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	<title>Moses Hess - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moses-Hess.jpg|mini|hochkant|Moses Hess. Gemälde von [[Gustav Adolf Koettgen]], um 1846]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moses Hess&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Moses Heß&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Moritz Heß&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Maurice Hess&amp;#039;&amp;#039;; geboren am [[21. Januar]]&amp;lt;ref&amp;gt;Edmund Silberner: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess. Geschichte seines Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1966, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;  [[1812]] in [[Bonn]]; gestorben am [[6. April]] [[1875]] in [[Paris]]) war ein [[Juden in Deutschland|deutsch-jüdischer]] [[Philosoph]] und [[Schriftsteller]]. Er gehörte zu den [[Frühsozialismus|Frühsozialisten]] und war ein Vordenker des [[Zionismus]]. Geburts- und Sterbedatum sind nach dem [[Jüdischer Kalender|jüdischen Kalender]] der 4. [[Schewat]] 5572 und der [[Rosch Chodesch|1.]] [[Nisan (Monat)|Nisan]] 5635.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Hirsch: &amp;#039;&amp;#039; Freiheitsliebende Rheinländer.&amp;#039;&amp;#039; Econ, Düsseldorf/Wien 1977, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Leben des Moses Hess lässt sich in einzelne Phasen untergliedern: die jungen Jahre, in denen er sich mit dem [[Judentum]] identifizierte (bis Ende der 1830er), die Zeit des Übergangs zu den führenden kommunistischen Intellektuellen und der Mitgestaltung der vorrevolutionären Tendenzen (1840er) und zuletzt die Jahre seiner Hinwendung zur frühen Sozialdemokratie und der Herausbildung eines frühen Zionismus (1860er).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Bauer |Titel=Moses Hess: „Deutschlands Communist Nr. Eins“ |Band=Forum Vormärz Forschung |Nummer=22 |Datum=2017 |Seiten=179 |Online=https://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/52070/file/Jahrbuch_FVF_22_2016_Bauer_179_192.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Schaffen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Deutz-012--Moses-Hess.JPG|mini|hochkant|[[Mazewa|Grabmal]] von Moses Hess]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moses Hess wurde in Bonn in eine [[Orthodoxes Judentum|orthodoxe]] jüdische Familie geboren. Sein Großvater erzog ihn traditionell. Um sich auch allgemein bilden zu können, lernte Moses als Autodidakt Deutsch und Französisch. Nach einem nicht abgeschlossenen Studium der [[Philosophie]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] gründete er eine der ersten [[Sozialismus|sozialistischen]] Tageszeitungen in [[Köln]], die &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahre 1845 zog er nach [[Belgien]], 1848 nach Paris, 1849 über [[Straßburg]] (wo er kurzzeitig aus dem eingekesselten [[Rastatt]] geflüchtete deutsche Revolutionäre beherbergte, unter anderem seine Kölner Freunde [[Fritz Anneke|Fritz]] und [[Mathilde Franziska Anneke]]) in die [[Schweiz]]. Später kehrte er erst nach Belgien, dann nach Paris zurück, wo er – mit Unterbrechungen – bis zu seinem Tode blieb. Dort trat er 1858 als [[Freimaurerei|Freimaurer]] in die Pariser [[Freimaurerloge|Loge]] &amp;#039;&amp;#039;Henri IV&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;[[Grand Orient de France]]&amp;#039;&amp;#039; ein. 1861 kehrte er noch einmal nach Deutschland zurück und war Vorstand des [[Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein|Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins]]. 1863 zog er erneut nach Paris, wo er 1875 verstarb. Er wurde wunschgemäß auf dem [[Jüdischer Friedhof Deutz|jüdischen Friedhof Deutz]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;„&amp;#039;&amp;#039;Hier ruht Moses - Sohn des Chawer David, genannt Tebli - Hess (das Andenken des Gerechten ist zum Segen), geboren in der Stadt Bonn, am Dienstag, den 4. Schewat 5572, verschieden in der Stadt Paris, am Dienstag, den Neumondstag des Monats Nisan 5635, beerdigt gemäß seiner letztwilligen Verfügung auf dem Friedhof zu Deutz, bei den Gräbern seiner Familie, am Donnerstag, den 3. Nisan 5635. Möge seine Seele festgebunden sein in den Lebensbund!&amp;#039;&amp;#039;“ zitiert nach ebenda.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Mazewa|Grabstein]] ist noch heute dort zu sehen, seine Gebeine wurden allerdings 1961 nach Jerusalem überführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;minint1wg&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zeit.de/2012/04/Moses-Hess/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess: Der Unbequeme.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; 19. Januar 2012 Nr. 04. (zuletzt aufgerufen am 22. Januar 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Biographen waren vor allem Historiker und Vertreter des Zionismus wie [[Theodor Zlocisti]], [[Edmund Silberner]] und [[Shlomo Na’aman]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;minint1wg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialismus ===&lt;br /&gt;
Mit seinen Werken war Hess einer der frühen Sozialisten in Deutschland. Seine &amp;#039;&amp;#039;Heilige Geschichte der Menschheit. Von einem Jünger Spinozas&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1837 enthielt das erste dezidiert [[Sozialismus|sozialistische]] Forderungsprogramm, das in Deutschland erschien. Es enthielt u.&amp;amp;nbsp;a. die Forderung nach Aufhebung der Klassenunterschiede, Gleichberechtigung von Männern und Frauen, „freie Liebe“ als Grundlage der Ehe sowie Kindererziehung, Gesundheitssorge und Wohlfahrt als staatliche Aufgaben. Mit dem Verschwinden von Armut und Mangel würden Gewalt und Kriminalität aus der Gesellschaft verschwinden und die zukünftige vernunftgeleitete Gesellschaft werde ihr entsprechende Formen der politischen Herrschaft entwickeln. 1869 ging Hess als Delegierter zum vierten Kongress der [[Internationale Arbeiterassoziation|Ersten Internationale]] nach Basel, der vom 6. bis 12. September stattfand. Dort fungierte er neben [[Wilhelm Liebknecht]] und [[Samuel Spier]], mit denen er seit Jahren in Briefkontakt stand, als &amp;#039;&amp;#039;Secrétaire de langue allemande&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Michael Hensel: &amp;quot;Samuel Spier.&amp;quot; - H. M. Hensel (Hg.), J. Gatt-Rutter: Italo Svevo, Samuel Spiers Schüler. Segnitz, Zenos Verlag 1996, 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entwickelte Verständnis von Vergesellschaftung spielte für die spätere Theoriebildung von [[Karl Marx]] und [[Friedrich Engels]] eine zentrale Rolle. Mit Marx verbanden ihn seine Tätigkeiten für die &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche-Brüsseler-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und die zeitweise gemeinsame Arbeit an &amp;#039;&amp;#039;[[Die deutsche Ideologie]]&amp;#039;&amp;#039;. Hess hat angeblich sowohl Marx als auch Engels an Sozialismus und [[Kommunismus]] herangeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Theodor Zlocisti]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort&amp;#039;&amp;#039; zu Moses Hess: &amp;#039;&amp;#039;Sozialistische Aufsätze 1841–1847&amp;#039;&amp;#039;. Welt-Verlag, Berlin 1921, S. 5 oder [[Johannes Hirschberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. Frankfurt am Main 1980, Bd. 2, S. 478. Nach Hirschberger ist daher weder Hess noch der klassische Marxismus als [[Junghegelianismus]] einzustufen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob Hess in diesem Punkt tatsächlich entscheidenden Einfluss insbesondere auf Marx ausübte, ist jedoch umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ernst Theodor Mohl: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Metzler Philosophen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Stuttgart 1995, S. 390.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen Frühschriften, etwa in der &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, war Hess Hauptvertreter eines spekulativen Sozialismus, einer Variante des [[Utopischer Sozialismus|utopischen Sozialismus]], die sich philosophisch an [[Ludwig Feuerbach]]s Entfremdungstheorie anlehnte. Demzufolge erfolgt die Entwicklung der Menschheit in verschiedenen Stadien und läuft auf einen Sozialismus hinaus, dessen Elemente noch unverbunden in französischer Revolutionstheorie, englischer Sozialpraxis und deutscher idealistischer Philosophie bereits vorlägen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ernst Theodor Mohl: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Metzler Philosophen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Stuttgart 1995, S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anstelle von Klassenkampf stellte Hess Solidarität und Liebe als Grundprinzip in den Mittelpunkt, was Marx veranlasste, Hess unter die „wahren Sozialisten“ einzustufen, denen er Liebesduselei vorwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;Shlomo Na’aman: Moses Heß, Herausgegeben von Edmund Jacoby: Lexikon linker Leitfiguren, Büchergilde, Frankfurt am Main 1988, S. 174–176&amp;lt;/ref&amp;gt; Hess‘ Sozialismuskonzept setzte sich zusammen aus der „Philosophie der That“ in Verbindung mit dem Konzept vom „menschlichen Gattungswesen“ als menschlich-inhärente Merkmale, die die Menschheit zwangsläufig zum Kommunismus führen würden. Die Verbindung zwischen den Nationen Frankreich und Deutschland sah Hess als möglichen Lösungsweg hin zur kommunistischen Gesellschaft. Staat, Religion und Eigentum werden als Gegenspieler des Kommunismus als bloße Äußerlichkeiten entlarvt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Moses Hess |Titel=Über die sozialistische Bewegung in Deutschland |Hrsg=Wolfgang Mönke |Sammelwerk=Philosophische und sozialistische Schriften: 1837 - 1850; eine Auswahl |Verlag=Topos |Ort=Vaduz |Datum=1980 |Seiten=293}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung arbeitete Hess bis 1845 aus. Ab dann (gleichzeitig zu der Mitarbeit an der Deutschen Ideologie) scheint sich Hess immer mehr den neuen Anführern der sozialistischen Bewegung, Marx und Engels, anzubiedern und deren Vorstellung des Kommunismus zu übernehmen. Dass er das nicht aus vollster Überzeugung tat, wird aus seinem Briefwechsel vom 20. Mai 1846 mit Marx und Engels deutlich: „Ich mag nichts mehr mit der ganzen Geschichte zu tun haben; es ist zum Kotzen. Scheisse nach allen Dimensionen. Wenn die Partei sich ihrer Schriftsteller nicht annehmen will oder kann, so müssen diese, wenigstens die, die man verlässt, sich zu helfen suchen, wie sie können. […] Es ist ein Hundeleben, was ich hier führe, und man kann dabei weder arbeiten, noch studieren.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Moses Hess |Titel=Briefwechsel |Hrsg=Edmund Silberner |Band=Quellen und Untersuchungen zur Geschichte der Deutschen und Österreichischen Arbeiterbewegung |Nummer=2 |Verlag=Mouton &amp;amp; Co |Ort=Den Haag |Datum=1959 |Seiten=155}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später verwarf er jedoch die idealistische Geschichtsphilosophie zugunsten eines naturwissenschaftlich, ja [[Szientismus|szientistisch]] ausgerichteten [[Materialismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;So in Moses Hess: &amp;#039;&amp;#039;Dynamische Stofflehre.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1877. Vgl. Ernst Theodor Mohl: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Metzler Philosophen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Stuttgart 1995, S. 390.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon zuvor hatte er sich gemeinsam mit und parallel zu Marx und Engels um eine wissenschaftliche Begründung sozialistischer Theorien auf der Basis von Psychologie und Ökonomie bemüht.&amp;lt;ref&amp;gt;Moses Hess: &amp;#039;&amp;#039;Über das Geldwesen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Jahrbücher zur gesellschaftlichen Reform.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, 1847. Hess war auch Coautor der [[Deutsche Ideologie|Deutschen Ideologie]] von Marx und Engels. Im Nachlass fanden sich weitere Manuskripte als Kommentar zu Marxens Theorie, die zeigen, dass er deren späteren Materialismus teilte. Vgl. Ernst Theodor Mohl: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Metzler Philosophen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Stuttgart 1995, S. 389–391.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Markenheft.jpg|mini|Briefmarken mit beschrifteten Porträts, inklusive Moses Hess, ca. 1916. In der Sammlung des [[Jüdisches Museum der Schweiz|Jüdischen Museums der Schweiz]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zionismus ===&lt;br /&gt;
Der Sozialismus und der Zionismus wurzelten bei Hess in dem Wunsch nach Erlösung aus gesellschaftlichen Verhältnissen, die er als unterdrückend und [[Antisemitismus|antisemitisch]] auffasste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Caspar Battegay, Naomi Lubrich |Titel=Jüdische Schweiz: 50 Objekte erzählen Geschichte |Verlag=Christoph Merian |Ort=Basel |Datum=2018 |ISBN=9783856168476 |Seiten=126-129}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem Eindruck der Nationalitätenkonflikte um die Mitte des Jahrhunderts bewegte er sich von einer [[Universalismus (Philosophie)|universalistischen]] Weltanschauung zurück zum [[Partikularismus]], was für viele Zionisten seiner Zeit eine Rückbesinnung auf das Judentum bedeutete. Sie entdeckten das Judentum als eigene Nationalität und nicht als Religion. Sein jüdisches Nationalbewusstsein war so stark ausgeprägt, dass er im Jahre 1862 zum Befremden seiner an einer [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]] an die deutsche Gesellschaft interessierten jüdischen Zeitgenossen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Berthold Auerbach]]) und sozialistischen Mitstreiter &amp;#039;&amp;#039;[[Rom und Jerusalem]]&amp;#039;&amp;#039; verfasste, in dem er ein allgemeines Erwachen der unterdrückten Völker&amp;amp;nbsp;– Rom stand für die gerade erfolgreiche [[Risorgimento|italienische Nationalbewegung]]&amp;amp;nbsp;– prophezeite, in dem auch die jüdische Nation wieder erwachen und ihren Staat neu errichten solle. Der Untertitel dieses in Briefform geschriebenen Buches lautet &amp;#039;&amp;#039;Die letzte Nationalitätenfrage&amp;#039;&amp;#039;, und im Vorwort ist zu lesen: „... mit der Wiedergeburt Italiens beginnt auch die Auferstehung Judäas ...“ In &amp;#039;&amp;#039;Rom und Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; forderte Hess einen [[Giuseppe Garibaldi|Garibaldi]] für das Judentum. Darin schrieb er u.&amp;amp;nbsp;a.: „Jeder ist, er mag es  wollen oder nicht, solidarisch mit seiner ganzen Nation verbunden. Wir alle haben das Ol malchut schamajim (das Joch des Gottesreiches) zu ertragen. (...) Erlauben sodann die Weltereignisse, welche sich im Orient vorbereiten, einen praktischen Anfang zur Wiederherstellung des jüdischen Staates, so wird dieser Anfang zunächst wohl in der Gründung jüdischer Kolonien im Lande der Väter bestehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Kurt Schubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck, 7. Aufl., 2012, ISBN 978-3-406-44918-5, S. 124 und 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Orthodoxes Judentum|orthodoxe Judentum]] sah Hess als das am besten geeignete Mittel an, in der [[Jüdische Diaspora|Diaspora]] die jüdische Nation zu bewahren, da es mit seinen [[Jüdische Speisegesetze|Speisevorschriften]] und sonstigen [[Mitzwa|Ge- und Verboten]] weniger religiöse Inhalte als Erinnerungen an die nationale Vergangenheit tradiere. Es sollte bis zur Neugründung eines jüdischen Staates unangetastet bleiben, weshalb er das [[Reformjudentum]], das sich im 19. Jahrhundert nur noch als Konfession und nicht mehr als Nation verstand, ablehnte. Danach sollte ein neuer [[Sanhedrin]] (Hoher Rat) den religiösen Kultus den dann veränderten Bedingungen einer neuen Gesellschaft anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philosophie und Naturwissenschaften ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&amp;lt;!---Betrifft dieser Abschnitt nicht nur die &amp;#039;&amp;#039;Heilige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hess war ein Religionsphilosoph, der [[Baruch de Spinoza]] bewunderte. Daher sprach er sich [[Eklektizismus|eklektizistisch]] dafür aus, die antiken [[Östliche Philosophie|Weisheiten des Ostens]], den [[Zoroastrismus]], die [[Veda|Veden]] und [[Evangelium (Buch)|Evangelien]] um die [[Tora]] zu gruppieren. Dies ist ein prototypischer Ansatz zu einer vereinigten kosmischen Philosophie, wie man sie heute auch in der [[Noachidische Gebote|Bnai-Noach-Bewegung]]  findet. Der [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Hegel’schen]] [[Dialektik]] eines geschichtlichen [[Weltgeist]]es folgend, vertrat Hess eine Art von [[Messianismus]] des Glaubensinhalts, dass mit der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] ein neues [[Weltzeitalter]] begonnen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1850er Jahren wandte sich Hess intensiv naturwissenschaftlichen Themen zu und publizierte in populärwissenschaftlichen Organen wie &amp;#039;&amp;#039;Die Natur&amp;#039;&amp;#039;. Er suchte nach universalen Gesetzen, die Natur- und Gesellschaftwelt verbanden, wie er sie in der Tendenz aller Elemente, in ein Gleichgewicht zu kommen, wahrnahm. Mit anderen Autoren, die sich 1848 für revolutionäre Veränderungen engagiert hatten, teilte er das Bemühen, durch eine Verbreitung naturwissenschaftlicher Bildung und empirisch-analytischen Wissens den gesellschaftlichen Fortschritt weiter zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas W. Daum |Titel=Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert. Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848–1914 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Oldenbourg |Ort=München |Datum=2002 |ISBN=978-3-486-56551-5 |Seiten=415-417, 492}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung seiner Verdienste für den Zionismus ==&lt;br /&gt;
Die Zeitumstände waren für die Akzeptanz seiner Vorstellungen nicht günstig. Die orthodoxen Juden lehnten sie mit wenigen Ausnahmen als Vorwegnahme des [[Messias|messianischen]] Zeitalters ab. Die Mehrheit der westeuropäischen Juden bemühte sich um Integration und Akkulturation, was dadurch erleichtert wurde, dass ein Staat nach dem anderen den lange zuvor begonnenen Prozess der [[Jüdische Emanzipation|Judenemanzipation]] abschloss. [[Theodor Herzl]], in der Geschichtsschreibung der eigentliche Urvater der zionistischen Bewegung, erkannte bei der Lektüre von &amp;#039;&amp;#039;Rom und Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; 1901, dass alles, was der Zionismus versuchte, bereits von Moses Hess gefordert worden war. Als Herzl sein Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Der Judenstaat]]&amp;#039;&amp;#039; verfasste, war ihm &amp;#039;&amp;#039;Rom und Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; unbekannt gewesen. Erst als er Jahre später das Buch auf einer Reise las, wurde ihm klar, dass „seit [[Baruch Spinoza|Spinoza]] das Judentum keinen größeren Geist hervorgebracht hat als diesen vergessenen verblassten Moses Hess!“ und dass er seine Schrift nicht verfasst hätte, wenn ihm &amp;#039;&amp;#039;Rom und Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; zuvor bekannt gewesen wäre. [[Wladimir Zeev Jabotinsky]] würdigte Hess in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Die [[Jüdische Legion]] im Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039; als eine der historischen Persönlichkeiten, denen der Zionismus die [[Balfour-Deklaration]] zu verdanken habe: „Die Balfour-Deklaration verdanken wir sowohl Herzl als auch [[Walter Rothschild, 2. Baron Rothschild|Rothschild]], sowohl [[Leo Pinsker|Pinsker]] als auch Moses Hess“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Eine Figur von Moses Hess wurde unter die Kölner [[Liste der Kölner Ratsturmfiguren#Moses Hess|Ratsturmfiguren]] aufgenommen. Am 9. Oktober 1961 wurden seine sterblichen Überreste nach [[Israel]] überführt und auf dem Kinneret-Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zum [https://101israel.com/kinneret-cemetery/ Kinneret-Friedhof]&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[See Genezareth]] nördlich des ersten [[Kibbuz]] [[Degania]] beerdigt.&lt;br /&gt;
Seine Geburtsstadt Bonn hat 2011 beschlossen, eine Straße in Moses-Hess-Ufer umzubenennen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k| wayback=20111113165205| text=Bonner General-Anzeiger vom 12./13. November 2011}}, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem es bereits in Köln-Stammheim eine Moses-Heß-Str. gab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.strassenfotos.de/index.php?view=00000000331 |wayback=20131228191206 |text=Straßenfotos mit Schreibweise Hess und Heß |archiv-bot=2019-05-02 10:35:38 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Israel wurde 1931 eines der [[Moschav|Moshavim]], die damals zum Schutz von Tel Aviv um die Stadt herum angelegt wurden, nach Moses Hess in [[Kfar Hess]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Hess’ wichtigste Werke sind:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Geschichte der Menschheit&amp;#039;&amp;#039; (1837) [http://books.google.com/books?id=MAwWAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Moses+Hess&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=0IguTr6nH8mbOu2liH8&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die europäische Triarchie&amp;#039;&amp;#039; (1841) [http://books.google.com/books?id=ZNoPAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Moses+Hess&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=0IguTr6nH8mbOu2liH8&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozialismus und Kommunismus&amp;#039;&amp;#039; (1842) [http://books.google.com/books?id=LKlCAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA74&amp;amp;dq=Moses+Hess+Verfasser+der+Europ%C3%A4ischen+Triarchie&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=4IouTquCGMuXOsDA8X4&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie der Tat&amp;#039;&amp;#039; (1843)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Geldwesen &amp;#039;&amp;#039;(1845)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rom und Jerusalem]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;die letzte Nationalitätsfrage. Briefe und Noten&amp;#039;&amp;#039; (1862). Leipzig: Eduard Mengler&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.judaica-frankfurt.de/content/titleinfo/903151 digitalisierte Version], besucht am 8. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; [eine Grundlegung des späteren Zionismus], [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10570462?page=4,5 Digitalisat der Ausgabe 1862], [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/urn/urn:nbn:de:hebis:30:1-107637 Digitalisat der Ausgabe 1899]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess Jüdische Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. und eingeleitet von Theodor Zlocisti. Leo Lamm, Berlin 1905 [http://www.archive.org/stream/moseshessjdisc00hess#page/n3/mode/2up Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine nachgelassenen Manuskripte bezeugen einen weiten Themenbereich. Neben Philosophie finden sich z.&amp;amp;nbsp;B. Literatur, Astronomie/Kosmologie, Mathematik, Physik, Biologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gesellschaftsspiegel (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaftsspiegel&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Theodor Zlocisti]]: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess. Der Vorkämpfer des Sozialismus und Zionismus. 1812–1875.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* [[Georg Lukács]]: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess und die idealistische Dialektik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für die Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12, 1926, S. 105–155.&lt;br /&gt;
* Irma Goitein: [https://d-nb.info/364957204 &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Gesellschaft und des Staates bei Moses Hess. Ein Beitrag zu dem Thema Hess und Marx mit bisher unveröffentlichtem Quellen-Material&amp;#039;&amp;#039;], C. L. Hirschfeld, Leipzig 1931.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Hirsch (Historiker)|Helmut Hirsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Einiges über Moses Hess, „Vater der deutschen Sozialdemokratie“.&amp;#039;&amp;#039; In: derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Denker und Kämpfer. Gesammelte Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt a. M. 1955, S. 83–110.&lt;br /&gt;
* [[Edmund Silberner]]: &amp;#039;&amp;#039;La Correspondance Moses Hess-Louis Krolikowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwik Karol Królikowski (1799-1883?)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;1850-1853. Avec 4 lettres de [[German Mäurer]] à [[Étienne Cabet]].&amp;#039;&amp;#039; Feltrinelli, Milano 1960, S.&amp;amp;nbsp;582–620.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Mönke]]: &amp;#039;&amp;#039;Über die Mitarbeit von Moses Heß an der „Deutschen Ideologie“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annali dell&amp;#039;Istituto G. Feltrinelli.&amp;#039;&amp;#039; Bd. IV, 1963.&lt;br /&gt;
* Edmund Silberner: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess. Geschichte seines Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1966.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Mandel: Der rote Rabbi und die Sünderin (Rezension der Hess-Biographie von Silberner von 1967): [https://www.zeit.de/1967/41/der-rote-rabbi-und-die-suenderin Die Zeit, 13. Oktober 1967 Nr. 41.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|11|12|Hess, Moses|Edmund Silberner|118550373}}&lt;br /&gt;
* [[Bruno Frei]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten von Karl Marx. Moses Hess – Hundert Jahre nach seinem Tod.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 1977, ISBN 3-205-07134-4.&lt;br /&gt;
* [[Horst Lademacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Moses Heß in seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Ludwig Röhrscheid, Bonn 1977, ISBN 3-7928-0392-5.&lt;br /&gt;
* Helmut Hirsch: &amp;#039;&amp;#039;Moses Heß. Vorläufer des Sozialismus und Zionismus.&amp;#039;&amp;#039; In: derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Freiheitsliebende Rheinländer. Neue Beiträge zur deutschen Sozialgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Econ Verlag, Düsseldorf/Wien 1977, ISBN 3-430-14693-3, S. 171–200 und 264–266.&lt;br /&gt;
* [[Ahlrich Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Frühsozialismus. Theorien der sozialen Bewegung 1789–1848.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Karl Alber Freiburg/München 1977, ISBN 3-495-47376-9, S. 295–332.&lt;br /&gt;
* [[Shlomo Na’aman]]: &amp;#039;&amp;#039;Emanzipation und Messianismus. Leben und Werk des Moses Hess&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt am Main / New York 1982 (= Quellen und Studien zur Sozialgeschichte, Bd. 3), ISBN 3-593-32932-8.&lt;br /&gt;
* [[Shlomo Avineri]]: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess. Prophet of Communism and Zionism.&amp;#039;&amp;#039; New York University Press, 1985, ISBN 0-8147-0584-7.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Theodor Mohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Moses Heß&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Metzler Philosophen Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. J. B. Metzler, Stuttgart, Weimar 1995, S.&amp;amp;nbsp;389–391. ISBN 978-3-476-01428-3&lt;br /&gt;
* [[Ahlrich Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Moses Heß, der Abbé Constant und die Schrift „La Voix de la Famine“.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Logik der Revolten. Studien zur Sozialgeschichte 1789–1848.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schwarze Risse – Rote Straße, Berlin 1999, ISBN 3-924737-42-8, S. 273–280.&lt;br /&gt;
* [[Andreas W. Daum]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert. Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848–1914&amp;#039;&amp;#039;. 2., erg. Aufl., Oldenbourg, München 2002, ISBN 978-3-486-56551-5.&lt;br /&gt;
* [[Kay Schweigmann-Greve]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Nationalität aus verweigerter Assimilation. Biographische Parallelen bei Moses Hess und [[Chaim Schitlowsky|Chajm Zhitlowsky]] und ihre ideologische Verarbeitung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Trumah]]. Zeitschrift der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, 2007, S. 91–116.&lt;br /&gt;
* [[Volker Weiß]]: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess (1812-1875). Leben, Werk und Erbe eines rheinischen Revolutionärs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gesprächskreis Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 99. Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 2013. [https://library.fes.de/pdf-files/historiker/10141.pdf Digitalisat bei der FES (.pdf)]&lt;br /&gt;
* Ilse Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Revolution und jüdischer Nationalstaat. Zu Leben und Werk von Moses Hess.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhold Boschki]], [[René Buchholz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Judentum kann nicht definiert werden. Beiträge zur jüdischen Kultur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Lit-Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-643-12548-4, S. 141–172.&lt;br /&gt;
* Volker Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess. Rheinischer Jude, Revolutionär, früher Zionist.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0614-1.&lt;br /&gt;
* Jürgen Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess. Wegbereiter der Sozialdemokratie und visionärer Zionist.&amp;#039;&amp;#039; Jüdische Miniaturen Bd. 262. Hentrich &amp;amp; Hentrich, Leipzig 2020, ISBN 978-3-95565-418-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118550373}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/H/Seiten/MosesHe%C3%9F.aspx Moses Heß im Portal Rheinische Geschichte]&lt;br /&gt;
* [https://www.jewishencyclopedia.com/articles/7649-hess-moses-moritz &amp;#039;&amp;#039;HESS, MOSES (MORITZ)&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Jewish Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039; 1906 (in englischer Sprache)]&lt;br /&gt;
* [https://www.iisg.nl/archives/nl/files/h/10751002full.php Nachgelassene Manuskripte im IISG, Amsterdam]&lt;br /&gt;
* Gregor Pelger: &amp;#039;&amp;#039;Zur Restauration des jüdischen Staates. Moses Heß (1812–1875) als „Prophet“ des jüdischen Nationalismus&amp;#039;&amp;#039;. In: Kalonymos 2002/3, S. 1–5 ([http://www.steinheim-institut.de/edocs/kalonymos/kalonymos_2002_3.pdf#P.1 PDF])&lt;br /&gt;
* [https://assets.cambridge.org/052138/7566/frontmatter/0521387566_frontmatter.pdf HESS: THE HOLY HISTORY OF MANKIND AND OTHER WRITINGS] (inkl. chronolog. Lebenslauf, engl.; PDF-Datei; 310 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.zionismontheweb.org/Moses_Hess_Rome_and_Jerusalem.htm Auszüge aus: &amp;#039;&amp;#039;Rom und Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; (engl.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.trend.infopartisan.net/trd0905/t070905.html Max Beer: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geschichte des Sozialismus und der sozialen Kämpfe&amp;#039;&amp;#039;, 1931]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160330201808/http://haftgrund.net/moseshess/ &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess, Communistenrabbi.&amp;#039;&amp;#039; Informationen zu Leben und Werk] Weblinks, Auszüge und Wiedergabe wesentlicher Schriften zum Anlass des 200. Geburtstags.&lt;br /&gt;
* Volker Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess. Der Unbequeme.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Januar 2012, Nr. 4/2012, S. 15 [http://www.zeit.de/2012/04/Moses-Hess]&lt;br /&gt;
* [https://ga.de/bonn/stadt-bonn/politik-beschliesst-denkmal-fuer-moses-hess-am-bonner-rheinufer_aid-102869107 &amp;#039;&amp;#039;Politik beschließt Denkmal für Moses Hess am Bonner Rheinufer.&amp;#039;&amp;#039;] General-Anzeiger Bonn, 8. Dezember 2023.&lt;br /&gt;
* [https://moseshessprojects.com &amp;#039;&amp;#039;Moses Hess Projects.&amp;#039;&amp;#039;] Website von Moses Hess Projects.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118550373|LCCN=n/50/38203|VIAF=12309844|NDL=00443207}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hess, Moses}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frühsozialist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Junghegelianer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hess, Moses&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heß, Moses; Heß, Moritz; Hess, Maurice&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-jüdischer Philosoph, Frühsozialist, Vorläufer des Zionismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Januar 1812&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1875&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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