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	<title>Most pri Bratislave - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:36:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Most_pri_Bratislave&amp;diff=881143&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dušan Kreheľ: /* Bevölkerung */ sk pop</title>
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		<updated>2025-05-10T10:33:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; sk pop&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Slowakei&lt;br /&gt;
|NAME = Most pri Bratislave&lt;br /&gt;
|GEMEINDEART = Gemeinde&lt;br /&gt;
|WAPPEN = Mostb.png&lt;br /&gt;
|KRAJ = Bratislavský kraj&lt;br /&gt;
|OKRES = Senec&lt;br /&gt;
|REGION = Bratislava (Region){{!}}Bratislava&lt;br /&gt;
|CODE = 508110&lt;br /&gt;
|PLZ = 900 46&lt;br /&gt;
|VORWAHL = 0 2&lt;br /&gt;
|HÖHE = 130&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 19.01&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 48/8/27/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 17/16/10/E&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG = 2 Gemeindeteile&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = Katarína Rentková&lt;br /&gt;
|ADRESSE = Obecný úrad Most pri Bratislave&amp;lt;br /&amp;gt;97&amp;lt;br /&amp;gt;900 46 Most pri Bratislave&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.mostpribratislave.sk&lt;br /&gt;
|STAND_VERWALTUNG = Oktober 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Most pri Bratislave&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1974 slowakisch „Most na Ostrove“, historisch „Pruk“; deutsch &amp;#039;&amp;#039;Bruck&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bruck an der Donau&amp;#039;&amp;#039;, ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Dunahidas&amp;#039;&amp;#039; – bis 1907 &amp;#039;&amp;#039;Hidas&amp;#039;&amp;#039;, älter &amp;#039;&amp;#039;Pruk&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://slovnik.juls.savba.sk/?w=Most+pri+Bratislave&amp;amp;s=exact&amp;amp;c=E0b1&amp;amp;cs=&amp;amp;d=obce# &amp;#039;&amp;#039;Slovenské slovníky: Názvy obcí Slovenskej republiky (Majtán 1998)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine Gemeinde in der Westslowakei mit {{EWZ|SK|508110}} Einwohnern (Stand {{EWD|SK|508110}}). Sie ist Teil des [[Okres Senec]], einem Teil des [[Bratislavský kraj]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde befindet sich im nordwestlichen Teil der [[Große Schüttinsel|Großen Schüttinsel]] am rechten Ufer der [[Kleine Donau (Fluss)|Kleinen Donau]], die hier in einer Schleife am Ort vorbeifließt. Nach der Regulierung der Kleinen Donau im Jahr 1961 entstanden drei kleine Seen, die als &amp;#039;&amp;#039;Zelená voda&amp;#039;&amp;#039; bekannt sind und der Fischerei, aber auch Erholung dienen. Das Gemeindegebiet ist fast völlig entwaldet und landwirtschaftlich genutzt, mit Überresten des Auwalds entlang des Flusses. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von {{Höhe|130|SK|link=true}} und ist 14 Kilometer vom Stadtzentrum [[Bratislava]]s sowie 19 Kilometer von [[Senec]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehört seit 1938 der Ort [[Studené]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ga[a]dendorf&amp;#039;&amp;#039;, ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Hideghét&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Ivanka pri Dunaji]] und [[Zálesie (Senec)|Zálesie]] im Norden, [[Malinovo]] im Nordosten, [[Tomášov]] im Osten, [[Štvrtok na Ostrove]] und [[Miloslavov]] im Südosten, [[Dunajská Lužná]] im Süden und Bratislava (Stadtteile [[Podunajské Biskupice]], [[Vrakuňa]] und [[Ružinov]]) im Südwesten, Westen und Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Most pri Bratislave 01 01.jpg|mini|links|Die Herz-Jesu-Kirche]]&lt;br /&gt;
Auf dem heutigen Gemeindegebiet gab es in den 8. und 9. Jahrhundert eine slawische Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1283 zum ersten Mal als &amp;#039;&amp;#039;Pruk&amp;#039;&amp;#039; schriftlich erwähnt. Nach dem [[Mongoleneinfall]] 1241/1242 ließen sich hier deutsche Einwohner aus [[Württemberg]] nieder. Zwischen 1335 und 1373/1374 war das Dorf Besitz des Pressburger Richters Jakob, danach waren die Grafen aus [[Svätý Jur|St. Georgen]] und [[Pezinok|Bösing]] Gutsherren bis 1543. In einem Steuerverzeichnis aus dem Jahr 1557 besaßen die Familien &amp;#039;&amp;#039;Serédy&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Meréy&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Farkas&amp;#039;&amp;#039; insgesamt 10 [[Porta (Steuereinheit)|Porta]]. Später war Bruck zwischen den Herrschaftsgütern von Eberhardt (drei Viertel) und St. Georgen (ein Viertel) geteilt. Zwischen 1683 und 1720 wurde die Ortschaft durch türkische Einfälle und Standesaufstände in Mitleidenschaft gezogen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts kamen Siedler aus [[Kärnten]] nach Bruck. 1828 zählte man 110 Häuser und 790 Einwohner, die als Landwirte beschäftigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1918 gehörte der im Stuhlbezirk &amp;#039;&amp;#039;[[Šamorín|Somorja]]&amp;#039;&amp;#039; innerhalb des [[Komitat Pressburg|Komitats Pressburg]] liegende Ort zum [[Königreich Ungarn]] und kam danach zur [[Tschechoslowakei]] beziehungsweise heute Slowakei. Zwischen 1938 und 1945 war Bruck Grenzort, da der Nachbarort Eberhardt (heute Malinovo) schon zum durch den [[Erster Wiener Schiedsspruch|Ersten Wiener Schiedsspruch]] vergrößerten Horthy-Ungarn gehörte. 1941 wurde in Most na Ostrove ein Zwangsarbeitslager für circa 40 sogenannte Asoziale und Cigani eingerichtet, die im Straßenbau eingesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vanda Rajcan: &amp;#039;&amp;#039;Most na Ostrove&amp;#039;&amp;#039;, in: Joseph R. White (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The United States Holocaust Memorial Museum Encyclopedia of Camps and Ghettos, 1933–1945. Vol. 3, Camps and Ghettos under European Regimes Aligned with Nazi Germany&amp;#039;&amp;#039;. Bloomington : Indiana University Press, 2018, ISBN 978-0-253-02373-5, S. 873&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 war Bruck ein deutsches Dorf. Die deutsche Bevölkerung musste nach dem Krieg auf Grund der [[Beneš-Dekrete]] den Ort verlassen, und es wurden Slowaken angesiedelt. Unter anderem musste auch [[Ludwig Schwarz]], bis 2015 Diözesanbischof von Linz, mit seiner Familie Bruck verlassen. Schwarz engagiert sich sehr für die Versöhnung zwischen den Volksgruppen, und heute bestehen freundschaftliche Beziehungen zwischen den ehemaligen deutschen und den jetzigen slowakischen Bewohnern Brucks.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kath.net/news/10923 Ludwig Schwarz neuer Diözesanbischof von Linz], [[kath.net]], 6. Juli 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Grieser: &amp;#039;&amp;#039;Der Onkel aus Preßburg. Auf österreichischen Spuren durch die Slowakei&amp;#039;&amp;#039;, Amalthea Signum Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-85002-684-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. Juli 2020 segnete er außerdem das Mahnmal, das an die Vertreibung der ehemaligen Brucker erinnern soll und das zum 75. Jahrestag der Ankunft in Österreich eingeweiht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=katholisch.at |url=https://www.katholisch.at/aktuelles/130913/gedenken-an-karpatendeutschen-vertreibung-mit-versoehnendem-segen |titel=Gedenken an Karpatendeutschen-Vertreibung mit versöhnendem Segen |abruf=2020-08-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wien findet einmal im Jahr ein Treffen der ehemaligen deutschen Einwohner und deren Nachkommen statt, das so genannte „Bruckertreffen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Slovak municipality|pop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Most pri Bratislave 2144 Einwohner, davon 1883 [[Slowaken]], 41 [[Magyaren in der Slowakei|Magyaren]], 20 [[Tschechen]], jeweils zwei [[Mährer (Volksgruppe)|Mährer]] und [[Ukrainer]] sowie jeweils ein [[Karpatendeutsche|Deutscher]] und [[Russen|Russe]]. 10 Einwohner gaben eine andere Ethnie an und 184 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1141 Einwohner bekannten sich zur [[Römisch-katholische Kirche in der Slowakei|römisch-katholischen Kirche]], 85 Einwohner zur [[Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakei|Evangelischen Kirche A. B.]], 18 Einwohner zur [[Griechisch-katholische Kirche in der Slowakei|griechisch-katholischen Kirche]], jeweils fünf Einwohner zu den [[Zeugen Jehovas]], zur evangelisch-methodistischen Kirche, zur [[Orthodoxe Kirche der Tschechischen Länder und der Slowakei|orthodoxen Kirche]] und zur Pfingstbewegung; insgesamt 16 Einwohner bekannten sich zu einer anderen Konfession. 539 Einwohner waren [[Atheismus|konfessionslos]] und bei 325 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udaje.statistics.sk/tabulky.html Ergebnisse der Volkszählung 2011 (slowakisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Denkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mohyla MRŠ.JPG|mini|Symbolisches Grabmal an M. R. Štefánik]]&lt;br /&gt;
* zweitürmige römisch-katholische [[Herz-Jesu-Kirche (Most pri Bratislave)|Herz-Jesu-Kirche]] aus dem frühen 14. Jahrhundert, ursprünglich gotisch, in der zweiten Hälfte des 16. und im 19. Jahrhundert neu gestaltet und 1910 erweitert. Das Innere ist im gotischen Stil ausgestattet.&lt;br /&gt;
* symbolisches Grabmal an [[Milan Rastislav Štefánik]] unweit des [[Flughafen Bratislava|Flughafens Bratislava]] aus dem Jahr 1923&lt;br /&gt;
{{WeiterePUSR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Most pri Bratislave passiert die Straße 2. Ordnung 572 zwischen Bratislava und weiter nach [[Štvrtok na Ostrove]]. In der Ortsmitte zweigt die Straße 1. Ordnung 510 Richtung [[Malinovo]] und [[Tomášov]] ab. Die am 26. September 2019 eröffnete Ortsumgehung entlastet den Ort und ermöglicht die Anbindung an Bratislavas [[Diaľnica D4|Ringautobahn D4]] über die Anschlussstelle Bratislava-Vrakuňa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen direkten Bahnanschluss, der nächste Bahnhof ist [[Podunajské Biskupice]] an der [[Bahnstrecke Bratislava–Komárno]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Teil des Flughafens Bratislava liegt auf dem Gemeindegebiet und die Einflugschneise für die Landebahn 31 kreuzt den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Schwarz]] (* 1940), römisch-katholischer Bischof in Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Senec}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1283]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dušan Kreheľ</name></author>
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