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	<title>Motzenland - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:30:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Motzenland&amp;diff=1298508&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stoschmidt: Auffassungen entfernt</title>
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		<updated>2024-07-27T08:16:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Auffassungen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RO AB Barlesti 58.jpg|mini|Älteres verlassenes Motzenhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RO AB Mogos 1.jpg|mini|Viehstall im Motzenland]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Farm in Arieşeni.jpg|mini|Bauerngehöft in der Gemeinde [[Arieșeni]], Motzenland]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motzenland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{roS|Țara Moților}}) ist eine kultur- und ethnogeographische Region im Westen [[Siebenbürgen]]s in [[Rumänien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Motzenland liegt im [[Apuseni-Gebirge]] am Oberlauf des Flusses [[Arieș]]. Es hat Anteil an den Gebirgen [[Bihor-Gebirge|Bihor]], [[Vlădeasa-Gebirge|Vlădeasa]], [[Gilău-Gebirge|Gilău]], [[Muntele Mare]], [[Trascău-Gebirge|Trascău]] und [[Siebenbürgisches Erzgebirge|Metaliferi]]. Die genaue Ausdehnung ist umstritten. Kulturelles Zentrum ist die Stadt [[Câmpeni]] &amp;#039;&amp;#039;(Topesdorf)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Region ist nach ihren Bewohnern, den &amp;#039;&amp;#039;Motzen&amp;#039;&amp;#039; (rumänisch &amp;#039;&amp;#039;moți&amp;#039;&amp;#039;), benannt, deren [[Ethnologie|ethnologische]] Zuordnung nicht sicher ist. In Rumänien werden sie meist als direkte Nachfahren der [[Daker|dakischen]] Urbevölkerung angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Wedekind: Wissenschaftsmilieus und Ethnopolitik im Rumänien der 1930/40er Jahre. In: J. Ehmer et al. (Hrsg.): Herausforderung Bevölkerung. VS-Verlag 2007. ISBN 3-531-15556-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der ersten Autoren verwendete Michael Lebrecht 1792 in seinem Werk „Über den Nationalcharakter der in Siebenbürgen befindlichen Nationen“ den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Motzen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Evelyn Rușdea (Hrsg.), Silviu Apahidean (Mitw.): &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven für eine traditionelle Kulturlandschaft in Osteuropa&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg i. Br.: Inst. für Landespflege der Univ., Freiburg 2005, ISBN 978-3-933390-21-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer These leitet sich „moți“ vom rumänischen Wort „moț“ (deutsch „Haarbüschel“ oder „Schopf“) ab, der früher traditionellen Haartracht der Männer in der Region.&amp;lt;ref&amp;gt;I. Lăzărescu, E. Savin: Langenscheids Universal-Wörterbuch Rumänisch, Neubearbeitung. Berlin 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Motzen lebten zur Zeit der [[Habsburgermonarchie]] im Inneren des Apuseni-Gebirges teilweise als freie Untertanen des Kaisers; in den Randgebieten des Gebirges waren sie überwiegend [[Hörige]] ungarischer Grundherren. Sie sahen sich als „Männer des Kaisers“&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Ritter von Levitschnigg: &amp;#039;&amp;#039;Kossuth und seine Bannerschaft: Silhouetten aus dem Nachmärz in Ungarn, Band 2.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Heckenast, Pest 1850. S. 305.&amp;lt;/ref&amp;gt; und nahmen im Falle eines Konfliktes zwischen dem österreichischen Kaiserhaus und den Ungarn der Monarchie regelmäßig für ersteres Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Identität der Motzen spielen zwei historische Ereignisse eine wesentliche Rolle: Im Jahr 1784 erhoben sich Motzen und andere rumänische Bauern unter [[Horea-Aufstand in Siebenbürgen 1784|Horea]] gegen die ungarischen Grundherren, bevor der Aufstand mit einiger Verzögerung von österreichischen Truppen niedergeschlagen wurde. Während der [[Ungarische Revolution 1848/1849|ungarischen Revolution 1848/49]] bekämpften zahlreiche Motzen unter ihrem Führer [[Avram Iancu]] mit einer Partisanentaktik erfolgreich die ungarischen Revolutionstruppen und wurden so direkte Verbündete des österreichischen Kaisers. Bei diesen Kämpfen wurden beidseits zahlreiche Grausamkeiten verübt.&amp;lt;ref&amp;gt;K. M. Pataky: &amp;#039;&amp;#039;Bem in Siebenbürgen: Zur Geschichte des ungarischen Krieges 1848 u. 1849.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Otto Wigand, Leipzig 1850. S. 73ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Motzenland ist gekennzeichnet von recht geschlossenen Dörfern in den Tälern und zahlreichen Streusiedlungen in den Bergen. Diese ziehen sich bis in eine Seehöhe von 1400 Metern und sind damit die höchstgelegenen permanent bewohnten Anwesen in Rumänien. Wegen der ungünstigen infrastrukturellen Bedingungen ist die Region seit den 1960er Jahren von einem starken Bevölkerungsrückgang betroffen, der sich besonders in den höhergelegenen [[Weiler|Bergweilern]] auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner beschäftigen sich hauptsächlich mit Forst- und Weidewirtschaft. Holzhandwerk und Bergbau sind von rückläufiger Bedeutung. Außerdem spielt der Tourismus eine zunehmende Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Rumänien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stoschmidt</name></author>
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