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	<title>Mortzenhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:13:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mortzenhaus&amp;diff=2786352&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Flo Beck: + Commons cat Mortzenhaus</title>
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		<updated>2023-07-18T14:33:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Commons cat Mortzenhaus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mortzenhaus.jpg|mini|Das Mortzenhaus, rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Wandrahm 1885.jpg|mini|200px|Alter Wandrahm № 20 und 21, Hamburg, Johann Hamann, Aufnahme vor 1885]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mortzenhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eines der bekanntesten und größten Hamburger Bürgerhäuser der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]]. Das 1621 im palaisartigen Stil auf dem [[Wandrahm]] errichtete Gebäude wurde 1886 im Zuge der Errichtung der [[Speicherstadt]] abgerissen. Das Doppelhaus, das sich mit seinen Nebengebäuden über die Grundstücke &amp;#039;&amp;#039;Alter Wandrahm 19-23&amp;#039;&amp;#039; erstreckte, unterschied sich in seiner Gestaltung erheblich von der sonst in Hamburg üblichen Bebauung. Das Mortzenhaus ist explizit auf einigen zeitgenössischen Stadtansichten abgebildet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Joachim Luhn - Stadtansicht Hamburg von 1681.jpg|mini|hochkant=2.7|Auf dieser Stadtansicht von [[Joachim Luhn]] von 1681 sind rechts neben der im Bild rechts stehenden [[Hauptkirche Sankt Jacobi (Hamburg)|Jacobikirche]] das Dach und die Türme des Mortenhauses zu erkennen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbauer des Gebäudes ==&lt;br /&gt;
Die Brüder Jacob Moers der Jüngere und Hans Moers gehörten zu den reichsten Hamburgern ihrer Zeit. Jacob Moers, der wie sein Vater gleichen Namens bekannter [[Goldschmied]] war, hatte unter anderem Teile der Ausstattung von [[Schloss Frederiksborg]] erschaffen. Hans Moers war erfolgreicher Kaufmann, zusammen mit seinem Bruder waren er auch als Waffenhändler tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brunswick_S11&amp;quot;&amp;gt;Uwe Meyer-Brunswick &amp;lt;!--: &amp;#039;&amp;#039;Palaisähnliche Hamburger Bürgerhäuser des 17. Jahrhunderts und Ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1990, Museum für hamburgische Geschichte, ISBN 3-88920-012-5 --&amp;gt;, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Christian IV. (Dänemark und Norwegen)|Christian&amp;amp;nbsp;IV.]] erhielt 1621 von der Stadt Hamburg einen Diamantenring als Geschenk, die diesen bei Jacob Moers in Auftrag gegeben hatte. In der Kämmereirechnung 1621/22 wurden 23.625 Mark vermerkt, die Jacob Moers dafür erhalten sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brunswick_S11&amp;quot; /&amp;gt; Vermutlich wurde ein Teil der Schulden der Stadt mit der Zahlungssumme für ein Grundstück im damaligen Neuausbaugebiet der Stadt verrechnet, das am 29. August 1621 von den Brüdern Moers gekauft wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brunswick_S08&amp;quot;&amp;gt;Uwe Meyer-Brunswick &amp;lt;!--: &amp;#039;&amp;#039;Palaisähnliche Hamburger Bürgerhäuser des 17. Jahrhunderts und Ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1990, Museum für hamburgische Geschichte, ISBN 3-88920-012-5 --&amp;gt;, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde auch mit dem Bau des Gebäudes begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brunswick_S08&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung des Gebäudes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mortzenhaus 2.jpg|mini|Das Mortzenhaus]]&lt;br /&gt;
Das Mortzenhaus war vom Grundriss ein in etwa quadratisches Gebäude, dessen Außenkanten circa 30 Meter maßen. Das dreistöckige Gebäude war von der Straßenflucht durch etwa einen zehn Meter breiten Vorplatz, der ursprünglich mit einer Mauer versehen war, abgetrennt. Das Gebäude umspannte einen rechteckigen Innenhof, an dessen Ecken in der Südseite je zwei Treppentürme lagen, die das Haus überragten. Die „Vorderseite [hatte] zwei Eingänge, die jeweils von zwei Fensterpaaren flankiert waren. So wurden im Erdgeschoss zehn Achsen gebildet, durch die Portale im Rhythmus 2-1-2 - 2-1-2 akzentuiert. Die beiden zwischen Portal und Hausmitte gelegenen Fenster standen dabei dichter zusammen als die ausseren.“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brunswick_S04&amp;quot;&amp;gt;Uwe Meyer-Brunswick, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mortzenhaus war eines der ersten, die Mitte des 19. Jahrhunderts mit einer [[Zentralheizung]] ausgerüstet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Melhop, S. 328.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Eigentümer ==&lt;br /&gt;
Alter Wandrahm 20&lt;br /&gt;
* [[Ernst Merck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alter Wandrahm 21&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Meyer-Brunswick &amp;lt;!--: &amp;#039;&amp;#039;Palaisähnliche Hamburger Bürgerhäuser des 17. Jahrhunderts und Ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1990, [[Museum für hamburgische Geschichte]], ISBN 3-88920-012-5 --&amp;gt;, S.&amp;amp;nbsp;230–231&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Hinrich Gossler]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Gossler]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Gossler (Politiker)|Wilhelm Gossler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mortzenhaus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Uwe Meyer-Brunswieck&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Jörgen Bracker]] [Museum für Hamburgische Geschichte]&lt;br /&gt;
   |Titel=Palaisähnliche Hamburger Bürgerhäuser des 17. Jahrhunderts und ihre Geschichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Sautter u. Lackmann&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-88920-012-9&lt;br /&gt;
   |Kommentar=zugleich als Dissertation an der [[Hochschule für bildende Künste Hamburg]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wilhelm Melhop]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Alt-Hamburgische Bauweise&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Kurze geschichtliche Entwicklung der Baustile in Hamburg (dargestellt am Profanbau bis zum Wiedererstehen der Stadt nach dem großen Brande von 1842 nebst ortskundlichen und lebensgeschichtlichen Angaben)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Boysen &amp;amp; Maasch&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1908&lt;br /&gt;
   |Seiten=70–71&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org|althamburgischeb00melh|Blatt=n5}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-HafenCity]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Flo Beck</name></author>
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