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	<title>Morzinplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:12:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morzinplatz&amp;diff=2127000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst; form</title>
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		<updated>2025-03-02T16:25:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 01 Morzinplatz a.jpg|mini|Der Morzinplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz-Josef-Kai 1876.JPG|mini|Morzinplatz im Jahr 1876: links der Vorgängerbau des 1887 errichteten Herminenhofs, rechts das Hotel Métropole, davor der Franz-Josefs-Kai; die im Hintergrund abzweigenden Gassen sind Salzgries (links) und Gonzagagasse (Mitte, links vom Hotel).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Morzinplatz, Mahnmal.JPG|mini|Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Gestapo am Morzinplatz. Im Hintergrund die [[Ruprechtskirche (Wien)|Ruprechtskirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morzinplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]] ist ein Platz im 1. [[Wiener Gemeindebezirk]], der [[Innere Stadt (Wien)|Inneren Stadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Platz grenzt im Nordosten zwischen [[Salztorbrücke]] und [[Marienbrücke (Wien)|Marienbrücke]] an den [[Franz-Josefs-Kai]], Hauptverkehrsader zwischen Altstadt und [[Donaukanal]]. Er stellt sich als platzartige Erweiterung des Kais dar, da er von diesem nicht durch Gebäude abgegrenzt ist. Zum südöstlich angrenzenden [[Schwedenplatz]], ebenfalls eine Erweiterung des Kais, besteht keine sichtbare Abgrenzung. An der südwestlichen, altstadtseitigen Begrenzung des Platzes fällt die Geländestufe zur von Geologen &amp;#039;&amp;#039;Stadtterrasse&amp;#039;&amp;#039; genannten, erhöht gelegenen Altstadt auf, wohin die Ruprechtsstiege führt. Im Nordwesten grenzt der Platz an das nach 1860 neu entstandene Textilviertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Platz münden aus der Altstadt der Rabensteig ([[Bermudadreieck (Wien)|Bermudadreieck]]) und die Marc-Aurel-Straße. Der einmündende Salzgries bildete jahrhundertelang die Begrenzung der Altstadt. Die Gonzagagasse kommt aus dem Textilviertel. Die parallel zum Kai verlaufende, vom Südosten in den Morzinplatz mündende Kohlmessergasse besteht seit 1954 nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hier mündete bis ins 16. Jahrhundert ein dem Verlauf des heutigen Salzgrieses entsprechender Donauarm in den Donaukanal; bis 1561 befand sich hier ein städtischer Schiffsanlegeplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1995, ISBN 3-218-00546-9, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Platz ist um 1860, nach der Entfernung der Stadtmauer, im Zuge der Errichtung des [[Franz-Josefs-Kai]]s angelegt worden. Die Geschichte der Stadtmauer, ihrer Demolierung und der Anlage des die Altstadt umrundenden Straßenzuges ist [[Wiener Ringstraße#Schleifung der Stadtmauer und Anlage der Ringstraße|hier]] im Detail dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benennung des Platzes erfolgte 1888 nach Oberst Vinzenz Graf Morzin (1803–1882), [[k.k.]] Kämmerer,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.at/books?id=S2xS0nRYE2UC&amp;amp;pg=PA203&amp;amp;lpg=PA203&amp;amp;dq=Vinzenz+Morzin&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=eeRTvVX_Ui&amp;amp;sig=ZV0VMznVZoi37-jSuVI3z6VbCIM&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=FTvZTO2kEo-SswaGyuiNCA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Vinzenz%20Morzin&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Oestreichische militärische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 1. Band, Wien 1833, S. 203 (&amp;#039;&amp;#039;Streffleurs militärische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;)].&amp;lt;/ref&amp;gt; der als letzter seines Geschlechts der Stadt Wien eine Million [[Gulden]] für Arme, Waisen und körperbehinderte Kinder vermacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jh. erlangte der Platz als Adresse der Wiener [[Gestapo]]-Zentrale, die 1938–1945 im ehemaligen [[Hotel Métropole]], Morzinplatz 4, untergebracht war, sehr negative Bedeutung. Gegenüber dem ehemaligen Haupteingang befindet sich ein Denkmal zur Erinnerung an die Gestapo-Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 wurde in Wien ein Tunnelsystem gebaut, das einen Teil der [[Luftschutzkeller]] miteinander verband.&lt;br /&gt;
Am Morzinplatz war ein verbunkertes Ausgangsbauwerk; ebenso am Rudolfsplatz, im [[Volksgarten (Wien)|Volksgarten]], im [[Burggarten (Wien)|Burggarten]] und im [[Stadtpark (Wien)|Stadtpark]].&amp;lt;ref&amp;gt;www.derstandard.at: [https://www.derstandard.at/story/2000113275568/19441945-das-luftschutzraumnetz-innere-stadt &amp;#039;&amp;#039;Das Luftschutzraumnetz der Wiener Inneren Stadt&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz war im Südosten bis 1945 von der Seitenfront des großen Herminenhofs&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/schwedenplatz/pdf/tor-zur-stadt.pdf Tor zur Welt – Bilder von Großbauten um 1900 in Wien].&amp;lt;/ref&amp;gt; am Franz-Josefs-Kai begrenzt, mit 110 m Fassadenlänge damals das größte (Gruppen-)Wohnhaus der Bauperiode 1887–1890 in Wien. (Hinter dem Bau verlief parallel zum Kai zwischen Morzinplatz und [[Rotenturmstraße]] die Kohlmessergasse.) Das Gebäude wurde im Zuge der [[Wiener Operation|Schlacht um Wien]] so stark beschädigt, dass der Wiederaufbau nicht erwogen wurde. Der Bauplatz wurde eingeebnet, die Fläche in den Morzinplatz einbezogen; die am Rand der Altstadt verbliebenen Gebäude erhielten Hausnummern des Franz-Josefs-Kais. Später wurde unter diesem ehemaligen Bauplatz eine Tiefgarage errichtet und die Oberfläche gärtnerisch gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Leopold-Figl-Hof.JPG|mini|Die acht- bis zwölfgeschoßige Wohnhausanlage „Leopold-Figl-Hof“; errichtet von 1963 bis 1967]]&lt;br /&gt;
* Nr. 1 und 2: Rechts neben der zur [[Ruprechtskirche (Wien)|Ruprechtskirche]], einer der ältesten Wiens, führenden Ruprechtsstiege befinden sich die Häuser Morzinplatz 1 und 2.&lt;br /&gt;
* Nr. 3 bezeichnet das Gebäude zwischen Salzgries und Gonzagagasse, das mit seiner Schmalseite zum Platz zeigt.&lt;br /&gt;
* Nr. 4: [[Leopold Figl|Leopold-Figl]]-Hof auf dem Grundstück des 1945 zerstörten [[Hotel Métropole|Hotels Métropole]], 1938 bis 1945 Wiener Sitz der Gestapo (Opfergedenkraum, Eingang Salztorgasse)&lt;br /&gt;
* Gegenüber Nr. 4: Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Gestapo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Hausnummern bestehen nicht; der Häuserblock links neben der Ruprechtsstiege hat die Adresse Franz-Josefs-Kai 29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Morzinplatz, Vienna|Morzinplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/12/46.13/N|EW=16/22/27.72/E|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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