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	<title>Mosbach (Schaafheim) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gustav moenus: Ergänzung</title>
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		<updated>2026-01-16T07:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Mosbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Schaafheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Mosbach (Schaafheim).svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/53/28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/1/46/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 158 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.59&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2014&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://schaafheim.de/de/news/detail/~id.921/Ein-Blick-auf-Schaafheims-detaillierte-Bevoelkerungsstatisik.html |titel=Einwohnerzahlen |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Schaafheim |abruf=2020-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 64850&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06073&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mosbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Schaafheim]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mosbach befindet sich im Bereich des [[Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald|Naturparks Bergstraße-Odenwald]]. Es liegt 5&amp;amp;nbsp;km südlich von Schaafheim und grenzt an die Nachbarorte [[Radheim]] und [[Wenigumstadt]] (Ortsteil von [[Großostheim]]). Letzteres liegt bereits in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
In historischen Dokumenten ist der Ort unter folgenden [[Ortsname]]n belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Machesbach (828); Masbach (1165, 1218); Mosbach (1253); Maspach (1260); Masbac, Masbach (1261); Mosebach (1291); Masbach (1303); Maspach (1314); Mospach (1385); Moßbach, Moßpach (1403).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Urkunde, die Mosbach erwähnt, stammt von 828 und nennt [[Einhard]] als Aussteller. Mosbach, damals noch &amp;#039;&amp;#039;Machesbach&amp;#039;&amp;#039; genannt, war Sitz eines Nonnenklosters. Anfang des 13. Jahrhunderts kam durch eine Schenkung der [[Grafen von Wertheim]] der [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterorden]] in die [[Bachgau]]gemeinde; durch weitere Schenkungen und Käufe wurden die Johanniter zu alleinigen Herren des Dorfes. Oberhalb der alten Johanneskirche, entstand eine ausgedehnte Ordensniederlassung, die auch Sitz eines Ordenkonvents war. Über sechs Jahrhunderte wurden die Geschicke Mosbachs von den Johannitern bestimmt. Das Eigentum des Ordens wurde 1806 [[Säkularisation|säkularisiert]]. Mosbach, das mit dem ehemals [[kurmainz]]ischen Teil des Bachgaus über Jahrhunderte zum Mainzer Obererzstift gehört hatte, kam mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 zum [[Fürstentum Aschaffenburg]] und 1810 mit diesem zum [[Großherzogtum Frankfurt]]. Nach dem Ende des Großherzogtums ging es infolge der Pariser Verträge am 26. Juni 1814 zum [[Königreich Bayern]] über. Durch einen Gebietstausch kam es am 29. Januar 1817 zusammen mit [[Radheim]] und [[Dorndiel]] zum [[Großherzogtum Hessen]] &amp;#039;&amp;#039;(Hessen-Darmstadt)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mosbach galt das [[Mainzer Landrecht]] als [[Partikularrecht]] und das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]] darüber hinaus, soweit das Mainzer Landrecht spezielle Regelungen für einen Sachverhalt nicht enthielt. Dieses Sonderrecht behielt seine Geltung auch im gesamten 19. Jahrhundert während der Zugehörigkeit des Gebietes zum Großherzogtum Hessen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Gießen 1893, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde erst zum 1. Januar 1900 von dem einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] geltenden [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuch]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Mosbach:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Moßbach (L. Bez. Dieburg) kath. Pfarrdorf; liegt an dem [[Welzbach (Main)|Welzbach]] auf einer sanften Anhöhe, 3 St. von Dieburg und {{Bruch|1|3|4}}&amp;amp;nbsp;St. von [[Groß-Umstadt|Umstadt]]. Der Ort besteht aus 88 Häusern und hat 591 Einw., die bis auf 25 [[Luthertum|Luth.]] [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] sind, und unter diesen 42 Bauern und 34 Handwerker. Man findet hier den [[Kommende|Commendehof]] mit ungefähr 800 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Acker- und Wiesenland, 2 Mahlmühlen und 1 Farbenfabrik. Der Ort hat jährlich 4 [[Marktrecht (historisch)|Märkte]]. – Moßbach, dessen Namen vermuthlich aus Macho entstanden, hieß zu den Zeiten der [[Karolinger]] Machesbach. Ums Jahr 827 befand sich hier ein Nonnenkloster, vermuthlich vom Orden der [[Benediktiner]]. Im Besitz dieses Klosters erscheint 1312 der Johanniter Orden, seit 1530 der [[Souveräner Malteserorden|Maltheser Orden]] genannt. Wann das Convent der Nonnen aufhörte, ist unbekannt, doch standen noch 1564 die Gebäulichkeiten. – Hier entstand ein Johanniter Ordens-Commendehaus, auf dessen Ursprung eine Urkunde von 1218 ziemlich deutlich hinweißt, indem in Folge derselben Graf Boppo von Wertheim während eines [[Kreuzzug]]s dem Johanniter-Orden das Patronat der Pfarrei Moßbach geschenkt hat. Die Besitzungen des Ordens mehrten sich zu Moßbach nach und nach und um 1253 und 1255 tritt Moßbach als Glied der [[Johanniterkirche (Frankfurt am Main)|Hauptcommende Frankfurt]] auf. Seit 1400 waren die Glieder Frankfurt, Moßbach, [[Gelnhausen]] und [[Rüdigheim (Neuberg)|Rüdigheim]] zu einer Commende unter der Ballei Wetterau vereinigt. Diese Commende hieß Frankfurt und Moßbach; der Comthur wohnte früher beständig zu Moßbach, später auch abwechselnd zu Frankfurt. – Der Johanniter Orden, erst ein geistlicher, dann ein weltlicher Orden, zu Anfang der Kreuzzüge und hauptsächlich zur Vertheidigung der Kirche gegen die Ungläubigen gestiftet, erhielt beinahe durch ganz Europa große Besitzungen. Die Ordensangelegenheiten wurden von dem Capitel geleitet das aus 8 &amp;#039;&amp;#039;Ballivi Conventuali&amp;#039;&amp;#039; bestand. Das Ganze war in 8 Zungen (Bezirke) eingetheilt. Die Ländereien der Bezirke waren in Priorate, diese in Balleien und diese wieder in Commenden (Commenthureien) eingetheilt. – Der Comthur Freiherr von Rottberg erbaute 1781 das jetzige schöne Hof- und Commende-Haus. In den Jahren 1806 und 1807 wurden die teutschen Johanniter-Güter im Allgemeinen eingezogen und 1819 starb der letzte Comthur, Freiherr von Pfürdt zu Blumberg. Der Ort hatte seine Adelige die sich von ihm benannt haben. Moßbach war 1622 [[Johann T’Serclaes von Tilly|Tillys]] Hauptquartier. Durch Tausch kam der Ort 1817 von Baiern an Hessen, und 1818 wurde er zum Dieburger Landkapitel geschlagen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg W. Wagner |Titel=Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg |Band=1 |Verlag=Carl Wilhelm Leske |Ort=Darmstadt |Datum=1829-10 |Seiten=160 |Online={{Google Buch |Linktext=Online bei Google Books |KeinText=1 |BuchID=SJcAAAAAcAAJ |Seite=160}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mosbach hat seine ehemals bäuerliche Struktur völlig aufgegeben und ist heute eine reine Wohngemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebietsreform in Hessen (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1977 verlor Mosbach seine Selbständigkeit und wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] kraft [[Landesgesetz]] in die Gemeinde Schaafheim [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt (GVBl. II 330–334) |nr=22 |jahr=1974 |datum=1974-07-26 |seite=10 |seiten=318 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;15 |kbytes=1430}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Mosbach sowie für die übrigen nach Schaafheim gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schaafheim.de/uploads/files/Hauptsatzung-vom-01.01.2018.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Schaafheim |format=PDF;&amp;amp;nbsp;81&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Mosbach angehört(e):&amp;lt;ref name=lagis /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik |Titel=Beiträge zur Statistik des Grossherzogthums Hessen |Band=1 |Ort=Darmstadt |Datum=1866 |Seiten=43ff |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=0qhUAAAAYAAJ|Seite=43}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1803: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Kurfürstentum Mainz]], Oberes Erzstift, Vizedomamt Aschaffenburg, Amtsvogtei Obernburg&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Fürstentum Aschaffenburg]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Amtsvogtei Obernburg&lt;br /&gt;
* ab 1806: Fürstentum Aschaffenburg,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Departement Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1810: [[Großherzogtum Frankfurt]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Koalitionskriege|Napoleonische Kriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Departement Aschaffenburg, Distriktmarie Obernburg&lt;br /&gt;
* ab 1814: [[Königreich Bayern]], Fürstentum Aschaffenburg, Districtmarie Obernburg&lt;br /&gt;
* ab 1817: Großherzogtum Hessen (durch Tausch),&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Umstadt&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Dieburg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Umstadt]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Deutsche Reichsgründung]] infolge des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Volksstaat Hessen war der Rechtsnachfolger des Großherzogtums Hessen (Hessen-Darmstadt), das infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] mit der [[Novemberrevolution]] 1918 und der Abschaffung der [[Monarchie]] in Deutschland zu Ende gegangen war.&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Dieburg]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]], Gemeinde Schaafheim&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Januar 1977 als [[Ortsbezirk]] zur Gemeinde Schaafheim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte ===&lt;br /&gt;
Die zuständige [[Gerichtsbarkeit]] der [[Ordentliche Gerichtsbarkeit (Deutschland)|ersten Instanz]] war:&amp;lt;ref name=lagis /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Zentgericht]]: [[Großostheim|Ostheim]]&lt;br /&gt;
* 1783: Erzstift Mainz, Cent Bachgau (Hochgerichtsbarkeit), Vogteiamt Obernburg (Niedergerichtsbarkeit)&lt;br /&gt;
* 1821: [[Landgericht Umstadt]]&lt;br /&gt;
* 1879: [[Amtsgericht Groß-Umstadt]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Amtsgericht Dieburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Mosbach 2040 Einwohner. Darunter waren 93 (4,6 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 357 Einwohner unter 18 Jahren, 897 waren zwischen 18 und 49, 435 zwischen 50 und 64 und 354 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 834 Haushalten. Davon waren 189 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 240 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 318 Paare mit Kindern, sowie 72 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1812: || 87 Feuerstellen, 486 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm | Name=Mosbach | width=450|float=none | maxEinwohner=2000&lt;br /&gt;
|524 |666 |719 |802 |662 |666 |630 |621 |617 |569 |549 |533 |601 |651 |840 |921 |931 |1005 |1239&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,486)(1829,591)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1272)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,2040)(2018,2014)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=20 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=16 und 70 |abruf=2010-10 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=20 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; nach 2011: Gemeinde  Schaafheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 25 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutheranische]] (= 4,23 %) und 566 katholische (= 95,77 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 97 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 9,65 %), 906 katholische (= 90,15 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Mosbach besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Mosbach) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 52,97 %. Dabei wurden gewählt: zwei Mitglieder der [[CDU]], sechs Mitglieder „Freien Wählergemeinschaft Schafheim“ (FWG) und ein Mitglied der [[SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06432021/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_515_Ortsbezirk_Mosbach.html |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Mosbach |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Schaafheim |abruf=2024-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Markus Petry (FWG) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://spd-schaafheim.de/ortsbeiratssitzungen/ |titel=Ortsbeiratssitzung 21. Mai 2024 |hrsg=SPD Ortsverein |abruf=2024-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaafheim Wartturm.jpg|mini|Der Schaafheimer Wartturm auf einem Foto von 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Mosbach auf Mosbacher [[Gemarkung]] an der Grenze zur [[Schaafheim]]er Gemarkung befindet sich der [[Wartturm]], ein 1492 vom Mainzer Erzbischof [[Berthold von Henneberg]] an der alten [[Bachgauer Landwehr]] errichteter Wehrturm. Er sicherte den Übergang des sogenannten Schiffwegs ins [[Kurmainz]]er Gebiet. Der Wartturm liegt auf dem 216&amp;amp;nbsp;m hohen Binselberg. Der Turm ist selbst 22&amp;amp;nbsp;m hoch. 1992 wurde er restauriert und wieder besteigbar gemacht. 2008 hat die Gemeinde Schaafheim das Umfeld des Turmes grundlegend umgestaltet. Vom Wartturm aus hat man einen herrlichen Blick auf den Bachgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist außerdem die [[Kirche St. Johannes Baptist (Mosbach)|Katholische Kirche St. Johannes Baptist]]. Diese ist um 1250 von den Johannitern erbaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* September: [[Kirchweih|Kerb]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Darmstädter Echo]], Samstag, 19. September 2015, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Oktober: &amp;#039;&amp;#039;Oktoberfest&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Darmstädter Echo, Donnerstag, 13. Oktober 2016, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Mosbach ist durch das Busnetz der [[Verkehrsgesellschaft Untermain]] mit den restlichen Bachgaugemeinden, sowie mit [[Aschaffenburg]] und [[Babenhausen (Hessen)|Babenhausen]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Bahnhof Babenhausen (Hessen)|Bahnhof Babenhausen]] hat man Anschluss zum Regionalverkehr Richtung [[Darmstadt]] und [[Hanau]], in [[Aschaffenburg Hauptbahnhof|Aschaffenburg]] zum Fernverkehr Richtung [[Frankfurt am Main]] und [[Würzburg]], sowie zum Regionalverkehr Richtung [[Miltenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K54:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aschaffenburg – Großostheim – Pflaumheim – Wenigumstadt – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mosbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Schaafheim – Babenhausen&lt;br /&gt;
:Montag–Freitag: stündliche Verbindungen&lt;br /&gt;
:Samstag, sonn- oder feiertags: nur zweistündliche Verbindungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.schaafheim.de/de/content/galerie.3.Mosbach/~nm.15~nc.29/Geschichte.html |titel=Mosbach |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Schaafheim  |abruf-verborgen=1 |abruf=2018-02-18}}&lt;br /&gt;
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== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4234054-8|LCCN=n2008029673|VIAF=131576453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Darmstadt-Dieburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schaafheim)]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Gustav moenus</name></author>
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