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	<title>Motorradsattel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:00:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Motorradsattel&amp;diff=2691455&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:C4:C742:2D50:B9D5:7A1B:E208:F425: /* Schwingsattel */ keine Spiralfedern</title>
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		<updated>2020-08-25T11:11:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schwingsattel: &lt;/span&gt; keine Spiralfedern&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motorradsattel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motorradsitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird der Teil des [[Motorrad]]es bezeichnet, auf dem der Fahrer und gegebenenfalls der [[Sozius]] sitzen. Ist der Motorradsattel für beide Personen dabei aus einem durchgehenden Stück, spricht man auch von einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motorradsitzbank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der Motorradsattel gibt dem Gesäß beim Fahren Halt und ist in der Regel zusätzlich gepolstert oder abgefedert.&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile   = Einzelsitze und Sitzbank&lt;br /&gt;
 | Breite      = 160&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Dual-saddles.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Schwingsattel mit Haltegriff für Sozius&lt;br /&gt;
 | Bild2       = Ausseinandergenommene Suzuki1.JPG&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Abgesteppte Motorradsitzbank&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Während bei den ersten zweispurigen [[Kraftfahrzeug]]en der Sitz aufgrund der Entwicklungsbasis meist einem [[Fahrradsattel]] glich, entwickelten die Hersteller diese Basis stetig weiter, um Fahrkomfort und Sicherheit ([[Fahrzeugverhalten|Handling]]) zu verbessern. Die Sättel wurden breiter und weicher. Bis in die dreißiger Jahre blieben die Hinterräder meist ungefedert ([[Motorradrahmen#Starrrahmen|Starrrahmen]]), lediglich die Vorderradfederung und der Sattel glichen Fahrbahnunebenheiten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sattelarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chopper WI.jpg|mini|rechts|Sitzkissen bei einem Chopper]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Benelli.jpg|thumb|right|[[Benelli (Motorradhersteller)|Benelli]] mit geradliniger, strukturierter Sitzbank]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwingsattel ===&lt;br /&gt;
Beim Schwingsattel ist nicht nur die Oberfläche (Satteldecke aus Leder oder Gummi) abgefedert (meist durch Drahtfedern, die in einem Rahmen gespannt sind), sondern die gesamte Sitzkonstruktion wird zusätzlich  mit einem Federelement über einen Lagerbolzen an der Sattelnase beweglich am Rahmen gelagert. So kann der Schwingsattel Stöße und Bodenwellen besser abfedern. Bei den früher hinten oft ungefederten [[Motorradrahmen]] verbesserte sich so der Fahrkomfort deutlich. Teilweise war über eine Verstellung der Federvorspannung sogar eine Anpassung an das Gewicht des Fahrers oder den Fahrbahnzustand möglich. Nachteilig sind Gewicht und Platzbedarf des Schwingsattels, der vor allem für den Sozius zu einer erhöhten Sitzposition über dem Hinterrad führte. Zur Sicherheit wurde oft ein fester [[Haltegriff (Fahrzeug)|Haltegriff]] am Sitz montiert.&amp;lt;ref name =&amp;quot;Witt Motorräder&amp;quot;&amp;gt;Peter Witt: &amp;#039;&amp;#039;Motorräder.&amp;#039;&amp;#039; VEB Verlag Technik, Berlin 1989, ISBN 3-341-00657-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sattelkissen, Sitzkissen ===&lt;br /&gt;
Um die Aufbauhöhe zu verringern und den Kontakt zwischen Fahrer und Motorrad zu verbessern, wurden als Motorradsattel auch Sattelkissen verwendet. Dabei kamen sowohl dünn gepolsterte Ledersättel wie bei den Motorrädern von [[Ernst Neumann-Neander]] (heute oft bei [[Chopper (Motorrad)|Choppern]] und [[Supersportler]]n wegen der gewünscht niedrigen Sitzhöhe und des Fahrzeugkontakts) als auch aufwendig mit Federunterbau und mehrschichtiger Satteldecke bezogene Sattelkissen wie bei der [[Megola]] zum Einsatz. Bei der zweiten Ausführung der [[AWO 425|AWO 425 Sport]] wurde die formschöne Doppelsitzbank zugunsten bequemerer Einzelsitzkissen mit Haltegriff für den Sozius aufgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Simson Klassiker&amp;quot;&amp;gt;Eduard Werner: &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche Motorradklassiker Simson 425 und Simson Sport.&amp;#039;&amp;#039; Uwe Welz Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-933177-04-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitzbank ===&lt;br /&gt;
Statt der hintereinanderliegenden Sattelkissen für Fahrer und Sozius mit Haltegriff hat sich heute die gemeinsame Sitzbank allgemein durchgesetzt. Als Schöpfer der Doppelsitzbank in Geigenform gilt allgemein die Marke [[Vincent (Motorradmarke)|Vincent H.R.D.]], die schon 1938 für das Modell &amp;#039;&amp;#039;Rapid 1000&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Feridax-Gummi-Doppelsitz&amp;#039;&amp;#039; einsetzte. Durch Änderungen bei Rahmengeometrie und Federung ist die Sitzbank heute oft auch ein gestalterisches Mittel. Die ursprüngliche Funktion der Abfederung von Fahrbahnunebenheiten tritt durch die vollgefederten [[Motorradrahmen]] teilweise in den Hintergrund. Hauptfunktion ist die Verbindung von Mensch und Maschine für eine sichere Fahrzeugbeherrschung bei möglichst komfortabler Sitzposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Generell bestehen Motorradsättel aus einem tragenden Untergestell, der [[Polstern|Polsterung]] und der Satteldecke/Bezug. Bei früheren Motorradsätteln verwendete man meist einen Rahmen oder ein geschlossenes Unterteil aus Stahlblech. Dieses wurde vom [[Autosattler|Sattler]] abgepolstert (oft mit Spiralfedern, später mit Schaumstoffkernen) und mit einer Satteldecke bezogen. Diese bestand bei den offenen Schwingsätteln meist aus dickerem Gummi oder Leder, bei Sitzkissen und Sitzbänken kommt meist Leder oder Kunststoff zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Sitzbänke und Sitzkissen bestehen meist aus einem Formteil aus [[Schaumstoff#PUR-Schäumen|PUR-Schaum]], dessen geschlossene Oberfläche eingefärbt und strukturiert werden kann und dann nicht extra bezogen oder endbearbeitet werden muss. Auch die tragenden Befestigungselemente (meist aus [[Kunststoff]]) werden direkt im Formteil vergossen. Die Oberflächen herkömmlicher Motorradsättel können durch Ziernähte (Absteppen), [[Punzierung|Punzieren]] oder Prägen in ihrer Oberfläche gestaltet werden. Zum Teil verbessert sich dabei der Sitzkomfort, oft geschieht die Oberflächengestaltung aus dekorativen Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Witt: &amp;#039;&amp;#039;Motorräder.&amp;#039;&amp;#039; VEB Verlag Technik, Berlin 1989, ISBN 3-341-00657-5.&lt;br /&gt;
* Juraj Porazik, Flicitas Minaricova: &amp;#039;&amp;#039;Motorräder aus den Jahren 1885 bis 1940.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Slovart, 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Motorradsitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorradtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitzmöbel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:C4:C742:2D50:B9D5:7A1B:E208:F425</name></author>
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