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	<title>Morteau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RaveDog: audio erg.</title>
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		<updated>2025-09-17T03:26:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;audio erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die ostfranzösische Kleinstadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morteau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Zum gleichnamigen Fluss in Nordfrankreich siehe [[Morteau (Fluss)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Morteau&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Morteau (Doubs).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Doubs|Doubs]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Pontarlier|Pontarlier]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Morteau|Morteau]]&lt;br /&gt;
|insee=25411&lt;br /&gt;
|cp=25500&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Val de Morteau|Val de Morteau]]&lt;br /&gt;
|longitude=06/36/22/O&lt;br /&gt;
|latitude=47/03/29/N&lt;br /&gt;
|alt moy=770&lt;br /&gt;
|alt mini=750&lt;br /&gt;
|alt maxi=1114&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.morteau.org www.morteau.org]&lt;br /&gt;
|image=Le Doubs à Morteau.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc=Morteau am Doubs&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morteau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|mɔʁ.to|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Lepticed7-Morteau.wav}} ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|25411}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|25110}}) im [[Département Doubs]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bourgogne-Franche-Comté]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Pontarlier]] und zum [[Kanton Morteau]]. Der Ortsname ist von &amp;#039;&amp;#039;eau morte&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (dt. &amp;#039;&amp;#039;totes Wasser)&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet, wegen der hier ruhenden Strömung des Flusses [[Doubs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Morteau befindet sich im [[Jura (Gebirge)|Jura]], unweit der [[Schweiz]]er Grenze im Tal des Flusses Doubs. Das Gemeindegebiet gehört zum [[Regionaler Naturpark Doubs-Horloger|Regionalen Naturpark Doubs-Horloger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals wird Morteau im Jahr 1105 erwähnt. Zu dieser Zeit siedelten sich Mönche aus [[Cluny]] am Lauf des Doubs an, um die Bergregionen urbar zu machen. Sie zogen weitere Menschen nach sich, die erste Einwohner von Siedlungen wie Morteau waren. 1349 verringerte sich die Bevölkerung durch die [[Pest]] um zwei Drittel. Danach wanderten Bewohner aus dem [[Kanton Freiburg]] und dem [[Aostatal]] in diese Gegend ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1576 wurde das [[Château Pertusier]] im [[Architektur der Renaissance|Stil der Renaissance]] errichtet, was in der Region selten blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dominique Bonnet  |Titel=Le patrimoine du Doubs |Verlag=Conseil Général du Doubs |Ort=Besançon |Datum=1991 |Fundstelle=Buch ohne Seitenzahlen, Einordnung: M. 8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bauherr des Schlosses, das damals noch nicht seinen heutigen Namen trug, war ein gewisser Guillaume Cuche&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; aus der Schweiz. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] rückten 1639 schwedische Söldner von [[Ludwig XIII.|Louis XIII]] in den Ort ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gianfranca Vegliante, Marie-Jeanne Lambert, Michel Jeanpierre, Martine Prenot-Guinard |Titel=Église Notre-Dame de l’Assomption, Morteau |Verlag=Ville de Morteau |Ort=Morteau |Seiten=32 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hinterließen schwere Verwüstungen und veranlassten viele Bewohner, die Gegend in Richtung [[Savoyen]] und Schweiz zu verlassen. 1590 wurde unter den Herren von Fauche (&amp;#039;&amp;#039;Sieurs Fauche&amp;#039;&amp;#039;) das Rathaus errichtet. Ein Sohn der Familie, [[Jean-Jacques Fauche]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; (1597–1662), wurde im Alter von 16 Jahren [[Prior]] von Morteau, später wurde er Erzbischof von [[Besançon]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morteau hatte im Laufe der Geschichte immer wieder unter großen [[Brand|Feuersbrünsten]] zu leiden. Die schwersten ereigneten sich in den Jahren 1639, 1683, 1702, 1849 und 1865. Im [[Frieden von Nimwegen]] 1678/79 kam Marteau unter französische Herrschaft, nachdem die Oberhoheit nacheinander bei den Grafen von Montfaucon, der Stadt [[Neuenburg NE|Neuchâtel]] und den [[Habsburger]]n gelegen hatte. 1749&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; brannte der Getreidespeicher ab. Im Zuge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde das Château 1797 verstaatlicht und dem Anwalt Jean-Charles Pertusier (1754–1822) aus [[Besançon]] verkauft. Die Pertusier behielten das Schloss bis 1935 und verkauften es der Gemeinde. Am 6. Januar 1938&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; brannte es stark aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden zwei jüdische Familien aus Morteau nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert, woran heute ein Gedenkstein bei der Kirche erinnert. Im Sommer 1944 wurde der Kommunist [[André Barthélémy]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=André Robert |Titel=Jura 1940–1944 : Territoires de Résistance |TitelErg=Préface de François Marcot |Verlag=Éditions du Belvédère |Ort=Pontarlier |Datum=2016 |ISBN=978-2884-19302-3 |Seiten=323}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus [[Dole]] von der [[Résistance]] nach Morteau beordert, um die Befreiung der Gegend von der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besatzung]] zu organisieren. 1946 brannte das Rathaus, das 1881 auch zur &amp;#039;&amp;#039;École primaire Centre&amp;#039;&amp;#039; umgebaut wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2018&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 5395 || 6158 || 6690 || 6445 || 6458 || 6375 || 6596 || 6894&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=10 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl stieg vor allem in den 1960er-Jahren. Im folgenden Jahrzehnt erreichte sie mit über 6600 einen Höhepunkt. Danach sank sie leicht und ist bis heute konstant geblieben. 40 Prozent aller Arbeitnehmer der Gemeinde Morteau pendelten im Jahr 2018 täglich als [[Grenzgänger]] in die Schweiz, hauptsächlich nach [[La Chaux-de-Fonds]] und [[Le Locle]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein halbes Städtchen pendelt in die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 9. November 2018, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Morteau-Wurst.jpg|mini|links|Morteau-Wurstspezialität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morteau liegt an der grenzüberschreitenden [[Bahnstrecke Besançon–Le Locle|Eisenbahnstrecke von La Chaux-de-Fonds im Schweizer Kanton Neuenburg nach Besançon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morteau ist ein Zentrum der [[Uhr]]enindustrie, die hier auf das Jahr 1680 zurückgeht. Das Uhren-Museum &amp;#039;&amp;#039;Musée de l’Horlogerie du Haut-Doubs&amp;#039;&amp;#039; im Château Pertusier zeigt deren Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der größte private Arbeitgeber ein Betrieb für Auto-Ausstattungs- und Zubehörteile: Er beschäftigt etwa 500 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Spezialität von Morteau ist eine geräucherte Wurst aus Schweinefleisch, die &amp;#039;&amp;#039;Saucisse de Morteau&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Belle de Morteau&amp;#039;&amp;#039;  genannt. Alljährlich findet im August ein Wurstfest, die &amp;#039;&amp;#039;Fête de la Saucisse&amp;#039;&amp;#039;, mit großem Umzug statt. Weitere Betriebe der Lebensmittelindustrie, so der 1856&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; gegründete Schokoladen- und Karamellhersteller [[Chocolat Klaus]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jura: Franche-Comté |Hrsg=Jean-Michel Dulin |Sammelwerk=Le Guide Vert |Nummer=14 |Verlag=Guide Michelin (Manufacture Française des Pneumatiques Michelin, Clermont-Ferrand) |Datum=2000 |ISBN=2-06-034005-5 |ISSN=0293-9436 |Seiten=230 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ursprünglich eine beiderseits der Grenze tätige „usine franco-suisse“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Redaktion |Titel=Affiches historiques de la bibliothèque |Sammelwerk=Le Tourbillon de La Chaux-de-Fonds. Journal officiel mensuel de la Métropole horlogère |Nummer=27 |Datum=2024-02-29 |Seiten=8 |Online=https://letourbillon.ch/affiches-historiques-de-la-bibliotheque/}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind ebenfalls in Morteau ansässig.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
2024 war Morteau Etappenziel der 6. Etappe der [[Tour de France Femmes 2024|Tour de France Femmes]]. Durch [[Cédrine Kerbaol]] gab es den ersten Etappensieg einer Französin bei diesem Wettbewerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Vöhrenbach]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jean-Claude Bouquet]] (1819–1885), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Maurice Pourchet]] (1906–2004), römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von [[Bistum Saint-Flour|Saint-Flour]]&lt;br /&gt;
* [[Gisèle Ansorge]] (1923–1993), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Jean-Claude Maire Vigueur]] (* 1943), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Chloé Valentini]] (* 1995), Handballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof von Morteau ist Schauplatz mehrerer Szenen des 2002 gedrehten Films [[Monsieur Batignole]] von [[Gérard Jugnot]].&amp;lt;!--Quelle: frz WP--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirche von Morteau außen.jpg|Die Kirche Notre-Dame de l’Assomption&lt;br /&gt;
Kirche von Morteau innen.jpg|Innenansicht der Kirche&lt;br /&gt;
Hôtel de ville de Morteau.JPG|Rathaus ([[Hôtel de ville]]) von 1590&lt;br /&gt;
Morteau, Doubs-Tal.jpg|Morteau, Blick auf das Doubs-Tal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Monuments historiques in Morteau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Doubs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Flohic Editions, Paris 2001, ISBN 2-84234-087-6, S. 778–786.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.morteau.org/ Offizieller Webauftritt der Stadt Morteau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Pontarlier}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4276428-2|VIAF=245102773}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morteau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Doubs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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