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	<title>Moschusbock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:29:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moschusbock&amp;diff=164631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pjt56: /* Merkmale */ überflüssige Bilder entfernt</title>
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		<updated>2024-08-06T18:37:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Merkmale: &lt;/span&gt; überflüssige Bilder entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Moschusbock&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Aromia moschata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Aromia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cerambycinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Bockkäfer&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cerambycidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Polyphaga&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Käfer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Coleoptera&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Moschusbockweibchen.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Moschusbock (&amp;#039;&amp;#039;Aromia moschata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moschusbock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aromia moschata&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Käfer]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;art&amp;lt;/nowiki&amp;gt; und gehört zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Bockkäfer]]. Er ist der einzige Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Aromia]]&amp;#039;&amp;#039;, der in [[Europa]] heimisch ist.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der [[Asiatischer Moschusbockkäfer|Asiatische Moschusbockkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Aromia bungii&amp;#039;&amp;#039;) ist ein gefährlicher Baumschädling, der nach Italien und Süddeutschland eingeschleppt wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name dieser Käferart ist auf ein stark [[moschus]]artig riechendes [[Sekret]] zurückzuführen, das die Tiere aus Hinterbrustdrüsen absondern können. Dieses wurde früher zum [[Parfüm]]ieren von Pfeifen[[tabak]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die [[Imago (Zoologie)|Imagines]] haben gewöhnlich eine Körperlänge von 13 bis 34&amp;amp;nbsp;mm, einzelne Exemplare messen auch bis zu etwa 40&amp;amp;nbsp;mm. Die Färbung ihrer metallisch glänzenden Körper variiert. Manche Moschusböcke schimmern kupfern oder bronzefarben, andere sind blauviolett oder grünlich. Bei den männlichen Tieren sind die [[Fühler (Biologie)|Fühler]] länger als der Körper und das [[Pygidium (Insekten)|Pygidium]] von oben nicht zu sehen. Bei den weiblichen Tieren sind die Fühler kürzer als der Körper oder körperlang, zudem ragt das Pygidium von oben betrachtet deutlich unter den Flügeldecken ([[Elytren]]) hervor.&lt;br /&gt;
Die Augen der Moschusböcke umwachsen die Fühlerbasis von hinten, da die solide Verankerung der langen und kräftigen Fühler und die Muskulatur zu deren Bewegung viel Platz in Anspruch nehmen und den Augen nicht genug Raum geben, um sich in einer runden Form auszubilden. Der [[Halsschild]] der Moschusböcke ist bedornt. Beide Merkmale sind auf dem Detailfoto zu erkennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Aromia moschata00001xx mandibule.jpg|Kopf und Halsschild von der Seite&lt;br /&gt;
Datei:Moschusbock.jpg|Bronzefarben schimmerndes männliches Tier&lt;br /&gt;
Datei:Aromia moschata 6036.jpg|Moschusbock auf einem Seerosenblatt&lt;br /&gt;
Datei:Moschusbock-Pärchen bei der Larvenablage auf einer Weide; Männchen auf Weibchen.jpg|Moschusböcke bei der Paarung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Larven kommen in zwei morphologisch unterschiedlichen Ausprägungen vor. Larven vom Typ a zeichnen sich dadurch aus, dass sich ihre breiteste Stelle im Bereich des Prothorax befindet. Dahinter verengt sich die Körperform. Die Körperform von Typ b erscheint dagegen eher zylindrisch und kompakt. Auch bei den Mundwerkzeugen und in der Zeichnung des Pronotums (des vorderen Rückensegments) gibt es Unterschiede. Gemein sind ihnen die 3 Paar kurzer, aber noch klar als viergliedrig erkennbarer Beinchen und die hellgelbliche Körperfarbe. Verglichen mit den adulten Käfern sind die Larven vom Quarantäneschaderreger &amp;#039;&amp;#039;Aromia bungii&amp;#039;&amp;#039; schwerer zu unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Duffy EAJ, 1968. A monograph of the immature stages of oriental timber beetles (Cerambycidae). British Museum, Natural History, London, 434 pp&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Garonna  AP,  2012. Aromia  bungii:  un  nuovo  fitofago  delle  drupacee  in  Campania.  –  Seminario-workshop:  Nuovi  pericolosi  insetti  di  recente  introduzione  in  Campania,  27th  November  2012. Available online: http://www.agricoltura.regione.campania.it/difesa/files/aromia_garonna.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aromia moschata Larventyp 1.jpg|Dorsalansicht der ganzen Larve vom Typ a&lt;br /&gt;
Aromia moschata Larventyp 1 - Kopf.jpg|Dorsalansicht auf Kopf und Pronotum vom Typ a&lt;br /&gt;
Aromia moschata Larventyp 2.jpg|Dorsalansicht der ganzen Larve vom Typ b&lt;br /&gt;
Aromia moschata Larventyp 2 - Kopf.jpg|Dorsalansicht auf Kopf und Pronotum vom Typ b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Imagines ernähren sich von [[Pollen]] und ausfließenden Säften von Bäumen. Daher sind die Tiere unter anderem in [[Wald|Wäldern]], insbesondere in [[totholz]]reichen [[Hartholzaue|Hartholz-]] und [[Weichholzaue]]n, [[Garten|Gärten]] oder [[Park]]s auf Blüten anzutreffen. Dabei bevorzugen sie aufgrund ihrer Größe Blütendolden, wie etwa die vom [[Schwarzer Holunder|Schwarzen Holunder]]. Die Imagines leben nur wenige Wochen im Sommer. Man findet die Käfer von Juni bis August auf ihren Brutbäumen in Höhen von 1 bis über 7 Metern. Vor allem Mitte bis Ende Juni schlüpfen die Käfer an heißen Tagen relativ gleichzeitig und sind dann gruppenweise in den späten Nachmittags- und Abendstunden beim Umherwandern auf dem Stamm zu sehen. Hier findet auch die Paarung und die Eiablage statt. Während dieser Phase werden die Brutbäume oft gezielt von Spechten sowie von Rabenvögeln wie [[Eichelhäher]]n, [[Elster]]n und [[Rabenkrähe]]n aufgesucht, sodass einige dieser Käfer jenen Vögeln zum Opfer fallen. Fühlt sich ein Moschusbock bedroht, lässt er sich sofort mit geöffneten Flügeln fallen und sucht am Fuß des Stammes hektisch nach Versteckmöglichkeiten. Wird er festgehalten, so gibt er quietschend-zirpende Abwehrlaute von sich (siehe [[Stridulation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Larvalentwicklung ==&lt;br /&gt;
Wenige Tage nach der Paarung suchen die Weibchen den Stamm der Brutbäume vom Boden bis zu den dickeren Ästen in mehreren Metern Höhe nach geeigneten Stellen zur Eiablage ab. Dabei werden unregelmäßige Stellen wie Risse in der [[Borke]] oder Verwerfungen im Astgabelbereich bevorzugt, wobei das Weibchen während des Laufens mit dem [[Ovipositor]] (Legeröhre) die Rinde abtastet und gelegentlich stehen bleibt, um potentielle Ablagestellen genauer zu untersuchen. Wurde eine passende Stelle gefunden, verharrt das Weibchen einige Zeit und klebt ein circa 3&amp;amp;nbsp;mm langes schmales, grüngelbes Ei hinein, das anschließend schnell aushärtet. Die [[Larve]]n des Moschusbocks benötigen für ihre Entwicklung zum adulten Käfer zwei bis drei Jahre. In dieser Zeit ernähren sie sich [[xylobiont]] bevorzugt von [[Weiden (Botanik)|Weiden]]holz. Aber auch andere [[Weichholz|Weichhölzer]] wie [[Pappeln]] oder [[Erlen (Botanik)|Erlen]] dienen als Brutbäume. Besonders häufig geschieht die Eiablage auf älteren, bereits [[Anbruch (Forstwirtschaft)|anbrüchigen]] Bäumen. Ein ideales [[Habitat]] für diese Käferart sind [[Kopfweide]]n. Aber auch [[Auwald|Auwälder]] und [[Bruchwald#Erlenbrüche|Erlenbrüche]] sind hervorragende „Kinderstuben“ für den Moschusbock.&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Aromia moschata female laying an egg.jpg|alternativtext=Das Weibchen legt nach längerer Suche am Abend eines sonnigen, heißen Tages ein Ei in den Riss der Borke einer Salweide (Salix caprea). Dieser Ast in 5 Metern Höhe hat einen Durchmesser von 15 cm.|Das Weibchen legt nach langem Testen am Abend eines sonnigen,  heißen Tages ein Ei in den Riss der Borke einer [[Sal-Weide]]. Dieser Ast in 5 Metern Höhe hat einen Durchmesser von 15 cm.&lt;br /&gt;
Datei:3 Eggs of Aromia moschata on millimeter-paper.JPG|alternativtext=Die hellgrün-gelblichen Eier sind 3 mm lang und an der dicksten Stelle circa 1,5 mm breit.|Die hellgrün-gelblichen Eier sind 3 mm lang und an der dicksten Stelle circa 1,5 mm breit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Käfer sind in ganz Europa und in den gemäßigten Zonen [[Asien]]s zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum, Gefährdung, Schutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aromia moschata on Heracleum sphondylium 01.jpg|miniatur|Moschusbock auf einer Blütendolde]]&lt;br /&gt;
Aufgrund des Rückganges von Erwerbszweigen wie der Korbflechterei ist die Pflege und Bewirtschaftung der Kopfweiden stark zurückgegangen. Durch Entwässerung und intensive forstwirtschaftliche Nutzung verbleiben auch immer weniger Auwälder und Erlenbrüche, in denen sich die Larven entwickeln können. Diese Faktoren haben zu einem merklichen Rückgang des Bestandes geführt. Dem Moschusbock wurde daher gemäß [[Bundesnaturschutzgesetz]] und [[Bundesartenschutzverordnung]] der [[Schutzstatus]] „besonders geschützt“ eingeräumt. Naturschutzorganisationen, wie beispielsweise der [[NABU]] oder der [[BUND]], pflegen noch vorhandene Kopfweidenbestände, um unter anderem dem Moschusbock ein Überleben zu sichern. Hilfreich ist auch, wenn auf den sofortigen Einschlag von kränkelnden Bäumen – beispielsweise Pappeln – verzichtet wird und Wälder nicht allzu reinlich vom [[Totholz]] befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jiři Zahradnik, Irmgard Jung, Dieter Jung, Jarmila Hoberlandtova, Ivan Zpevak: &amp;#039;&amp;#039;Käfer Mittel- und Nordwesteuropas.&amp;#039;&amp;#039; Parey, Berlin 1985, ISBN 3-490-27118-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Aromia moschata|Moschusbock|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.naturspektrum.de/spezies/aromia_moschata.php Informationen und lizenzfreie Fotos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cerambycinae (Unterfamilie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pjt56</name></author>
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