&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Asian Folklore Studies.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 21, 1962, S.&amp;amp;nbsp;221–235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Immaterielles Kulturerbe China}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Alternativmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelle Chinesische Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japanische Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immaterielles Kulturerbe (Volksrepublik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Repräsentatives immaterielles Kulturerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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