<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mount_Rainier</id>
	<title>Mount Rainier - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mount_Rainier"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mount_Rainier&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T21:03:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mount_Rainier&amp;diff=176378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Coyote III: /* Geschichte */ dt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mount_Rainier&amp;diff=176378&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-28T19:31:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; dt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Vulkan Mount Rainier, zu anderen Bedeutungen siehe [[Mount Rainier (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME               = Mount Rainier&lt;br /&gt;
|BILD               = Mount Rainier from west.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Mount Rainier&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 4392&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = US&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Washington (Bundesstaat)|Washington]], [[Vereinigte Staaten|USA]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Kaskadenkette]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 1177&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 4026&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Mount Whitney]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE            = Armstrong Pass&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 46/51/11/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 121/45/38/W&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = US-WA&lt;br /&gt;
|TYP                = [[Schichtvulkan]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN            = [[Andesit]]&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION    = [[1894]]&lt;br /&gt;
|ALTER              = &amp;lt; 500.000 Jahre&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = [[1870]] durch Hazard Stevens und P. B. Van Trump&lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = Fels/Gletscherroute über &amp;#039;&amp;#039;Disappointment Cleaver&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = Höchster Berg der Kaskadenkette und des US-Bundesstaats Washington&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mount Rainier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|maʊnt rəˈnɪər}}] ist ein [[Schichtvulkan]] und Zentrum des [[Mount-Rainier-Nationalpark]]s 87&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Seattle]] in [[Pierce County (Washington)|Pierce County]], [[US-Bundesstaat]] [[Washington (Bundesstaat)|Washington]]. Mit 4392 Metern ist er der höchste Gipfel der [[Kaskadenkette]] und des [[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|Bundesstaats]] [[Washington (Bundesstaat)|Washington]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Mount Rainier ist ein etwa 500.000 bis 1 Million Jahre alter [[Schichtvulkan]]. Durch sein enormes Wachstum auf eine Höhe von über 4300 Meter vergletscherte seine Spitze. Während der letzten 65.000 Jahre hat der Mount Rainier mindestens drei ausgedehnte Perioden der [[Vergletscherung]] durchgemacht. Die letzte ausgedehnte Vergletscherung war vor etwa 25.000 bis vor 10.000 Jahren. Während dieser Zeit war Mount Rainier vollständig von Eis bedeckt. Einige seiner Gletscher reichten bis in eine Entfernung von 60 Kilometer vom Berg. Gletscherkare und Kämme zerstörten die glatte, symmetrische Form des Vulkans. Felsrutsche, Lawinen und [[Lahar]]s führten dazu, dass Mount Rainier etwa ein Drittel seines Volumens verlor. Der Einsturz des Berggipfels vor etwa 5800 Jahren löste einen der verheerendsten Lahars der Geschichte aus. Mehr als 300 Quadratkilometer des White-River-Tales und des angrenzenden Tieflandes wurden verwüstet. Das Volumen dieses &amp;#039;&amp;#039;Osceola-Schlammflut&amp;#039;&amp;#039; genannten Lahars wurde auf etwa 3,8 Kubikkilometer berechnet. Er hat Täler mit bis zu 200 Meter Sediment verfüllt, eine Strecke bis zu 120 Kilometern zurückgelegt und floss unter Wasser noch 20 Kilometer am Grund des [[Puget Sound]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etwa 2500 bis vor 2000 Jahren veränderte eine Reihe von Ausbrüchen das Bild des Mount Rainier erneut. Ein neuer, 300 Meter hoher Gipfelkegel wuchs auf den Trümmern des zerstörten alten Kraters empor. Eine kurze [[Vulkanausbruch|Eruption]] schuf einen zweiten Krater östlich des ersten. Die Stelle, an der sich die beiden Krater überlappen, wird &amp;#039;&amp;#039;Columbia Crest&amp;#039;&amp;#039; genannt und ist heute der höchste Punkt des Mount Rainier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte aufgezeichnete Eruption fand zwischen 1820 und 1854 statt, es existieren jedoch Augenzeugenberichte über mehrere Ausbrüche im späten 19. Jahrhundert (Harris, 1888).&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen L. Harris: &amp;#039;&amp;#039;Mount Rainier: America&amp;#039;s Most Dangerous Volcano. Fire Mountains of the West.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl., Mountain Press Publishing Company, Missoula, Montana 2005, S.&amp;amp;nbsp;299–334, ISBN 0-87842-511-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dokumentiert ist ein heftiger Ausbruch des Mount Rainier am 23. November 1843.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Über Synchronismus und Antagonismus von vulkanischen Eruptionen und die Beziehungen derselben zu den Sonnenflecken und erdmagnetischen Variationen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1863, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl zurzeit keine Gefahr eines Ausbruchs besteht, zählen Geologen ihn zu den schlafenden Vulkanen und gehen davon aus, dass der Vulkan erneut ausbrechen wird. Lahars sind die größte Gefahr, die von Mount Rainier ausgeht, aber er ist auch in der Lage, [[Pyroklastischer Strom|pyroklastische Ströme]] zu verursachen und heiße Lava auszustoßen. 1947 ging eine Schlammflut den Kautz Creek hinab und verwüstete den tiefer gelegenen Wald.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.usgs.gov/volcanoes/mount-rainier/debris-flows-mount-rainier-washington &amp;#039;&amp;#039;Debris Flows at Mount Rainier, Washington&amp;#039;&amp;#039;] Artikel auf der [[Website]] www.usgs.gov (Stand 8. August 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963 wurde an der Nordseite des [[Little Tahoma|Little Tahoma Peak]], vermutlich durch eine vulkanische Dampfexplosion, eine Steinlawine ausgelöst, die sechs Kilometer weit in das White River Tal hinabging und nur einen Kilometer vor einem Campingplatz zum Stillstand kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Durch seine Höhe erzeugt Mount Rainier sein eigenes Mikroklima. Die durchschnittlichen Niederschläge liegen nahe Paradise bei jährlich 2500 Millimeter, die meist als Schnee fallen. Durchschnittlich fallen im Winter bei Paradise 17 Meter Schnee, der Rekord lag im Winter 1971/72 mit fast 28,5 Meter Neuschnee. Von Februar 1971 bis Februar 1972 fielen insgesamt 31,1&amp;amp;nbsp;m Schnee.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.firefly.de/blog/schneerekorde-weltweit &amp;#039;&amp;#039;Die schneereichsten Plätze der Welt&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Regenschatten des Gipfels im Nordosten sind die Niederschläge deutlich geringer, im Nordwesten dagegen höher. Die Tagestemperaturen liegen im Sommer bei Paradise um 15 Grad Celsius, im Winter um −2 Grad Celsius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gletscher ===&lt;br /&gt;
Die heute den Mount Rainier bedeckenden [[Gletscher]] bilden mit einer Fläche von rund 78 Quadratkilometern das größte zusammenhängende Gletschergebiet eines einzelnen Berges der USA außerhalb Alaskas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NPS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nps.gov/mora/learn/nature/glaciers.htm|titel=Mount Rainier Glaciers|hrsg=[[National Park Service|www.nps.gov]]|abruf=2025-12-29|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jährlichen Niederschläge von bis zu 28 Metern Schnee speisen die Gletscher. Die Vergletscherung führt dazu, dass sich der Berggipfel durch Lawinen und Felsrutsche weiter verändert. Von den insgesamt 28 Gletschern ist der [[Emmons-Gletscher|Emmons Glacier]] mit 11,1 Quadratkilometern der größte, der zweitgrößte ist der Carbon Glacier mit 8 Quadratkilometern, der über 6,5 Kilometer nach Nordwesten fließt, und die mit 1100 Metern über dem Meeresspiegel die niedrigste Gletscherbasis in den Vereinigten Staaten außerhalb Alaskas aufweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NPS&amp;quot;/&amp;gt; Weitere Gletscher sind unter anderem der [[Nisqually-Gletscher|Nisqually Glacier]], der [[North Mowich Glacier]], der [[Tahoma-Gletscher|Tahoma Glacier]], der [[Winthrop-Gletscher|Winthrop Glacier]] und der Cowlitz Glacier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NPS&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Paradise Glacier befanden sich die Paradise Ice Caves, die 1978 als das weltweit größte [[Eishöhle (Geologie)|Gletscherhöhlensystem]] mit einer Gesamtlänge von etwa 13 Kilometern vermessen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hochistgut.blogspot.com/2009/12/was-in-aller-welt-sind-gletscherhohlen.html hochistgut.blogspot.com].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flüsse [[White River (Puyallup River)|White]], [[Carbon River|Carbon]], [[Puyallup River|Puyallup]], [[Nisqually River|Nisqually]] und [[Cowlitz River|Cowlitz]] entspringen Gletschern des Mount Rainier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der [[Globale Erwärmung|globalen Erwärmung]] und der zunehmenden und intensiveren [[Hitzewelle|Hitzewellen]] gelten die Gletscher nicht mehr als stabil. Sie sind in den letzten Jahrzehnten deutlich geschrumpft und verlieren jährlich stetig an Volumen, Fläche und Länge. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besaß der Mount Rainier 30 Gletscher – aktuell gibt der [[National Park Service]] 28 an. Jüngste Untersuchungen anderer Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass es möglicherweise nur noch 26 sind, und sie schätzen, dass in den nächsten 20 Jahren drei weitere Gletscher verschwinden könnten. Nachdem der Mount Rainier im 20. Jahrhundert nur einen Gletscher verloren hat, verlor er im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts einen weiteren, und es könnten in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts bis zu sechs weitere verloren gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.thenewstribune.com/news/local/article308350255.html|titel=Mount Rainier’s glaciers are disappearing. What happens when they’re gone?|autor=Constanza Montemayor|hrsg=www.thenewstribune.com|datum=2025-06-24|abruf=2025-12-29|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1990er Jahren verschwanden die Paradise Ice Caves vollständig, als der untere Teil des Paradise Glacier schmolz, die diese Eishöhlen bedeckte und weiter zurückzog.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://glacierchange.blog/2010/04/29/paradise-glacier-ice-caves-lost/|titel=Paradise Glacier Ice Caves Lost|hrsg=glacierchange.blog|datum=2025-04-29|abruf=2025-12-29|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Durch seine Höhe und seine reichen Niederschläge bestehen am Mount Rainier mehrere Vegetationszonen. Während der Fuß des Bergs teils in dichten Urwald oder gar [[Gemäßigter Regenwald|Regenwald]] gehüllt ist, geht die Vegetation in höheren Lagen in Gebirgswald und schließlich in eine subalpine Wald- und Wiesenlandschaft mit einer im Sommer überaus reichlichen Blütenvielfalt über. Oberhalb der Baumgrenze in einer Höhe ab 2100 Metern beginnt eine arktisch-alpine Vegetation, oberhalb von 2700 Metern ist die Zone des ewigen Schnees. Die verschiedenen Vegetationszonen sind Lebensraum für über 50 Säugetier- und über 140 Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klallam pole for catching ducks.jpg|mini|[[Klallam]] auf der Entenjagd, im Hintergrund der Takhoma (Mount Rainier)]]&lt;br /&gt;
Die Ersten, die die Region besiedelten, waren die [[Indianer Nordamerikas|Ureinwohner Nordamerikas]]. Als die ersten Europäer das Gebiet erforschten, trafen sie auf Angehörige zweier Sprachgruppen, die Salish, genauer die [[Küsten-Salish]] und [[Binnen-Salish]], und die Sahaptin, die sich kulturell, ähnlich wie die Salish, in Gruppen der küstennahen Lebensweise und solche der trockeneren, östlichen und südlichen Zonen unterscheiden lassen. Den Küsten-Salish gehörten die [[Nisqually]], [[Cowlitz (Volk)|Cowlitz]], [[Puyallup (Volk)|Puyallup]] und [[Muckleshoot]] an, den Binnen-Salish die [[Wenatchi]], den Sahaptin die [[Yakama]], die bis 1994 Yakima genannt wurden, die Meshal, Upper Cowlitz. Hinzu kamen Angehörige der [[Klickitat (Volk)|Klickitat]], einer Sahaptin-Kaskadengruppe, die so heißen, weil sie in den [[Cascade Mountains]] lebten. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es nicht die Stämme (tribes oder bands) waren, die den Berg zu verschiedenen Zwecken aufsuchten und bewohnten, sondern autonome Hausgruppen. Die Küstengruppen beanspruchten dabei eher dauerhaften Zugang zu den Ressourcen ihrer Region, während die Binnengruppen kein Konzept von Landeigentum besaßen. Es ging immer nur um Nutzungsrechte, die aber prinzipiell allen offenstanden. So gingen alle umwohnenden Gruppen in die Berge, um Beeren zu sammeln oder zu jagen, wobei gewisse gewohnheitsmäßige Ansprüche und sich überlappende Grenzen bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme besaßen innerhalb des späteren Parkgebiets kein einziges Dorf. Nur wenige [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]] von Lagern sind daher auffindbar, hinzu kommen Gestelle, [[Darre]]n und präparierte Flächen zum Trocknen von Fleisch und von Beeren, sowie [[Schwitzhütte]]n. In letzteren bereiteten sich die Männer auf die Jagd vor, die sich vor allem auf [[Hirsche]], [[Schneeziege]]n und [[Dickhornschaf]]e, selten auf [[Amerikanischer Schwarzbär|Schwarzbären]] richtete. Einigen Gruppen galten sie als Verwandte, anderen war im Spätsommer das Fleisch zu fett. So waren Bären bis in die 1920er Jahre überaus zahlreich und im gesamten Parkgebiet verstreut. [[Murmeltiere]], Gänse und andere Vögel wurden ebenfalls bejagt. Die getrockneten Beeren, etwa [[Blaubeeren]] oder [[Huckleberry]]s (vor allem im Süden und Nordwesten des Parks, wo sich etwa neun Sammelschwerpunkte erkennen lassen), wurden in Säcken von zahlreichen Sammelgruppen zu Tal getragen, wobei Beerensammeln Frauenarbeit war. Um den Beeren Platz zu verschaffen, wurde dort gezielt Feuer eingesetzt. Fisch spielte angesichts der geringen Bestände fast keine Rolle, sieht man von geringen [[Lachse|Lachs-]] und [[Regenbogenforelle]]nfängen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seattle Close Mt. Rainier Victor Grigas.jpg|mini|Mt. Rainier von der [[Space Needle|Seattle Space Needle]] aus gesehen. Entfernung: 96 km. Links hinter dem Mt. Rainier der [[Little Tahoma]].]]&lt;br /&gt;
[[File:Boeing 767 over Mount Rainier, circa 1980s.jpg|thumb|Boeing 767 vor dem Mount Rainier, etwa 1980er Jahre]]&lt;br /&gt;
Für die Ureinwohner war der Berg eine Göttin und er wurde in zahlreichen Sprachen &amp;#039;&amp;#039;Takhoma&amp;#039;&amp;#039; genannt, möglicherweise abgeleitet von dem [[Puyallup (Volk)|Puyallup]]-Wort &amp;#039;&amp;#039;tacobet&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Genaueres zur [[Etymologie]] findet sich bei Allan H. Smith, S. 25–27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bedeutung dieses Wortes war in den verschiedenen Sprachen unterschiedlich und hing mit der jeweiligen Kultur und dem Standort der Gruppen zusammen. So konnte es &amp;#039;&amp;#039;Großer Berg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schneespitze&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ort, von dem das Wasser kommt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Brust der milchweißen Wasser&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;der große Donnerbringer nahe dem Himmel&amp;#039;&amp;#039; bedeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;Pointdexter, Joseph: Zwischen Himmel und Erde. Die 50 höchsten Gipfel. Könemann. Köln 1999. ISBN 3-8290-3561-6, S. 201&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Legenden der Ureinwohner berichten von den Launen der Göttin, die ohne Vorwarnung Blitze vom Himmel schleuderte und Überschwemmungen schickte, die ganze Wälder zerstörte. Eine andere Legende weiß, dass der weibliche Berg Takhoma von den anderen Bergen vertrieben wurde, und dass ihr Sohn nun das Wasser bereithalten musste. Auf dieser Legende basiert die Deutung des Namens als &amp;#039;&amp;#039;Wasserjunge&amp;#039;&amp;#039;. In jedem Falle wurde der Berg gelegentlich zu spirituellen Zwecken aufgesucht, insbesondere, um eine Schutzmacht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überaus hohen Pässe machten darüber hinaus den Handel zwischen den Stämmen schwer. Zahlreiche Pfade um den Berg dienten vor allem dem Gütertransport. Auslöser der intensiven Handelstätigkeit war die Tatsache, dass sich die Stämme um den Berg in Lebensweise, Naturraum und Kultur stark unterschieden. Da die Binnenstämme über Pferde verfügten, waren sie die hauptsächlichen Initiatoren des Gütertausches. Sie konnten auch schwere Güter, wie Büffelfelle oder große Mengen an Beeren transportieren, aber auch Pfeifen und Tabak, Schmuck, Kleider, Heilkräuter. Die Küstengruppen ihrerseits brachten die begehrten Muscheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[George Vancouver]], der 1792 in den Puget Sound hineinsegelte, war der erste Europäer, der den Berg zu Gesicht bekam. Er benannte ihn nach seinem Freund Admiral [[Peter Rainier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 erforschte [[William Fraser Tolmie|William Tolmie]] das Gebiet auf der Suche nach medizinisch nutzbaren Pflanzen. Nach ihm folgten weitere Forscher. Hazard Stevens und Philemon Beecher van Trump waren die ersten, denen es 1870 gelang, den Gipfel zu erreichen; sie wurden dafür wie Helden gefeiert, [[John Muir]] folgte 1888. Muir war einer von vielen, der empfahl, den Berg zu schützen. Im Jahr 1893 wurde das Gebiet der &amp;#039;&amp;#039;Pacific Forest Reserve&amp;#039;&amp;#039;{{FN|a}} hinzugefügt, um seine natürlichen Ressourcen wie Bäume und das Wasser der Flüsse und Bäche zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hoffnung, den Tourismus zu fördern, forderten die [[Eisenbahngesellschaft]]en und die lokalen Geschäfte die Schaffung eines [[Nationalpark]]s. Am 2. März 1899 erklärte Präsident [[William McKinley]] das Gebiet zum [[Mount-Rainier-Nationalpark]], dem fünften US-amerikanischen [[Nationalparks in den Vereinigten Staaten|Nationalpark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 etablierte die [[United States Geological Survey]] das [[Mount Rainier Volcano Lahar Warning System]], um die Evakuierung des [[Puyallup River]] Valley im Fall eines [[Erdrutsch]]es zu unterstützen. Heute wird es vom &amp;#039;&amp;#039;Department of Emergency Management&amp;#039;&amp;#039; des [[Pierce County (Washington)|Pierce Countys]] geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 entstand eine Initiative zur Wiederherstellung des indigenen Namens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kplu.org/post/it-time-rename-mount-rainier-its-former-native-name |wayback=20120210231141 |text=&amp;#039;&amp;#039;Is it time to rename Mount Rainier to its former native name?&amp;#039;&amp;#039;}}, in: NPR News, 7. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNBox|&lt;br /&gt;
  {{FNZ|a|Die 1893 gebildete &amp;#039;&amp;#039;Pacific Forest Reserve&amp;#039;&amp;#039; wurde 1898 erweitert und in &amp;#039;&amp;#039;Mount Rainier Forest Reserve&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, welche selbst 1907 im &amp;#039;&amp;#039;Rainier National Forest&amp;#039;&amp;#039; aufging. Dieser wurde 1933 geteilt und existiert heute in Teilen der National Forests [[Gifford Pinchot National Forest|Columbia]], [[Snoqualmie National Forest|Snoqualmie]] und [[Wenatchee National Forest|Wenatchee]] fort.}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;float:left; padding:0px; margin:0px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Mount Rainier from Sunrise bw.png|mini|links|Illustration der nordöstlichen Seite des Mount Rainier]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:MtRanier ISS011-E-11428.jpg|mini|links|Mount Rainier aus dem Weltall]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Mount Rainier Hazard Map-en.svg|mini|Gefahrenzonenkarte rund um den Mount Rainier&lt;br /&gt;
{{legend|#aaa788|[[Lavastrom|Lavaströme]] und [[Pyroklastischer Strom|pyroklastische Ströme]]}}&lt;br /&gt;
{{legend|#cdcb54|Große [[Lahar]]e (Elektronen-Typ)}}&lt;br /&gt;
{{legend|#e59b36|Mittelgroße Lahare}}&lt;br /&gt;
{{legend|#e45218|Kleine Lahare (in der Regel nicht vulkanisch bedingt)}}&lt;br /&gt;
{{legend|#63b3c3|[[Überschwemmung]]en nach einem Lahar-Ereignis}}&lt;br /&gt;
{{legend|#8e7f37|Mögliches Überflutungsgebiet bei Bruch der [[Alder-Talsperre]]}}&lt;br /&gt;
{{Linienlegende|darkgray dashed 1px|Countygrenze (Kreisgrenze)}}&lt;br /&gt;
{{Linienlegende|darkgray dotted 1px|Grenze des [[Mount-Rainier-Nationalpark]]s}}&lt;br /&gt;
{{legend|#EACA83|Stadt}}]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenfälle ==&lt;br /&gt;
* Am 23. April 1965 wurde eine [[Douglas DC-6|Douglas DC-6A]] der US-amerikanischen [[AAXICO Airlines]] ([[Luftfahrzeugkennzeichen]] &amp;#039;&amp;#039;N6541C&amp;#039;&amp;#039;) in 3108 Metern Höhe gegen einen Gletscher auf der Westflanke des Mount Rainier geflogen. Obwohl die Piloten auf einem Flug nach [[Sichtflug]]regeln unterwegs waren, befanden sie sich in [[Instrumentenflugbedingungen]]. Durch diesen CFIT ([[Controlled flight into terrain]]) wurden alle 5 Besatzungsmitglieder getötet, die einzigen Insassen auf dem Frachtflug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ASN|id=19650423-2|Typ=|Titel=DC-6 N6541C|Abruf=2023-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der höchsten Erhebungen der Bundesstaaten der USA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Allan H. Smith: &amp;#039;&amp;#039;Takhoma. Ethnography of Mount Rainier National Park&amp;#039;&amp;#039;. Washington State University Press, 2006, ISBN 978-0-87422-284-5.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Bittmann, Brigitte Fugger: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer Natur USA.&amp;#039;&amp;#039; BLV Verlagsgesellschaft, München 1992, ISBN 978-3-7632-4067-8.&lt;br /&gt;
* Tim McNulty, David Robertson: &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Nationalparks.&amp;#039;&amp;#039; Taschen, Köln 1986, ISBN 978-3-8228-0040-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{NPS Link|mora}}&lt;br /&gt;
* [https://pubs.usgs.gov/fs/2008/3062/ USGS: Mount Rainier – Learning to Live with Volcanic Risk] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{GVP|321030|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vulkane der Cascade Range}}{{Navigationsleiste Höchste Erhebungen der Staaten und Territorien der USA}}{{Normdaten|TYP=g|GND=4318920-9|VIAF=239606376}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rainier, Mount}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Kaskadenkette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Nordamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Washington]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schichtvulkan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pierce County (Washington)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkan in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Amerikas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Coyote III</name></author>
	</entry>
</feed>