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	<title>Motorboot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T18:20:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Motorboot&amp;diff=75312&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ｔｏｍ: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-08-26T10:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Boote (Mecklenburg).jpg|mini|Urlauberboote in Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Speedboat 5885.jpg|mini|Offenes Motorboot]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Motorkajütboot &amp;quot;Volksyacht&amp;quot;.jpg|alt=Motorkajütboot „Volksyacht“|mini|Motorkajütboot]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motorboot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von einem oder mehreren [[Verbrennungsmotor]]en oder [[Elektromotor]]en angetriebenes [[Wasserfahrzeug]]. Es kann sowohl in [[Binnengewässer]]n als auch in [[Küstengewässer]]n eingesetzt werden. Zum Führen von Motorbooten ist in Deutschland ab einer Leistung von über 11,03&amp;amp;nbsp;kW (15&amp;amp;nbsp;PS) an der Propellerwelle ein Führerschein erforderlich – bei Sportbooten in der Regel mindestens ein [[Sportbootführerschein Binnen]]. Auf dem Rhein wird bereits über 3,68&amp;amp;nbsp;kW (5&amp;amp;nbsp;PS) ein Führerschein, auf dem Bodensee über 4,4&amp;amp;nbsp;kW (6&amp;amp;nbsp;PS) ein [[Bodenseeschifferpatent]] benötigt, in der Schweiz ab 6 PS (4,4&amp;amp;nbsp;kW).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boatdriver.ch/infos/bootsfuehrerausweise |titel=Übersicht der gängigen Bootsführerausweise und Seefunkzeugnisse |hrsg=BoatDriver.ch |abruf=2021-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart-cannstatt-daimler-boot-neckar-1886.jpg|mini|Daimlers Boot Neckar von 1886 (Modell)]]&lt;br /&gt;
Die ersten Motorboote entstanden in Deutschland und Frankreich. 1865 führte [[Étienne Lenoir (Erfinder)|Étienne Lenoir]] Versuchsfahrten mit einem Motorboot auf der [[Seine]] durch. Nachhaltige Verwendung fand das Motorboot aber erst später durch [[Gottlieb Daimler]]. 1886 mit einem nach dem [[Ottomotor]]-Prinzip arbeitendem [[Gasmotor]] nach dem Patent Nr.&amp;amp;nbsp;39367 von Daimler. Im August 1886 fanden Probefahrten des Bootes mit Daimler und [[Wilhelm Maybach]] auf dem [[Neckar]] statt. Bereits Ende 1886 erfolgte die erste öffentliche Vorstellung eines Motorbootes auf dem Waldsee bei [[Cannstatt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Reuß: &amp;#039;&amp;#039;Automobil und Motorschiff haben dieselben Wurzeln&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hansa (Zeitschrift)|Hansa]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2/2011, S.&amp;amp;nbsp;20–21, Schiffahrts-Verlag Hansa, Hamburg 2011, {{ISSN|0017-7504}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daimler schenkte 1888 dem deutschen Reichskanzler [[Otto von Bismarck]] ein derartiges Motorboot, das auf den Namen von Bismarcks Tochter [[Marie (Motorboot)|Marie]] getauft wurde. Bismarck soll damit den Schlossteich in [[Friedrichsruh]] befahren haben. Die Familie von Bismarck schenkte es 1922 an Daimler-Benz zurück, heute ist es ein Exponat im [[Mercedes-Museum]] in [[Stuttgart-Bad Cannstatt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.traumautoarchiv.de/html/7347.html Motorboot Marie (1888) bei Traumarchiv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1898 entwickelte der Erfinder Herman F. L. Linden den [[Autonaut (Schiff)|Autonauten]], vollkommen unabhängig davon Peter Beckmann das [[Roller-Boot]], beide ausgestattet mit einem Antrieb, der einen Teil der [[Kinetische Energie|kinetischen Energie]] der [[Orbitalbewegung (Wasserwellen)|Orbitalbewegung]] des umgebenden Wassers in eine Vorwärtsbewegung umsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Schult |Titel=Aus der Jugendzeit des Motorbootes |Verlag=Verlag Delius, Klasing + Co. |Ort=Bielefeld, Berlin |Datum=1971 |ISBN=3-7688-0129-2 |Seiten=44–45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;C. Ostersehlte, 2000, 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Sommerspiele 1908/Motorboot|Olympischen Sommerspielen 1908]] in London war Motorbootfahren olympische Disziplin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faltschwimmbrücke BW 1984 004.jpg|mini|Motorboot der Bundeswehr mit Brückenabschnitt (1984)]]&lt;br /&gt;
Motorboote, die zu Freizeitzwecken eingesetzt werden und bewohnt werden können, werden &amp;#039;&amp;#039;Motoryachten&amp;#039;&amp;#039; genannt. Es gibt besonders stark motorisierte Motorboote, die zum Beispiel zum Ziehen von [[Wasserski]]fahrern oder zu sportlichen &amp;#039;&amp;#039;Offshore&amp;#039;&amp;#039;-Fahrten verwendet werden ([[Rennboot]]e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher selten sind [[Forschungsschiff]]e in Bootsgröße, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Mercator (1990)|&amp;#039;&amp;#039;Mercator&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im militärischen Bereich werden Motorboote als &amp;#039;&amp;#039;M-Boote&amp;#039;&amp;#039; (bei der Marine &amp;#039;&amp;#039;V-Boote&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Verkehrsboot&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Einsatzzwecke der mit [[Lastkraftwagen]] transportierten Boote sind:&lt;br /&gt;
* Manövrieren von Fähren und [[Faltschwimmbrücke|Schwimmbrücken]] oder Teilen davon (militärisches [[Pionier (Militär)|Pionierwesen]])&lt;br /&gt;
* Rettung und Bergung von Personen&lt;br /&gt;
* Versetzen von Personal und Material auf Binnengewässern oder in Überschwemmungsgebieten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zivilen Katastrophenschutz werden Motorboote und [[Mehrzweckboot#Boote beim Technischen Hilfswerk|Mehrzweckarbeitsboote]] benutzt für:&lt;br /&gt;
* die Rettung von Menschen aus dem Wasser und überfluteten Gebieten&lt;br /&gt;
* Materialtransporte für Bevölkerung und Einsatzkräfte&lt;br /&gt;
* den Bau von [[Pontonbrücke]]n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bootstypen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Harbor in Puerto Banus, Costa del Sol, Spain, Dec 2004 2.jpg|mini|Motoryacht]]&lt;br /&gt;
Je nach Baumerkmal oder Art der Motorisierung wird zwischen folgenden Motorboottypen unterschieden:&lt;br /&gt;
* [[Sportboot]] mit [[Innenbordmotor|Innenbord-]] oder [[Außenbordmotor]]&lt;br /&gt;
* [[Autoboot (Schiffstyp)|Autoboot]]&lt;br /&gt;
* Daycruiser&lt;br /&gt;
* Halbkajüte&lt;br /&gt;
* [[Rennboot]]&lt;br /&gt;
* Kajütboot (Mittelkajütboot, Vorderkajütboot)&lt;br /&gt;
* Motoryacht&lt;br /&gt;
* [[Schlauchboot]]&lt;br /&gt;
* [[Tuckerboot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktionsprinzipien ==&lt;br /&gt;
Es gibt zwei grundlegende Konstruktionsprinzipien: [[Verdränger und Gleiter]]. Ein Verdränger verdrängt die Wassermenge, die seinem eigenen Gewicht entspricht (statischer Auftrieb), und bleibt stets hinter seiner Bugwelle. Ein Gleiter ist durch seine Rumpfform und Antriebsleistung fähig, die Bugwelle hinter sich zu lassen und dann weniger Wasser zu verdrängen (dynamischer Auftrieb), als es seinem Gewicht entspricht. Dadurch verursacht ein Gleitboot auch einen geringeren Wellenschlag und „gleitet“ über das Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Schiff hat eine rechnerisch zu ermittelnde [[Rumpfgeschwindigkeit]], die sich aus der Länge der Wasserlinie ergibt.&lt;br /&gt;
Die Formel lautet: Wurzel aus der Wasserlinienlänge in Metern × 4,5 = Geschwindigkeit in km/h. Beispiele: 4 m Länge (Kanu, kleines Elektroboot) : 9 km/h; 36 m (luxuriöse Motoryacht) : 27 km/h Rumpfgeschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Konstruktionsformen haben Vor- und Nachteile. Ein Verdränger kann seine Höchstgeschwindigkeit (zugleich Rumpfgeschwindigkeit) mit einer relativ geringen Motorisierung erreichen und ist sparsamer im Verbrauch. Er läuft auch weicher als ein Gleitboot. Ein Gleitboot dagegen kann ein Mehrfaches seiner Rumpfgeschwindigkeit erreichen. Ein Gleiter hat allerdings den Nachteil, dass er bei rauem Wasser zu hart aufschlägt und dadurch eventuell gar nicht ausgefahren werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Faustformel gilt: Nur Boote unter 22 kg/kW (16 kg/PS) Leistungsgewicht kommen ins Gleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mischform sind auch Halbgleiter bekannt. Diese Boote sind zum Gleiten ausgelegt, können aufgrund ihres Gewichts aber nur schwer in die Gleitfahrt kommen – meist liegen sie zwischen 22 und 41&amp;amp;nbsp;kg/kW (16 bis 30&amp;amp;nbsp;kg/PS). Da sich unter ihrem Boden noch ein merklicher Staudruck aufbaut, der das Boot etwas aus dem Wasser hebt und dadurch den Widerstand verkleinert, laufen sie etwas schneller als die Rumpfgeschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle schnellen Motorkreuzer ab 9 Meter Länge aufwärts sind als Halbgleiter ausgelegt. Ab 18 Meter Länge werden die Boote überwiegend als Verdränger gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tragflügelboot]]e, ob motorisiert oder muskelkraftbetrieben (Beinstöße oder Pedalantrieb), verhalten sich in Bewegung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodenformen ==&lt;br /&gt;
Je nach Bootstyp wird eine der folgenden Rumpfformen bei der Konstruktion verwendet:&lt;br /&gt;
* Tiefer V-Boden; charakteristisch durch eine bis zum Heck durchlaufende V-Form. Typisch für seetüchtige Kajütboote. Läuft weich im rauen Wasser, wegen der größeren Bodenfläche sind sie allerdings nur mit stärkerer Motorisierung ins Gleiten zu bringen.&lt;br /&gt;
* Gemäßigter V-Boden; läuft bis zum Heck ziemlich flach aus und wird hauptsächlich für Außenborderboote verwendet. Kommt leicht ins Gleiten, läuft aber härter im rauen Wasser.&lt;br /&gt;
* Rundspant-Boden; mit dieser Rumpfform kommt ein Boot nicht ins Gleiten, erreicht aber mit relativ schwacher Motorisierung seine Rumpf- bzw. Höchstgeschwindigkeit. Rundspant-Boden ist eine typische Bodenform aller Verdränger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Motorbootsport]]&lt;br /&gt;
* [[Motorschiff]]&lt;br /&gt;
* [[Yacht]]&lt;br /&gt;
* [[Megayacht]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der längsten Motoryachten]]&lt;br /&gt;
* [[Hausboot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Christian Ostersehlte]]&lt;br /&gt;
   |Titel=»Sigrid« ein bremisches Motorboot, historische Hintergründe, Bauwerft und Einsätze&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Deutsches Schifffahrtsarchiv&lt;br /&gt;
   |Band=23&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |Seiten=431–471&lt;br /&gt;
   |Online=[https://ww2.dsm.museum/DSA/DSA23_2000_431471_Ostersehlte.pdf Online-PDF]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christian Ostersehlte&lt;br /&gt;
   |Titel=Motorboote im militärischen Einsatz&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Deutsches Schifffahrtsarchiv&lt;br /&gt;
   |Band=24&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |Seiten=253–297&lt;br /&gt;
   |Online=[https://ww2.dsm.museum/DSA/DSA24_2001_253297_Ostersehlte.pdf Online-PDF]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinz Overschmidt, Ramon Gliewe&lt;br /&gt;
   |Titel=Sportbootführerschein Binnen – Motor&lt;br /&gt;
   |Auflage=11&lt;br /&gt;
   |Verlag=Delius-Klasing&lt;br /&gt;
   |Ort=Bielefeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7688-0658-8&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Mit offiziellen Prüfungsfragen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Motorboats|Motorboote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4040375-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4040375-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bootstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorbootsport|!Motorboot]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ｔｏｍ</name></author>
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