<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Motarzyn</id>
	<title>Motarzyn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Motarzyn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Motarzyn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T11:41:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Motarzyn&amp;diff=940144&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Motarzyn&amp;diff=940144&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-23T15:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Motarzyn&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat             = Białogard&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Białogardzki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Tychowo&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Tychowo (Powiat Białogardzki)&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 53&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 14&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 130&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 78-220&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = ZBI&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Krosinko (Tychowo)|Krosinko]] – [[Białowąs]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Szczecinek–Kołobrzeg|Szczecinek–Kołobrzeg]], Bahnstation: Tychowo&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motarzyn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Muttrin, Kreis Belgard&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Es gehört zur Gemeinde [[Tychowo (Powiat Białogardzki)|Tychowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Tychow&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Białogardzki|Kreis Białogard]] (&amp;#039;&amp;#039;Belgard&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Motarzyn liegt in [[Hinterpommern]] 21 Kilometer nordöstlich von [[Połczyn-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Polzin&amp;#039;&amp;#039;) und sechs Kilometer südlich von [[Tychowo (Powiat Białogardzki)|Tychowo]] in einer ebenen Umgebung. Das Dorf ist über einen Abzweig der [[Droga wojewódzka 167|Woiwodschaftsstraße 167]] zu erreichen. Die nächste Bahnstation ist Tychowo an der [[Bahnstrecke Szczecinek–Kołobrzeg]]. Nördlich des Dorfes liegt das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] [[Żukówek]] (&amp;#039;&amp;#039;Petersdorf&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1924 und 1929 fand man zahlreiche Urnenreste und Tongefäße, die auf eine Besiedlung bereits etwa 800 bis 500 Jahre vor Christus hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1384 wurde Muttrin zum ersten Male urkundlich erwähnt. In einem [[Lehnswesen|Lehnsbrief]] von Herzog Wartislaw V. wird mitgeteilt, dass Prissebur Klest ([[Kleist (Adelsgeschlecht)|von Kleist]]) mit einem Teil der Ortschaft belehnt war. 1753 übernahmen Ewald Friedrich und Peter von Kleist das Gut Muttrin je zur Hälfte. Ungefähr dreißig Jahre später gehören sowohl das Gut Muttrin als auch [[Doble|Döbel]] (heute polnisch: Doble) Friedrich Wilhelm von Kleist auf [[Dobrowo|Klein Dubberow]] (Dobrowo). 1840 erlangt Karl Ludwig August Franz von den Osten aus [[Płoty|Plathe]] (Płoty) das Eigentum über Muttrin und [[Żukówek|Petersdorf]] (Żukówek).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1939 hatte die 1036,2 Hektar große Gemeinde Muttrin 306 Einwohner, die sich auf 74 Haushaltungen verteilten. 247 Personen waren in der Land- und Forstwirtschaft tätig. Das Rittergut beinhaltete etwa 296,0 Hektar. Letzter Gutseigentümer war die Familie [[Altenbockum (Adelsgeschlecht)|von Altenbockum]], vertreten durch den Juristen Hans von Altenbockum (* 1875; † 1953), verheiratet mit Karola von Grünberg (* 1878; † 1979). Sieben ihrer neun Kinder sind ab 1911 in Muttrin geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter von Hueck]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Adelige Häuser A (Uradel)&amp;#039;&amp;#039;. Band VIII, Band 38 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1966, S.&amp;amp;nbsp;28–29. {{ISSN|0435-2408}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 gehörte Muttrin zum Amtsbezirk [[Sadkowo (Tychowo)|Zadtkow]] (Sadkowo) im [[Landkreis Belgard (Persante)]]. Letzter deutscher Amtsvorsteher war Wilhelm Fiek, und letzter Gemeindebürgermeister von Muttrin Fritz Scheunemann. Muttrin gehörte zum Amtsgericht [[Białogard|Belgard]], und die polizeilichen Belange regelte der Gendarmerieposten in [[Stare Dębno|Damen]] (Stare Dębno).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde Muttrin infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] polnisch. Muttrin wurde als Motarzyn ein Ortsteil der Gmina [[Tychowo (Powiat Białogardzki)|Tychowo]] im [[Powiat Białogardzki]]. Die Güter Muttrin und [[Żukówek|Petersdorf]] (Żukówek) wurden mit den Gütern [[Krosinko (Tychowo)|Klein Krössin]] (Krosinko) und [[Kikowo|Kieckow]] (Kikowo) zum Kombinat Kikowo zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standesamt Muttrin ==&lt;br /&gt;
Muttrin bildete bis 1945 mit den Gemeinden [[Stare Dębno|Damen]] (Stare Dębno) und [[Sadkowo (Tychowo)|Zadtkow]] (Sadkowo) einen eigenen Standesamtsbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchspiel Muttrin ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Muttrin bildete bis 1945 mit der Filialgemeinde [[Stare Dębno|Damen]] (Stare Dębno) das [[Kirchspiel]] Muttrin, zu dem im Jahre 1940 insgesamt 2000 Gemeindeglieder gehörten. Eingepfarrt waren die Orte [[Doble|Döbel]] (Doble), [[Krosinko (Tychowo)|Klein Krössin]] (Krosinko), [[Rudno (Tychowo)|Rauden]] (Rudno) und [[Sadkowo (Tychowo)|Zadtkow]] (Sadkowo).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel Muttrin lag im [[Kirchenkreis]] [[Białogard|Belgard]] der [[Kirchenprovinz]] [[Pommern (Provinz)|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union|evangelischen Kirche der Altpreußischen Union]]. Das [[Kirchenpatronat]] von Muttrin hatten die [[Rittergut]]sbesitzer Fink in [[Sadkowo (Tychowo)|Zadtkow]] (Sadkowo), Kulow in [[Liśnica|Augustenhof]] (Liśnica), von Kleist in [[Kikowo|Kieckow]] (Kikowo) und Milbradt in [[Doble|Döbel]] (Doble) inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört Motarzyn zum Kirchspiel [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Motarzyn Gmina Tychowo.JPG|mini|Die Kirche in Motarzyn (&amp;#039;&amp;#039;Muttrin&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Die Muttriner Kirche ist eine [[Fachwerkkirche]] und stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der vorgesetzte Turm aus Steinen trägt eine [[welsche Haube]], in deren Wetterfahne die Jahreszahl 1683 eingraviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] wurde das Gotteshaus zugunsten der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|katholischen Kirche in Polen]] enteignet, und es ist dem katholischen Brauch entsprechend verändert worden: Kanzel und Emporen sind entfernt, es ist ein schlichter Saalbau mit dem Altar an der Stirnseite und dem Kanzelpult daneben entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer bis 1945 ===&lt;br /&gt;
# Peter Schlacke&lt;br /&gt;
# Michael Janke&lt;br /&gt;
# Georg Polzenhagen, 1636&lt;br /&gt;
# Richard Hencke, 1670&lt;br /&gt;
# Joachim Hencke (Sohn von 4.), 1705&lt;br /&gt;
# Christoph König, 1711–1731&lt;br /&gt;
# Daniel Erich Scheunemann, 1738–1740&lt;br /&gt;
# Jakob Matthias Wüstenberg, 1740–1744&lt;br /&gt;
# Konrad Heinrich Vanselow, 1745–1762&lt;br /&gt;
# Carl Wilhelm Blaurock, 1763–1785&lt;br /&gt;
# Johann Georg Veitzke, 1784–1803&lt;br /&gt;
# Bogislaw Just, 1804–1840&lt;br /&gt;
# Heinrich Wilhelm Ulrich, 1840–1873&lt;br /&gt;
# Paul Konrad Schmiedeberg, 1876–1884&lt;br /&gt;
# Hermann Osterwald, 1884–1928&lt;br /&gt;
# [[Herbert Venske]], 1934–1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Die Volksschule Muttrin hatte zwei Klassenräume. Im Jahre 1928 besuchten 32 Jungen und 23 Mädchen aus Muttrin und [[Żukówek|Petersdorf]] (Żukówek) die Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Orts ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Beitzke]] (1798–1867), deutscher Militärschriftsteller, Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein, Celle 1989.&lt;br /&gt;
* Landwirtschaftliches Güteradressbuch Pommern 1939, in: Niekammer’s Güter-Adreßbücher, Band I (für Pommern), Selbstverlag der Niekammer’s Güter-Adreßbücher GmbH, Leipzig 1939, S. 218.&lt;br /&gt;
* Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungsbezirk Köslin&amp;#039;&amp;#039;, Stettin 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://belgard.org/orte/muttrin/ Muttrin / Motarzyno im: Der Kreis Belgard - Schivelbein in Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Tychowo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Tychowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>