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	<title>Morvan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morvan&amp;diff=334093&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RaveDog: audio erg.</title>
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		<updated>2025-09-17T18:05:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;audio erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morvan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|mɔʁ.vɑ̃|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Benoît Prieur-Morvan.wav}} ist ein Granitmassiv in der Region [[Burgund]] im östlichen [[Frankreich]]. Er erstreckt sich über die Départements [[Département Yonne|Yonne]], [[Département Saône-et-Loire|Saône-et-Loire]], [[Département Nièvre|Nièvre]] und [[Département Côte-d’Or|Côte-d’Or]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama Morvan.jpg|miniatur|Panorama des Morvan vom Aussichtspunkt &amp;#039;&amp;#039;Le Belvédère du Carnaval&amp;#039;&amp;#039; bei [[Uchon]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sites Natura 2000 du Parc naturel régional du Morvan.svg|mini|Parc naturel régional du Morvan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Morvan bourgogne2.jpg|miniatur|Dicht bewaldete Hügel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landscape, Morvan, France (2).JPG|miniatur|Spärliche Besiedlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturraum ==&lt;br /&gt;
Die Region des Morvan gehört geologisch zum [[Zentralmassiv]] und wird auch als &amp;#039;&amp;#039;La montagne noire&amp;#039;&amp;#039; („Schwarzes Gebirge“) bezeichnet (nicht zu verwechseln mit der [[Montagne Noire]] im Süden Frankreichs). Dieser Name rührt von den dichten [[Mischwald|Mischwäldern]] und den großen [[Heide (Landschaft)|Heideflächen]] her, die hauptsächlich von [[Farne|Farn]] und [[Ginster]] geprägt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1970 schützt der [[Regionaler Naturpark Morvan|Regionale Naturpark Morvan]] die dünn besiedelte, an seltener Flora und Fauna reiche Region. [[Rothirsch|Rotwild]], [[Europäischer Mufflon]], [[Fasan]], [[Rebhuhn]], [[Auerhuhn|Auerhahn]], [[Europäischer Dachs|Dachs]], [[Rotfuchs|Fuchs]], [[Wildkatze]], [[Bussard]] und [[Habicht]] bevölkern die Wälder und Heideflächen des Mittelgebirges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung des Morvan und damit auch des Burgund ist der 901 m hohe [[Mont Haut-Folin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Flüsse der Region entspringen im Morvan, so [[Yonne]], [[Arroux]] und [[Cousin (Fluss)|Cousin]]. Daher ist der Morvan auch ein bedeutendes [[Trinkwasser]]reservoir. Mehrere [[Mineralquelle]]n wie in [[Saint-Honoré-les-Bains]] und einige [[Stausee]]n wie der [[Lac de Saint-Agnan]], der [[Lac des Settons]] und das Stauwerk [[Barrage de Pannesière-Chaumard]] weisen darauf hin. Beide Stauseen sind ursprünglich zur Wasserregulierung der burgundischen [[Kanal (Wasserbau)|Schifffahrtskanäle]] angelegt worden. Die beiden bedeutendsten Kanäle im Gebiet des Morvan sind der [[Canal de Bourgogne]] und der [[Canal du Nivernais]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Besiedlung ==&lt;br /&gt;
Der Morvan war stets eine dünn besiedelte Region und von Armut geprägt. Die Bevölkerung lebte von karger [[Landwirtschaft]] und die Männer arbeiteten als Holzfäller und [[Flößerei|Flößer]] auf den zahlreichen Flüssen der Region. Die Frauen verdienten ihren Lebensunterhalt als [[Amme]]n, denen die öffentliche [[Fürsorge]] &amp;#039;&amp;#039;Les petits Paris&amp;#039;&amp;#039;, Waisenkinder aus [[Paris]], anvertraute.&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] waren es die [[Zisterzienser]], die in der Region zahlreiche [[Einsiedelei|Klausen]] und Kapellen errichteten, den kargen Boden urbar machten und viel zur Entwicklung der Region beitrugen. Auch noch später ließen sich Mönche im Morvan nieder; so wurde 1850 die Abtei [[Abbaye De La Pierre-Qui-Vire]] gegründet, die heute noch bewirtschaftet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der deutschen Besetzung des Landes im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war die Region ein Schwerpunkt der [[Résistance]], mit bis zu 10.000 Kämpfern auf dem Höhepunkt im Sommer 1944, kurz vor der Befreiung. Dies ehrt die heutige Regierung durch die Aufnahme Morvans in das Register der Chemins de mémoires, der „Straße der Gedächtnisorte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Bedeutsam für die Erschließung der keltischen Geschichte sind die internationalen Ausgrabungen vom Oppidum [[Bibracte]] auf dem [[Mont Beuvray]] (821 m) bei [[Saint-Léger-sous-Beuvray]].&lt;br /&gt;
In einem Ende der 1990er Jahre geschaffenen, baulich und didaktisch ansprechenden Museum werden keltische Exponate und neueste Ergebnisse des Ausgrabungsverlaufs dargestellt. Die archäologischen Ausgrabungen und die Erschließung des Oppidums Bibracte, die ohne die Förderung von [[François Mitterrand|Mitterrand]] (der Bürgermeister von [[Château-Chinon]] war), nur schwer möglich gewesen wären, können auf dem Mont Beuvray aktiv nachvollzogen werden. Zentrum der Archäologen ist das Dorf [[Glux-en-Glenne]]. Für Archäologie-Studenten und Jugendgruppen sind Praktika möglich. Die Stadt [[Autun]] (das einstige &amp;#039;&amp;#039;Augustodunum&amp;#039;&amp;#039;) als römisches Pendant zu Bibracte, Partnerstadt von [[Ingelheim am Rhein|Ingelheim]] in Rheinhessen, ist ein Oberzentrum mit entsprechender Infrastruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte in und um den Morvan ==&lt;br /&gt;
* [[Autun]]&lt;br /&gt;
* [[Avallon]]&lt;br /&gt;
* [[Château-Chinon]]&lt;br /&gt;
* [[Corbigny]]&lt;br /&gt;
* [[Dun-les-Places]]&lt;br /&gt;
* [[Quarré-les-Tombes]]&lt;br /&gt;
* [[Saint-Brisson]]&lt;br /&gt;
* [[Saint-Léger-Vauban]]&lt;br /&gt;
* [[Saulieu]]&lt;br /&gt;
* [[Vézelay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Morvan.jpg|miniatur|center|600px|Der südliche Teil des Morvan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.parcdumorvan.org/ Offizielle Seite des Naturparks &amp;#039;&amp;#039;Morvan&amp;#039;&amp;#039;] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://lormes.net/morvan/ Morvan mit Lormes.net] (französisch, englisch, niederländisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.cheminsdememoire.gouv.fr/de/musee-de-la-resistance-en-morvan Musée de la Résistance en Morvan], &amp;#039;&amp;#039;Chemins de Mémoire&amp;#039;&amp;#039; (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ouroux-en-morvan.com/ Résistance], das „Maquis Bernard“ bei Ouroux-en-Morvan (in Französisch)&amp;lt;ref&amp;gt;→Sitemap: Village d&amp;#039;art → unten: Sites historiques → Plus d&amp;#039;info sur le maquis ODER → L&amp;#039;homme d&amp;#039;ombre (Kunstwerk zur Erinnerung an die Kämpfer)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notizen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bourgogne-Franche-Comté)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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