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	<title>Moses Sofer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:12:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moses_Sofer&amp;diff=1233590&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nifilanu: /* Tod und Nachleben */</title>
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		<updated>2026-02-07T23:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tod und Nachleben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moses S. Schreiber Litho (cropped).jpg|mini|hochkant|Moses Schreiber-Sofer, Lithographie von [[Josef Kriehuber]], um 1830]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moses Sofer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Moses Sopher&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מֹשֶׁה סוֹפֵר&amp;amp;lrm;}}), deutscher Name: &amp;#039;&amp;#039;Moses Schreiber&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mosche Schreiber&amp;#039;&amp;#039;, bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Chatam Sofer&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[24. September]] [[1762]] in [[Frankfurt am Main]]; gestorben am [[3. Oktober]] [[1839]] in [[Bratislava|Pressburg]]/[[Bratislava]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz80493.html#ndbcontent |titel=Sofer, Moses (Moses Schreiber, Chatam-Sofer) |hrsg=Deutsche Biografie |abruf=2022-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein führender [[Orthodoxes Judentum|orthodoxer]] [[Rabbiner]] des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;[[Sofer]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine Übersetzung des deutschen Wortes „Schreiber“. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Chatam&amp;#039;&amp;#039; ([[Hebräische Sprache|hebr.]] חת&amp;quot;ם סוֹפֵר) ist ein [[Akronym]] für &amp;#039;&amp;#039;Chidusche Torat Mosche&amp;#039;&amp;#039; (hebr. חִדּוּשֵׁי תּוֹרַת מֹשֶׁה) – „Einsichten in die Tora des Moses“, eine Anspielung sowohl auf Sofers Vorname Moses als auch auf die „[[Tora]] des [[Mose]]s“, die dieser der jüdischen Überlieferung nach am Berg Sinai von Gott empfangen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sofer wuchs in Frankfurt am Main auf, wo [[Pinchas Horowitz]] und [[Nathan Adler]] seine bedeutendsten Lehrer waren. 1776 wechselte er an die [[Jeschiwa]] des Rabbi David Tebele Scheuer (1712–1782) im nahen [[Mainz]]. Dort wurde er bis zu seiner Rückkehr nach Frankfurt 1777 von Rabbi Mechel Scheuer (1739–1810), dem Sohn des Rabbi Tebele, unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adler aufgrund von internen Widerständen in der jüdischen Gemeinde Frankfurt verlassen musste, folgte ihm Sofer als 19-Jähriger auf seinen Wanderungen. Obwohl er nie in seine Geburtsstadt zurückkehrte, war er stets stolz auf seine Herkunft und unterzeichnete seine Schreiben mit „Moses ha-Katan [der „Kleine“, „Unbedeutende“] aus Frankfurt am Main“. Er war zunächst Rabbiner in Dresnitz in Mähren (heute [[Strážnice]]) und [[Mattersburg|Mattersdorf]] und wurde 1806 zum Oberrabbiner von Pressburg, der damaligen Hauptstadt Ungarns, ernannt, wo er für den Rest seines Lebens blieb. Während seines 33-jährigen Aufenthalts in Pressburg, wo damals die bedeutendste jüdische Gemeinde im [[Königreich Ungarn]] lebte, machte er sich einen Ruf als führender Vertreter des orthodoxen Judentums im Kampf gegen das aufkommende [[Reformjudentum]]. In Pressburg gründete er eine [[Jeschiwa von Pressburg|bedeutende Jeschiwa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofer schrieb zahlreiche Werke, doch zu seinen Lebzeiten wurde kaum etwas von ihm veröffentlicht. Unmittelbar nach seinem Tod begann seine Familie, seine Schriften herauszugeben. Diese enthalten unter anderem sieben Bände [[Response (Judentum)|Responsen]] und zwei Bände Predigten, Novellen zum [[Talmud]], Kommentare zur [[Tora]], Briefe, Gedichte und ein Tagebuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Sofers erste Frau starb 1812 kinderlos. Einige Monate später heiratete er die Tochter von [[Akiba Eger]], der als größter Talmudist seiner Zeit angesehen wurde und später Rabbiner von [[Posen]] wurde. Nach dem Tod seiner zweiten Frau heiratete er die Witwe Chaja Heller, mit der er keine gemeinsamen Kinder hatte. Sofers Nachkommen bildeten eine bedeutende rabbinische Dynastie. Seinen ältesten Sohn [[Abraham Samuel Benjamin Sofer]] (später genannt &amp;#039;&amp;#039;Ktav Sofer&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ksav Sofer&amp;#039;&amp;#039;, 1815–1871) ernannte er zu seinem Nachfolger als Leiter der Pressburger Jeschiwa. Sein zweiter Sohn Simon (1820–1883) wurde Rabbiner in [[Krakau]]. Sein Schwiegersohn Salomon Salman Spitzer war Oberrabbiner der orthodoxen Gemeinde in [[Juden in Wien|Wien]] und Rabbiner der berühmten Wiener [[Schiffschul]]. Ein Sohn von Abraham Sofer, Simon (1850–1944), gründete in [[Eger (Ungarn)|Erlau]] eine Jeschiwa und war dort als Lehrer tätig, bis er infolge der deutschen Besetzung Ungarns nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert und dort ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Nachleben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mauzóleum_Chatama_Sófera_3.jpg|mini|Chatam-Sofer-Mausoleum]]&lt;br /&gt;
Sofer wurde auf dem alten jüdischen Friedhof unterhalb des [[Burg_Bratislava|Burgbergs]] in Bratislava begraben. Der Friedhof wurde in den Jahren 1942/1943 durch den Bau eines [[Burgbergtunnel_(Bratislava)|Straßentunnels]] fast vollständig zerstört, die meisten Gräber wurden in ein Sammelgrab auf dem orthodoxen Friedhof umgebettet, nur der wichtigste Abschnitt mit dem Grab von Moses Sofer blieb unter einer Betondecke erhalten. Zu Beginn der 1980er Jahre wurde eine [[Straßenbahn_Bratislava|Straßenbahnlinie]] über das Gelände geführt. Jahrzehntelang gab es nur einen versteckten Einstieg zu dem unterirdisch gelegenen Grab, das außerhalb der jüdischen Gemeinde weitgehend in Vergessenheit geriet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dagmar Wienand |url=https://www.zeit.de/1992/19/im-untergrund/komplettansicht |titel=Im Untergrund. Preßburg: Das Mausoleum des Rabbi Chatam Sofer liegt unter der lautesten Straße der Stadt |werk=Die Zeit |datum=1992-05-01 |zugriff=2019-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1992 begannen Verhandlungen um die Zugänglichmachung der Grabstätte, die Straßenbahngleise wurden verlegt und im Jahr 2002 wurde ein Mausoleum eröffnet, das von orthodoxen Pilgern aus aller Welt besucht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Salner, Martin Kvasnica |Titel=Chatam Sofer Memoriál |Verlag= Marenčin PT |Ort=Bratislava |Datum=2012 |Sprache=sk |ISBN=978-80-8114-126-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur das Grab von Moses Sofer dient als Pilgerstätte. Auch das Grab seiner Mutter Rösel Schreiber auf dem [[Jüdischer Friedhof Battonnstraße|Alten Jüdischen Friedhof in Frankfurt]] wird von Gläubigen besucht, die dort [[Kvitel|Quitteln]] ablegen, beten und darauf hoffen, dass die Verstorbene Fürsprache für sie einlegt. Besonders bei unerfülltem Kinderwunsch zieht es die Besucher an das Grab, da Rösel ihren Sohn erst im fortgeschrittenen Alter gebar, was einem Wunder gleichkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|34|541|541|Sofer, Moses|[[Adolf Brüll]]|ADB:Sofer, Moses}}&lt;br /&gt;
* Evyatar Marienberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://davidkultur.at/artikel/aufklarung-als-innerjudische-herausforderung Aufklärung als innerjüdische Herausforderung: Rabbi Moses Schreiber, „häretische jüdische Ärzte“ und Ritualbäder].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;David: Jüdische Kulturzeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 94 (Sep. 2012), S. 68–71&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|11|197|198|Schreiber (Sofer, Hatam Sofer) Moses|N. Vielmetti}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|536|537|Sofer, Moses|[[Carsten L. Wilke|Carsten Wilke]]|120148552}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopedia Judaica]].&amp;#039;&amp;#039; Band 15, S. 77–79&lt;br /&gt;
* John F. Oppenheimer (Red.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh u.&amp;amp;nbsp;a. 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 756.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.yumpu.com/de/embed/view/wYXVq4WvUelmIHj8 Chatam Sofer: Von Frankfurt nach Pressburg. Slowakisch-deutsches Gedenken an einen weltberühmten Rabbiner.]&amp;#039;&amp;#039; Broschüre zu einer Ausstellung in Frankfurt, 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moses Sofer}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120148552}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chatamsofer.sk/en/ Pressburger Kulturdenkmal - Die Gruft des Rabbiners Chatam Sofer]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=120148552|titel=Sofer, Moses (Samuel)|datum=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120148552|LCCN=n/83/66204|VIAF=34556776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sofer, Moses}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Slowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bratislava)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1762]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sofer, Moses&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sofer, Chatam; Schreiber, Moses; Schreiber, Mosche&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=orthodoxer Rabbiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=September 1762&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 1839&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bratislava|Pressburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nifilanu</name></author>
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