<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mostov</id>
	<title>Mostov - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mostov"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mostov&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T16:53:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mostov&amp;diff=1384572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Århus: HC: Ergänze Kategorie:Odrava</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mostov&amp;diff=1384572&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-07T18:09:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Odrava&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Odrava (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Odrava&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Mostov&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Kraj               = Karlovarský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Cheb&lt;br /&gt;
| Fläche             =&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Odrava&lt;br /&gt;
| Höhe               = 408&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 30&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 1. März 2001&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 350 02&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    =&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Odrava]] – Mostov&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        =&lt;br /&gt;
| Ortsteile          =&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      =&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum =&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    =&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       =&lt;br /&gt;
| Website            =&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/06/46.36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 12/29/23.83/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mostov1.JPG|mini|Frontansicht des Schlosshotels]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mostov2.JPG|mini|Nebengebäude, heute u.&amp;amp;nbsp;a. Schwimmbad]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mostov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Mostau&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der [[Tschechien|tschechischen]] Gemeinde [[Odrava]] im [[Okres Cheb]]. Er befindet sich drei Kilometer westlich von [[Kynšperk nad Ohří]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Mostov liegt am rechten Ufer der [[Eger (Elbe)|Eger]] unterhalb der Einmündung der [[Wondreb (Fluss)|Wondreb]] und südlich der [[Bahnstrecke Chomutov–Cheb]]. Das rechte Ufer der Eger ist mit Häusern und Ferienhäusern bebaut, das linke vornehmlich mit Bungalows.&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Chotíkov im Nordosten, [[Kynšperk nad Ohří]] im Osten, Hlínová und Dobroše im Südosten, [[Odrava]] im Süden, sowie [[Nebanice]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mostov wurde erstmals 1362 im Saalbuch der Clarissinnen in Eger als &amp;#039;&amp;#039;Mosdaw&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Moßdaw&amp;#039;&amp;#039; erwähnt; es soll im 13. und 14. Jahrhundert nach [[Kaspar Brusch]]  auch &amp;#039;&amp;#039;Woga&amp;#039;&amp;#039; geheißen haben. Der umgebende Grundbesitz war damals im Eigentum der Zoswitz in   [[Cheb|Eger]] und wurde später ein [[Reichslehen]] der Leuchtenberger.&amp;lt;ref&amp;gt;Ersterwähnungen mit dem Namen Mostau werden für 1353, 1362 und 1370 angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1459 gaben die [[Landgrafen von Leuchtenberg]] im Auftrag des Kurfürsten [[Friedrich II. (Sachsen)|Friedrich II. von Sachsen]] das Lehen Mostau an die [[Krone Böhmen]] zurück, worauf es zu einem raschen Wechsel der Lehensträger kam. Ende des 15. Jahrhunderts erwarb es das Adelsgeschlecht der [[Hardegg (Adelsgeschlecht)|Hardeck]], welches als Verwaltungssitz eine Feste errichtete, die im 17. Jahrhundert unter den Rummerskirch und ab 1693 unter Johann Friedrich [[Pergler von Perglas]] zu einem Schloss umgestaltet wurde. Die Pergler von Perglas hielten die Herrschaft bis 1738, ihnen folgten die Herren [[Schirnding (Adelsgeschlecht)|von Schirnding]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1862 wurde das Schloss durch den damaligen Besitzer [[Anton Emanuel von Komers]] im [[Tudorstil]] umgebaut. Um den Ertrag zu erhöhen und den Lebensstandard der ansässigen Bevölkerung zu erhöhen, errichtete er ein landwirtschaftliches Mustergut. Im Jahre 1886 verkaufte er den Besitz an den Großindustriellen [[Georg Haas von Hasenfels]]. Dieser setzte die Trockenlegungen der Felder und Aufforstungen der Flächen fort und vereinigte das Gut Mostau mit dem benachbarten Gut [[Kynšperk nad Ohří|Königsberg an der Eger]], welches er von seinem Vater Eusebius Haas, einem Porzellanfabrikanten in [[Horní Slavkov|Schlaggenwald]] geerbt hatte. 1914 verstarb im Schloss Georg Haas von Hasenfels und seine Frau Olga Haas von Hasenfels, geborene Dannenberg, übernahm den Besitz. Von dieser erbte es schließlich der einzig Sohn des Ehepaares Georg Julius Haas von Hasenfels im Juli 1942. Noch im selben Jahr übertrug dieser das Anwesen an seinen unehelichen Sohn Siegbert Johann Sappert und installierte bis zu dessen 21. Lebensjahr ein Dreier Konsortium zur Verwaltung des Gutsbestandes. 1945 wurde das Gut aufgrund des Beneš-Dekrete eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mostau war von 1850 bis 1945 Gemeindesitz mit der Verwaltung von Dobrassen und Klingen. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte die Gemeinde zum [[Gerichtsbezirk Eger]], der bis zum Ersten Weltkrieg Teil des [[Bezirk Eger|Bezirks Eger]] war. Im Jahr 1938 lebten in Mostau 337 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde der Ort dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Eger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die deutschen Bewohner des Ortes auf Grund der [[Beneš-Dekrete]] enteignet und [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]. Auch die Familie Haas von Hasenfels wurde enteignet und das Schloss Mostov und sein Inventar gingen in den Staatsbesitz der [[Tschechoslowakei]] über. Es wurde zunächst für Verwaltungszwecke genutzt, war in den 1980er Jahren ein Erholungsheim für Kinder und begann in seiner Bausubstanz zu verfallen. Nach der [[Samtene Revolution|Samtenen Revolution]] erwarb es 1989 die Porzellanmanufaktur in [[Horní Slavkov]]. Sie ließ das Gebäude renovieren und zu einem Hotel umbauen. 1991 wurden in Mostov 36 Einwohner gezählt, 2001 waren es 30 Einwohner, die in&lt;br /&gt;
21 Wohnhäusern lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Schloss Mostov&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kulturdenkmal aus dem 19. Jahrhundert und wird seit 1998 als Hotel genutzt. Im Erdgeschoss wird eine Ausstellung mit [[Porzellan]]  gezeigt, die an die Zeit der Porzellanindustrie in [[Horní Slavkov|Schlaggenwald]] erinnert. In den Räumen haben sich kunstvolle Kachelöfen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhalten sowie Mosaikfenster und Stuckdecken.&lt;br /&gt;
* Schlosspark [[Ahorn]], [[Kastanien]], [[Blutbuche]]n, [[Silber-Weide]]n, [[Trauerweide]]n und [[Platane]]n  sowie tropischen und subtropischen Gewächsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Muck]] (1878–1945), deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lorenz Schreiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler im Egerland&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentation einer deutschen Kulturlandschaft zwischen Bayern und Böhmen, unter Mitwirkung des Staatsarchivs Cheb unter Jaromír Boháč u. a.; [[Amberg]] 2004; S. 670, Abb. S. 671–676.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimatkreis Eger – Geschichte einer deutschen Landschaft in Dokumentationen und Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Egerer Landtag e. V. Amberg 1981. S. 391f. Ortsgeschichte von Dobrassen S. 310; Ortsgeschichte von Klingen S. 366.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mostov.cz/de/zamek.htm Seite des Schlosshotels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1362]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Odrava]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Århus</name></author>
	</entry>
</feed>