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	<title>Moselflesche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moselflesche&amp;diff=1088124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2025-08-07T08:12:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eskarpenmauer Moselflesche.jpg|mini|hochkant|Moselseitige Eskarpenmauer der Moselflesche 2007, im Vordergrund eine [[Traverse (Festungsbau)|Mauertraverse]] zur Nahverteidigung des Abschnitts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:System Feste Franz.JPG|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;System Feste Kaiser Franz&amp;#039;&amp;#039; in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moselflesche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war Teil der preußischen [[Festung Koblenz]] und gehörte zum [[System Feste Kaiser Franz]]. Von der 1822 im heutigen [[Koblenz]]er Stadtteil [[Koblenz-Lützel|Lützel]] fertiggestellten [[Flesche]] sind nach Beseitigung der oberirdischen Festungswerke 1903 und der [[Schleifung]] 1922 nur noch kleine Reste erhalten geblieben. Sie ist nach dem Fluss [[Mosel]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moselflesche wurde in den Jahren 1816/17 bis 1822 an der Südseite des [[Petersberg (Koblenz)|Petersbergs]], einer Erhebung auf der linken Moselseite, erbaut. Sie war, wie auch die [[Bubenheimer Flesche]], über einen [[Kommunikation (Festung)|Hohlgang]] mit dem Hauptwerk, der [[Feste Kaiser Franz]], verbunden. Die Front der Flesche war nach Westen gerichtet mit einer langen [[Fachbegriffe Festungsbau#F|Face]] im Norden und einer kurzen parallel zur Mosel. Ein [[Reduit]] in Form eines Halbkreises lag in der Kehle auf der Ostseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflassung 1890 entstand hier die [[Garnison]]s-Dampfwaschanstalt sowie das Korps-Bekleidungsamt des [[VIII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|VIII. Armeekorps]], wofür 1903 der größte Teil der oberirdischen Festungswerke wie das Reduit und der Wall beseitigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Flesche musste nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wie auch die anderen Koblenzer Festungswerke in Ausführung der Bestimmungen des Artikels 180 des [[Versailler Vertrag]]s entfestigt werden. Im Zuge dieser Arbeiten wurde in der Zeit von etwa Ende März oder Anfang April bis Juli 1922 eine [[Kaponniere|Schulterkaponniere]] samt Blockhaus beseitigt. Das gesamte Gelände mit allen Gebäuden ging schon Ende 1918 in den Besitz der Stadt Koblenz über. Allerdings beanspruchte zunächst die amerikanische, später die französische Besatzung das Gelände (als &amp;#039;&amp;#039;Caserne Valmy&amp;#039;&amp;#039;), so dass die Stadt erst nach 1930 darauf zugreifen konnte. Bereits 1936 übernahm jedoch die [[Wehrmacht]] den Gebäudekomplex, der nun [[Langemarck-Kaserne (Koblenz)|Langemarck-Kaserne]] hieß und in dem zunächst das [[Pionier (Militär)|Pionier]]-[[Bataillon]] 34 untergebracht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] brannte die Kaserne nach einem [[Luftangriffe auf Koblenz|Bombenangriff]] aus. Die Schäden waren jedoch nicht so gravierend, dass die Gebäude hätten abgebrochen werden müssen. Eine Tragödie ereignete sich am 28. Dezember 1944, als die als [[Luftschutzraum]] genutzte [[Kommunikation (Festung)|Kommunikation]] zur Feste Kaiser Franz einen Volltreffer erhielt. Dabei fanden über dreißig Personen den Tod. Die Reste dieses Hohlgangs wurden im Zuge der Tieferlegung der [[Bundesstraße 9|B 9]] Ende der 1960er Jahre beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende übernahm wiederum die französische Armee den Komplex als &amp;#039;&amp;#039;Quartier Général Frère&amp;#039;&amp;#039;, der nach deren Abzug 1969 zurück an die Stadt Koblenz fiel. Bis 1977 war hier in einigen Gebäuden die Zulassungsstelle der Stadt untergebracht. Seit 1980 beherbergen die Gebäude nun schon die [[Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz|Wehrtechnische Studiensammlung]] (WTS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten sichtbaren Reste der Moselflesche kann man heute an der Grundschule in Lützel bzw. dem Lützeler Kindergarten sehen. Mauerreste sind ebenfalls hinter den Häusern in der Weinbergstraße erkennbar. Hier wurden 1992 Teile der südlichen Face mit [[Escarpe]] samt dem dahinterliegenden [[Rondengang]] und den rückwärtigen Strebepfeilern restauriert und die Mauerkrone mit einem Zinkblechdach geschützt. Daneben gibt es auf dem Gelände vermutlich noch eine Vielzahl an Hohlgängen, die allerdings nicht besichtigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Einsturzgefahr wurde ein Abschnitt der ehemaligen moselseitigen Abschlussmauer der Moselflesche von Ende 2014 bis zum Frühjahr 2015 saniert, wobei auf die Belange des Denkmalschutzes Rücksicht genommen werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Literatur |Titel=Teil der alten Moselflesche wird saniert |Sammelwerk=Rhein-Zeitung |Nummer=243 |Datum=2014-10-20 |Seiten=11}} und {{Literatur |Titel=Kinder der Kita Maria Hilf können wieder draußen spielen |Sammelwerk=Rhein-Zeitung |Nummer=124 |Datum=2015-05-30 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Moselflesche sind ein geschütztes [[Kulturdenkmal]] nach dem [[Denkmalschutzgesetz (Rheinland-Pfalz)|Denkmalschutzgesetz]] (DSchG) und in der [[Denkmalliste]] des Landes [[Rheinland-Pfalz]] eingetragen. Sie liegen in Koblenz-Lützel in der [[Liste der Kulturdenkmäler in Koblenz-Lützel|(bei) Mayener Straße 85, Weinbergstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Stadt=Koblenz |Stand=2024 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 sind die Reste der Moselflesche Teil des [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klaus T. Weber (Diss.): &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Festungsanlagen von Koblenz (1815–1834)&amp;#039;&amp;#039;. (Reihe: Kunst- und Kulturwissenschaftliche Forschungen) 2003, ISBN 3-89739-340-9.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Wischemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Festung Koblenz. Vom römischen Kastell und Preußens stärkster Festung zur größten Garnison der Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039;, Koblenz 1978 (Anm.: In vielen Dingen überholt, aber immer noch die beste Darstellung für einen Überblick).&lt;br /&gt;
* Ulrike Weber (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt Koblenz. Stadtteile&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3, 3). Werner, Worms 2013, ISBN 978-3-88462-345-9.&lt;br /&gt;
* Matthias Kellermann: &amp;#039;&amp;#039;Festung Koblenz und Ehrenbreitstein. Entfestigung 1920–1922 – Fotografien von Joseph Ring.&amp;#039;&amp;#039; Koblenz 2018, ISBN 978-3-95638-413-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.feste-franz.org/ Website des Fördervereins Feste Kaiser Franz e. V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.festung-koblenz.de/ Festung Koblenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/22/4.5/N |EW=7/35/7.4/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1900er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
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