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	<title>Morter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T13:59:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morter&amp;diff=250998&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Friedrich von Bogislaw: /* Geschichte */ Eigenname</title>
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		<updated>2025-07-24T00:45:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Eigenname&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Morter 2023.jpeg|mini|Blick über Morter talabwärts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Morter, South Tyrol at sunset.jpg|mini|Morter mit den Burgen West- und Ostmontani]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Vinschgau]] in [[Südtirol]] und eine [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] der [[Marktgemeinde]] [[Latsch]]. Das Dorf befindet sich auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch rechten]], südlichen Seite des [[Etschtal]]s am Eingang des [[Martelltal]]s. Die [[Plima]] fließt knapp östlich am Dorf vorbei. Hinter dem Ortskern steigen die Hänge des [[Nördersberg]] bergan, die im [[Nationalpark Stilfserjoch]] unter Schutz gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Siedlung wird schon im 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert – im [[Churrätisches Reichsgutsurbar|Churrätischen Reichsgutsurbar]] von 842/43 – als &amp;#039;&amp;#039;in villa Mortario&amp;#039;&amp;#039; („Dorf der [[Mörtel]]macher“, also [[Kalkbrennen|Kalkbrenner]]) erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Meyer-Marthaler, [[Franz Perret]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Bündner Urkundenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;390–1199&amp;#039;&amp;#039;. Chur: Verlag Bischofberger 1955, S. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kleine Dorf unter den eindrucksvollen Ruinen der Burgen [[Burg Obermontani|Obermontani]] und [[Burg Untermontani|Untermontani]] und der Kapelle [[St. Stephan (Morter)|St. Stephan]] bietet auf engstem Raum einen großen Reichtum an romanischer und gotischer Kunst. Aus der Bibliothek von Obermontani stammt eine der ältesten Abschriften des [[Nibelungenlied]]es (1323), die sich heute im Staatsarchiv [[Berlin-Dahlem]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben St. Stephan und St. Vigilius zählt auch der Mairhof zum mittelalterlichen Kernbestand des Dorfes. Er ist mit dem [[Meier]] Rüdiger (&amp;#039;&amp;#039;Rudigerius villicus de Morter&amp;#039;&amp;#039;) bereits 1359 urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hannes Obermair]] |Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500 |Band=1 |Verlag=Stadtgemeinde Bozen |Ort=Bozen |Datum=2005 |ISBN=88-901870-0-X |Seiten=343, Nr. 696}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde das bisher eigenständige Morter der Gemeinde Latsch zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burgkapelle St. Stephan ===&lt;br /&gt;
[[Datei:StStefMor.jpg|mini|Burgkapelle St. Stephan]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Stephan (Morter)}}&lt;br /&gt;
Die obgenannte Burgkapelle St. Stefan zählt zu den sehenswertesten Kirchen Südtirols. Ihre Fresken stammen aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der lombardischen, niederländischen und bayrischen Schule. An der Nordwand ist ein Zyklus in 12 Bildern zu der Legende des [[Stephanus|Hl. Stephan]], die Ostwand zeigt die Legende der [[Ursula von Köln|Hl.&amp;amp;nbsp;Ursula]]. An der Südmauer befinden sich Jagdszenen  des [[Hubertus von Lüttich|St.&amp;amp;nbsp;Hubertus]] und an der Westseite eindrucksvolle Kunstmalereien des [[Jüngstes Gericht|Jüngsten Gerichtes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapelle zum heiligen Vigilius im Anger ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kapelle zum heiligen Vigilius im Anger&amp;#039;&amp;#039;, auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;St.-Vigilius-Kirchlein&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Blasiuskirche&amp;#039;&amp;#039;, ist eine romanische Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Kapelle ist ein romanischer [[Konche (Architektur)|Dreikonchenbau]], diese Bauform ist im Vinschgau einzigartig. Nachdem man lange annahm, dass sie die Heiligkreuzkapelle [[Müstair]], [[Graubünden]], zum Vorbild hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DuMont&amp;quot;&amp;gt;Walter Pippke, Ida Pallhuber: &amp;#039;&amp;#039;Du Mont Kunst-Reiseführer Südtirol&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1992, ISBN 3-7701-1188-5&amp;lt;/ref&amp;gt; geht man heute davon aus, dass sie zuerst gebaut wurde. In der Kirche findet sich eine Schriftzeile im Langhaus, die von der Weihe am 29. September 1080 durch Bischof Heinrich I. von Trient berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Vinschgau nicht üblichen Kirchenheiligen Vigilius und Blasius weisen, wie die Weihe durch den Bischof von Trient, darauf hin, dass es sich hier um [[Trient]]er Besitz in der [[Bistum Chur|Diözese Chur]] gehandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Fassade ließ ein Stifterehepaar gegen 1400 eine Kreuzigungsgruppe mit Kirchenpatron anbringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstvorort&amp;quot;&amp;gt;[[Leo Andergassen]]: &amp;#039;&amp;#039;Südtirol. Kunst vor Ort.&amp;#039;&amp;#039; Tappeiner Verlag-Verlagsanstalt Athesia, Lana-Bozen&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kapelle sind nur wenige Fresken erhalten, zum Teil wurden sie aufwändig von dem Konservator [[Carl Atz]] restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Morter&amp;quot;&amp;gt;St. Vigiliuskirchlein. Informationsblatt der Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Morter gibt es eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] für die deutsche Sprachgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bewässerung Morter.jpeg|Bewässerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morter-6949.jpg|Kapelle zum heiligen Vigilius im Anger&lt;br /&gt;
Morter-6923.jpg|Innenansicht Vigiliuskirchlein&lt;br /&gt;
Morter-6914.jpg|Kreuzigungsgruppe am Vigiliuskirchlein&lt;br /&gt;
Morter-6969.jpg|St.-Dionysius-Kirche&lt;br /&gt;
Burg Obermontani 2021c.jpg|[[Burg Obermontani]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Morter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.606861 |EW=10.822806 |type=city |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4528103-8|VIAF=243181641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktion in Latsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Etsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Friedrich von Bogislaw</name></author>
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