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	<title>Moschus-Erdbeere - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:03:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moschus-Erdbeere&amp;diff=647892&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SeppNeulinger: Toten Link entfernt</title>
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		<updated>2025-10-21T21:52:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toten Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Moschus-Erdbeere&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Fragaria moschata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Erdbeeren&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Fragaria&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Rosoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Rosengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Rosaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Rosenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Rosales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Fragaria moschata fructus1.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Früchte der Moschus-Erdbeere (&amp;#039;&amp;#039;Fragaria moschata&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moschus-Erdbeere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fragaria moschata&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zimt-Erdbeere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bisamerdbeere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot; /&amp;gt; genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der [[Erdbeeren]] (&amp;#039;&amp;#039;Fragaria&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Rosengewächse]] (Rosaceae). Sie gedeiht oft an Waldrändern, aber auch an feuchten Gebüschstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fragaria elatior — Flora Batava — Volume v17.jpg|mini|links|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Flora Batava&amp;#039;&amp;#039;, Volume 17]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fragaria moschata (3524742496).jpg|mini|Radiärsymmetrische Blüten im Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fragaria moschata detail.JPG|mini|[[Sammelnussfrucht]] mit Nebenkelch- und Kelchblättern im Detail; Behaarung gut erkennbar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FragariaMoschata.JPG|mini|Habitus und gestielte, gefingerte Laubblätter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Moschus-Erdbeere ist eine  wintergrüne, ausdauernde, [[krautige Pflanze]]. Sie erreicht Wuchshöhen bis 40 Zentimetern und ist damit im Wuchs größer als die [[Gartenerdbeere]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die dreiteilig gefingerte Blattspreite  ist [[Blattader|fiedernervig]] und besitzt einen gesägten [[Blattspreite|Blattrand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Moschus-Erdbeere blüht von Mai bis Juni und die Früchte reifen im Laufe des Sommers. Sie ist zweihäusig getrenntgeschlechtig ([[Diözie|diözisch]]); männliche und weibliche Blüten kommen auf getrennten Individuen vor. In [[Kultur]] finden sich auch Pflanzenexemplare mit zwittrigen Blüten, es wird jedoch vermutet, dass es sich dabei um [[Hybride]]n mit der [[Hügel-Erdbeere]] handelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staudt2003&amp;quot; /&amp;gt; Im Gegensatz zur ähnlich aussehenden [[Wald-Erdbeere]] hat die Moschus-Erdbeere waagerecht abstehende Haare an den Blütenstielen und die [[Blütenhüllblätter]] sind mit 5 bis 10 Millimetern Länge größer als die der verwandten Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n sind [[radiärsymmetrisch]] und fünfzählig. Jeweils fünf kleine Außenkelchblätter umgeben eine Blüte. Ein damit alternierender Kreis wird von den eigentlichen fünf [[Kelchblätter]]n gebildet. Darüber folgen fünf weiße [[Kronblätter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Scheinfrucht“ ist keine [[Beere]], wie der Name suggeriert, sondern eine [[Sammelnussfrucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 42, aber auch 28, 35 oder 56.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwechslungsmöglichkeit ==&lt;br /&gt;
Eine Verwechslungsmöglichkeit besteht mit der etwas kleineren [[Wald-Erdbeere]]. Aber während bei der Wald-Erdbeere die Haare am Blütenstiel anliegend zur Blüte hin gerichtet sind, sind die Haare bei der Moschus-Erdbeere abstehend und zeigen in Richtung Wurzel&amp;lt;ref name=&amp;quot;EFÖLS3&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Moschus-Erdbeere wächst bevorzugt entlang von Waldrändern und benötigt feuchte sowie geschützte Standorte, da sie besonders im späten Frühjahr starke Temperaturschwankungen, besonders Nachtfröste, nicht verträgt. Sie gedeiht auf nährstoffreichen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]]. Sie wächst in Mitteleuropa in Gesellschaften der [[Verband (Pflanzensoziologie)|Verbände]] Pruno-Rubion, [[Eichen-Hainbuchenwald|Carpinion]] oder [[Hartholzaue#Hartholzauen-Gesellschaften|Alno-Ulmion]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Nahrungsmittel ==&lt;br /&gt;
Die Moschus-Erdbeere wurde in Deutschland früher angebaut, ist aber heute in Gärten relativ selten zu finden, da sie von den Kultursorten der [[Gartenerdbeere]] wegen des größeren Kulturaufwands und der kleineren Früchte weitgehend verdrängt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zimt- oder Moschuserdbeere ist in Teilen Europas bereits seit langem in Kultur, gesichert ist ihr Anbau seit dem frühen 17. Jahrhundert (Abbildung im [[Hortus Eystettensis (Werk)|Hortus Eystettensis]] als &amp;#039;&amp;#039;fraga fructu magno&amp;#039;&amp;#039;). Noch zu Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war sie in Deutschland die häufigste im Garten vertretene Erdbeere. Bis zum Ersten Weltkrieg waren die [[Vierlande]] bei Hamburg ihr Hauptanbaugebiet, deshalb hieß sie auch vielfach &amp;quot;Vierländer Erdbeere&amp;quot;. Derzeit wird sie nur noch in Italien, in der Umgebung Mailands in nennenswertem Umfang als &amp;quot;Profumata di [[Tortona]]&amp;quot; kultiviert. Ansonsten findet sie sich vereinzelt bei Liebhabern. Moschuserdbeeren zeichnen sich durch einen charakteristischen süßen und aromatischen Geschmack aus, vergleichbar dem &amp;quot;Muskat&amp;quot;-Geschmack mancher Traubensorten. Ihr Anbau ist wenig von dem anderer Gartenerdbeeren unterschieden, allerdings ist es notwendig, als Bestäuber neben weiblichen auch männliche oder zwittrige Pflanzen zu setzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wachsmuth2009&amp;quot; /&amp;gt; Das Aromakonzentrat der Moschus-Erdbeere enthält etwa 130 chemischen Komponenten, darunter [[Benzoesäuremethylester]], [[Buttersäureethylester]], [[Essigsäureethylester]], [[Essigsäurehexylester]], [[Essigsäureoctylester]],  [[Essigsäurebenzylester]], [[Valeriansäureethylester]], [[alpha-Pinen]], [[beta-Pinen]], [[2-Heptanol]], [[2-Heptanon]], [[2-Pentadecanon]], [[2-Nonanon]], [[2-Undecanol]], [[2-Undecanon]],  [[Caprylsäuremethylester]],  [[Caprinsäuremethylester]], [[Capronsäuremethylester]], [[Capronsäureethylester]], [[Laurinsäuremethylester]], [[Tridecanol]], [[Limonen]], [[Zimtsäuremethylester]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZNF1973-488&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kultivar]]e:&lt;br /&gt;
* ‘Capron’ royal, zwittrig&lt;br /&gt;
* ‘Bauwens’, weiblich&lt;br /&gt;
* ‘Profumata di Tortona’, weiblich  &lt;br /&gt;
* ‘Askungen’ (‘Truedsson’) zwittrig&lt;br /&gt;
* ‘Marie Charlotte (Hans)’ zwittrig&lt;br /&gt;
* ‘Cotta’, männlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Dietmar Aichele, Marianne Golte-Bechtle|Titel=Was blüht denn da? Wildwachsende Blütenpflanzen Mitteleuropas|Ort=Stuttgart|Verlag=Franckh-Kosmos|Auflage=54.|Jahr=1991|ISBN=3-440-05615-5|Seiten=79}}&lt;br /&gt;
* Schlosser, Reichhoff, Hanelt et al.: &amp;quot;Wildpflanzen Mitteleuropas&amp;quot;, DLV 1991, ISBN 3-331-00301-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EFÖLS3&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783854741879|Seite=487}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot;&amp;gt; [[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 154. ([http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n173/mode/2up online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staudt2003&amp;quot;&amp;gt; [[Günter Staudt (Botaniker)|Günter Staudt]]: &amp;#039;&amp;#039;Les dessins d&amp;#039;[[Antoine Nicolas Duchesne]] pour son Histoire naturelle des fraisiers.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Muséum Nat. d&amp;#039;histoire Naturelle&amp;#039;&amp;#039;, Paris, 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wachsmuth2009&amp;quot;&amp;gt; Brigitte Wachsmuth: &amp;#039;&amp;#039;Von Monats-, Wald- und Moschuserdbeeren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gartenpraxis&amp;#039;&amp;#039;, Band 35, Nr. 4, 2009 S. 20–28. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 543.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZNF1973-488&amp;quot;&amp;gt;{{ZNaturforsch |Serie=C |Autor=Friedrich Drawert, Roland Tressl, Günter Staudt, Hans Köppler |Titel=Gaschromatographisch-massenspektrometrische Differenzierung von Erdbeerarten |Jahr=1973 |Startseite=488 |Endseite=493}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fragaria moschata|Moschus-Erdbeere (&amp;#039;&amp;#039;Fragaria moschata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|2469|Fragaria moschata Duchesne ex Weston, Zimt-Erdbeere}} &lt;br /&gt;
* {{BIB|2469}}}&lt;br /&gt;
* {{PFAF|Fragaria moschata}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Rosengewaechse/erdbeeren.htm#Zimt%20Erdbeere  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beerenobst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SeppNeulinger</name></author>
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