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	<title>Motorluftschiff-Studiengesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-05-27T17:04:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Luftschiffe wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts im militärischen und zivilen Bereich als zukunftsweisend betrachtet. Zur Erforschung dieser Technologie wurde in Berlin am 31. August 1906 die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motorluftschiff-Studiengesellschaft m.b.H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (MStG) mit Sitz in Berlin W&amp;amp;nbsp;30, Nollendorfplatz, gegründet. Ihr [[Stammkapital]] betrug 1 Million [[Mark (1871)|Mark]]. Vorsitzender der Gesellschaft war der ehemalige Staatssekretär im Reichsmarineamt Admiral [[Friedrich von Hollmann]], Geschäftsführer war Hauptmann [[Richard von Kehler]]. Im [[Aufsichtsrat]] der Gesellschaft befanden sich unter anderem auch [[Emil Rathenau|Emil]] und [[Walther Rathenau]]. Die MStG erwarb ein [[Luftschiff]] von Major [[August von Parseval]] sowie all dessen Patente. Von Parseval wurde im November 1906 2.&amp;amp;nbsp;Geschäftsführer der MStG. Die Gesellschaft errichtete eine [[Luftschiffhalle]] auf dem [[Berlin-Tegel|Tegeler]] Schießplatz direkt neben den beiden Hallen des preußischen [[Luftschifferbataillon]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1907 beschloss die MStG die Errichtung einer Luftschiffhalle in [[Bitterfeld]], in die sie im Dezember 1908 ihren technischen Betrieb verlegte. Der Ort war mit Bedacht gewählt, da in Bitterfeld der für die Luftschifffahrt so wichtige [[Wasserstoff]] als Nebenprodukt der [[Chlor-Elektrolyse]]n in großen Mengen anfiel. Die Halle hatte eine Höhe von 25&amp;amp;nbsp;m und eine Grundfläche von 25&amp;amp;nbsp;m × 75&amp;amp;nbsp;m. Dort fand der Umbau des von Parseval erworbenen Luftschiffes statt. Erfolgreiche Flugvorführungen bescherten der MStG den Auftrag zum Bau eines weiteren Luftschiffs, das unter der Bezeichnung P I von der [[preußische Heeresverwaltung|preußischen Heeresverwaltung]] übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 1908 kam es in Berlin W&amp;amp;nbsp;30, Nollendorfplatz&amp;amp;nbsp;3 zur Gründung der [[Luftfahrzeug-Gesellschaft m.b.H.]] (LFG). Am [[Stammkapital]] der Gesellschaft waren die MStG, die [[AEG]], [[Friedrich Krupp]] und die [[Elektrochemisches Kombinat Bitterfeld|Elektrochemischen Werke Bitterfeld]] beteiligt. Gegenstand des Unternehmens waren „Herstellung, Vertrieb und Verwendung von Luftfahrzeugen.“ Die gesamten Bitterfelder Betriebsanlagen der MStG gingen in den Besitz der LFG über. Die MStG wurde 1911 aufgelöst, nachdem das Betriebskapital aufgebraucht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Seifert: &amp;#039;&amp;#039;Die Luftschiffwerft und die Abteilung Seeflugzeugbau der Luft-Fahrzeug-Gesellschaft in Bitterfeld (1908–1920).&amp;#039;&amp;#039; Bitterfelder Traditionen als Luftschiff- und Freiballonstadt, Teil 1, Eigenverlag, Bitterfeld 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16292601-7|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftschiffhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bitterfeld-Wolfen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Bitterfeld-Wolfen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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