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	<title>Moses Isserles - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T15:29:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-19T12:53:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moses ben Israel Isserles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren um 1525 in [[Krakau]]; gestorben am [[1. Mai]] [[1572]] ebenda) war ein polnischer [[Rabbiner]] des 16. Jahrhunderts. Er wird oft mit dem [[Liste rabbinischer Akronyme|Akronym]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rema&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (hebr. הרמ”א &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ha-Rəma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; [[Polnische Sprache|poln.]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Remu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, den Anfangsbuchstaben von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;abbi &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;oses &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sserles. Sein bekanntestes Werk sind seine Glossen zu [[Josef Karo]]s Gesetzessammlung [[Schulchan Aruch]], die für die [[Aschkenasische Juden|aschkenasischen Juden]] verbindlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Isserles studierte zunächst bei seinem Vater [[Israel ben Josef]], einer sehr vermögenden führenden Persönlichkeit unter den Krakauer Juden und einem [[Talmud]]kenner, und bei seinem Onkel Moses Heigerlich in Krakau. Sein Vater sandte ihn nach [[Lublin]] an die [[Jeschiwa]] von [[Schalom Schachna]], wo er bis 1549 studierte und nach der Überlieferung Schachnas Tochter Golda geheiratet haben soll. Sie starb 1552 im Alter von 20 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Talmud studierte Isserles auch Philosophie, Astronomie und Geschichte. Schon als junger Mann galt er als herausragender Gelehrter und wurde 1550 zum Mitglied des Krakauer [[Beth Din]] ernannt. In der Folge gründete er eine eigene Jeschiwa und unterstützte seine Studenten aus privaten Mitteln. Als &amp;#039;&amp;#039;[[Posek]]&amp;#039;&amp;#039; verfasste er [[Halacha|halachische]] Entscheidungen, die für das ganze aschkenasische Judentum verbindlich wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EJ&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tal, Shlomo, David Derovan |titel=Isserles, Moses ben Israel |werk=Encyclopaedia Judaica, 2. Auflage, Band 10 |seiten=770ff. |hrsg=Macmillan Reference USA, Detroit |datum=2007 |url=http://go.galegroup.com/ps/i.do?&amp;amp;id=GALE%7CCX2587509761&amp;amp;v=2.1&amp;amp;u=unizur&amp;amp;it=r&amp;amp;p=GVRL&amp;amp;sw=w |sprache=en |zugriff=2011-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Isserles war auch [[Sofer]] und schrieb eine [[Tora]]rolle nach den Regeln aus einem alten Manuskript, das [[Josef Karo]] für ihn in [[Safed]] gekauft und nach Krakau geschickt hatte. Isserles wurde neben seiner Synagoge begraben. Bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] pilgerten Tausende von polnischen Juden jedes Jahr an [[Lag baOmer]], seinem Todestag, zu seiner Grabstätte neben der  [[Remuh-Synagoge]]. Die Synagoge im Stadtteil [[Kazimierz]] in [[Krakau]], wurde 1553 erstmals errichtet und ist nach Moses Isserles benannt. Bei der Zerstörung des angrenzenden Friedhofs durch die Nationalsozialisten ließen diese jedoch sein Grab verschont. Zu seinen Nachfahren gehören [[Moses Mendelssohn]] und [[Felix Mendelssohn Bartholdy]]. Auf seinem Grabstein ([[Mazewa]]) zeugt die Inschrift „&amp;#039;&amp;#039;von Moses bis Moses gab es keinen wie Moses&amp;#039;&amp;#039;“, ein Ausspruch, der an sich [[Maimonides|Moses Maimonides]] (Rambam, 1135/38–1204) als herausragende Persönlichkeit ehrte, von größter Wertschätzung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://krakow.travel/de/17798-krakow-la-synagogue-et-le-cimetire-remuh Remuh-Synagoge und Friedhof], Kraków travel. Abgerufen am 25. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://jafi.jewish-life.de/zionismus/people/Maimonides.html Moses Maimonides], HaGalil. Abgerufen am 25. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Remuh&amp;#039;s maceva.JPG|mini|hochkant|Moses Isserles’ [[Mazewa|Grabstein]] auf dem [[Alter Jüdischer Friedhof (Krakau)|Alten jüdischen Friedhof in Krakau]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Zeitgenossen bezeichneten Isserles als Maimonides des [[Geschichte der Juden in Polen|polnischen Judentums]], aus diesem Grund findet sich auf seinem Grabstein die Inschrift „von Moses bis Moses gab es keinen wie Moses“ (eine Anspielung auf Deuteronomium 34,10). Der Vergleich bezieht sich vor allem auf seine universalistische Lebensauffassung und die Verbindung von talmudischen und weltlichen Studien. Isserles verfasste Werke in den Bereichen [[Halacha]], [[Kabbala]], [[Homiletik]], Philosophie und Naturwissenschaften. Dazu gehören &amp;#039;&amp;#039;Darche Mosche&amp;#039;&amp;#039; („Wege des Moses“), ein Kommentar zu &amp;#039;&amp;#039;Bet Josef&amp;#039;&amp;#039; von [[Josef Karo]], den Isserles später zusammenfasste und als Anmerkungen zum [[Schulchan Aruch]], dem „gedeckten Tisch“ von Karo, unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;HaMappah&amp;#039;&amp;#039; („Das Tafeltuch“) herausgab. Durch Isserles Anmerkungen zum Schulchan Aruch wurde dieser auch zum verbindlichen Gesetzbuch der aschkenasischen Juden – bis heute. Zu Isserles philosophischen Werken gehören ein Kommentar zum [[Buch Esther]] namens &amp;#039;&amp;#039;Mechir Jajin&amp;#039;&amp;#039; („Der Preis des Weins“, Cremona 1559), sowie ein Kommentar zu einer hebräischen Übersetzung der &amp;#039;&amp;#039;Theoricae novae planetarum&amp;#039;&amp;#039; des Astronomen [[Georg von Peuerbach]]. In einer [[Response (Judentum)|Response]] an den polnischen Rabbiner [[Salomo Luria]] erwähnt Isserles seine Liebe zur [[Hebräische Sprache|hebräischen Sprache]] und gestattet das Lesen der Gedichte von [[Immanuel ha-Romi]], militärischen Chroniken und weiteren weltlichen Büchern am [[Sabbat]], unter der Bedingung, dass sie auf Hebräisch geschrieben seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Freudenthal]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Heimat Mendelssohns. Moses Benjamin Wulff und seine Familie, die Nachkommen des Moses Isserles, Berlin 1900.&amp;#039;&amp;#039; Neu herausgegeben von der Moses Mendelssohn Gesellschaft Dessau e.&amp;amp;nbsp;V., Dessau 2007, ISBN 3-00-019835-0.&lt;br /&gt;
* Georg Ziaja: &amp;#039;&amp;#039;Isserles, Moses / Mojżesz ben Israel (um 1520–1572)&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der bedeutendsten Juden in Polen-Litauen 1500–1650&amp;#039;&amp;#039;. Brill Schöningh, Paderborn 2024, ISBN 978-3-506-79459-8, S. 97–101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.britannica.com/eb/article-9042992/Moses-ben-Israel-Isserles Encyclopaedia Britannica]&lt;br /&gt;
* [https://www.jewishencyclopedia.com/articles/8340-isserles-moses-ben-israel-rema Moses Isserles] in der [[Jewish Encyclopedia]]&lt;br /&gt;
* [http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/Isserles.html Moses Isserles] in der Jewish Virtual Library&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120508419|LCCN=n/83/184372|VIAF=45134090}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Isserles, Moses}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Krakau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1572]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Isserles, Moses&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Isserles, Moses ben Israel (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Rabbiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1525&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krakau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Mai 1572&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krakau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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