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	<title>Moses Flechtheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:34:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moses_Flechtheim&amp;diff=2759850&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Elmar Nolte: /* Nachwirken */</title>
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		<updated>2024-12-01T11:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachwirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Flechtheim Speicher.jpg|mini|Der Flechtheimspeicher um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Moses Flechtheim in Münster.jpg|mini|hochkant|Grabstein auf dem [[Jüdischer Friedhof Münster|jüdischen Friedhof in Münster]] (2021)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moses Flechtheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. [[18. November]] [[1814]] in [[Brakel]]; gest. [[4. Juni]] [[1886]] in [[Münster]]) war ein deutscher [[Großhandel]]sunternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er wuchs als sechstes von sieben Kindern des Brakeler Kaufmanns [[Flechtheim (Familie)|Soistmann Alexander David Flechtheim]] und dessen Frau Wegge, geb. Dalberg. in Brakel auf und begründete dort das &amp;#039;&amp;#039;Getreide- und Wollgeschäft M. Flechtheim &amp;amp; Comp.&amp;#039;&amp;#039; Am 5. Juni 1845 heiratete er Henriette Feibes aus [[Lengerich (Westfalen)|Lengerich]] und bekam mit ihr drei Töchter und zwei Söhne, Alex Flechtheim (1846–1919) und Emil Flechtheim (1850–1933). 1870 siedelte die Familie nach Münster und wohnte in der [[Ludgeristraße]] 20–22. Der Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges machte sie zum wichtigen und äußerst erfolgreich expandierenden Getreidelieferanten für das dort ansässige Preußische Armeekorps. Die guten Standortbedingungen nutzte die Familie, das Unternehmen zu einer der größten [[Getreide]]handelsgesellschaften des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] zu entwickeln. Mit Niederlassungen in [[Rotterdam]], [[Antwerpen]] und [[Duisburg]] entwickelte sie weitreichende Handelsbeziehungen, insbesondere mit [[Russisches Kaiserreich|Russland]], [[Fürstentum Rumänien|Rumänien]] und [[Amerika]]. Er starb am 4. Juni 1886 in Münster. Seine Frau Henriette zog danach nach Berlin, wo sie am 21. November 1910 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirken ==&lt;br /&gt;
Die Söhne des Firmengründers und führende Mitarbeiter des Unternehmens spielten auch nach dem Tode des Gründers eine angesehene Rolle in der Münsterschen Kaufmannschaft wie auch beim [[Deutscher Industrie- und Handelskammertag|Deutschen Handelstag]]. Sie saßen im Rat der Stadt und gehörten zu den Initiatoren technischer Innovationen wie der 1887 gegründeten ersten &amp;quot;[[Geschichte_des_Telefonnetzes|Telephon-Anstalt]]&amp;quot;. Maßgeblich beteiligt waren sie am Bau des [[Dortmund-Ems-Kanal]]s, der die [[Binnenstadt|Binnenstädte]] [[Dortmund]] und Münster zu wichtigen Umschlagplätzen für den innerdeutschen Getreidehandel machte, sowie am Ausbau des Eisenbahn- und Straßennetzes. 1888 kaufte M. Flechtheim &amp;amp; Comp. im [[Innenhafen Duisburg|Duisburger Innenhafen]] eine Grundstücksfläche östlich neben dem Schwanentor für den Bau von Getreidespeichern und trug so dazu bei, dass der Innenhafen danach auch „Brotkorb des Ruhrgebietes“ genannt wurde. 1894 wurde dort die noch bestehende Tochterfirma &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Westfälische Speditions-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, gegründet. 1895 verlegte M. Flechtheim &amp;amp; Comp. seinen Hauptsitz nach [[Düsseldorf]]. 1899 ließ es am kurz zuvor angelegten [[Hafen Münster]] den noch bestehenden fünfgeschossigen [[Flechtheimspeicher]] errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moses Flechtheim war Großvater des Kunsthändlers [[Alfred Flechtheim]] und Urgroßvater des Futorologen [[Ossip K. Flechtheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ottfried Dascher]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Flechtheim, Sammler, Kunsthändler und Verleger&amp;#039;&amp;#039;, Wädenswil: Nimbus, 2011, ISBN 978-3-907142-62-2.&lt;br /&gt;
* Gisela Möllenhoff, Rita Schlautmann-Overmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Familien in Münster 1918–1945, Bd. 2: Abhandlungen und Dokumente, Teil 1: 1918–1935.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 1998, ISBN 3-89691-445-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://alfredflechtheim.com/alfred-flechtheim/herkunft/ (abgerufen am 8. Februar 2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-03-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flechtheim, Moses}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Flechtheim, Moses&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Großhandelsunternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. November 1814&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brakel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Elmar Nolte</name></author>
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