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	<title>Mostowice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:26:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wietek: /* Literatur */</title>
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		<updated>2024-11-17T15:43:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Mostowice&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Kłodzko&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Kłodzki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Bystrzyca Kłodzka&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Bystrzyca Kłodzka&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50.2741&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16.4826&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 22&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 670&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DKL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Międzylesie]] – [[Duszniki-Zdrój]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sudetenstraße-2.jpg|mini|Hinweisschild auf die Sudetenstraße in Mostowice]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mostowice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|mɔstɔˈvit͡sɛ}}] (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Langenbrück&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Bystrzyca Kłodzka|Stadt- und Landgemeinde Bystrzyca Kłodzka]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es liegt dreizehn Kilometer westlich von [[Bystrzyca Kłodzka]] (&amp;#039;&amp;#039;Habelschwerdt&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mostowice liegt zwischen dem [[Habelschwerdter Gebirge]] und dem Hauptkamm des [[Adlergebirge]]s. Durch den Ort fließt die [[Wilde Adler|Erlitz]], die die Grenze zu [[Tschechien]] bildet. Nachbarorte sind [[Młoty (Bystrzyca Kłodzka)|Młoty]] (&amp;#039;&amp;#039;Hammer&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Spalona (Bystrzyca Kłodzka)|Spalona]] (&amp;#039;&amp;#039;Brand&amp;#039;&amp;#039;) im Osten, [[Rudawa (Bystrzyca Kłodzka)|Rudawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Stuhlseiffen&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten sowie [[Piaskowice (Bystrzyca Kłodzka)|Piaskowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Friedrichsgrund&amp;#039;&amp;#039;) und [[Lasówka]] (&amp;#039;&amp;#039;Kaiserswalde&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten. Jenseits der Grenze liegen die Ortschaften [[Černá Voda (Orlické Záhoří)|Černá Voda]] (&amp;#039;&amp;#039;Schwarzwasser&amp;#039;&amp;#039;) und [[Orlické Záhoří]] im Süden sowie [[Kunštát u Orlického Záhoří|Kunštát]] (&amp;#039;&amp;#039;Kronstadt&amp;#039;&amp;#039;) und [[Jadrná]] (&amp;#039;&amp;#039;Kerndorf&amp;#039;&amp;#039;) im Westen. Durch den Ort führt die [[Droga wojewódzka 389|Wojewodschaftsstraße 389]] von [[Międzylesie]] (&amp;#039;&amp;#039;Mittelwalde&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Duszniki-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Reinerz&amp;#039;&amp;#039;). Zwischen Mostowice und Orlické Záhoří befindet sich ein Grenzübergang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Langenbrück wurde 1596 auf [[landesherr]]lichem Forstgrund angelegt und gehörte zur [[Grafschaft Glatz]]. Es bestand zunächst aus zwölf Häusern und war im Besitz der [[Böhmische Kammer|Böhmischen Kammer]]. Diese verkaufte 1684 Langenbrück zusammen mit anderen Kammerdörfern im [[Distrikt]] [[Bystrzyca Kłodzka|Habelschwerdt]] dem Glatzer Landeshauptmann [[Michael Wenzel von Althann]], der aus den neu erworbenen Dörfern die [[Herrschaft Schnallenstein]] bildete. Deren Hauptort war [[Różanka (Międzylesie)|Rosenthal]], so dass sie auch als „Herrschaft Rosenthal“ bezeichnet wurde. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts veranlasste die damalige Besitzerin der Herrschaft Schnallenstein, Aloysia Reichsgräfin von [[Althann (Adelsgeschlecht)|Althann]], den Bau weiterer Häuser. Sie lagen am unteren Ende von Langenbrück und wurden als „Kolonie Aloysienthal“ bezeichnet. Später bürgerte sich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Niederlangenbrück&amp;#039;&amp;#039; ein, das mit (Ober)Langenbrück eine Dorfgemeinde bildete und ebenfalls zur Herrschaft Schnallenstein untertänig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 und endgültig mit dem [[Hubertusburger Frieden]] 1763 fiel Langenbrück zusammen mit der Grafschaft Glatz an [[Preußen]]. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es ab 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und war zunächst dem [[Landkreis Glatz]] und ab 1818 dem neu geschaffenen [[Landkreis Habelschwerdt]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Für Anfang des 19. Jahrhunderts sind nachgewiesen: eine Pfarrkirche, ein Pfarrhaus, ein Schulgebäude, eine Mehl- und eine Brettmühle, 15 Stückleute, 37 [[Kolonist]]en und neun [[Häusler]]. Unter den damals 440 Einwohnern waren zwei [[Schmied]]e. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Langenbrück zu einem beliebten Sommerfrische- und Wintersportort. 1874 wurde der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Langenbrück gebildet, zu dem die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Friedrichsgrund, Kaiserswalde, Langenbrück und Stuhlseiffen sowie der [[Gutsbezirk]] Kaiserswalde gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/habelsch/langenbr.htm Amtsbezirk Langenbrück]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 wurden 507 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Langenbrück 1945 mit dem größten Teil [[Schlesien]]s an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Mostowice&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. Wegen der abgelegenen Lage verließen in den nächsten Jahrzehnten viele Bewohner Mostowice wieder, so dass es jetzt weitgehend entvölkert ist. 1975–1998 gehörte Mostowice zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchliche Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Langenbrück war zunächst zu der in [[Böhmen]] gelegenen [[Filialkirche]] in [[Kunštát u Orlického Záhoří|Kronstadt]] gewidmet, das seinerseits bis 1700 eine Filiale der [[Pfarrei]] in [[Nebeská Rybná|Himmlisch Rybnai]] war und danach selbständige Pfarrei wurde. Jedoch verfügte Langenbrück über einen eigenen Begräbnisplatz. Nach der Wiederinbesitznahme der Grafschaft Glatz durch die [[Kaiserliche Armee (HRR)|Kaiserlichen]] 1623 kehrten die damals lutherischen Bewohner zum katholischen Glauben zurück. Ab diesem Zeitpunkt bis 1780 wurden die Toten auf dem Kronstädter Friedhof bestattet. Nachdem die Grafschaft Glatz 1763 an Preußen gefallen war, wurden 1780 auf Weisung des preußischen Königs [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] auch die Pfarreigrenzen den politischen Grenzen angepasst. Zusammen mit den Glatzer Ortschaften &amp;#039;&amp;#039;Friedrichsgrund&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kaiserswalde&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Königswalde&amp;#039;&amp;#039; wurde Langenbrück von der Pfarrkirche Kronstadt getrennt und 1781–1782 für diese Dörfer eine Pfarrkirche in Langenbrück errichtet. Die Finanzierung erfolgte aus Beiträgen der vier [[Dominium|Dominien]] sowie einer Landes[[kollekte]]. Die Einweihung durch den Glatzer [[Großdechant#Die Königlichen und Bischofsvikare, Großdechanten der Grafschaft Glatz|Großdechanten]] [[Karl Winter (Dechant)|Carl Winter]], der als Pfarrer in Mittelwalde amtierte, erfolgte am 15. Dezember 1782. Erster Pfarrer der neu errichteten Pfarrei Langenbruck wurde Joseph Beschorner aus Mittelwalde. Die Regulierung der Pfarreigrenzen hatte auch einen Wechsel der Diözesanzugehörigkeit zur Folge: Während die vier Dörfer durch ihre Zugehörigkeit zu Kronstadt ab 1664 bis 1780 zum [[Bistum Königgrätz]] gehörten, kamen sie mit der Errichtung der Pfarrei Langenbrück zum Glatzer [[Dekanat#Römisch-katholische Kirche|Dekanat]] und damit zum [[Erzbistum Prag]] zurück. Heute gehört Mostowice zur Pfarrei St. Franziskus und Leonhardus in [[Duszniki-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Reinerz&amp;#039;&amp;#039;) und gehört somit zum 2004 neu gegründeten [[Bistum Świdnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Schweidnitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche Mariä Geburt von 1782 wurde 1790 um den Glockenturm erweitert. Sie soll mit Verfügung der preußischen Behörden Ornate, Kelche, Bücher u. a. aus der St.-Martins-Kapelle auf dem [[Festung Glatz|Glatzer Schloss]] erhalten haben, die beim Festungsbau abgerissen worden war.&lt;br /&gt;
* Barocke Statue des böhmischen Landesheiligen [[Johannes Nepomuk]] vor der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Kögler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Chroniken der Grafschaft Glatz&amp;#039;&amp;#039;. Neu bearbeitet von [[Dieter Pohl (Heimatforscher)|Dieter Pohl]]. Bd. 4, ISBN 3-927830-18-6, S. 146–150.&lt;br /&gt;
* Peter Güttler u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Das Glatzer Land&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Aktion West-Ost]] e. V., Düsseldorf 1995, ISBN 3-928508-03-2, S. 68.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/504571,Mostowice.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/3452973,Mostowice,Przejscie_graniczne_Mostowice_Orlicke_Zahori.html Grenzübergang]&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/3650218,Mostowice,Dzika_Orlica_w_Mostowicach.html Wilde Adler bei Mostowice]&lt;br /&gt;
* [http://www.grafschaft-glatz.de/bilder/habelsch/lang-b.htm Historische Dorfansicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien|Mostowice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Bystrzyca Kłodzka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1596]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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