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	<title>Mosaik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mosaik&amp;diff=36787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: sprachliche Kleinigkeiten; Formalien</title>
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		<updated>2026-03-09T19:51:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sprachliche Kleinigkeiten; Formalien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Magi (1).jpg|mini|Frühchristliches Mosaik aus dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, [[Sant’Apollinare Nuovo]] in Ravenna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saint Sava Naos leg P.Cikovac.jpg|mini|[[Dom des Heiligen Sava]] in [[Belgrad]], mit 15.000&amp;amp;nbsp;m² eines der größten Kirchenmosaike weltweit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christ Pantocrator mosaic from Hagia Sophia 2240 x 3109 pixels 2.5 MB.jpg|mini|hochkant|Das Deesis-Mosaik der [[Hagia Sophia]] ist ein Hauptwerk der Palaiologischen Renaissance und der Byzantinischen Kunst.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mosaike&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine schon im [[Altertum]] bekannte und beliebte Gattung der [[Bildende Kunst|Bildenden Künste]], bei der durch Zusammenfügen von verschiedenfarbigen oder verschieden geformten Teilen geometrische Muster oder figürliche Bilder entstehen. Dabei können verschiedene Materialien verwendet werden, klassisch sind Stein- und Glasmosaik; im [[islam]]ischen Mittelalter kamen Kachelmosaike &amp;#039;&amp;#039;(zellij)&amp;#039;&amp;#039; hinzu. Modern sind Papier-, Stoff- und [[Ledermosaik]]e; auch andere Experimentalformen sind möglich. Im Unterschied zu [[Intarsie]]n verwenden Mosaike primär nur eine einzige einfache Form der bildgebenden Teilchen, meist kleine Kuben. Misch- und Übergangsformen sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Mosaik&amp;#039;&amp;#039; leitet sich aus dem von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;opus musivum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zeno.org/Georges-1913/A/musivus |titel=Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8., verbesserte und vermehrte Auflage, Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1913–1918 |autor=[[Karl Ernst Georges]] |datum=1918 |abruf=2025-07-28 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Mosaīk |Band=14 |Seite=164 |SeiteBis=166 |zenoID=20007113889}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. [[Latein|spätlateinischen]] &amp;#039;&amp;#039;([[Opus (Werk)|opus]]) Musaicum&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– „den [[Muse (Mythologie)|Musen]] gewidmet(es Werk)“&amp;amp;nbsp;– ab. Als musivische Technik bezeichnet man das Zusammensetzen von verschiedenfarbigen flachen Plättchen (aus Stein, Metall, Holz usw.) zu dekorativen Mustern. Die einzelnen Steine heißen im Singular [[Tessera]]. Die Ausstattung eines Bauwerks mit Mosaiken wird als &amp;#039;&amp;#039;Mosaizierung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Oakeshott]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Mosaiken von Rom vom dritten bis zum vierzehnten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll &amp;amp; Co., Wien und München 1967, S. 15 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pergamonmuseum0116.JPG|mini|Mosaikgeschmückte [[Halbsäule]]n aus der mesopotamischen Stadt [[Uruk]] im Vorderasiatischen Museum Berlin]]&lt;br /&gt;
Die wahrscheinlich älteste bisher nachgewiesene von Menschen geschaffene mosaizierte Fläche stammt vom [[Fundplatz Bilzingsleben]] in Thüringen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietrich Mania]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Urmenschen – Die Funde von Bilzingsleben&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo Vertreter der Art [[Homo erectus]] offensichtlich dafür teilweise ortsfremde Steine und Knochen in den Löss eines fast kreisrunden Platzes mit einem Durchmesser von etwa 9&amp;amp;nbsp;m eingedrückt haben muss. Das Alter dieses pflasterartigen Bereiches wird auf etwa 400.000 Jahre geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Alter Orient|Alten Orient]] wurden ab [[Sumerer|sumerischer]] Zeit (3. Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr.) Mosaiken aus kleinen Stücken einheitlicher Materialien gefertigt. Eines der ältesten Beispiele stammt aus der [[Mesopotamien|mesopotamischen]] Stadt [[Ur (Stadt)|Ur]]. Es handelt sich um Säulen aus Palmenstämmen, die eine Ummantelung mit [[Asphalt]] (Mischung aus dem Bindemittel [[Bitumen]] und [[Gesteinskörnung]]) aufwiesen und mit Mosaiksteinen verziert waren. [[Stiftmosaik|Mosaikstifte]] und Mosaiksteine kamen aber auch als Material für [[Fries|Wandfriese]] in Gebäuden und als Verzierungen von Schmuckkästchen zum Einsatz, wie die Säulenrekonstruktion von Teilen des [[Eanna]]-Heiligtums im [[Vorderasiatisches Museum Berlin|Vorderasiatischen Museum Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Maul|Stefan M. Maul]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gilgamesch-Epos&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Standarte von Ur]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Boese (Archäologe)|Johannes Boese]]: &amp;#039;&amp;#039;Altmesopotamische Weihplatten. Eine sumerische Denkmalsgattung des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrtausends&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Assyriologie und vorderasiatischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). De Gruyter, Berlin/New York 1971, ISBN 3-11-002484-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[British Museum|Britischen Museum]] zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]] sind ebenfalls einige Belege für Mosaikherstellung bekannt, darunter glasierte [[Terrakotta]]platten des 3. Jahrtausends v.&amp;amp;nbsp;Chr., [[Intarsie|Einlegearbeiten]] aus Edelsteinen oder Glas in Möbeln und Sarkophagen sowie glasierte Ziegel aus dem [[Totentempel des Sethos I. (Abydos)|Totentempel des Sethos I.]] in [[Abydos (Ägypten)|Abydos]]. Auch im weiteren östlichen Mittelmeerraum breitete sich die Praxis aus, wie etwa Kieselmosaiken aus [[Minoische Kultur|minoischen]] und [[Mykenische Kultur|mykenischen]] Fundorten sowie ein großes geometrisches Mosaik des 8. Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. in der [[Phrygien|phrygischen]] Hauptstadt [[Gordion]] (heutige Westtürkei) bezeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Umberto Pappalardo]], Rosaria Ciardiello: &amp;#039;&amp;#039;Griechische und römische Mosaiken&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer Verlag, München 2012, ISBN 978-3-7774-3791-0, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griechenland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:The big antechamber paved with white and black pebbles forming lozenges from the House of Dionysos, built in 325-300 BC, Ancient Pella (7060154877).jpg|mini|Kieselmosaik in Pella]]&lt;br /&gt;
Die ersten Mosaiken in der griechischen Welt sind Kieselmosaiken, bei denen die Farben Schwarz und Weiß dominieren. Beispiele hierfür sind das Mosaik mit &amp;#039;&amp;#039;Dionysos auf einem Panther&amp;#039;&amp;#039; in [[Pella (Pella)|Pella]],&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Siganidou, Maria Lilimbaki-Akamati: &amp;#039;&amp;#039;Pella. Hauptstadt der Makedonen.&amp;#039;&amp;#039; Athen 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Hauptstadt des [[Makedonien (antikes Königreich)|Königreichs Makedonien]] aus der Zeit von 330 bis 310 v.&amp;amp;nbsp;Chr., und [[Die Schöne aus Durrës]] (Albanien), die etwa zur gleichen Zeit geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hellenismus]] wurden die Kiesel durch speziell zurechtgeschnittene Steine ersetzt. Eine erste Blütezeit erlebte das antike Mosaik im zweiten vorchristlichen Jahrhundert. In dieser Zeit wurden große Bildmotive, die den Fußboden eines ganzen Raumes bedecken konnten, produziert. Das bekannteste Beispiel ist das [[Alexandermosaik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Pfrommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Chronologie und Komposition des Alexandermosaiks auf antiquarischer Grundlage&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Aegyptiaca Treverensia. Trierer Studien zum griechisch-römischen Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Philipp von Zabern, Mainz 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Haus des Fauns]] in [[Pompeji]]; andere Beispiele fanden sich in [[Delos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisches Reich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herculaneum Neptune And Amphitrite.jpg|mini|Mosaik in &amp;#039;&amp;#039;[[Herculaneum]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Neptun (Mythologie)|Neptun]] und [[Amphitrite (Mythologie)|Amphitrite]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im [[Römisches Reich|römischen Reich]] waren Mosaiken weit verbreitet. Viele Fußböden und seltener auch die Wände in Wohnbauten der gehobenen sozialen Schichten wurden mit Mosaiken dekoriert. Daneben ist aber auch überliefert, dass [[Gaius Iulius Caesar]] auf seinen Feldzügen Mosaiken für sein Feldherrenzelt mitführte und Kaiser [[Caligula]] seine luxuriösen Schiffe mit Mosaiken versehen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten nachchristlichen Jahrhundert bevorzugte man vor allem schwarz-weiße Mosaiken, wobei geometrische Motive dominierten. Figürliche Darstellungen waren eher selten und wurden erst im 2. Jahrhundert beliebter; gleichzeitig kamen auch wieder mehrfarbige Mosaiken vor, die besonders in den nordafrikanischen Provinzen beliebt waren und einen eigenen Stil zeigten. Im Osten des Reiches herrschten klassisch griechische Stilelemente und Traditionen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. entstand als besondere Kunstrichtung die christliche Mosaikkunst, sowohl im Westen als auch im Osten des Reiches. [[Frühchristliche Mosaiken in Rom]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Wilpert]], [[Walter Nikolaus Schumacher|Walter N. Schumacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Mosaiken der kirchlichen Bauten vom IV.–XIII. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Poeschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Mosaiken in Italien 300–1300&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; bilden dabei einen besonderen Schwerpunkt, ebenso die vom [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reich]] beeinflussten Mosaiken im italienischen [[Ravenna]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jutta Dresken-Weiland]]: &amp;#039;&amp;#039;Die frühchristlichen Mosaiken von Ravenna: Bild und Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Turicum - Thermengasse - Mosaikreste mit einfachem Schwarz-Weiss-Dekor aus Kalkstein 2010-06-20 19-28-48.JPG|Mosaikreste aus den [[Thermen]] des römischen [[vicus]] &amp;#039;&amp;#039;[[Turicum]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Zürich]])&lt;br /&gt;
 UlisseM.jpg|Mosaik aus der [[Villa Romana del Casale]] im sizilischen [[Piazza Armerina]]&lt;br /&gt;
 Byzantinischer Mosaizist des 5. Jahrhunderts 002.jpg|Mosaik aus dem Kaiserpalast in Konstantinopel (5./6. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Byzantinisches Reich ===&lt;br /&gt;
Im [[Byzantinisches Reich|byzantinischen Reich]] waren Mosaiken mit Goldgrund an den Wänden von Kirchen und Palästen bis ins späte Mittelalter weit verbreitet. Fußböden wurden dagegen seit dem 6. Jahrhundert statt mit Mosaiken mit [[Opus sectile]] belegt. Erhalten sind figürliche Mosaiken unter anderem in [[Konstantinopel]] in der [[Hagia Sophia]] (11.–13. Jh.) und in den Kirchen des [[Chora-Kirche|Chora-Klosters]] und des [[Pammakaristos-Kirche|Pammakaristos-Klosters]] (beide 14. Jahrhundert); in Thessaloniki in der Kirche des [[Latomos-Kloster]]s (5. Jahrhundert) und [[Mosaike der Demetrios-Kirche in Thessaloniki|in der Demetrioskirche]] (6./7. Jahrhundert), sowie im Süden Griechenlands in den Klöstern von [[Kloster Hosios Lukas|Hosios Lukas]] und [[Kloster Daphni|Daphni]] (beide 11. Jahrhundert). Auch besonders aufwendige [[Ikone]]n wurden aus Mosaik mit winzigen Steinen in einer Bettung aus Wachs hergestellt; erhalten ist unter anderem eine solche Ikone in Berlin ([[Christus der Barmherzige]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Monreal-Mosaik2 BMK.jpg|mini|hochkant|Detail eines [[Kosmaten]]-Mosaiks aus der [[Kathedrale von Monreale]], [[Sizilien]] (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
Ab dem Mittelalter waren Mosaiken eher selten. Als möglicher Grund dafür wurde in Erwägung gezogen, dass die Anfertigung von Mosaiken in größerem Stil ein Ausmaß an Arbeit erforderte, das sich nur mit dem antiken Ausmaß an [[Sklaverei|Sklavenarbeit]] realisieren ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Umberto Pappalardo, Rosaria Ciardiello: &amp;#039;&amp;#039;Griechische und römische Mosaiken&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer Verlag, München 2012, ISBN 978-3-7774-3791-0, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch existieren auch einige mittelalterliche Beispiele; berühmt sind beispielsweise die figürlichen Szenen in der Kirche [[Santa Annunziata]] in [[Otranto]] und in der ehemaligen Kathedrale von [[Lescar]] ([[Aquitanien]]) oder die [[Zodiak|Tierkreis]]-Darstellungen im [[Chorumgang]] der ehemaligen [[Abteikirche]] [[St-Philibert (Tournus)|Saint-Philibert]] in [[Tournus]] ([[Burgund]]). Auch in einigen [[Romanik|romanischen]] Kirchen [[Köln]]s (zum Beispiel [[St. Gereon (Köln)|Sankt Gereon]], [[Groß St. Martin|Groß Sankt Martin]]) finden sich vollständige oder in Teilen erhaltene Beispiele.&amp;lt;ref&amp;gt;Ottobrina Voccoli, Michael Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Mosaikkunst vom Mittelalter bis 1900.&amp;#039;&amp;#039; Imhof-Verlag, Petersberg 2014, ISBN 978-3-86568-698-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abbaye St Philibert à Tournus - Mosaïque du déambulatoire (3).jpg|Abteikirche [[St-Philibert (Tournus)|St Philibert]] in [[Tournus]] – [[Zwillinge (Tierkreiszeichen)]]&lt;br /&gt;
Mosaique Lescar 1.JPG|Jagdmosaik in der Kathedrale von [[Lescar]]&lt;br /&gt;
Samsonmosaik in St. Gereon.jpg|[[Simson|Samson]] bezwingt den Löwen, [[St. Gereon (Köln)|St. Gereon]], [[Köln]]&lt;br /&gt;
Mosaik Petersdom.jpg|Mosaik im [[Petersdom]], [[Rom]]&lt;br /&gt;
Mosaik Schuttern - Kain erschl%C3%A4gt Abel.jpg|[[Kain]] erschlägt [[Abel (biblische Person)|Abel]], [[Kloster Schuttern]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islam ===&lt;br /&gt;
Die [[islam]]ische Mosaikkunst besteht ganz überwiegend aus abstrakt-geometrischen oder [[Kalligrafie|kalligraphischen]] Kachelmosaiken &amp;#039;&amp;#039;([[zellij]])&amp;#039;&amp;#039;. Diese wurden wahrscheinlich unter den türkischen [[Seldschuken]] entwickelt und verbreiteten sich ab dem 11. Jahrhundert über die gesamte islamische Welt. Ab dem 14. Jahrhundert wurde die zeitaufwendige und somit teure Mosaikherstellung sukzessive aufgegeben; anstelle dessen wurden neue Techniken entwickelt, durch welche die abstrakten (Islam) oder bildhaften (Südeuropa) Motive bereits vor dem abschließenden [[Brennen (Verfahren)|Brennvorgang]] voneinander getrennt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modernes Mosaik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Brunswick Mosaik (2006).JPG|mini|Mosaik aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in [[Braunschweig]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Matheon2.jpg|mini|[[Kreiszahl|Pi]]-Boden am Eingang des Mathematikgebäudes der [[Technische Universität Berlin|TU&amp;amp;nbsp;Berlin]]]]&lt;br /&gt;
Mosaik wird heute meist industriell gefertigt und auf Netz oder Papier vorgefertigt geliefert. Erhältlich sind diese vorgefertigten Mosaiktafeln als Glasmosaik, Keramikmosaik oder Natursteinmosaik. Eine entscheidende Einschränkung des industriell zum händisch gefertigten Mosaiks besteht in der Form der Steine und der Führung der Fugenlinien. Diese erzeugen bei dem künstlerisch und von Hand verlegten Mosaik durch ihren das Motiv mitbildenden Verlauf eine Zeichnung innerhalb des Motivs sowie durch ihre wellenförmige das Motiv nachzeichnende Linienführung eine Aura um die Motive, die den Reiz eines Mosaiks überhaupt erst ausmacht und die dem pixelartig zusammengestellten industriell gefertigten Mosaik fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Deutsches Institut für Normung|Deutsche Institut für Normung]] bezeichnet Materialflächen mit einer Seitenlänge unter 10&amp;amp;nbsp;cm als Mosaik&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.euro-fen.de/informationen-fuer-sachverstaendige/glossar/ Glossar] des Sachverständigenverein euroFEN, abgerufen am 22. Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei mehr als 10&amp;amp;nbsp;cm als Fliesen und ab 30&amp;amp;nbsp;cm als Platten. [[Ministeck]] ist eine moderne Variante des Mosaiks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik gewinnt im [[kunsthandwerk]]lichen Bereich in neuerer Zeit wieder mehr an Bedeutung. Viele Bastelgeschäfte bieten zunehmend Vorlagen und Mosaiksteine aus Materialien wie Glas, Keramik, Ton, Naturstein, Metall und mit verschiedenen Formen wie Perlen, Herzen oder Sternen an. Daneben findet die Mosaiktechnik in jüngerer Zeit auch in Computerprogrammen zur Erstellung von [[Fotomosaik]]en Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Main Tower]] in Frankfurt am Main befindet sich das Wandmosaik [[Frankfurter Treppe / XX. Jahrhundert]] des Berliner Künstlers [[Stephan Huber]]. Mit sieben Metern Höhe und 125&amp;amp;nbsp;Metern Länge zählt der aus 800.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-kleinen-steinchen-sind-poliert,10810590,10122302.html |wayback=20151118033638 |text=Mosaikfries am Haus des Lehrers mit 800000 Steinen |archiv-bot=2024-03-22 10:07:49 InternetArchiveBot }} In: Berliner Zeitung vom 14. Oktober 2003. Abgerufen am 16. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mosaiksteinen bestehende umlaufende [[Fries]] des [[Haus des Lehrers|Hauses des Lehrers]] am Berliner [[Alexanderplatz]] als größtes Bildwerk Europas.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wbm.de/de/unternehmen/ueber-die-wbm-gmbh/portraet-des-unternehmens/walter-womacka/ Mosaikfries von Walter Womacka am Alexanderplatz als größtes Bildwerk Europas] auf www.wbm.de. Abgerufen am 16. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fries unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Unser Leben&amp;#039;&amp;#039; von [[Walter Womacka]] wurde 1964 fertiggestellt, 2004 saniert und steht unter Denkmalschutz. Als zurzeit größtes Mosaikkunstwerk wurde durch die [[Russische Kunstakademie|Russische Akademie der Künste]] in Moskau unter Leitung von Nikolaj Muhin ein Großteil der Mosaikgestaltung im [[Dom des Heiligen Sava]] in Belgrad angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Российская академия художеств [http://rah.ru/exhibitions/detail.php?ID=29124ОФОРМЛЕНИЕ ВНУТРЕННЕГО УБРАНСТВА ХРАМА СВЯТОГО САВВЫ В БЕЛГРАДЕ].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das an byzantinische Goldmosaike des 11.–12. Jahrhunderts angelehnte Kuppelmosaik von 1235&amp;amp;nbsp;m² wurde am 17. Dezember 2017 vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Mosaikkünstler des 20. Jahrhunderts sind [[Charles Crodel]], [[Konrad Honold]], [[Jan Thorn Prikker (Künstler)|Jan Thorn Prikker]], [[Helmuth Uhrig]], [[Peter Recker]], [[Heinrich Nauen]], [[Antoni Gaudí]], [[Niki de Saint Phalle]], [[Eduard Bargheer]], [[Friedensreich Hundertwasser]] und [[Heinrich Jungebloedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Sport by Eduard Bargheer 1962.jpg|800|Das Glasmosaik „[[Sport (Eduard Bargheer)|Sport]]“ von [[Eduard Bargheer]] wurde 1962 in den [[Puhl &amp;amp; Wagner|Werkstätten August Wagner]] gefertigt. Es steht im [[hannover]]schen Stadtteil [[Calenberger Neustadt]] neben dem Südeingang der [[Heinz-von-Heiden-Arena]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Mosaikarten ==&lt;br /&gt;
=== Glasmosaik ===&lt;br /&gt;
Mosaike aus [[Glas]] sind weit verbreitet. Es gibt sie in zwei Varianten, einerseits als durchgefärbtes Glas und andererseits als Glas mit einer Rückseitenbeschichtung. Weit verbreitet sind Glasmosaike der Größe 20&amp;amp;nbsp;mm × 20&amp;amp;nbsp;mm. Die Kanten sind in vielen Fällen konisch gestaltet, manchmal auch geradlinig. In der Regel sind sie auf Netze geklebt und so zu Verlegeeinheiten zusammengefasst. Mosaike für Nassanwendungen oder den Unterwasserbereich werden durch ein vorderseitige Papierverklebung zu Verlegeeinheiten zusammengefasst. Bei rückseitig beschichteten Mosaiken stellt sich gelegentlich der Effekt ein, dass die Beschichtung nicht beständig gegenüber chemischen Einflüssen ist (zum Beispiel Zementkleber oder Reinigungsmittel).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sopro.com/fileadmin/customer/productdata/de%20DE/Planer%20kapitel/de%202026%20Planer%20XII/SO-Planer-XII-Kap-01-de.pdf Sopro Planer XII, Seite 27 ff] abgerufen am 22. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natursteinmosaik ===&lt;br /&gt;
Unterschiedliche [[Naturstein]]e werden mittels Verklebung auf einem Netz zu Verlegeeinheiten zusammengefasst. Es kann sich hierbei um Bruchsteine handeln wie auch um Kieselsteine und Lesematerial. Die Oberflächen können glatt oder auch rau gestaltet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keramikmosaik ===&lt;br /&gt;
Keramikmosaike aus unterschiedlichen [[Keramikfliese|Keramikarten]] gibt es in unterschiedlichen Größen. Typischerweise weisen sie eine Dicke von 6–8&amp;amp;nbsp;mm auf. Sie werden meist rückseitig mit Netzen zu Verlegeeinheiten (Bögen) zusammengefasst, bei Anwendungen in Nassanwendungen oder dem Unterwasserbereich kommt vorderseitige Papierverklebung zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metallmosaik ===&lt;br /&gt;
[[Metalle|Metallmosaike]] bestehen häufig aus [[Aluminium]]. Sie können sich kratzempfindlich darstellen. Sie sind rückseitig unter Verwendung von Netzen zu Verlegeeinheiten zusammengefasst. Metallmosaike können wegen des Risikos chemischer Wechselwirkungen besondere Anforderungen an die Verlegeprodukte ([[Fugenmörtel]] und [[fliesenkleber|Kleber]]) sowie an die [[Reinigung (Instandhaltung)|Reinigungsverfahren]] stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berühmte Mosaiken ==&lt;br /&gt;
;Italien&lt;br /&gt;
* Das [[Alexandermosaik]] mit einer Darstellung der [[Schlacht bei Issos]], das bei den Ausgrabungen [[Pompeji]]s im [[Haus des Fauns]] entdeckt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernard Andreae]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Alexandermosaik&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 1967.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 5,82&amp;amp;nbsp;m × 3,13&amp;amp;nbsp;m große Mosaik zeigt die kämpfenden Heere und als zentrale Figuren [[Alexander der Große|Alexander den Großen]] und seinen Gegner, den Perserkönig [[Dareios III.]] Es befindet sich heute im [[Archäologisches Nationalmuseum Neapel|Archäologischen Nationalmuseum Neapel]].&lt;br /&gt;
* Das [[Nilmosaik von Palestrina]], ein 5,85&amp;amp;nbsp;m × 4,31&amp;amp;nbsp;m großes Bildmosaik mit Darstellungen aus dem hellenistischen [[Ägypten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernard Andreae]]: &amp;#039;&amp;#039;Nillandschaften&amp;#039;&amp;#039;. In: Derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Antike Bildmosaiken.&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Zabern, Mainz 2003, S. 78–109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde gefunden im Heiligtum der &amp;#039;&amp;#039;Fortuna Primigenia&amp;#039;&amp;#039; in Praeneste, dem heutigen Palestrina. Eine aus Fragmenten rekonstruierte Fassung wird im Museo Nazionale Prenestino, dem ehemaligen [[Palazzo Colonna Barberini]], verwahrt.&lt;br /&gt;
* Die Mosaiken [[Frühchristliche Baukunst|frühchristlicher]] Bauten in [[Ravenna]], die 1996 in das [[UNESCO-Welterbe|Weltkulturerbe der UNESCO]] aufgenommen wurden: die Kirchen [[San Vitale]], [[Sant’Apollinare Nuovo]], [[Sant’Apollinare in Classe]], das [[Baptisterium der Kathedrale (Ravenna)|Baptisterium der Kathedrale]], das [[Baptisterium der Arianer]], und das [[Mausoleum der Galla Placidia]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carola Jäggi]]: &amp;#039;&amp;#039;Ravenna – Kunst und Kultur einer spätantiken Residenzstadt. Die Bauten und Mosaiken des 5. und 6. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Mosaiken der [[Villa Romana del Casale]] auf [[Sizilien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Petra C. Baum-vom Felde: &amp;#039;&amp;#039;Die geometrischen Mosaiken der Villa bei Piazza Armerina&amp;#039;&amp;#039;. Kovač, Hamburg 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; (3500&amp;amp;nbsp;m² Mosaikfläche aus der 2. Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr.).&lt;br /&gt;
* Die Mosaiken der [[Kathedrale von Monreale]] in der Nähe von [[Palermo]] auf Sizilien&amp;lt;ref&amp;gt;Giuseppe Schirò: &amp;#039;&amp;#039;Der Dom von Monreale: Die Stadt des Goldenen Gotteshauses&amp;#039;&amp;#039;. Casa Ed. Mistretta, Palermo 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; (6340&amp;amp;nbsp;m² Mosaikfläche aus dem 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Frankreich&lt;br /&gt;
* [[Romanik|romanische]] Mosaiken in der Kathedrale von [[Lescar]]&lt;br /&gt;
* romanische Mosaiken im Chorumgang der Abteikirche [[St-Philibert (Tournus)|St Philibert]] in [[Tournus]]&lt;br /&gt;
* das Mosaik des Heiligsten Herzens von [[Luc-Olivier Merson]] (fertiggestellt 1922) in der [[Apsis]] von [[Sacré-Cœur de Montmartre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Deutschland&lt;br /&gt;
* Eines der bekanntesten römischen Mosaiken in Deutschland ist das [[Peristylhaus mit dem Dionysosmosaik|Dionysosmosaik]] in Köln,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Fremersdorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Haus mit dem Dionysosmosaik vor dem Südportal des Kölner Domes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kölner Ausgrabungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Gebrüder Mann, Berlin 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt; das im Jahr 1941 bei Schachtarbeiten gefunden wurde und über dem das [[Römisch-Germanisches Museum|Römisch-Germanische Museum]] errichtet wurde.&lt;br /&gt;
* Das größte römische Mosaik in Deutschland wurde 1852 in der [[Römische Villa in Nennig|römischen Villa von Nennig]] der [[Saarland|saarländischen]] Gemeinde [[Perl (Mosel)|Perl]] entdeckt. Das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Gladiatorenmosaik&amp;#039;&amp;#039; misst 15,65 × 10,30&amp;amp;nbsp;m und zeigt zwischen flechtbandverzierten Rautensternen sechs figürliche Bildfelder mit Szenen aus dem [[Amphitheater]]. Es ist an Ort und Stelle unter einem Schutzbau aus dem Jahr 1874 konserviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[François Bertemes]], [[Rudolf Echt]] |Hrsg=[[Jan Lichardus]], [[Andrei Miron]] |Titel=Nennig. Die römische Villa |Sammelwerk=Der Kreis Merzig-Wadern und die Mosel zwischen Nennig und Metz |Reihe=Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland |NummerReihe=24 |Verlag=Theiss |Ort=Stuttgart |Datum=1992 |ISBN=3-8062-1021-7 |Seiten=135–147}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Großbritannien&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Römische Mosaiken in Britannien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Spanien&lt;br /&gt;
* Frühchristliche Mosaikkuppel von [[Centcelles]] bei [[Tarragona]] (um 350)&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Schlunk: &amp;#039;&amp;#039;Die Mosaikkuppel von Centcelles&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Madrider Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Band 13). 2 Bände, Philipp von Zabern, Mainz 1988, ISBN 3-8053-0921-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kachelmosaik]]en im [[Park Güell]] in [[Barcelona]] von [[Antoni Gaudí]] (gestaltet 1900–1914)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Türkei&lt;br /&gt;
* Mosaiken des [[Archäologisches Museum Antakya|Archäologischen Museums Antakya]]&lt;br /&gt;
* Mosaiken aus [[Zeugma (Stadt)|Zeugma]] im [[Zeugma-Mosaik-Museum]] in [[Gaziantep]]&lt;br /&gt;
;Marokko&lt;br /&gt;
* Mosaiken der Römerstadt [[Volubilis]] (zum Teil auch im [[Kasbah-Museum Tanger]])&lt;br /&gt;
* Mosaiken aus [[Lixus]] im [[Archäologisches Museum Tétouan|Archäologischen Museum Tetouan]]&lt;br /&gt;
;Tunesien&lt;br /&gt;
* Bedeutende Sammlung im [[Nationalmuseum von Bardo]]&lt;br /&gt;
* Bedeutende Sammlung auch im [[Archäologisches Museum (Sousse)|Archäologischen Museum Sousse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Techniken ==&lt;br /&gt;
* Zusammengesetzte Strukturen aus verschiedenfarbigem Glas finden sich in [[Bleiglasfenster]]n und der [[Tiffany-Glaskunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Wilpert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Mosaiken und Malereien.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Herder, Freiburg im Breisgau 1916.&lt;br /&gt;
* Giuseppe Bovini: &amp;#039;&amp;#039;Die Mosaiken von Ravenna.&amp;#039;&amp;#039; Zettner, Würzburg 1956.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Parlasca]]: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Mosaiken in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Römisch-Germanische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 23). De Gruyter, Berlin 1959 (teilweise zugleich Dissertation, Universität Göttingen 1950).&lt;br /&gt;
* [[Victorine von Gonzenbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Mosaiken der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monographien zur Ur- und Frühgeschichte der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 13). Birkhäuser, Basel 1961.&lt;br /&gt;
* [[Werner Jobst]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Mosaiken aus Ephesos. Die Hanghäuser des Embolos.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Beitrag von [[Hermann Vetters (Archäologe)|Hermann Vetters]] (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen in Ephesos.&amp;#039;&amp;#039; Band VIII 2). Verlag der Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien 1977, ISBN 3-7001-0225-9.&lt;br /&gt;
* [[Philippe Bruneau (Archäologe)|Philippe Bruneau]]: &amp;#039;&amp;#039;Les mosaïstes antiques avaient-ils des cahiers de modèles?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Revue archéologique]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1984, S.&amp;amp;nbsp;241–272.&lt;br /&gt;
* [[Carlo Bertelli]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Mosaiken von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz, Augsburg 1988, ISBN 3-86047-485-5.&lt;br /&gt;
* [[Albert Knoepfli]]: &amp;#039;&amp;#039;Wandmalerei, Mosaik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Handbuch der künstlerischen Techniken.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Reclam, Stuttgart 1997, ISBN 3-15-030015-0.&lt;br /&gt;
* Antero Tammisto: &amp;#039;&amp;#039;Birds in Mosaics. A Study on the Representation of Birds in Hellenistic and Romano-Campanian Tesselated Mosaics to the Early Augustan Age&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Acta Instituti Romani Finlandiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 18). Institutum Romanum Finlandiae, Rom 1997, ISBN 951-96902-4-7.&lt;br /&gt;
* [[Orhan Bingöl]]: &amp;#039;&amp;#039;Malerei und Mosaik der Antike in der Türkei&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturgeschichte der antiken Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Band 67). Philipp von Zabern, Mainz 1997, ISBN 3-8053-1880-4.&lt;br /&gt;
* [[Ingraban Dietmar Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Strohintarsien, Strohmosaik aus dem 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Dreieich-Museum, Dreieichenhain 1999 (Nachdruck [http://d-nb.info/1162238097/34 Online-Ausgabe Deutsche Nationalbibliothek 2018]).&lt;br /&gt;
* Philippe Bruneau: &amp;#039;&amp;#039;Les mosaïstes antiques avaient-ils des cahiers de modèles? (Suite, probablement sans fin).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ktema.&amp;#039;&amp;#039; Band 25, 2000, S.&amp;amp;nbsp;191–197 ([https://www.persee.fr/doc/ktema_0221-5896_2000_num_25_1_2258 online]).&lt;br /&gt;
* Ruth Westgate: &amp;#039;&amp;#039;Pavimenta atque emblemata vermiculata: Regional Styles in Hellenistic Mosaic and the First Mosaics at Pompeii.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[American Journal of Archaeology]].&amp;#039;&amp;#039; Band 104, 2000, S.&amp;amp;nbsp;255–275.&lt;br /&gt;
* [[Bernard Andreae]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Bildmosaiken.&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-3156-8.&lt;br /&gt;
* Petra C. Baum-vom Felde: &amp;#039;&amp;#039;Die geometrischen Mosaiken der Villa bei Piazza Armerina&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Antiquitates.&amp;#039;&amp;#039; Band 26). 2 Teilbände, Kovač, Hamburg 2003, ISBN 3-8300-0940-2.&lt;br /&gt;
* Annamaria Giusti: &amp;#039;&amp;#039;Pietra Dura. Bilder aus Stein.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, München 2005, ISBN 3-7774-2745-4.&lt;br /&gt;
* [[Michael Donderer]]: &amp;#039;&amp;#039;Und es gab sie doch! Ein neuer Papyrus und das Zeugnis der Mosaiken belegen die Verwendung antiker „Musterbücher“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Antike Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Band 36, 2005, {{ISSN|0003-570X}}, S.&amp;amp;nbsp;59–68.&lt;br /&gt;
* [[Umberto Pappalardo]], Rosaria Ciardiello: &amp;#039;&amp;#039;Griechische und römische Mosaiken.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer Verlag, München 2012, ISBN 978-3-7774-3791-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Grüner, Julian Schreyer (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für archäologische Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 2024, Themenheft „Mosaik“, ISSN 2940-9993, eISSN 2941-0002 ([https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6945-9/zeitschrift-fuer-archaeologische-aufklaerung/?c=312030607 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mosaics}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Organisation für Mosaikkunst]]&lt;br /&gt;
* [http://www.antike-tischkultur.de/mosaik.html griechische und römische Mosaiken, ihre Entwicklung und Technik; die Stilentwicklung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kankeleit.de/ Mosaiken in Griechenland]&lt;br /&gt;
* [http://12koerbe.de/mosaiken/mosaiken.html Mosaiken in der römischen Provinz Africa]&lt;br /&gt;
* [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0128-2-292 Römische Mosaiken aus Trier und dessen Umgegend] – Online-Ausgabe des 1888 in Trier erschienenen Buchs (Text + Tafelband) von J. N. von Wilmowsky&lt;br /&gt;
* [http://www.icon-art.info/location.php?lng=de&amp;amp;loc_id=148&amp;amp;mode=mos&amp;amp;sort=time Mosaiken in der Sophienkathedrale (Kiew, Ukraine)]&lt;br /&gt;
* [https://www.wissenschaft.de/technik-digitales/das-geheimnis-der-islamischen-kachelmosaike/ Wissenschaft.de: Das Geheimnis der islamischen Kachelmosaike] – Bericht über einen Artikel im Wissenschaftsmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Science]]&amp;#039;&amp;#039; (Band 315, 2007, S. 1106)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.das-bild-im-mittelalter.de/m2.1.html |text=Wie entsteht ein Mosaik? |wayback=20121001093543}} bei &amp;#039;&amp;#039;www.das-bild-im-mittelalter.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4040311-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mosaikkunst| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wandkeramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenbelag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlerische Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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