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	<title>Mosyr (Kaliningrad) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T20:38:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mosyr_(Kaliningrad)&amp;diff=2379855&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mosyr_(Kaliningrad)&amp;diff=2379855&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-31T12:30:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|Status                 = Siedlung&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Mosyr&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Klein Gnie&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Мозырь&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Prawdinsk&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = 1567&lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Gnye, Klein Gnie (1627–1938),&amp;lt;br /&amp;gt;Kleingnie (1938–1947)&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 238416&lt;br /&gt;
|lat_deg = 54 | lat_min = 27 | lat_sec = 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 21 | lon_min = 29 | lon_sec = 00&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27233000061&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mosyr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Мозырь}}, deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klein Gnie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1947 &amp;#039;&amp;#039;Kleingnie&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]] und liegt im Nordosten des [[Rajon Prawdinsk]]. Mosyr gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis Prawdinsk&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt in der historischen Region [[Ostpreußen]] am rechten Ufer der [[Swine (Alle)|Swine]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Schweine&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Aschwöne&amp;#039;&amp;#039;, russisch &amp;#039;&amp;#039;Putilowka&amp;#039;&amp;#039;), etwa 31 Kilometer östlich der Stadt [[Prawdinsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Friedland&amp;#039;&amp;#039;) und 16 Kilometer nordöstlich von [[Schelesnodoroschny (Kaliningrad)|Schelesnodoroschny]] (&amp;#039;&amp;#039;Gerdauen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ost- und Westpreußen Meyers Lexikon Bd. 15 1908.jpg|mini|Klein Gnie östlich von [[Prawdinsk|Friedland]] an der [[Alle (Fluss)|Alle]] und südöstlich von [[Königsberg i. Pr.|Königsberg]] auf einer Landkarte von 1908]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Klein Gnie.JPG|mini|hochkant|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klein Gnie Bahnhofsuhr.JPG|mini|Bahnhofsuhr am Bahnsteig vom Bahnhof Mosyr ehem. Klein Gnie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort &amp;#039;&amp;#039;Gnye&amp;#039;&amp;#039; entstand erst im Laufe des 16. Jahrhunderts auf dem Gebiet des Waldes &amp;#039;&amp;#039;Gnye&amp;#039;&amp;#039; und wurde 1567 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&amp;amp;kreis=14&amp;amp;stadt=21 Mosyr – Klein Gnie und Gusevo – Groß Gnie]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Teilung entstanden 1627 die Güter [[Gussewo (Kaliningrad, Prawdinsk)|Groß Gnie]] und Klein Gnie, wobei Groß Gnie lange Zeit ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] von Klein Gnie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klein Gnie gehörte anfangs zum Güterkomplex [[Swerewo (Kaliningrad, Prawdinsk)|Wandlacken]] der Familie [[Schlieben (Adelsgeschlecht)|von Schlieben]]. Durch Heirat kam Klein Gnie an die Familie Rollas du Rosey, und Maria Rollas du Rosey (1738–1813) verkaufte es 1770 an Leutnant Jacob Friedrich Hoffmann († 1773). Nach dessen Tod erbte sein Neffe, Kriegsrat Friedrich von Fahrenheid (1747–1834) das Anwesen. Im Jahr 1785 werden &amp;#039;&amp;#039;Groß Gnüe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Klein Gnüe&amp;#039;&amp;#039; als ein adliges Vorwerk mit einer Mahl- und Walk-[[Wassermühle]] und 17 Feuerstellen (Haushaltungen) bzw. als ein adliges Gut mit zwölf Feuerstellen bezeichnet, beide Ländereien im Besitz des Kriegsrats Farenheid befindlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, [http://books.google.de/books?id=Mww_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA55 S. 55.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächster Besitzer war Amtmann Carl Gutzeit (1789–1852), der 1842 das neue klassizistische Gutshaus bezog. Bis 1938 blieb das Gut im Besitz der Familie Gutzeit, als es dann der Oberinspektor Fritz Schwill übernahm, der es bereits vorher verwaltet hatte. Im Jahr 1939 wurde der 2000 Hektar große Betrieb von der Landwirtschaftskammer als Musterbetrieb ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1871 wurde in Klein Gnie eine Poststelle eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Norddeutschen Postverwaltung&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, Januar 1871, [https://books.google.de/books?id=v4JKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA11 S. 11.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. April 1874 wurde Klein Gnie Verwaltungssitz und namensgebender Ort des neu errichteten [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirks]] Klein Gnie&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehle&amp;quot;&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/gerd/gnie.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Klein Gnie/Gnie]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Gerdauen]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1889 wurden Teile des Gutsbezirks [[Arklity|Arklitten]], nämlich der &amp;#039;&amp;#039;Mulker&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmshöher Wald&amp;#039;&amp;#039;, in den Gutsbezirk Klein Gnie eingegliedert,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/gerd/moltein.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Arklitten/Molthainen/Molteinen]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1897 folgten die beiden Landgemeinden &amp;#039;&amp;#039;Christophsdorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Groß Dwillin&amp;#039;&amp;#039; (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Großwillingen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren fanden mehrere Umgliederungen zwischen Klein Gnie und den Nachbargemeinden statt, bis sich dann schließlich die beiden Gutsbezirke Klein Gnie und [[Malodworki|Sechshuben]] zur neuen [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Klein Gnie zusammenschlossen. Die Bevölkerungszahl stieg bis 1933 auf 1030 und betrug 1939 noch 1014&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=gerdauen.html|name=Landkreis Gerdauen (russ. Schelesnodoroschnyj)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde die Änderung der Namensschreibweise in „Kleingnie“ verfügt, die sich jedoch nicht recht durchsetzte. Am 21. Januar 1945 wurde kriegsbedingt die Flucht der Bevölkerung von Klein Gnie angeordnet. Der Treck zog unter der Leitung des Gutsherrn Fritz Schwill über [[Pommern]] bis nach [[Mecklenburg]], wo er unter starken Verlusten eintraf. Die [[Rote Armee]] nahm zwei Tage später den Ort kampflos ein, trotzdem brannten das Gutshaus, das Pfarrhaus, das Geschäftshaus und drei Landarbeiterhäuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Klein Gnie im Sommer 1945 von der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht gemäß dem [[Potsdamer Abkommen]] zusammen mit der ganzen nördlichen Hälfte Ostpreußens vorläufig unter sowjetische Verwaltung gestellt. 1947 wurde für Klein Gnie die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mosyr&amp;#039;&amp;#039; eingeführt, benannt nach der [[Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik|weißrussischen]] Stadt [[Masyr|Mosyr]], aus der nach Kriegsende die meisten Migranten in Klein Gnie zugewandert waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umbe&amp;quot;&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurde der Ort Sitz eines Dorfsowjets im [[Rajon Schelesnodoroschny (Kaliningrad)|Rajon Schelesnodoroschny]]. Nach dessen Auflösung im Jahr 1962 kam der Ort in den [[Rajon Prawdinsk]]. Die Region war bis zum [[Zerfall der Sowjetunion]] im Jahre 1991 Teil der [[Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik|Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik]] und gehört seitdem zur [[Russische Föderation|Russischen Föderation]]. Ende 2004 wurde Mosyr einer Landgemeinde, die Ende 2015 wieder aufgelöst wurde. Seit 2016 gehört der Ort zum Stadtkreis Prawdinsk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung bis 1945 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || align=center |  {{0}}300    || davon 188 auf dem Gut Klein Gnie und 112 auf dem Vorwerk Groß Gnie&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;G–Ko&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1821, [https://books.google.de/books?id=m7dIAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA44 S. 44, Ziffer 1584–1585.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1831 || align=center |   {{0}}405   || davon 201 auf dem Gut Klein Gnie und 204 auf dem Vorwerk Groß Gnie&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Die preußische Monarchie – topographisch, statistisch und wirtschaftlich dargestellt&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1833, [http://books.google.de/books?id=dMwAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA381 S. 381, Ziffer 16.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || align=center |   {{0}}536    || sämtlich Evangelische, davon 314 auf dem Rittergut Klein Gnie, 182 auf dem adligen Vorwerk Groß Gnie und 40 auf dem adligen Vorwerk Gnie&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Schlott: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Königsberg, nach amtlichen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Hartung, Königsberg 1861, [https://books.google.de/books?id=IKRYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA91 S. 91, Ziffer.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 || align=center |  {{0}}955      || am 3. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;Preußisches Finanzministerium: &amp;#039;&amp;#039;Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Königsberg&amp;#039;&amp;#039;: Berlin 1966, [https://books.google.de/books?id=peonAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA4-PA1 Kreis Gerdauen, S. 1–35.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=center |  {{0}}391   || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=gerdauen.html#ew33grdnkleingnie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=center | {{0}}763 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Klein Gnie|val=object_327612|abruf=2025-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |   {{0}}732     || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/gerdauen.htm |titel=Der Landkreis Gerdauen im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-09-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230408191043if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/gerdauen.htm |archiv-datum=2023-04-08 |abruf=2025-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=center   |   1.030     || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=center  | 1.014   || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirk Klein Gnie/Gnie 1874–1945 ===&lt;br /&gt;
Am 9. April 1874 wurde der neu errichtete Amtsbezirk Klein Gnie aus sieben kommunalen Einheiten gebildet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name || Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Landgemeinden&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christophsdorf ||&amp;lt;small&amp;gt;1897 in den Gutsbezirk Klein Gnie eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedrichsfelde ||&amp;lt;small&amp;gt;1897 in den Gutsbezirk [[Gussewo (Kaliningrad, Prawdinsk)|Groß Gnie]] eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Groß Dwillin,&amp;lt;br /&amp;gt;ab 1938 „Großwillingen“ || &amp;lt;small&amp;gt;1897 in den Gutsbezirk Klein Gnie eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lönkendorf || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die neue Landgemeinde [[Gussewo (Kaliningrad, Prawdinsk)|Groß Gnie]] eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Gutsbezirk&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klein Gnie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;ab 1938: Kleingnie || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in eine Landgemeinde umgewandelt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Vorwerke&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gussewo (Kaliningrad, Prawdinsk)|Groß Gnie]] || &amp;lt;small&amp;gt;1897 in einen Gutsbezirk, 1928 in eine Landgemeinde umgewandelt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malodworki|Sechshuben]] || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die neue Landgemeinde Klein Gnie eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde der Amtsbezirk Klein Gnie in „Amtsbezirk Gnie“ umbenannt. Er gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Gerdauen]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] der [[Provinz Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mosyrski selski Sowet/okrug 1947–2004 ===&lt;br /&gt;
Der Dorfsowjet &amp;#039;&amp;#039;Mosyrski selski Sowet&amp;#039;&amp;#039; (ru. Мозырьский сельский Совет) wurde im Juni 1947 zunächst im Rajon Prawdinsk eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umbe&amp;quot; /&amp;gt; Im Juli 1947 wurde er dann in den neu gebildeten [[Rajon Schelesnodoroschny (Kaliningrad)|Rajon Schelesnodoroschny]] eingeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 25 июля 1947 г. «Об административно-территориальном устройстве Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 25. Juli 1947: Über den administrativ-territorialen Aufbau der Oblast Kaliningrad)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Auflösung dieses Rajons Ende 1962 gelangte der Dorfsowjet (wieder) in den Rajon Prawdinsk. Nach dem [[Zerfall der Sowjetunion]] bestand die Verwaltungseinheit als Dorfbezirk &amp;#039;&amp;#039;Mosyrski selski okrug&amp;#039;&amp;#039; (ru. Мозырьский сельский округ). Ende 2004 wurden im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung die Orte des Dorfbezirks Mosyrski in die neu gebildete Landgemeinde Mosyrskoje selskoje posselenije übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe7&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ortsname || Name bis 1947/50 || Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baranowo (Бараново) || Christophsdorf || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frolowo (Фролово) || Annawalde (Gut) || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gordejewo (Гордеево) || Nonnenhof || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gussewo (Kaliningrad, Prawdinsk)|Gussewo]] (Гусево) || Groß Gnie || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwanowka (Kaliningrad, Prawdinsk)|Iwanowka]] (Ивановка) || Nendrinn,&amp;lt;br /&amp;gt;1938–1945 „Altlugau“ || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kljutschi (Ключи) || Mauenfelde || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Korostelewo (Коростелево) || &amp;#039;&amp;#039;bei&amp;#039;&amp;#039; Kiehlendorf || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kowalewskoje (Ковалевское) || Trenkensruh || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1988 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Luschki (Лужки) || [[Petrineusaß]] || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und 1997 aus dem Ortsregister gestrichen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mosyr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Мозырь) || Klein Gnie || &amp;lt;small&amp;gt;Verwaltungssitz&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Obuchowo (Обухово) || Nubertshöfen || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Perowo (Перово) || [[Sokallen]] || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petschorskoje (Печорское) || Friedrichsfelde || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prudki (Прудки) || Lönkendorf || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1988 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rogowo (Рогово) || Rosanna,&amp;lt;br /&amp;gt; 1938–1945 „Rosenflur“ || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Scheludjowo]] (Желудёво) || Prosit || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sewerny (Kaliningrad, Prawdinsk)|Sewerny]] (Северный) || Mulk || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet [[Podlipowo|Podlipowski]] eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Simowskoje (Зимовское) || Schönwiese || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Podlipowski eingeordnet. Er wurde vor 1988 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Smolnoje (Смольное) || Annawalde (Dorf)|| &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tichoje (Kaliningrad)|Tichoje]] (Тихое) || Kiehlendorf || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und (fälschlicherweise?) zunächst in den Dorfsowjet [[Nowo-Bobruisk]]i eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werschiny (Kaliningrad)|Werschiny]] (Вершины) || Werschen || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wjasemskoje (Вяземское) || Peterehlen || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden im Jahr 1947 umbenannten Orte Borodino &amp;#039;&amp;#039;(Barragin/Georgenhain)&amp;#039;&amp;#039; und [[Oserki (Kaliningrad, Prawdinsk)|Oserki]] &amp;#039;&amp;#039;(Georgenfelde)&amp;#039;&amp;#039; sowie die drei im Jahr 1950 umbenannten Orte Iljuschino &amp;#039;&amp;#039;(Melchersdorf)&amp;#039;&amp;#039;, Poleschajewo &amp;#039;&amp;#039;(Georgenwalde)&amp;#039;&amp;#039; und Rylejewo &amp;#039;&amp;#039;(Bettyhof)&amp;#039;&amp;#039; wurden ebenfalls zunächst in den Mosyrski selski Sowet eingeordnet, kamen dann (vor 1975) aber zum [[Wischnjowoje (Kaliningrad, Prawdinsk)|Wischnjowski selski Sowet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 wurde der Dorfbezirk [[Nowo-Bobruisk]]i selski okrug mit den Orten Nowo-Bobruisk, [[Bystrjanka (Kaliningrad)|Bystrjanka]], [[Linjowo (Kaliningrad)|Linjowo]], [[Ochotnitschje (Kaliningrad)|Ochotnitschje]], [[Perewalowo (Kaliningrad)|Perewalowo]], [[Schtscherbinino (Kaliningrad)|Schtscherbinino]] und [[Tscherepanowo (Kaliningrad)|Tscherepanowo]] an den Mosyrski selski okrug angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mosyrskoje selskoje posselenije 2004–2015 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rajon Prawdinsk lat.png|mini|280px|Die Lage der Landgemeinde Mosyrskoje selskoje posselenije im Rajon Prawdinsk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung wurde Ende 2004 die Landgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Mosyrskoje selskoje posselenije&amp;#039;&amp;#039; (ru. Мозырьское сельское поселение) eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch das Закон Калининградской области от 21 декабря 2004 г. № 476 «О наделении муниципального образования „Правдинский район“ статусом муниципального района и об установлении границ и наделении соответствующим статусом муниципальных образований, находящихся на его территории» (Gesetz der Oblast Kaliningrad vom 21. Dezember 2004, Nr. 476: Über das Ausstatten der munizipalen Bildung „Rajon Prawdinsk“ mit dem Status eines munizipalen Rajons und über das Festlegen der Grenzen und das Ausstatten mit dem entsprechenden Status der munizipalen Bildungen, die sich auf seinem Gebiet befinden)&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt 25 als Siedlung eingestufte Ortschaften gehörten zu ihrem Bereich. Zum Jahreswechsel 2015/2016 wurde die Gemeinde wieder aufgelöst und deren Orte in den neu gebildeten [[Rajon Prawdinsk|Stadtkreis Prawdinsk]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ortsname || deutscher Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Belkino (Kaliningrad, Prawdinsk)|Belkino]] (Белкино) || Abelischken, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945: Ilmenhorst&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Borodino (Kaliningrad)|Borodino]] (Бородино) || Barragin, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945: Georgenhain&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bystrjanka (Kaliningrad)|Bystrjanka]] (Быстрянка) || Siedlung Muldszen/Muldschen, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945: Siedlung Mulden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Frunsenskoje (Kaliningrad)|Frunsenskoje]] (Фрунзенское) || Bokellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gussewo (Kaliningrad, Prawdinsk)|Gussewo]] (Гусево) || Groß Gnie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwanowka (Kaliningrad, Prawdinsk)|Iwanowka]] (Ивановка) || Nendrinn, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945: Altlugau&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Korolenkowo]] (Короленково) || Oschkin, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945: Oschern&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Krasnoje (Kaliningrad, Prawdinsk)|Krasnoje]] (Красное) || (Groß) Astrawischken, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945: Astrau&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lasarewo (Kaliningrad)|Lasarewo]] (Лазарево) || Grüntann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Linjowo (Kaliningrad)|Linjowo]] (Линёво) || Schönlinde, Jodeglienen / Wiedenau, [[Budwischken]]/Oberndorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Liskino]] (Лискино) || Lieskendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malodworki]] (Малодворки) || Sechshuben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mosyr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Мозырь) || Klein Gnie, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1947: Kleingnie&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nowo-Bobruisk]] (Ново-Бобруйск) || Ilmsdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ochotnitschje (Kaliningrad)|Ochotnitschje]] (Охотничье) || Klein Ilmsdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Perewalowo (Kaliningrad)|Perewalowo]] (Перевалово) || Muldszen/Muldschen, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945: Mulden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Podlipowo]] (Подлипово) || Hochlindenberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Scheludjowo]] (Желудёво) || Prosit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schtscherbinino (Kaliningrad)|Schtscherbinino]] (Щербинино) || Schönrade&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sergejewka (Kaliningrad)|Sergejewka]] (Сергеевка) || Klein Pentlack&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sewerny (Kaliningrad, Prawdinsk)|Sewerny]] (Северный) || Mulk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tichoje (Kaliningrad)|Tichoje]] (Тихое) || Kiehlendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tschaikowskoje]] (Чайковское) || Lugowen, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945: Großlugau&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tscherepanowo (Kaliningrad)|Tscherepanowo]] (Черепаново) || Reichau (ab 1928 zu Schönrade)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werschiny (Kaliningrad)|Werschiny]] (Вершины) || Werschen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Mosyr verläuft die Regionalstraße 27A-027 (ex [[R508 (Russland)|R 508]]) – hier von Südost nach Nordwest im Abschnitt von [[Kamenka (Kaliningrad, Prawdinsk)|Kamenka]] an der Regionalstraße 27A-044 (ex [[A197 (Russland)|A 197]]) nach [[Snamensk (Kaliningrad)|Snamensk]] an der Regionalstraße 27A-037 (ex [[R514 (Russland)|R 514]]). Die weitere Regionalstraße 27A-049 führt von Mosyr in Richtung Osten zur Regionalstraße 27A-044 nach [[Korolenkowo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In nordöstliche Richtung verläuft die Kommunalstraße 27K-127 und erreicht in [[Krasnoje (Kaliningrad, Prawdinsk)|Krasnoje]] die Kommunalstraße 27K-137. Über die Kommunalstraße 27K-315 wird die südlich gelegene Siedlung [[Scheludjowo]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1894 war der Ort Bahnstation (Klein Gnie bzw. Mosyr-Nowy) an der [[Bahnstrecke Toruń–Tschernjachowsk]] (Thorn–Insterburg), bis im Jahr 2009 der Personenverkehr im Abschnitt auf dem russischen Staatsgebiet eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
Die neogotische Kirche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flickr.com/photos/27639553@N05/4853194343/ Foto der ehemaligen Kirche in Mosyr &amp;#039;&amp;#039;(Klein Gnie)&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; von Klein Gnie entstand nach Entwürfen des Architekten &amp;#039;&amp;#039;Bergmann&amp;#039;&amp;#039; aus [[Kętrzyn|Rastenburg]] (heute polnisch: Kętrzyn). Sie wurde am 18. April 1901 eingeweiht. Das Gotteshaus hatte einen 45 Meter hohen Spitzturm mit drei Glocken und bot 400 Menschen Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 nutzte eine Schule den Kirchenraum als Turnhalle und baute Klassenzimmer für eine Grundschule an. Das hohe Spitzdach wurde 1965/66 entfernt und durch ein flaches Satteldach ersetzt, das mit Asbestzementplatten belegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Klein Gnie mit ihrem ausgedehnten [[Kirchspiel]] lag zwischen den Kirchspielen [[Schelesnodoroschny (Kaliningrad)|Gerdauen]] und [[Krylowo|Nordenburg]] im Süden und dem Kirchspiel [[Perewalowo (Kaliningrad)|Muldszen]] (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Mulden&amp;#039;&amp;#039;) im Norden und wurde von der [[Putilowka|Aschwöne]] (Swine) und der Wickerau durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1601 gehörte Klein Gnie zum Kirchspiel Muldszen. Erst 1897 wurde die selbständige Kirchengemeinde Klein Gnie errichtet, wobei die Kirchspielorte aus den drei Pfarreien Gerdauen, Nordenburg und Muldszen umgepfarrt wurden. Im gleichen Jahr wurde eine Pfarrstelle eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Sowjetunion]] war kirchliches Leben stark eingeschränkt. Erst in den 1990er Jahren bildeten sich in der seit 1991/92 russischen Oblast Kaliningrad neue evangelische Gemeinden. Mosyr liegt im Bereich der neuerrichteten Gemeinde in [[Tschernjachowsk]], die zur [[Propstei Kaliningrad]] innerhalb der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland]] (ELKER) gehört&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |wayback=20110829063946 |text=Ev.-luth. Propstei Kaliningrad }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspielorte ===&lt;br /&gt;
Zum Kirchspiel Klein Gnie&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mogk.homepage.t-online.de/Mogk/kl_gnie.htm Das Kirchspiel Klein Gnie]&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörten bis 1945 vier Landgemeinden mit insgesamt 26 Ortschaften:&lt;br /&gt;
* [[Borodino (Kaliningrad)|Barragin]] (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Georgenhain&amp;#039;&amp;#039;), mit: Bettyhof, [[Oserki (Kaliningrad, Prawdinsk)|Georgenfelde]], Georgenwalde und Nonnenhof&lt;br /&gt;
* [[Gussewo (Kaliningrad, Prawdinsk)|Groß Gnie]] mit: Annawalde (Dorf), Annawalde (Gut), Bolzhinshof, Friedrichsfelde, Lönkendorf, Mühlenkrug und Neusorge&lt;br /&gt;
* Klein Gnie mit: Christophsdorf, Groß Dwillin (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Großwillingen&amp;#039;&amp;#039;), Karlshof, Klein Dwillin (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Kleinwillingen&amp;#039;&amp;#039;), [[Scheludjowo|Prosit]], Rosanna (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Rosenflur&amp;#039;&amp;#039;) und [[Malodworki|Sechshuben]]&lt;br /&gt;
* Wesselowen (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Wesselau&amp;#039;&amp;#039;) mit: Franzenshof, Hedwigsfelde, [[Sewerny (Kaliningrad, Prawdinsk)|Mulk]] und Schönwiese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer ===&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1945 amtierten in Klein Gnie zwei Pfarrer&amp;lt;ref&amp;gt;Friedwald Moeller, &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg, 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;, von denen der erste bereits drei Jahre früher im Vikarsdienst hier tätig war:&lt;br /&gt;
* Julius Bernhard K. Fürstenau, 1898–1902&lt;br /&gt;
* Ernst Lappoehn, 1903–1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenbücher ===&lt;br /&gt;
Die [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] für das Kirchspiel Klein Gnie sind vollständig erhalten: Taufen, Trauungen, Beerdigungen aus den Jahren 1897 bis 1944 und werden im [[Evangelisches Zentralarchiv in Berlin|Evangelischen Zentralarchiv]] in [[Berlin-Kreuzberg]] aufbewahrt&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Stache, &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Kirchenbücher im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Die östlichen Kirchenprovinzen der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 1992³&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Bereits vor 1945 bestand in Klein Gnie eine eigene Schule&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flickr.com/photos/27639553@N05/4853809870/ Foto der Schule in Mosyr (&amp;#039;&amp;#039;Klein Gnie&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Jahr 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;, deren Gebäude – ebenso wie der Kirchenraum der alten Pfarrkirche – auch heute noch für Schulzwecke genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Die preußische Monarchie – topographisch, statistisch und wirtschaftlich dargestellt&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1833, [http://books.google.de/books?id=dMwAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA381 S. 381–483, Ziffer 16.]&lt;br /&gt;
* Wulf D. Wagner, &amp;#039;&amp;#039;Kultur im ländlichen Ostpreußen. Geschichte, Güter und Menschen im Kreis Gerdauen&amp;#039;&amp;#039;, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mosyr, Kaliningrad Oblast|Mosyr}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ostp/gerd/gnie.htm Amtsbezirk Gnie] (Rolf Jehke, 2005)&lt;br /&gt;
* [http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/1594Kleingnie.jpg Messtischblatt 1594 Kleingnie (Stand 1938)] in den digitalen Sammlungen der [[Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtkreis Prawdinsk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rajon Prawdinsk|Mosyr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Landgemeinde in der Oblast Kaliningrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
	</entry>
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