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	<title>Moto Guzzi V8 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moto_Guzzi_V8&amp;diff=2435263&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Auge=mit: Weiterführende Verlinkung…</title>
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		<updated>2026-03-23T11:28:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weiterführende Verlinkung…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Motorrad&lt;br /&gt;
| Marke = Moto Guzzi&lt;br /&gt;
| Bild = V8 27.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext = Moto Guzzi V8 mit „[[Motorradverkleidung|Eierschalenverkleidung]]“&lt;br /&gt;
| Modell = Moto Guzzi V8&lt;br /&gt;
| Hersteller = [[Moto Guzzi]]&lt;br /&gt;
| Produktion von = 1955&lt;br /&gt;
| Produktion bis = 1957&lt;br /&gt;
| Klasse = Rennmotorrad&lt;br /&gt;
| Motor = [[Viertaktmotor]], wassergekühlter Achtzylinder-V-Motor, [[DOHC]] mit zwei im Kopf hängenden Ventilen über Tassenstößel betätigt, Ölsumpfschmierung, acht [[Dell’Orto]]-Vergaser mit 20&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser, 6&amp;amp;nbsp;[[Volt]]-Batteriezündung&amp;lt;ref&amp;gt;Technische Daten nach Colombo, S. 374&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gänge = (6) 4/5-Gang-Getriebe&lt;br /&gt;
| Hubraum = 498,5&lt;br /&gt;
| Leistung = 53 (72) bei 12.000 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; (1957)&lt;br /&gt;
| Drehmoment =&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit = 275 (1957)&lt;br /&gt;
| Antrieb = [[Kette]]&lt;br /&gt;
| Bremsen = vorne: Doppelduplex-Trommelbremse / hinten: Trommelbremse&lt;br /&gt;
| Radstand = 1.420&lt;br /&gt;
| Sitzhöhe = &lt;br /&gt;
| Leergewicht = 150&lt;br /&gt;
| Vorgängermodell =&lt;br /&gt;
| Nachfolgemodell =&lt;br /&gt;
| Ähnliche Modelle =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moto Guzzi V8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moto Guzzi Otto Cilindri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine [[Moto Guzzi Corse|Werksrennmaschine]] des [[italien]]ischen Herstellers [[Moto Guzzi]], das in der höchsten Klasse der [[Fédération Internationale de Motocyclisme|FIM]] zur [[Motorrad-Weltmeisterschaft]] eingesetzt wurde. Die Moto Guzzi V8 (1955–1957) ist das einzige Motorrad mit [[Achtzylinder]]motor, das je an Motorradrennen teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Giulio Cesare Carcano, Rennleiter und Entwicklungsingenieur bei Moto Guzzi, suchte nach Lösungen, der starken Vierzylinderkonkurrenz von [[Gilera]] und [[MV Agusta]] in der Klasse bis 500&amp;amp;nbsp;cm³ entgegenzuwirken. Eine höhere Zylinderzahl ergibt unter sonst gleichen Bedingungen&amp;amp;nbsp;– also [[Hubraum]], [[Hubverhältnis]], [[Mitteldruck]] und [[mittlere Kolbengeschwindigkeit]] gleich&amp;amp;nbsp;– durch kleineren Hub und dadurch höhere Nenndrehzahl mehr Leistung. Die Auswahl beschränkte sich nach Carcano auf einen Sechs- oder Achtzylindermotor, wobei ein Reihensechszylinder für den Quereinbau zu breit geworden wäre. Die Wahl fiel auf einen V8-Motor mit 90 Grad Zylinderwinkel; das Projekt, das 1954 begann, hatte in der Motorradwelt nur wenige Vorbilder.&amp;lt;ref&amp;gt;Colombo, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Curtiss V8]] (1906) war ein Motorrad mit einem V8-Flugzeugmotor, nur für Geschwindigkeitsrekorde konstruiert, und die V8-Zweitaktmotoren mit Kompressor von [[Galbusera V8|Galbusera (1938)]] kam über das Entwicklungsstadium nicht hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Tragatsch]]: Alle Motorräder 1894 bis heute. ISBN 3-87943-410-7, S. 119/177&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1954 war die erste Skizze von Carcano fertig, Anfang 1955 liefen die ersten Versuche auf dem Prüfstand. Innerhalb kürzester Zeit gelang es der 12 Mann starken Rennabteilung von Moto Guzzi, ein ungewöhnliches Rennmotorrad fertigzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rauch, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Der [[Achtzylinder]]motor mit 44&amp;amp;nbsp;mm Zylinderbohrung und 41&amp;amp;nbsp;mm Hub war quer im Rahmen eingebaut, um bei einer Breite von 50&amp;amp;nbsp;cm die Stirnfläche des Motorrades nicht zu groß werden zu lassen. Der Zylinderbankwinkel des [[V-Motor]]s war 90 Grad. Das Kurbelgehäuse bestand aus [[Elektron (Werkstoff)|Elektronguss]] und hatte eine Aufnahme für die Achslagerung der Hinterradschwinge. Zylinderköpfe und zugehörige -blöcke waren zusammengegossen, die nassen Graugusslaufbuchsen wurden von unten eingeschraubt. Zuerst war die Kurbelwelle rollengelagert, später wurden Gleitlager verwendet, da diese weniger Vibrationen erzeugten.&amp;lt;ref&amp;gt;Rauch, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vier Nockenwellen wurden von einem Ritzel auf der Kurbelwelle über ein zentrales Zwischenzahnrad angetrieben. Dieses zentrale Zahnrad trieb auch die Wasserpumpe an. Die Ventile, Einlass 23&amp;amp;nbsp;mm und Auslass 21&amp;amp;nbsp;mm, standen im Winkel von 58 Grad zueinander. Durch Tassenstößel betätigt, wurden die Ventile durch je zwei Federn auf ihrem Sitz gehalten. Acht ineinander verschachtelte 20-mm-[[Dell’Orto]]-Vergaser bildeten das Gemisch. Die Batteriezündung arbeitete mit einer Zündspule und einem Unterbrecher für jeden der acht Zylinder.&amp;lt;ref&amp;gt;https://theoldmotorcycletist.com/2021/05/22/lhistoire-de-la-moto-guzzi-v8-ottocilindri/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Unterbrecher saßen in Gehäusen am linken Ende jeder Einlassnockenwelle. 10-mm-Zündkerzen zündeten in der Folge 1-8-3-6-4-5-2-7. Bei den ersten Probeläufen erreichte der Motor bereits 62&amp;amp;nbsp;PS (46&amp;amp;nbsp;kW) bei 12.000&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;. Zuerst wurde ein 6-Gang-Getriebe verwendet, das sich jedoch aufgrund der Leistungsentfaltung des Motors als unnötig erwies; bereits ab 7.000&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; war genügend Leistung vorhanden. Fünf Gänge waren ausreichend, bei späteren Modellen wurde sogar nur mit vier Gängen gefahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Colombo, S. 387&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Motor war in einen Zentralrohrrahmen mittragend eingebaut. Das Hinterrad wurde von einer herkömmlichen Schwinge geführt, am Vorderrad verwendete Moto Guzzi die bewährte geschobene Kurzschwinge, um die „für heutige Begriffe unvorstellbar dünnen Reifen“ zu führen. In der letzten Entwicklungsstufe (1957) erreichte die V8 eine Leistung von 78&amp;amp;nbsp;PS (57&amp;amp;nbsp;kW) bei 14.000&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; und war damit eines der leistungsstärksten Modelle in der 500-cm³-Klasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rauch, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renneinsätze ==&lt;br /&gt;
[[Motorrad-Weltmeisterschaft 1955|1955]] wurde die V8 im Training zum [[Großer Preis von Belgien (Motorrad)|Großen Preis von Belgien]] in [[Circuit de Spa-Francorchamps|Spa-Francorchamps]] und zum [[Großer Preis der Nationen (Motorrad)|Nationen-Grand-Prix]] in [[Autodromo Nazionale Monza|Monza]] erstmals gefahren; der erste Renneinsatz war im folgenden Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Colombo, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bill Lomas]] erzielte in der [[Motorrad-Weltmeisterschaft 1956]] den fünften Platz beim &amp;#039;&amp;#039;Senior&amp;#039;&amp;#039;-Rennen der [[Isle of Man TT]] und die schnellste Rennrunde beim [[Großer Preis von Deutschland (Motorrad)|Großen Preis von Deutschland]] auf der [[Stuttgart]]er [[Solitude-Rennstrecke]]. Am 26. Februar 1957 stellte er mit einer V8 (schmale Verkleidung) einen Geschwindigkeitsrekord über 10&amp;amp;nbsp;km mit stehendem Start mit 243,572&amp;amp;nbsp;km/h auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Colombo, S. 91&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Motorrad-Weltmeisterschaft 1957|Saison 1957]] erreichte [[Dickie Dale]] den vierten Platz bei der Isle of Man TT und in [[Hockenheimring Baden-Württemberg|Hockenheim]]. Noch bevor der Durchbruch in der Halbliterklasse erreicht wurde und nach „unvermeidlichen [[Kinderkrankheit (Technik)|Kinderkrankheiten]] des achtzylindrigen Geschoß“, zog sich Moto Guzzi Ende 1957 offiziell vom Rennsport zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Rauch, S. 153&amp;lt;/ref&amp;gt; (Siehe hierzu: [[Rückzug italienischer Hersteller aus der Motorrad-Weltmeisterschaft 1957]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:04-7-09-25MandelloMuseoV8-1957.JPG|Moto Guzzi V8&lt;br /&gt;
Datei:V8 08.jpg|Motor der V8&lt;br /&gt;
Datei:04-7-09-22MandelloMuseoV8-1957.JPG |Motor der V8&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mario Colombo: &amp;#039;&amp;#039;Moto Guzzi&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-01274-X.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Rauch (Motorjournalist)|Siegfried Rauch]]: &amp;#039;&amp;#039;Berühmte Rennmotorräder – 150 alte und neue Rennmaschinen für den Grand-Prix-Einsatz&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-87943-590-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moto Guzzi Ottocilindri|Moto Guzzi V8}}&lt;br /&gt;
* [https://www.motoguzzi.com/de_DE/ Deutsche Moto Guzzi Homepage Deutschland]&lt;br /&gt;
* [https://www.motoguzzi.com/at_DE/ Deutsche Moto Guzzi Homepage Österreich]&lt;br /&gt;
* [https://www.motoguzzi.com/ch_DE/ Deutsche Moto Guzzi Homepage Schweiz]&lt;br /&gt;
* [http://www.webalice.it/robertomelai/Moto%20Guzzi/V8%20foto%20motore.jpg Motor der V8]&lt;br /&gt;
* [http://www.webalice.it/robertomelai/Moto%20Guzzi/V8%20500%20Esploso.gif Explosionszeichnung des Motors]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=IOGwZM62Lfw Moto Guzzi V8]: schneller Service und Motorstart (Warm Up) Auf YouTube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Motorräder mit V8-Motor}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Moto-Guzzi-Motorräder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorradmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moto Guzzi|V008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Auge=mit</name></author>
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