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	<title>Motzlar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:42:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Motzlar&amp;diff=2619667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Talaris: /* Weblinks */ +Motzlar auf der Website der Gemeinde Schleid</title>
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		<updated>2026-04-09T17:26:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +Motzlar auf der Website der Gemeinde Schleid&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Schleid (Rhön)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Schleid&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/40/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/57/50/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 310&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.79&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/161654 |titel=Gemarkung Motzlar, Gemeinde Schleid |werk=GEOindex |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 353&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Website Motzlar&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadt-geisa.org/www/geisaer-amt/schleid/motzlar.html |titel=Motzlar auf der Website der Stadt Geisa |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231208165455/http://www.stadt-geisa.org/www/geisaer-amt/schleid/motzlar.html |offline=1 |abruf=2022-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-06-30&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36419&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036967&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = WAK Motzlar 02.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = In der Ortsmitte von Motzlar.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motzlar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Schleid (Rhön)|Schleid]] im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Motzlar liegt an der [[Hessen|hessisch]]-thüringischen Grenze im &amp;#039;&amp;#039;[[Biosphärenreservat Rhön]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesstraße 278]] von [[Tann (Rhön)|Tann]] nach [[Geisa]] über Schleid.  Die geographische Höhe des Ortes beträgt {{Höhe|310.0|DE-NN}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur  | Autor=  | Herausgeber=Thüringer Landesvermessungsamt | Titel=Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach |Sammelwerk=CD-ROM Reihe Top10| Band= CD&amp;amp;nbsp;2 | Verlag=  | Ort=Erfurt | Jahr=1999 |Seiten= |ISBN= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Ort fließt die [[Ulster (Werra)|Ulster]]. Im Westen der Ortslage erkennt man den 529 m hohen [[Rockenstuhl (Berg)|Rockenstuhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1986-0324-023, Motzlar, Blick in den Kindergarten.jpg|mini|hochkant|Kindergarten, 1986]]&lt;br /&gt;
Motzlar wurde am 9. September 1186 erstmals urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte über Jahrhunderte zum fuldischen [[Amt Geisa]]/Rockenstuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war und ist landwirtschaftlich geprägt. Starken Einfluss auf die Entwicklung des Ortes hatte die Lage unmittelbar an der [[Innerdeutsche Grenze|Innerdeutschen Grenze]] von 1945 bis 1990. So verlor der Ort in dieser Zeit seinen seit 1909 bestehenden Anschluss an die [[Ulstertalbahn]]. Am 3. Oktober 1961 wurde in Motzlar die „[[Aktion Kornblume]]“ durchgeführt; viele Familien wurden zwangsausgesiedelt. Der zur Gemeinde gehörende Weiler [[Langwinden]] wurde 1972 entvölkert und im Zuge der Grenzsicherung abgerissen. Ähnlich erging es auch anderen geschleiften Höfen wie dem [[Wüstung Mückenhof|Mückenhof]] ({{coordinate|NS=50.681|EW=10.063|type=landmark|region=DE-TH|name=Wüstung Mückenhof|text=Lage}}), dem [[Weidhof]] (auch: Waidhof), dem [[Kohlbachshof]] im benachbarten [[Schleid (Rhön)|Schleid]] und dem mehr als 1000 Jahre alten [[Wüstung Seeleshof|Seeleshof]] (Sommer 1973) östlich von [[Walkes]] ({{coordinate|type=landmark|name=Wüstung Seeleshof|text=Lage|NS=50.643|EW=9.958|region=DE-TH}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Zeiten der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] arbeiteten die Bauern zusammengefasst in der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Typ III &amp;#039;&amp;#039;Karl-Liebknecht&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Bremen (Geisa)|Bremen]] in der Pflanzenproduktion und in der LPG Typ III &amp;#039;&amp;#039;Vorderrhön&amp;#039;&amp;#039; in Geisa in der Tierproduktion. Nach der politischen [[Wende (DDR)|Wende]] orientierten sich die Bauern neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1994 schlossen sich die Orte [[Kranlucken]], Motzlar, [[Zitters]] und Schleid zur Einheitsgemeinde Schleid zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verordnung über die Auflösung und Zusammenlegung der Gemeinden Kranlucken, Motzlar, Schleid und Zitters vom 1. März 1994 (GVBl. S. 308)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2011 richtete eine Flutwelle infolge eines Unwetters Schäden im Ort an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf hatte mit Stand 1. Januar 2022 353 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Website Motzlar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Unweit des Rockenstuhls steht das 5 m hohe Holzkreuz &amp;#039;&amp;#039;Kreuz der Geiserämter&amp;#039;&amp;#039; ({{coordinate|type=landmark|region=DE-TH| name=Rockenstuhl|text=Lage|NS=50.6855|EW=9.9450}}), ein Mahnmal mit einer Basaltplatte, auf der die geschleiften Orte und Höfe der Region vermerkt sind. &lt;br /&gt;
=== St.-Valentinus-Kirche ===&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Dorfes erhebt sich die neogotische Kirche mit dem noch vom Vorgängerbau erhaltenen Glockenturm.  An der Stelle der heutigen Kirche stand zuvor eine Wehrkirche, die bis auf das Jahr 1479 zurückgeht, und von der noch eine Schlüsselscharte am Turm erhalten ist. Zu den spätgotischen Kostbarkeiten des Gotteshauses zählen das Kruzifix und die kleine Pieta im Turm, eine Figur des heiligen Valentinus in der Sakristei sowie Darstellungen der Muttergottes und des heiligen Johannes auf dem linken Seitenaltar. Im Laufe seiner Geschichte wurde das Gotteshaus barock umgeformt. Aus dieser Zeit sind die lebensgroßen Figuren des heiligen Valentin und der heiligen Barbara an den Seitenwänden. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das undichte Dach der Kirche zu einem ständigen Problem. In den 1860er-Jahren setzten zwei heftige Stürme dem Kirchendach zu und 1879 schlug ein Blitz ein. Am 5. Oktober 1909 war die erneuerte Kirche nach nur 15 Monaten Bauzeit von Bischof [[Joseph Damian Schmitt]] mit einem Pontifikalamt eingeweiht worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;STZ20090926&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |sprache= |kommentar= |seiten= |autor= (m) |hrsg=Südthüringer Zeitung (Redaktion Bad Salzungen) |datum=2009-09-26 |zugriff=2012-09-30 |url=http://www.insuedthueringen.de/lokal/bad_salzungen/fwstzslzlokal/Durch-milde-Gaben-gedeckt;art83434,1544153 |titel=Durch milde Gaben gedeckt. In Motzlar wird der 100. Geburtstag der Kirche gefeiert ... }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 wurden der neugotische Hochaltar, die Kanzel und die Kommunionbank herausgenommen und die Kirche neu übermalt. Das Sakramentshaus (um 1480) aus dem Turm wurde im Chor auf der rechten Seite eingelassen. 1995 erfolgten umfangreiche Arbeiten an Außenmauern, Dach und Turm. 2002 entschied man sich zu einer grundlegenden Renovierung. Die Statik wurde verbessert, Putz- und Malerarbeiten ausgeführt, der Fußboden erneuert und die Seitenaltäre überholt. Bei der Umgestaltung kamen auch die ehemaligen Altarreliefs des entfernten Hochaltares wieder zu Ehren. Der neue Altartisch wurde von Bildhauer [[Elmar Baumgarten]] aus Ebersburg entworfen. Die umfangreichen Renovierungsarbeiten wurden von den Einwohnern des Ortes finanziell und in zahlreichen Arbeitseinsätzen unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
Die Dorflinde, eine [[Holländische Linde]], wurde 1957 als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Biedermann: &amp;#039;&amp;#039;Naturdenkmale im Wartburgkreis&amp;#039;&amp;#039;. Landratsamt Wartburgkreis, 2014, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Conrad Lautenbach]] (1534–1595), Theologe, Pastor, Bibliothekar, Übersetzer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.gemeinde-schleid.de/index.php/unsere-orte/motzlar|titel=Motzlar auf der Website der Gemeinde Schleid|abruf=2026-04-09|abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.stadt-geisa.org/www/geisaer-amt/schleid/motzlar.html |titel=Motzlar auf der Website der Stadt Geisa |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231208165455/http://www.stadt-geisa.org/www/geisaer-amt/schleid/motzlar.html |offline=1 |abruf=2022-10-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Schleid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7708544-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleid (Rhön)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wartburgkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1186]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Talaris</name></author>
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